Presse-Informationen Turnen 2009

Verantwortlich für den Inhalt - wenn nicht anders "unterschrieben":
Der Turngau-Pressewart Günter Heidt
 

Schülerliga Hessen: Medaillen für Flyers und SG Nied
Gedenken an den „Frankfurter Turnvater“ August Ravenstein
Volker Gilbert erhält höchste Auszeichnung im Turnverband
Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner: TSG Nordwest dominiert
Der Hessische Turnverband ehrte Volker Gilbert mit der seltenen Friedrich-Ludwig-Plakette in Bronze
Tanzfestival begeistert Zuschauer (30. September 2009)
Geräte-Mannschaftsmeisterschaften: Pflichtvierkämpfe gut besucht (22. Juli 2009)
Gedenkstunde für verstorbene Turner
Trampolin Meisterschaften - Bericht (19. Mai 2009)
Trampolin Meisterschaften - Vorbericht
TSG Nordwest dominiert Gaumeisterschaften
Turner bereiten sich auf das Turnfest vor
Sportler Ehrung - Jahrhunderhalle in Höchst bot tollen Rahmen (23. März 2009)
Wasserschau am Main (19. März 2009)
Gauturntag 2009 steht ganz im Zeichen des Internationalen Deutschen Turnfestes (19. März 2009)
Fünf FLYERS Hessen Meister - Auch einmal Gold durch die SG Nied (17. März 2009)
Hallenkinderturnfest 2009 - Spiel, Spaß, Spannung und natürlich Turnen (17. Februar 2009)

 

Schülerliga Hessen:
Medaillen für FLYERS und Nied

Der beste Trampolin Nachwuchs kommt auch weiterhin aus Frankfurt und darauf können die Turngau Verantwortlichen mächtig stolz sein. In der Schüler-Liga Hessen, an der 36 Mannschaften beteiligt waren, kam es am Nikolaustag zum Finale im Odenwald. Der dortige TV Ober-Ramstadt organisierte eine tolle Veranstaltung und einige hundert Eltern und Freunde der Kinder sahen tolle Übungen.

In ihren Sechsergruppen hatten sich die Frankfurt FLYERS und die SG Nied jeweils nach der Vorrunde als Tabellenführer zu den Endkämpfen qualifizieren können. Dort wurde in einer Play Off Runde der Hessische Schüler-Vereinsmeister ermittelt. Sehr souverän und zum fünften Mal hintereinander gewannen die Frankfurt FLYERS (338,0) den Titel, der Abstand zu den beiden nächstplatzierten Vereinen war denn schon deutlich sichtbar. Platz zwei ging zum TV Dillenburg (320,1) und nur knapp dahinter holte der Nachwuchs der SG Nied (318,2) Bronze.

An der Vorrunde jedoch nicht am Endkampf war als dritter Frankfurter Verein noch der TSV Sachsenhausen mit seinen Schülerinnen und Schülern beteiligt. Gemischte Mannschaften werden seit Anbeginn dieser Wettkampfform in den Trampolin Ligen  gebildet und diese Regelung hat sich bestens bewährt.

Heinz-Peter Michels, 08. Dezember 2009


Gedenken an den „Frankfurter Turnvater“ August Ravenstein

In einer Gedenkstunde zum 200. Geburtstag von August Ravenstein an dessen Grab im Frankfurter Hauptfriedhof erinnerten der Frankfurter Turnverein (FTV) 1860, der Turngau Frankfurt und der Hessische Turnverband (HTV) gemeinsam an den großen Pionier des Turnens in Frankfurt. Geboren am 4. Dezember 1809 gründete der gelernte Kartograf 1833 als ersten Frankfurter Turnverein die „Turngemeinde“. Sie ist der Vorläuferin des Frankfurter Turnvereins 1860, der sich 1860 neu gründete, nachdem Anfang der 1850er Jahre als Folge der gescheiterten 48er Revolution alle Vereine aufgelöst wurden.

1838 rief Ravenstein mit Unterstützung der Stadt die nach ihm benannte „Turnanstalt“ und 1845 den „Verein für die körperliche Ausbildung der Jugend“ ins Leben“. Nachdem man bisher auf Turnplätzen im Freien geturnt hatte. betrieb er den Bau der ersten Frankfurter Turnhalle 1847 in der Seilerstraße. Sie wurde 1867 durch die zweite Halle in der Ostendstraße ersetzt, bevor schließlich 1878 die dritte Halle am Sandweg an der Stelle des heutigen Ravenstein-Zentrums eingeweiht wurde. Bereits in den 1860er Jahren regte Ravenstein die Bildung einer übergeordneten Vertretung der sechs Frankfurter Turnvereine nach außen an. Nach mehreren Anläufen wurde im Jahre 1875 der „Gau Frankfurt am Main“ gegründet.

