Presse-Informationen Turnen 2011

Verantwortlich für den Inhalt - wenn nicht anders "unterschrieben":
Der Turngau-Pressewart Günter Heidt
 

Trampolin: Zweimal DM Bronze
Hauptausschuss stellt neue Vorstands-Struktur vor und befasst sich mit dem Thema Mitarbeitergewinnung
Artikel aus dem Höchster Kreisblatt: Bericht über die TG Höchst: "Gemeinsam fit und umweltbewußt"
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse: Bericht über die TSG Fechenheim: "So bleiben Sie auch mit 100 fit"
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse: Bericht über die TG Bornheim: "Sportverein im Höhenrausch"
Pressemitteilung des Schwäbischen Turnerbundes zum Innovationspreis
TSV Bonames beim Innovationspreis platziert
Pressemitteilung des HTV: Hessischen Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturner in Sulzbach
Trampolin: 5 DM Medaillen
Tanzgruppen begeistern Zuschauer beim 7. Frankfurter Tanzfestival
Pressemitteilung des HTV: Hessischen Meisterschaften Kunstturnen weiblich
Drei Pokale im Teutoburger Wald
Drei Hessenmeister
Kiepenkerl-Cup gewonnen
Kinder mit viel Freude beim Turnfest in Kalbach
Trampolin Landesmeisterschaften
DM 2 x Gold + Silber
Viermal DM Silber
Doppel-Mini-Tramp Springen in Hessen
310 Kinder und Jugendliche bei 61. Lohrbergturnfest
Wie gewinne ich Mitarbeiter für das Ehrenamt?
Rekordteilnahme bei der Karfreitagswanderung
Riesiges Teilnehmerfeld bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen
TSG Nordwest dominiert die Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner
Trampolin Gaumeisterschaften
Zwei Stellvertretende Vorsitzende wiedergewählt - Gauturntag stellt Projekt „Aktiv bis 100“ vor
Sportlerehrung Frankfurt

Viel Spaß beim Hallenkinderturnfest

 

Zweimal DM Bronze

Mit ihren Siegen bei der Trampolin Landes-Mannschaftsmeisterschaft vor vier Wochen in Mörfelden konnten sich die beiden Teams der Frankfurt FLYERS (Foto) für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften qualifizieren, die am dritten Adventwochenende am Niederrhein in der Gemeinde Voerde stattfanden. Dort traten sie sehr stabil auf, ließen nichts anbrennen und so freuten sich die Turnerinnen mit Johanna Grüll, Sophia Fischer, Saskia Heßler und Ann-Kathrin Klee erstmals über den Gewinn der Bronzemedaille. Da konnten die Turner natürlich nicht nachstehen und Christopher Schüpferling, Laszlo Pobloth, Nico Gärtner sowie Marc Jecht Gonzalez erkämpften ebenfalls Bronze. Zum Ende einer langen, kräftezehrenden Saison ein toller Abschluß beider Vereinsmannschaften.

Etwas Pech hatte die SG Nied, die als Drittplatzierte bei den Jugendturnerinnen zwar einen tollen Vorkampf zeigten, im Endkampf jedoch auf den fünften Platz zurück fielen. Eine Woche zuvor gab es in Essen die DM der Landesturnverbände und der Turngau Frankfurt stellte einen Großteil der Hessen-Teams, siebenmal FLYERS, dreimal Nied. An Gold, (Olaf Neidhardt, Sascha Kaverin) 2 x Silber (Johanna Grüll, Svenja Disser sowie Lars Weiland, Marc Jecht Gonzalez) und Bronze (Pascal Seifert, Tim Dannenberg) waren die genannten Nachwuchssportler beteiligt.

11. Dezember 2011, Heinz-Peter Michels

Hauptausschuss stellt neue Vorstands-Struktur vor und befasst sich mit dem Thema Mitarbeitergewinnung

Im Mittelpunkt der Sitzung des Gauhauptausschusses standen eine neue Struktur des Turngauvorstandes und die Mitarbeitergewinnung. Zwei Arbeitskreise hatten sich in den letzten vier Monaten intensiv mit beiden Themen beschäftigt und Vorschläge ausgearbeitet, die dann vom Vorstand verabschiedet wurden. Diese Entwürfe wurden nun in einer Powerpoint-Präsentation im Hauptausschuss erstmals einem breiteren Gremium aus Vereinsvertretern zur Diskussion vorgelegt. Pressewart Günter Heidt erläuterte zunächst die Ausarbeitung zur Strukturänderung und nannte die wesentlichen Änderungen, die sich der Arbeitskreis zum Ziel gesetzt und ausgearbeitet hat: Die der Zahl der Vorstandmitglieder reduziert sich nach der neuen Struktur von derzeit 14 auf 11. Damit soll eine Straffung der Vorstandsarbeit erreicht werden. Neben dem Vorsitzenden, dem wie bisher die Führungsarbeit und die Repräsentation obliegt, sind den neun Stellvertretenden Vorsitzenden jeweils klare Aufgaben zugeordnet. Dem Vorstand soll zukünftig ein/e Vorsitzende/r der Turnjugend angehören. Der Bereich Turnen und Sport ist in drei Säulen aufgeteilt, in Breiten- und Wettkampfsport, Spitzensport und in Fitness und Gesundheit. Neu vertreten ist der/die Vorsitzende(r) für Personalentwicklung und eine(r) für besondere Projekte. Nach ausführlicher Erörterung war die Mehrheit der Vereinsvertreter der Meinung, dass der Vorstand mit seinem Papier eine moderne und praxisorientierte Struktur vorgelegt hat.

Die Stellvertretende Vorsitzende Helen Rabe-Weber stellte anschließend das Ergebnis des zweiten Arbeitskreises vor, der sich mit dem Thema Mitarbeitergewinnung befasst hat. In einer umfangreichen Ausarbeitung werden unter anderem Rahmenbedingungen genannt, die notwendig sind, damit ein Vorstand erfolgreich und effektiv arbeiten kann. Dazu zählt als wichtiger Punkt das gute Betriebsklima, was einen fairen Umgang miteinander und die wechselseitige Anerkennung der Arbeit und des Einsatzes der jeweils anderen Vorstandsmitglieder voraussetzt. Zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls sind darüber hinaus auch Aktivitäten und Aktionen außerhalb des „regulären Sitzungsbetriebes“, wie Seminare, gemeinsame Unternehmungen oder Empfänge von Vorteil. Um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, sollten die Vorstandsmitglieder verstärkt Kontakte zu den Vereinen pflegen. Damit die Neuen dann auch für längere Zeit dabei bleiben, müssten die „alten Hasen“ den Newcomern zu Anfang unterstützend zur Seite stehen. Für besondere, zeitlich begrenzte Aufgaben sollte versucht werden, auch Externe und Ehemalige zu gewinnen.

Die Ausarbeitung des zweiten Arbeitskreises fand große Anerkennung. Einige Vereinsvertreter  waren der Meinung,  dass sich die Thesen dieses Papiers durchaus auch auf die Vereinsebene übertragen lassen und wünschten eine Veröffentlichung für interessierte Vereine.

