Der Turngau Frankfurt am Main e. V. unterstützt Johannes Hablik


Mitteilung des Vereins
"Zukunft für Johannes Hablik e. V."

Nachdem am 27. Januar 2003 der Verein "Zukunft für Johannes Hablik" gegründet wurde, ist am 3. März 2003 die Eintragung in das Vereinsregister erfolgt. Zweck des Vereins ist die gesundheitliche, finanzielle, soziale und berufliche Unterstützung von Johannes Hablik, der auf Grund eines Unfalles bei einem Turnwettkampf seit November 2002 querschnittsgelähmt ist.

Johannes Hablik, noch im letzten Jahr Deutscher Meister im Achtkampf, geht es zurzeit den Umständen entsprechend gut. Sein Gesundheitszustand ist stabil. Nach über drei Monaten ist er im Januar diesen Jahres aus der Intensivstation der Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Frankfurt entlassen worden. Zur Durchführung der nun notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen befindet er sich seit kurzem in Heidelberg.

Ebenfalls hat das Finanzamt den Verein auf Grund seines mildtätigen Zweckes als steuerbegünstigt anerkannt. Das heißt, dass Spenden an den Verein steuerlich abzugsfähig sind. Ziel des Vereins ist es, eine langfristige Unterstützung für Johannes Hablik zu gewährleisten. Hierzu besteht neben einmaligen Zuwendungen an den Verein auch die Möglichkeit, Mitglied zu werden. Der monatliche Mindestbeitrag beträgt für Erwachsene EUR 5,-- und für Kinder EUR 1,--. Es ist darauf hinzuweisen, dass auch die Mitgliedsbeiträge steuerlich abzugsfähig sind. Mitgliedsanträge können über das Internet unter "Johannes-Hablik.de" herunter geladen oder über den ersten Vorsitzenden Andre Lautenschläger, Neutsch 12b, 64397 Modautal angefordert werden. Spenden können auf folgendes Konto vorgenommen werden:
Zukunft für Johannes Hablik e.V., Konto 0561399, Blz.: 50570018 bei der Deutschen Bank.

Peter Schuchmann
Steuerexperte des Vereins

17. März 2003


Pressemitteilung des Vereins
"Zukunft für Johannes Hablik e. V."

"Zukunft für Johannes Hablik e. V."
Verein zur Unterstützung des querschnittgelähmten Turners gegründet

Sport war sein Leben, und begeistern konnte sich Johannes Hablik für die unterschiedlichsten Sportarten. Doch seine Leidenschaft galt dem Gerätturnen. Seit seinem fünften Lebensjahr ging er zum TV Ober-Ramstadt in die Turnstunde. Am 03. November vergangenen Jahres wurde dem sympathischen Sportstudenten der TU Darmstadt seine Leidenschaft zum Verhängnis: Während eines Landesligawettkampfes im Gerätturnen verletzte sich der 22-jährige so schwer an der Halswirbelsäule, dass er seitdem vom vierten Halswirbel abwärts querschnittsgelähmt ist.

Seit seinem Unfall wird Johannes intensivmedizinisch betreut. Mehrfach kämpfte er mit dem Tod, überstand zahlreiche Atem- und Herzstillstände. Doch allmählich scheint sich sein Gesundheitszustand zu stabilisieren, so dass die Familie an erste Rehabilitationsmaßnahmen denken kann. Da sein Rückenmark nicht durchtrennt ist, besteht berechtigte Hoffnung. Doch ob und inwieweit sich Johannes´ derzeitige Lage durch Rehabilitationsmaßnahmen verbessern lässt, können selbst die Ärzte nicht sagen.

Neben den gesundheitlichen Sorgen treten finanzielle Notlagen: Als Student war Johannes nicht rentenversichert. Wenn die einmalige Versicherungszahlung der Sportversicherung aufgezehrt ist, steht Johannes Hablik vor dem finanziellen Ruin. Zwar ist die medizinische Basisversorgung gesichert, aber darüber hinausgehende Rehabilitationsmaßnahmen sind derzeit undenkbar.

Um Johannes Hablik und seine Familie zu unterstützen, ist am 27. Januar 2003 in Ober-Ramstadt der Verein "Zukunft für Johannes Hablik" gegründet worden; seine Eintragung als mildtätige Körperschaft in das Vereinsregister ist beantragt.

Der Verein wird überwiegend von Johannes´ (Sport-) Freunden getragen, die dank ihrer langjährigen Mitarbeit u. a. im kommunalen und regionalen Sportverbänden, im Hessischen Turnverband e. V. und im Deutschen Turner-Bund e. V. eine optimale Verzahnung aller bislang angelaufenden Hilfsanstrengungen ermöglichen.
Als Vorsitzender wurde von den 35 Gründungsmitgliedern der BWL-Student und Gemeindevertreter André Lautenschläger (Modautal) gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Daniel Schösser (Eppertshausen) gewählt, der im Landesligabetrieb des Hessischen Turnverbandes seit Jahren eine fest Größe und einer der Initiatoren der privaten Initiative "frieds4jo" ist. Den Posten des Schatzmeisters hat Steuerexperte Peter Schuchmann (Ober-Ramstadt) übernommen. Schriftführerin wurde Eva Hoffmann (Wiesbaden), die Johannes Hablik seit Jahren im Mehrkampf betreut hat Daneben wurden drei Besitzerinnen und Besitzer für eng umgrenzte Aufgabenfelder bestellt: Johanna Hönmann (Darmstadt) ist für den Kontakt zur Hessischen Turnjugend zuständig, Erich Kalhöfer (Kronberg) ist als Fachwart Gerätturnen des Hessischen Turnverbandes e. V. (HTV) der Ansprechpartner für die hessische Turnerschaft und Reiner Schinzel (Gründau), Fachwart Mehrkampf des HTV, hält den Kontakt zu den Mehrkämpfern innerhalb des Verbandes.

Das Konzept des Vereins ruht auf drei Säulen: Zum einen zählen die Gründe auf die Hilfsbereitschaft all derer, die in Form von monatlichen Mitgliedsbeiträgen (Kinder: € 1,00; Jugendliche € 3,00, Erwachsene € 5,00) langfristig zu spenden bereit sind. Zum anderen will der Verein als Veranstalter von Benefizveranstaltungen auftreten und Sammlungen organisieren. Schließlich wird der Verein an Stiftungen herantreten, um Johannes Hablik langfristig jene finanzielle Sicherheit zu geben, die ihm ein Leben im Kreise seiner Familie bei optimaler physiotherapeutischer Versorgung ermöglicht.
Wenn auch Sie sich engagieren wollen, so können Sie sich entweder über die Internetseiten des Vereins informieren (www.johannes-hablik.de), Material von der Geschäftsstelle des Vereins anfordern

"Zukunft für Johannes Hablik e. V.
c/o André Lautenschläger
Neutsch 12 b
64397 Modauta

oder ab dem 01. März 2003 auf folgendes Konto spenden:

Zukunft für Johannes Hablik e. V.
Konto: 0561399
Deutsche Bank
BLZ: 505 700 18

Februar 2003