Das Projekt „Aktiv bis 100“, das ebenfalls auf der Tagesordnung stand und seither in und seither mit sechs Angeboten in vier Turngauvereinen praktiziert wird, fand reges Interesse bei den anwesenden Vereinsvertretern. Es besteht noch Informationsbedarf über die von den Vereinen zu tragenden Kosten und über die notwendige Vernetzung mit den anderen beteiligten Organisationen. Interessierte Vereine können auf Wunsch zu den regelmäßigen Netzwerktreffen eingeladen werden. Einig waren sich die Anwesenden, dass dieses Projekt in Zukunft noch größere Bedeutung gewinnen wird.

21. November 2011


So bleiben Sie auch mit 100 fit
Neuer Kurs der TSG Fechenheim führt Senioren langsam an den Sport heran


Sport für Senioren gibt es bereits, doch "Aktiv bis 100" ist anders: Er soll jenen, die sonst nie Sport treiben, zu mehr Beweglichkeit verhelfen. Auch um sich länger sicher in den eigenen Wänden zu bewegen. Während in Fechenheim gerade eine neue Gruppe entsteht, wird das Projekt vom Olympischen Sportbund ausgezeichnet.

Einfache Übungen zeigt Kursleiterin Doris Blümel der Gruppe, sie sollen nicht zu anstrengend sein. Denn Hochleistungssport soll "Aktiv bis 100" nicht sein. Im Gegenteil, er ist für ältere Menschen, die bislang keinen Sport getrieben haben. Ihre Rollatoren haben die Senioren in eine Ecke gestellt. Langsam gehen sie im Kreis, suchen an den aufgestellten Stühlen etwas Halt. "Die TSG Fechenheim hat schon lange Sportgruppen für Ältere. Aber dieser Kurs ist anders", sagt Inge Richter vom Turngau Frankfurt, die selbst bei der TSG Rücken- und Seniorenkurse leitet. "Viele Menschen leben zu Hause, versorgen sich selbst. Für sie ist es wichtig, alleine aufstehen zu können, falls sie einmal stürzen. Hier werden sie dafür fit."

Ganz ohne Leistungsdruck

Vor allem die Muskulatur an Bauch und Po, aber auch am ganzen Körper werden gezielt trainiert, erklärt Inge Richter. Damit alle mitmachen können, werden viele Übungen im Sitzen gemacht, andere stehend hinter dem Stuhl. Leistungsdruck gibt es nicht: "Wenn ein Teilnehmer bei einer Übung nicht aktiv mitmacht, wird das auch akzeptiert", beruhigt Doris Blümel. Oft werden kleine Pausen eingelegt, um etwas zu trinken, denn das sei wichtig.

Drei Schnupperstunden hat Doris Blümel bereits im Stadtteil veranstaltet, um für den neuen Kurs zu werben: Bei Nachbarschaftsverein Adsum im Service- und Begegnungszentrum, Alt-Fechenheim 89, und in der Halle der TSG. Ins Leben gerufen hat das Projekt der Deutsche Turnerbund. "Es ist so erfolgreich, dass der Deutsche Olympische Sportbund es auszeichnen wird. Aktiv bis 100 ist eines von vier Projekten bundesweit, die als vorbildlich für den Seniorensport prämiert werden", freut sich Joachim Schuchardt, Referent beim Hessischen Turnverband (HTV).

In Frankfurt baue der HTV zurzeit ein regelrechtes Netz an "Aktiv bis 100"-Kursen auf, das schon gut etabliert sei, erklärt Schuchardt. "Es besteht nicht nur aus Turnern, sondern auch aus dem Sport- und dem Gesundheitsamt sowie Institutionen der Seniorenarbeit wie dem Frankfurter Verband, der AWO oder der Caritas." Ein halbes Jahr lang seien die Kurse kostenlos, um sie im Stadtteil zu etablieren. Finanziert werden sie von der Stadt und dem HTV. "Nach einem halben Jahr führen die Vereine die Kurse in Eigenregie weiter."

Individuell betreut

Die Fechenheimer "Aktiv bis 100"-Gruppe sei bereits so gut gefragt, dass über eine Teilung der Gruppe nachgedacht werde, sagt Inge Richter. "Jede Gruppe soll höchstens 15 Teilnehmer haben, damit Kursleiter jeden individuell betreuen können." Vor allem durch den Schnupperkurs im Service- und Begegnungszentrum seien viele neue Interessenten zur Gruppe gekommen.

"Früher dachte man, ab 65 Jahren sei kein gezielter Muskelaufbau mehr möglich. Heute wissen wir es besser", erklärt Inge Richter. Die Übungsleiter werden – wie Doris Blümel – speziell für ihre Aufgabe geschult.

Die Jüngste im Kurs ist 67 Jahre, die Älteste gar 87 Jahre alt. "Die meisten Teilnehmer hatten noch gar keinen Kontakt zu Sportvereinen, andere haben ihn mit der Zeit verloren", sagt Doris Blümel. Eine Teilnehmerin mache sogar mit, obwohl sie im Rollstuhl sitze.

 

Die "Aktiv bis 100"-Gruppe trifft sich immer montags in der Halle der TSG Fechenheim, Pfortenstraße 55. I
nfos gibt es bei Kursleiterin Doris Blümel, entweder telefonisch unter der Nummer (069) 42 28 28 oder per E-Mail unter bluemeldoris@t-online.de.

 

Frankfurter Neue Presse, 02. November 2011 - hau

 


Sportverein im Höhenrausch
Abteilungen demonstrieren beim Lerchenherbst der TG Bornheim, was sie drauf haben

 

Mit einem Umsatz von drei Millionen Euro und fast zwanzig Festangestellten könnte Hessens größter Sportverein glatt als mittelständisches Unternehmen durchgehen. Dabei ist die Turngemeinde Bornheim vor allem eine starke Gemeinschaft mit einem Vorsitzenden, der den Verein seit 30 Jahren führt.

Dort, wo sonst die Turner trainieren oder die Seniorentanzgruppe ihre Choreographien übt, stehen Stuhlreihen, von der Decke hängen bunte Partylichter. Zum 29. Mal hatte die Turngemeinde (TG) Bornheim in die Turnhalle in der Falltorstraße eingeladen und 440 Mitglieder und Gäste kamen, um das bunte Programm mit Reden, Musik und Tanzeinlagen zu erleben. Sportler aus über zehn Abteilungen zeigten ihr Können.

"Obwohl wir so groß sind – wir sind immer Verein geblieben und darauf bin ich stolz", sagt Vorstand Peter Völker. Etwa 23 000 Mitglieder hat die TG inzwischen und ist damit längst der größte hessische Sportverein. "Wir leben für den Sport – und das fasziniert die Menschen", meint Völker. Er geht davon aus, dass der Verein mittelfristig auf bis zu 30 000 Mitglieder wächst. Zehn Sportangebote von Klettern übers Eislaufen bis zum Jazz Dance gibt es jeden Abend in der Woche, pro Tag zieht das etwa 1500 Mitglieder zu den Sportstätten der TG. Mit 17 Festangestellten, 300 Übungsleitern, 100 Mitarbeitern in der Kundenbetreuung und über 100 Ehrenamtlichen ist der Verein auch ein wirtschaftliches Unternehmen. Der Umsatz beträgt drei Millionen Euro.

Schub durchs Sportcenter

"Aber die Tatsache, dass wir hier immer wieder zusammenkommen, um zu feiern, zeigt die Verbundenheit der Mitglieder mit ihrem Verein", meint Völker. Seit der Einweihung des Sportcenter II in der Inheidener Straße sind noch einmal etwa 1500 Mitglieder dazu gekommen – und das in gerade mal sechs Wochen. "Daran sieht man: Unsere Mitglieder sind aktiv, sie kommen, um Sport zu treiben."

Ein bisschen hatte er wohl geglaubt, sein eigenes Jubiläum beim Lerchenherbst unter den Teppich kehren zu können: Seit genau 30 Jahren leitet Völker den Verein. Umso ergriffener war er, als sich der Vorhang öffnete und seine Familie, Freunde und Bekannte aus dem Verein – genau dreißig – zu dieser "Perlenhochzeit" ihre Glückwünsche und jeweils eine Perle überbrachten.

1981 ahnte Völker wohl nicht, was auf ihn zukommen würde: "Aber als mir mein jetziger Schwiegervater von der TG erzählte und fragte, ob ich nicht Vorsitzender werden wolle, habe ich spontan ja gesagt." Dabei war er noch nicht einmal Mitglied. Also ist er kurzerhand eingetreten um direkt zum Vorsitzenden gewählt zu werden – in derselben Sitzung. Dann musste Völker wiederum schnell weiter: "Am gleichen Tag wurde auch noch mein Sohn Thomas geboren", erzählt er schmunzelnd. Damals zählte die Gemeinschaft etwa 500 Mitglieder, war fast bankrott und bot nur eine Handvoll Sportarten – jetzt gibt es etwa 50 Abteilungen, die TG hat Sportcenter und Gymnastikräume gebaut und 2003 das Schwimmbad Fechenheim übernommen. Völker war immer dabei – und das völlig ehrenamtlich. Nicht ohne Grund meinte ein langjähriger Wegbegleiter schmunzelnd: "Du bist der Uli Hoeneß der TG – nur ohne Kohle." Für seine Verdienste wurde Völker, der auch noch Familienvater, Volksbankvorstand und aktiver Sportler ist, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihm ist der Verein sichtlich ans Herz gewachsen: "Sofern die Gesundheit mitmacht, möchte ich das noch ein paar Jahre machen", sagt er.

Geld ist bewilligt

Auch in Zukunft hat die TG viele Pläne: Für viereinhalb Millionen Euro soll unter dem neuen Sportcenter II eine Tiefgarage entstehen (wir berichteten). "Damit tun wir bei der gegenwärtigen Verkehrssituation auch etwas für die Bürger Bornheims", betont Völker. "Die Zuschüsse sind bewilligt, die Garage ist hoffentlich 2013 fertig."

Bunt war der Lerchenherbst, der übrigens auf ein traditionelles Lerchen-Festessen der Bornheimer Weinbauern zurückgeht, auch weiterhin: Unter anderem spielte das Akkordeon-Orchester mit einem Solo-Gitarristen, die Prellball-Jugend tanzte eine "Grease"-Choreographie, das "Heddemer Dreigestirn" kam als Stargast und die Tanzgruppe "Black Angels" zeigte einen Teil ihres Programms von der Deutschen Meisterschaft.

 

Frankfurter Neue Presse, 31. Oktober 2011


TSV Bonames beim Innovationspreis platziert

 Bei der Verleihung des diesjährigen Innovationspreises in Stuttgart stand der TSV Bonames zusammen mit 11 anderen Vereinen auf dem Siegerpodest. In der Kategorie Umsetzung von Betreuungsangeboten in Kindergarten und Schule konnte sich der Frankfurter Verein hinter dem Sieger TV 1900 Oberhausen mit seinem Programm „Bewegte Betreuung“ als einer von zwei weiteren ausgezeichneten Vereinen platzieren. Zum Wettbewerb hatten sich in den vier verschiedenen Kategorien insgesamt 40 Vereine aus Deutschland gemeldet.

Der Innovationspreis für Turn- und Sportvereine des DTB, STB und BTB und des baden-württembergischen Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport wird alle zwei Jahre beim Stuttgarter Sportkongress an Turn- und Sportvereine für besonders kreative und innovative Ideen vergeben. Das Preisgeld beläuft sich auf mehr als 15.000 Euro. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Presse-Information des Schwäbischen Turnerbunds.

26. Oktober 2011
 


5 x DM Medaillen

Mit gleich fünf Medaillen im Gepäck kehrten am 3. Oktober die Frankfurter Sportler von den Deutschen Trampolin Meisterschaften in Cottbus heim, eine im Vorfeld nicht zu erwartende "Ausbeute".

Synchron gewannen die Geschwister Vivien (1997) und Svenja (1996) Disser mit ihren jeweiligen Partnerinnen des TV Dillenburg Bronze und Silber in der Schülerinnenklasse sowie bei den Jugendturnerinnen, beide starteten für die SG Nied.

Gleich dreimal Silber gab es in den Einzelkonkurrenzen durch Springer der Frankfurt FLYERS (Foto). Im Jugendbereich freuten sich Lars Weiland (1996) sowie Johanna Grüll (1994), sie zeigten in den Endkämpfen überzeugende Leistungen. Doch besonders stach heraus die Deutsche Vizemeisterschaft der Herren durch den Sportsoldaten Christopher Schüpferling (1989), der die "Fachwelt" mit vier verschiedenen Dreifachsalti zu Beginn seiner Kür mächtig beeindruckte.

Heinz-Peter Michels, 10. Oktober 2011

 


Tanzgruppen begeistern Zuschauer beim 7. Frankfurter Tanzfestival

Das 7. gauoffene Frankfurter Tanzfestival wartete mit einem Riesenprogramm und einem Rekordteilnehmerfeld auf. Am Vormittag gingen in der voll besetzten Sporthalle des Hauses Nidda in Frankfurt-Bonames in den Kategorien Showdance und HipHop/Freestyle in sieben Wettkämpfen bereits 16 Gruppen aus neun Vereinen bzw. Tanzstudios an den Start. Diese Teilnehmerzahlen wurden am Nachmittag in den Kategorien Jazztanz und Ethnicdance noch einmal weit übertroffen: Fachwartin Alexandra Diedrich konnte zu den sieben Wettbewerben 21 Tanzgruppen aus 12 Vereinen und Tanzstudios begrüßen. Insgesamt waren über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesem Mega-Ereignis des Tanzsports angetreten.

Aus dem Turngau Frankfurt war der Frankfurter Turnverein 1860 mit fünf, die TG Bornheim mit drei, der VfL Goldstein mit zwei und die TSG Nordwest mit einer Gruppe vertreten. Von den benachbarten Turngauen Offenbach Hanau, Feldberg und Main-Rhein hatten sich zwölf, von außerhalb des Hessischen Turnverbandes drei Gruppen eingefunden. Zehn Teams kamen von Ballettschulen und Tanzstudios, ein Team von einer Volkshochschule. Die überwiegende Zahl der Tanzgruppen, nämlich 30 von 37, stellten Kinder und Jugendliche, die jüngsten von ihnen gerade mal fünf Jahre alt.

Neben dem HipHop/Freestyle-Wettbewerben stand der Vormittag ganz im Zeichen des Showdance, wobei hier die Gruppen mit fantasievollen Choreografien überzeugten. Am Nachmittag konnten die Besucher neben der Vielfalt im Jazzdance sich vor allem an den Präsentationen im Bereich des Ethnicdance erfreuen. In landestypische, meist farbenfrohe Trachten gekleidet, zeigten die Folklore-Gruppen Tänze aus unterschiedlichen Ländern und Erdteilen. Da sah man eine neapolitanische Tarantella, ließ sich von mexikanischen Tänzen mit Mariachi-Musik mitreißen, bestaunte das Expressive und den Drive des  russischen Kasatschoks und ließ sich mit einem arabischen Bauchtanz in den Vorderen Orient entführen. Weißrussische Folklore, bei uns weitgehend unbekannt, war ebenfalls dabei.

Bereits am Vormittag herrschte in der voll besetzten Sporthalle eine hervorragende Stimmung. Diese Begeisterung hielt auch in den anderthalb Stunden am Nachmittag an, als die Tänzerinnen und Tänzer in ihren Formationen – mal groß, mal klein, mal jung, mal älter - ihre neuesten Einstudierungen präsentierten. So war mindestens ein frenetischer Schlussapplaus allen Gruppen sicher.

Zur Siegerehrung der Nachmittags-Wettbewerbe versammelten sich noch einmal alle Teams in der Halle. Die ersten Drei eines jeden Wettkampfs durften dabei aufs Treppchen und erhielten aus der Hand des Turngauvorsitzenden Volker Gilbert Pokale und Urkunden. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik Siegerlisten.

10. Oktober 2011


Drei Pokale im Teutoburger Wald

Jugendturner Lars Weiland (15) von den Frankfurt FLYERS gewann den Nationalen Teuto-Cup in Bielefeld, zu dem 220 Sportler aus 50 bundesdeutschen Vereinen gemeldet waren. Der zweite Platz bei den Jugendturnerinnen ging an Johanna Grüll (17) und bei den Schülern freute sich der erst elfjährige Olaf Neidhardt (alle FLYERS) über den dritten Rang.

Die Veranstaltung zählte zugleich als Qualifikation, um Anfang Oktober an den Deutschen Trampolin Meisterschaften in Cottbus teilnehmen zu dürfen. Und da darf der Turngau Frankfurt mächtig stolz sein, denn erfreulicherweise konnten sich zehn Sportler in den Einzel- und Synchron Wettbewerben durchsetzen, sieben starten für die FLYERS sowie weitere drei für die SG Nied.

 

Heinz-Peter Michels, 18. September 2011


Drei Hessenmeister

Im DTB Leistungszentrum wurden am 11. September die Hesssischen Trampolin Meisterschaften ausgetragen, die der Turngau Frankfurt durch die Vereine FLYERS und SG Nied organisierte. Insgesamt starteten präzise 100 Springer aus 17 Vereinen.

Sportsoldat Christopher Schüpferling konnte seinen Sieg aus dem Vorjahr bei den Herren souverän wiederholen. Bei den Damen gewann etwas überraschend Kim Rauenbusch von der SKV Mörfelden. Im Feld der Jugendturner gab es einen Doppelsieg durch die FLYERS, Lars Weiland lag vor Marc Jecht Gonzalez. Und wie am Vortag gewann Johanna Grüll (Foto) erneut in der weiblichen Jugendklasse, hinter ihr Svenja Disser. Medaillen gab es ebenfalls im Nachwuchsbereich. Vivien Disser (beide SG Nied) belegte den dritten Platz und bei den Jungen ging Platz zwei und drei an die beiden FLYERS Olaf Neidhardt und Pascal Seifert. 

Nachdem bei der Siegerehrung anstatt der obligatorischen Pokale von der Stadt Frankfurt gestiftete Bembel an die Finalisten für ihre teils hochkarätigen Übungen verteilt waren, bedankte sich HTV Vizepräsident Uwe Grimm beim Turngau Vorsitzenden Volker Gilbert für die kurzfristige Übernahme sowie die tadellose Abwicklung der Veranstaltung.

Heinz-Peter Michels, 11. September 2011


Kiepenkerl-Cup gewonnen

Den Kiepenkerl-Cup gewann am 10. September im westfälischen Nottuln Christopher Schüpferling (22) von den Frankfurt FLYERS vor der weiteren Konkurrenz aus sechs Nationen.

Auf Platz zwei landete Pasqual Bahr (25), Nachwuchstrainer am Frankfurter Trampolin Stützpunkt. Und mit Platz drei durch den Studenten Laszlo Pobloth (22) war der Erfolg der FLYERS kaum in Worte zu fassen. Insgesamt waren in den verschiedenen Altersbereichen 200 Sportler am Start.

Doch damit nicht genug, denn ebenfalls Platz eins belegte Johanna Grüll (17) im Jugendbereich und der erst elfjährige Schüler Olaf Neidhardt (beide FLYERS) freute sich bei seinem ersten internationalen Einsatz über den dritten Platz.

 

Heinz-Peter Michels, 10. September 2011


Kinder mit viel Freude beim Turnfest in Kalbach

182 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren aus 12 Vereinen bevölkerten am ersten Septembersonntag das Sportzentrum in Frankfurt- Kalbach, in das der Turngau Frankfurt zum diesjährigen Kinderturnfest eingeladen hatte. Insgesamt hatten sich 128 Mädchen und 54 Jungen für die 24 ausgeschriebenen Wettkämpfe in den drei Kategorien und je vier Altersklassen gemeldet. Mit 104 Aktiven waren die meisten zu den Turn-Wahlvierkämpfen angetreten, 52 hatten sich für die leichtathletischen Dreikämpfe entschieden. Zum gemischten Wahl-Vierkampf, der mit seinen leichtathletischen und Turndisziplinen große Vielseitigkeit erfordert, gingen nur 22 an den Start. Die meisten Kinder, 31 an der Zahl, hatte die TG Höchst geschickt, wobei von ihr alle Turn- und drei gemischte Wettkämpfe besetzt waren. Jeweils 23 Nachwuchsturnerinnen und -turner kamen von der Turnerschaft Heddernheim und dem TV Eschersheim, die fast alle den Leichtathletik-Dreikampf bestritten.

Die Stellvertretende Vorsitzende Helen Rabe-Weber und der Vorsitzende der Turnjugend Robert Sommer eröffneten in der Leichtathletikhalle das Kinderturnfest. Bevor die jungen Turnerinnen und Turner riegenweise zu den Wettkampfplätzen in der Leichtathletik- und später an die Geräte in der Mehrzweckhalle gingen und - meist mit viel Freude, zuweilen auch mit etwas Bammel - ihre Disziplinen und Übungen absolvierten, war zunächst das Aufwärmen angesagt. Netta Fay von der TG Höchst und ein Turner von der SG Enkheim brachten die Kinder mit Dehn- und Streckübungen auf die erforderliche Betriebstemperatur. Vor der abschließenden Siegerehrung am Nachmittag mit Ausgabe der Urkunden, konnten die Zuschauer noch spannende Staffelläufe verfolgen.

Besonders aktiv waren die Jugendlichen, die sich gerade in der Übungsleiter-Assistentenausbildung befinden. Für die Kinder, die ihren Wettkampf  beendet hatten oder die noch auf ihren Einsatz warteten, hatten sie einen interessanten Spielparcours aufgebaut. Der größte Andrang herrschte am Schminktisch. Hier warteten vor allem junge Mädchen geduldig, bis sie sich von den angehenden Übungsleiterassistentinnen in Katzen, andere Tiere oder Comic-Figuren verwandeln ließen. Trotz einiger Schwierigkeiten im Vorfeld ging das Kinderturnfest vor allem dank des Einsatzes von Helen Rabe-Weber ohne große Pannen über die Bühne.

09. September 2011


Trampolin Landesmeisterschaft

Am Sonntag, den 11. September 2011 organisiert der Turngau Frankfurt im DTB Leistungszentrum die Trampolin Hessenmeisterschaft. Vor Ort sind die Frankfurt FLYERS verantwortlich, sie werden durch die SG Nied unterstützt.

Um 12.00 Uhr beginnen die Vorkämpfe der insgesamt 120 gemeldeten Teilnehmer. Die Endkämpfe beginnen um 15.30 Uhr, für 17.00 Uhr ist die Siegerehrung vorgesehen.

Wir möchten alle Turngau Interessierten zu der Veranstaltung einladen, der Eintritt ist frei. Hier finden die Meisterschaften statt.

Deutscher Turner-Bund
Trampolin Sporthalle
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt am Main
(Direkt hinter der Commerzbank Arena)

Heinz-Peter Michels (07. September ^2011)


DM 2 x Gold + Silber

Als vor Jahresfrist ein Großteil der Kunstturner des TSV Heusenstamm zu Eintracht Frankfurt wechselte waren zunächst einmal einige Fachleute überrascht. Inzwischen haben sich die Sportler im Frankfurter Landesleistungszentrum voll integriert und können bereits erste, erstaunliche Erfolge vermelden.

Denn von den Deutschen Meisterschaften in Buchholz kehrten die vier Nachwuchskräfte sehr erfolgreich zurück. So teilte uns das Vorbild dieser Riege Willi Jaschek mit, dass Kevin Wittig (16) Gold am Barren und Sprung gewann. Und Joel Schmidt (17) errang am Boden Silber.

Trainer Julian Olariu (rechts) war denn auch äußerst stolz auf sein Quartett, insbesondere auf den neben ihm stehenden zweifachen Deutschen Jugendmeister Kevin Wittig.

Heinz-Peter Michels, 27. Juli 2011

 

 


Viermal DM Silber

Schon vor den hessischen Sommerferien fanden die Deutschen Meisterschaften im weiblichen Kunstturnen statt. Die jungen Damen hatten ihre Wettkämpfe in Berkheim zu absolvieren und gleich sechs Frankfurter Nachwuchskräfte konnten sich im Vorfeld über die Landesmeisterschaft dafür qualifizieren.

Drei wiederum schafften es gar, in die verschiedenen Einzel-Finals einzuziehen. Besonders loben möchten wir Lara Wondrak (TSG Nordwest), denn sie gewann selbst für Trainerin Astrid Schweikhardt überraschend viermal Silber. Im Mehrkampf, sowie am Sprung, Barren und Boden.

Auf dem Foto ist die Fünfzehnjährige eingerahmt von Kim Winkler (14) sowie Christina Kuhn (15), die beide für die TSG Oberrad starteten. Allen einen herzlichen Glückwunsch.

Heinz-Peter Michels, 27. Juli 2011

 


Doppel-Mini-Tramp Springen in Hessen

Am Himmelfahrtstag fanden in Marburg die Hessischen Meisterschaften im Doppel-Mini-Tramp Springen statt. Insgesamt waren 65 Springer aus zehn Vereinen am Start, vom Turngau Frankfurt allein zwei, sie kehrten mit immerhin fünf Medaillen heim.

Vivien Disser (SG Nied) gewann den Wettbewerb der Schülerinnen mit 118,2 Punkten. Über Silber und Bronze bei den Jugendturnerinnen freuten sich Vanessa Helfrich (113,4) sowie Jennifer Blaß (113,0), ebenfalls SG Nied. Im Wettbewerb der Schüler gab es Bronze für den erst zehnjährigen Olaf Neidhardt (FLYERS) bei tollen 114,6 Punkten. Mit der Tageshöchstwertung von 136,6 P. und einem enormen Vorsprung gewann Laszlo Pobloth (FLYERS) den Titel der Turner.  Drei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften beim
TV Büttelborn ein insgesamt hervorragendes Ergebnis.

 

Heinz-Peter Michels, 03. Juni 2011

 


310 Kinder und Jugendliche beim 61. Lohrbergfest
Lukas Roller und Diana Yazdanfar siegen

Neben dem sportlichen Wettstreit für die Kinder und Jugendliche ist das Lohrbergfest traditionell zugleich ein Volksfest für die Frankfurter Vereine. Auch in diesem Jahr lagerten lange vor Beginn der Wettkämpfe die Eltern, Großeltern und Freunde der Aktiven am Rande der großen Wiese im Zentrum des Frankfurter Hausberges auf Decken, teilweise unter mitgebrachten Zelten. Derweilen liefen die Nachwuchsturnerinnen und -turner aufgeregt hin und her und warteten gespannt darauf, dass es endlich losging.

Zuvor jedoch hatten die Organisatoren vom Ausrichter TV Seckbach unter der Leitung von Kurt Sämann noch einiges zu tun, denn viele Vereine wollten noch Wettkämpferinnen und Wettkämpfer nachmelden. Nachdem sich die 310 jungen Turnerinnen und Turner in einem einigermaßen „geordneten Chaos“ hinter den Riegenschildern aufgestellt hatten und die fehlenden Riegenführerinnen und -führer gefunden waren, konnte der Vorsitzende des TV Seckbach Klaus Bieringer das 61. Lohrbergfest fast pünktlich eröffnen.

Anschließend gingen die Aktiven zur Laufbahn, Sprunggrube und auf die Wiese, wo sie in den nächsten zwei Stunden ihren Dreikampf absolvierten. Die SG Enkheim, die mit 61 Teilnehmern auch diesmal wieder das stärkste Feld aufbot, stellte auch beide Sieger bei den Ältesten, den siebzehn- bis achtzehnjährigen Jugendlichen. Diesjähriger Lohrbergfestsieger wurde Lukas Roller mit 1672 Punkten vor seinem einzigen Konkurrenten Jona Meylert (TV Preungesheim/1499 P.). Der Titelträger erzielte mit 5,88 m beim Weitsprung die zweitbeste Tagesweite und hatte mit 12,30 sec im 100-m-Lauf und 10,59 m beim Kugelstoß ordentliche Leistungen gezeigt. Lohrbergfestsiegerin Diana Yazdanfar (804 Punkte) musste leider ganz ohne Konkurrentin in ihrem Wettkampf antreten. Immerhin drei Starter gab es in der Klasse männlichen Jugend B (Jg. 95/96). Hier setzte sich Malte Dahlmann vom TV Seckbach mit 1639 Punkten durch vor den beiden Enkheimern Tobias Herbrich (1356) und Thorsten Kruse (1284). Mit 5,92 m sprang der Sieger Tagesbestweite. Bei der weibliche Jugend B (Jg. 95/96) besetzten Turnerinnen der SG. Enkheim die beiden obersten Treppchen. Anne Jakob (1165) siegte vor Franziska Roller (1076) und Lisa Schröter (TSG Fechenheim/1008).

Wie schon in den letzten Jahren waren die Dreikämpfe der Jüngeren gut bis sehr gut besetzt. Die meisten Wettkämpferinnen hatte die weibliche Jugend B (Jg. 01/02) mit 47 zu verzeichnen. Im Dreikampf der jüngsten Mädchen (Jg. 03/04) gingen 44 an den Start, während bei der männliche Jugend E (Jg. 01/02) 43 Jungen angetreten waren. Der TV Seckbach hatte 43, Jahnvolk Eckenheim 32 Kinder und Jugendliche auf  den Lohrberg geschickt. Hinter der SG Enkheim (61) stellten sie die größte Gruppe.

16. Mai 2011


Wie gewinne ich Mitarbeiter für das Ehrenamt?
Diese Frage diskutiert der Vorstand ausführlich in einer Sitzung.

In nahezu allen öffentlichen Bereichen, im gemeinnützigen Dienstleistungssektor, bei den Kirchen, in Verbänden und nicht zuletzt in Turn- und Sportvereinen fehlen seit Jahren Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, auch im Turngau Frankfurt. So stand das Thema Mitarbeitergewinnung im Mittelpunkt der jüngsten Vorstandssitzung. Hierzu hatte der Turngauvor-stand den Vorsitzenden des Turngaus Mitteltaunus Rolf Byron eingeladen, der die Sitzung zu diesem Tagesordnungspunkt moderierte. Wie wichtig es für den Turngau ist, dieses Problem zu lösen, zeigte sich schon daran, dass in den nächsten drei Jahren eine ganze Reihe von Vorstandsmitgliedern aus Altersgründen, wegen Veränderungen beruflicher Art oder auch nur wegen einer anderen Lebensplanung voraussichtlich von ihrem Amt zurücktreten bzw. nicht mehr kandidieren wird.

Am Anfang stand natürlich die Analyse, wobei Rolf Byron die Vorstandsmitglieder durch seine zielgerichtete Gesprächsführung auf die wesentlichen Punkte lenkte: Was bedeutet der Turngau für seine Vereine, welche Aufgaben sollte er erfüllen? Worin bestehen seine Stärken, wo die Schwächen, was kann der einzelne Mitarbeiter verbessern? Woran liegt es, dass sich bisher nur wenige Neue für ein Amt oder eine Aufgabe im Turngau interessiert haben? Muss sich etwas an grundsätzlichen Strukturen ändern? Ist beispielsweise Größe und Aufgabenverteilung des Vorstandes noch zeitgemäß, und kann er in der derzeitigen Form überhaupt effektiv arbeiten? Wie kann der Turngau auf die Erfordernisse der heutigen Arbeitswelt wie Mobilität und Flexibilität reagieren und ist eine zweijährige Wahlperiode in diesem Zusammenhang noch vernünftig? Diese und weitere Fragen, zumeist aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder gestellt, wurden in der Runde eingehend erörtert. Die Antworten darauf, das war die Quintessenz des Abends, sind nicht jedoch einfach zu finden; keiner – auch der Moderator nicht - hatte Patentlösungen parat.

Einige wichtige Erkenntnisse hat die zweistündige intensive Beschäftigung mit dem Thema dennoch erbracht. Neue Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen kommen fast ausschließlich aus den Vereinen. Deshalb ist es wichtig, dass die amtierenden Vorstandsmitglieder bei jeder sich bietenden Gelegenheit intensiven Kontakt zu den Vereinen pflegen, sei es bei Vereinsjubiläen, bei den regelmäßig durchgeführten Turngauwettkämpfen oder bei Lehrgängen. Auch Gauturntag und Gauhauptausschuss sollten für Begegnungen mit Vereinsvertretern genutzt werden, wobei allerdings in den letzten Jahren die Zahl der Teilnehmer daran – das gilt vor allem für den Gauturntag – nicht besonders hoch war. Um einen größeres Interesse zu wecken, sollte der Vorstand neben den durch Satzung vorgeschriebenen Regularien vermehrt aktuelle, die Vereine interessierende Themen auf die Tagesordnung setzen. Übereinstimmung gab es auch darüber, dass den Vorstandsämtern – falls nicht per Definition eindeutig – klare Aufgabenfelder zugeordnet werden müssen. Die schwieriger zu lösenden Punkte, wie eine neue Struktur für Vorstand und Fachwarte zu finden oder Aufgaben projektgebunden und zeitlich begrenzt an Ehrenamtliche zu vergeben, und weitere Fragen sollen in im Vorstand und in anderen Turngaugremien in den nächsten Monaten behandelt werden.

16. Mai 2011


Rekordteilnahme bei der Karfreitagswanderung

99 Wanderer aus 10 Vereinen, so viele wie noch nie bei der jährlichen Gauwanderung, hatten sich am Karfreitagmorgen an der U-Bahnstation Niederursel bei strahlendem Sonnenschein eingefunden. Die stärkste Gruppe kam vom TV Seckbach mit 19 Personen, die Gruppe, die die weiteste Anreise hatte, von der TG Ober-Roden. Über eine Strecke von 11 Kilometern sollte es diesmal „Rund um den neuen Stadtteil Riedberg“ gehen. Vom Ausgangspunkt wanderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst ein Stück auf der so genannten Bonifatiusroute bis zu den Universitätsgebäuden des Uni-Campus-Riedberg. Von dort bogen sie nordwärts ab ins Feld des Niederurseler Hangs und folgten anschließend dem abfallenden Gelände der Kätcheslachmulde. Hier konnte man gut sehen, dass das Regenwasser des neuen Stadtteils getrennt als Oberflächenwasser in den Kalbach geleitet wird. Nach einem Gruppenfoto ging’s weiter an einem Regenrückhalteteich vorbei über den Hölderlinpfad zum „Alten Flugplatz Bonames“. Dort wartete bereits Renate Sämann aus dem Turngauvorstand auf die teilweise leicht ermüdeten Wanderer und erfrischte sie mit Apfelwein und Mineralwasser. Nach einer kurzen Pause folgte die Gruppe der Nidda bis zur A 661, wanderten danach um das Naturschutzgebiet „Ried“, um schließlich wieder auf die Bonifatiusroute zu treffen. Durch den Bonifatiuspark, am Bonifatiusbrunnen vorbei erreichten die Wanderer wieder den Uni-Campus-Riedberg. Jetzt war es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt in Niederursel, wo nach drei Stunden Gehzeit im Lokal „Zum lahmen Esel“ eine zünftige Vesper mit leckeren Gerichten wartete. Wanderwart Hermann Schmidt hörte nur positive Kommentare zur diesjährigen Tour, und viele äußerten spontan: „Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei.“

Kurt Sämann / Hermann Schmidt


Riesiges Teilnehmerfeld bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen

180 Turnerinnen aus 13 Vereinen waren an zwei Tagen in der Mehrzweckhalle in Frankfurt-Kalbach zu den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen angetreten. Bei einem solch großen Teilnehmerfeld ist eine ausgefeilte Planung und sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Dafür hatte Fachwartin Heike Tilger bestens gesorgt, so dass zusammen mit dem bewährten Kampfrichterteam und zahlreichen Helferinnen und Helfern die sechs Kür- und sieben Pflichtwettkämpfe reibungslos und zeitgerecht durchgeführt werden konnten.

Wie schon in den letzten Jahren waren die jüngeren Jahrgänge am Stärksten vertreten. Im Kürkampf  KM4 der Neun- bis Zwölfjährigen gingen 26 Turnerinnen an den Start. Noch größer war das Feld in den Pflichtkämpfen: So traten in der P5, Jahrgang 01 und jünger 31 und in der P4 Jg. 02-01 sogar 33 Wettkämpferinnen an. Mit 32 Turnerinnen hatte die SG Enkheim die meisten Teilnehmerinnen nach Kalbach geschickt, die TG Höchst war mit 29 und der TSV Sachsenhausen mit 16 vertreten.

In der höchsten Kürklasse KM3 Jahrgang 96-97 dominierte Eintracht Frankfurt: Inka Varga siegte mit 46,95 Punkten vor ihrer Vereinskameradin Philippa Bouren (46,10) und Jessica Emmel (SG Enkheim/45,30). Den Kürkampf KM3 Jg. 98-99 sicherte sich Hannah Höfner vom TV Bergen Enkheim mit 42,75 Punkten vor Julia Klein (Eintracht/42,15) und Emma Holle (TV Seckbach/41,05). Jana Fay (TG Höchst) setzte sich in der KM4 Jg. 99-02 mit 47,45 Punkten knapp durch vor Greta Steinacker (TV Seckbach/47,35) und Caroline Ohnewald (TV Bergen Enkheim/46,90).

Im Pflichtkampf P6-P8 Jg. 94 und jünger gingen nur zwei Turnerinnen vom TV Eschersheim an die Geräte. Daniela Eisfeld (38,20) siegte vor Alisa Spahn (37,90). In der P5-P7 Jg. 97-98 hieß die Siegerin Juliane Reis-Branco (TG Höchst/50,85). Auf Platz zwei und drei folgten Ann-Kathrin Walke (49,95) und Nicola Kura (49,35), beide SG Enkheim.

Weitere Ergebnisse: P5/P6 Jg. 99-00: 1. Sofie Reitbauer (TSG Oberrad/52,40), 2. Vanessa Vogt (SG Enkheim/51,75), 3. Dudek Zoe (VfL Goldstein/51,40).

P5 Jg. 01 und jünger: 1. Pauline Schramek (TV Seckbach/52,90), 2. Luisa Hornung (TSG Oberrad/52,35), 3. Olivia Murzen (SG Enkheim/52,25).

Alle Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik Siegerliste

11. April 2011


TSG Nordwest dominiert die Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner

Die TSG Nordwest und die TG Höchst hatten zu den Geräte-Einzelmeisterschaften mit jeweils 13 Turnern die meisten Wettkämpfer geschickt. Am erfolgreichsten schnitten die Athleten von der TSG ab. Allein in drei Wettbewerben konnten die Nordweststädter einen Doppelsieg landen. Im Kürkampf KM2 Jahrgang 92/93 siegte Jonas Stüdemann (67,40 Punkte) vor Dennis Ohm-Fickler (56,70) und in der KM3 Jg. 95/96 Tim Rogoschinski (62,6) vor Lukas Heitefus (61,6) und dem außer Konkurrenz turnenden Lukas von Eiff (59,9). Im Pflichtkampf P3/P4 Jg. 04 und jünger schließlich setzte sich Florentin Weber (52,70) vor seinem Vereinskameraden Tobias Wehner (48,80) und Janis Vogt (TG Höchst/45,50) durch. Den Pflichtkampf P4 bei den Bis-zu-Siebenjährigen entschied Michael Wehner (TSG Nordwest/51,65) vor Melvin Jasarevic (SG Enkheim/46,25) und Mennelik Baxmeyer (TSG Nordwest/46,20) für sich.

Den Titel in der höchsten Pflichtstufe P5-P8 Jg. 96 und jünger sicherte sich Stefan Concalves Costa (Tschft. Griesheim/55,05) vor Vereinskamerad Patrick Melzer (53,6). Die P5-P7 Jg. 98 und jünger ging an Adam Hoehl (Eintracht Frankfurt/54,55). Dario Grimmer (52,75) und Tim Altmann (49,85), beide TV Bergen Enkheim, folgten auf Platz zwei und drei. In dem mit 14 Turnern am stärksten besetzten Pflichtkampf P4-P6 Jg. 2000 und jünger siegte Richard Ohnewald (TV Bergen Enkheim/54,9) vor Tobias Freund (54,8) und Malcolm Unger (54,75), beide TSG Nordwest. Alle Ergebnisse Sie unter der Rubrik Siegerliste.

11. April 2011


Trampolin Gaumeisterschaften

Der TSV Sachsenhausen war in diesem Jahr Ausrichter der Trampolin Gaumeisterschaften, an denen 54 Sportler aus fünf Vereinen teilnahmen. Da jedoch die vereinseigene Halle für solch eine Veranstaltung nicht ausreicht, wurde der Wettkampf in der Mehrzweckhalle Kalbach ausgetragen.

Vor deutlich über 100 Zuschauern zeigten die meist jungen Sportler überwiegend leichte, aber vereinzelt auch schon schwierigere Übungen. In fünf Klassen wurden die Sieger ermittelt, wobei einzig Olaf Neidhardt (10) von den FLYERS seinen Titel bei den männlichen Minis verteidigen konnte und mit 5,7 P. den höchsten Schwierigkeitsgrad des Tages sprang. Die SG Nied erklärte sich bereit, die Organisation der Titelkämpfe im Jahre 2012 zu übernehmen.

---> Link zur Siegerliste

 

Heinz-Peter Michels, 23. März 2011

 


Zwei Stellvertretende Vorsitzende wiedergewählt
Gauturntag stellt Projekt „Aktiv bis 100“ vor

Die beiden bisherigen Stellvertretenden Vorsitzenden Helen-Rabe-Weber (TG Höchst) und Karin Patschke (TGS Bornheim) bleiben nach einstimmigem Votum des Turntags in ihren Ämtern, Karin Patschke auf eigenen Wunsch allerdings nur für ein Jahr. Die in der Hans-Grötsch-Halle des Frankfurter Turnvereins versammelten 66 Abgeordneten des Gauturntags stimmten ebenfalls der Wiederwahl der bisherigen Internet- und Protokollverantwortlichen Steffi Soßdorf (Orplid Frankfurt) zu. Neu in den Turngauvorstand kommt Inge Richter (TSG Fechenheim). Sie wurde in das bisher unbesetzte Amt der Vorsitzenden für Freizeit und Gesundheit gewählt. Der Gauturntag bestätigte außerdem die neuen Vorsitzenden der Turnjugend Frankfurt Christian Reinholz und Robert Sommer, die Ende Februar von der Jugendvollversammlung gewählt wurden, und den Geschäftsführer Volker Gilbert. Aus dem Kreis der Fachwartinnen und Fachwarte ist der Trampolinwart Christian Krall ausgeschieden. Die übrigen Verantwortlichen der einzelnen Fachbereiche erhielten die Bestätigung der Abgeordneten.

Zahlreiche prominente Gäste aus Sport und Politik haben den diesjährigen Gauturntag besucht, unter anderem der Vizepräsident des HTV Ulli Müller und der Sportamtsleiter der Stadt Frankfurt Georg Kemper. Grußworte an die Abgeordneten richteten der im Mai aus seinem Amt ausscheidende Ehrenamtliche Stadtrat Hans Dieter Bürger, die Vizepräsidentin des Hessischen Turnverbands Inge Eckmann, die Stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt Dr. Ute Kindleben, Sportdezernent Markus Frank und Stadtverordneter Robert Lange.

In seinem Jahresbericht verkündete Turngauvorsitzender Volker Gilbert, dass die Zahl der beim LSB unter Turnen gemeldeten Mitglieder auch in diesem Jahr wieder um rund 1.100 auf jetzt 51.115 gestiegen ist. Gilbert bedankte sich beim Sportamt der Stadt und seinen Mitarbeitern einschl. der Hausmeister in den Hallen für unbürokratische Hilfen bei den Turngau-Anliegen. Ebenso sprach er der Stadt Frankfurt Dank aus für die laufenden finanziellen Zuwendungen zu den Turngau-Leistungszentren und dafür, dass die Stadt als besondere Maßnahme im letzten Jahr ein neues Großtrampolin angeschafft hat. Volker Gilbert wies in seinem Bericht auch darauf hin, dass die geplanten Talentschulen zur Förderung des Turn-Nachwuchses in Zusammenarbeit mit dem hessischen Turnverband kurz vor der Realisierung stehen.

Zuvor hatte die Versammlung auf Antrag der Kassenprüfer dem Kassenwart und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt. In einem weiteren Tagesordnungspunkt genehmigte der Gauturntag den Haushalt für 2011. Den Gauturntag 2012 richtet die Turngemeinde Höchst, den Gauhauptausschuss 2011 der TSV Ginnheim aus.

Mit einer außergewöhnlichen Tanzsportdarbietung des Ausrichters Frankfurter Turnverein 1860 unter dem Motto „FTV live“ hatte der diesjährige Gauturntag eindrucksvoll begonnen. Jeweils vier Paare zeigten den Anwesenden, welch ausgefallene Figuren fortgeschrittene Tänzerinnen und Tänzer beim Tango und Swing bzw. Boogie Woogie aufs Parkett legen können.

Breiten Raum nahm das Projekt des Deutschen Turner-Bundes (DTB) „Aktiv bis 100“ ein, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde. Joachim Schuchardt vom Hessischen Turnverband (HTV) erläuterte anhand einer Powerpoint-Präsentation Ziele und bisherige Erfahrungen. Vereine sollen möglichst nahe vor Ort, beispielsweise in Seniorenheimen und Betreutem Wohnen, Bewegungsangebote für Hochaltrige schaffen. Dazu muss ein enges Netzwerk mit der Kommune, mit sozialen Einrichtungen, Pflegediensten, Kirchengemeinden, Diakonie und Caritas geknüpft werden. Die Kurse sollen Eigenschaften fördern, die im Alter besonders wichtig sind, wie beispielsweise Muskelkraft, Gehfähigkeit, Balance und Orientierung.

Der Frankfurter Turnverein 1860, die TG Bornheim und der TV Sindlingen haben zusammen mit anderen Verbänden und Vereinigungen bereits seit einiger Zeit Bewegungsgruppen für hochaltrige Menschen ins Leben gerufen. Der HTV wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Turngau Frankfurt zukünftig fördern. Der Turngau selbst strebt an, die speziell auf alte Menschen zugeschnittene Bewegungstherapie in sein Ausbildungsprogramm aufzunehmen.

 


Sportlerehrung Frankfurt

Nicht wie seit vielen Jahren gewohnt in der Jahrhunderthalle Höchst sondern im Marriott Hotel fand Mitte März die Ehrung der erfolgreichen Frankfurter Sportler statt. Bei einem edlen Abendessen wurden über 400 Personen aller Altersbereiche für den Gewinn einer Deutschen Meisterschaft der Jahre 2009 / 2010 bzw. für die Teilnahme an einer Welt- oder Europameisterschaft mit der Sportplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Dabei war der Turngau Frankfurt mit diversen Mitgliedsvereinen vertreten. Die nachfolgend aufgeführten Sportler verschiedener Turndisziplinen möchten wir lobend erwähnen:

Prellball:
TG Bornheim 1860
Felix Hensel, Claudia Kulke, Kerstin Schildt, Franz Steul, Paul Völker, Peter Völker

TV Eschersheim 1895
André Belz, Dirk Cloos, Ralf Röbel


Turnen Mehrkämpfe:
Eintracht Frankfurt
Miriam Kalhöfer, Florian Krick, Helga Prasler

TSG Nordwest 1898
Jonas Stüdemann

Trampolin:
Frankfurt FLYERS 2003
Markus Kubicka, Michael Kubicka, Vladimir Cojoc, Kyrylo Sonn, Maximilian Lang, Peter Seufert, Niklas Volk, Nico Gärtner,
Yohani Mbaraga, Laszlo Pobloth, Marlo Schweikhardt, Lars Weiland
 

Heinz-Peter Michels, 17. März 2011

 

Auf dem Foto sehen wir erfolgreiche Sportler der FLYERS, eingerahmt vom Vorsitzenden der Frankfurter Sportstiftung
Herbert Mai (links), sowie des Sportdezernenten Markus Frank


Viel Spaß beim Hallenkinderturnfest

Auch dieses Jahr starteten 11 Vereine zum Hallenkinderturnfest. Am 12. Februar richtete der VfL Goldstein in der voll besetzten Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule das Turnfest aus. An den Geräten Schwebebalken, Sprung, Reck, Barren, Boden und Trampolin zeigten Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren ihr Können und bewiesen sich vor den Kampfrichtern.

Bei der Teilnehmerzahl von 202 Kindern hatte der Verein viel zu tun. Das Aufwärmen, das mit so vielen Kindern nicht leicht ist, übernahm der Verein ebenfalls. Durch die Vielzahl der Besucher hatten die Verkäufer an der Kuchentheke reichlich zu verkaufen, um die hungrigen Kinder und Eltern zu versorgen.

Während die Aufgabe der Turnjugend (TuJu) Frankfurt darin bestand auszuwerten und zu moderieren, führten die Gruppen 'Emotions' und 'Flashlights' vom VfL Goldstein Tänze auf und versüßten so den Teilnehmern und Zuschauern die Wartezeit bis zur Siegerehrung. Die TG Höchst war mit 32 Teilnehmern am stärksten vertreten; von der SG Enkheim kamen 30, vom VfL Goldstein 22 Kinder. Über eine besondere Auszeichnung konnte sich die Nachwuchsturnerin Jessica Emmel (SG Enkheim) freuen. Für ihre 10. Teilnahme am Hallenkinderturnfest überreichte ihr die TuJu einen Pokal.

Die Turnjugend Frankfurt dankt den fleißigen Helfern und freut sich, dass so viele Besucher den Weg in die Sporthalle gefunden haben. Insgesamt kann man feststellen: Das Hallenkinderturnfest war sorgfältig vorbereitet und vor Ort sehr gut organisiert worden. Vor allem den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht. Sie freuen sich schon heute auf das nächste Mal.

 

Magi Nti Mensah, Larissa Ewald (Turnjugend Frankfurt), 16. Februar 2011