In seiner Rede an der Grabstätte betonte der Vorsitzende des FTV 1860 Dr. Gerd Kindleben die fortdauernde Gültigkeit von Ravensteins Idealen, die eng verknüpft waren mit den Zielen der Paulskirchenbewegung, bürgerliche Freiheiten und Ende der Kleinstaaterei. Heute gelte es weiterhin, die im Grundgesetzt verankerten Freiheiten im Alltag mit Leben zu erfüllen und nationale Egoismen durch europäischen Geist zurückzudrängen.

August Ravenstein gilt zu Recht als Vater des Turnens in Frankfurt, er ist in einem Atemzug mit Gutmuths, Jahn, Weidig und Schärttner zu nennen, begann Turngauvorsitzender Volker Gilbert seine Würdigung. Mit seinen fortschrittlichen Ideen war Ravenstein seiner Zeit weit voraus. So habe er sich für die allgemeine Schulpflicht und die Schulgeldfreiheit eingesetzt und die strikte Trennung von Kirche und Schule gefordert. Schon damals erkannte Ravenstein, so der Turngauvorsitzende, die Bedeutung von körperlicher Fitness für Gesundheit und Wohlergehen. Mit seinen Gedanken zur Einrichtung einer Hochschule in Frankfurt sei er einer der geistigen Väter der Frankfurter Universität gewesen.

Nach den Worten von HTV-Vizepräsident Rolf Byron kann man August Ravenstein als einen der Wegbereiter der deutschen Bergfeste bezeichnen. Er gehörte zu den Mitbegründern des Feldbergfestes, das die Sänger und Schützen 1844 erstmals auf dem höchsten Taunusgipfel feierten. Als dann später Turner mit ihren volkstümlichen Wettkämpfen dazu kamen, entwickelte sich das Bergturnfest im Laufe des 19. Jahrhunderts zum Großereignis mit Tausenden von Teilnehmern, was man sich heute kaum noch vorstellen kann.

04. Dezember 2009

Dr. Gerd Kindleben, Vorsitzender des Frankfurter Turnvereins 1860, und Volker Gilbert, Turngauvorsitzender, legen am Grab von August Ravenstein einen Kranz nieder.


Volker Gilbert erhält höchste Auszeichnung im Turnverband

Der Vorsitzende des Turngaus Frankfurt und ehemaliger Vorsitzende des TSV Berkersheim Volker Gilbert ist mit der Friedrich-Ludwig-Weidig-Plakette in Bronze des Hessischen Turnverbandes (HTV) ausgezeichnet worden. In einer würdigen Feierstunde im Vereinshaus des TSV Berkersheim nahm der Geehrte diese höchste Auszeichnung, die der HTV zu vergeben hat, aus den  Händen von HTV-Vizepräsident Rolf Byron in Empfang. In einer sehr persönlich gehaltenen Laudatio zeichnete Byron die Stationen des turnerischen Weges von Volker Gilbert in Verein, Turngau und Hessischem Turnverband nach.

Begonnen hat Volker Gilbert seine fast 30jährige ehrenamtliche Tätigkeit 1980 in seinem Heimatverein TSV Berkersheim als 2. Kassierer. Kurze Zeit später wurde er Kassierer, dann Stellvertretender Vorsitzender. 1984 übernahm Volker Gilbert schließlich das Amt des Vereinsvorsitzenden, das er 25 Jahre lang bis Anfang dieses Jahres ununterbrochen innehatte.

1980 führte sein Weg erstmals über die Vereinsgrenzen hinaus in den Vorstand des Turngaus. Zunächst in einem Dreiergremium als Stellvertretender Vorsitzender tätig, übernahm er 1998 die alleinige Führung des mit 50.000 Mitgliedern zweitgrößten Turngaus in Hessen. In seiner Eigenschaft als Turngauvorsitzender arbeitet Volker Gilbert seit dieser Zeit bis zum heutigen Tage in den Führungsgremien des Hessischen Turnverbands erfolgreich mit.

Sein intensivstes Engagement für das Turnen war zweifellos sein Einsatz für das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt am Main. Bereits kurz nach der Nominierung der Stadt stand für ihn fest: Der Turngau Frankfurt organisiert die Unterbringung der Turnfestgäste in Gemeinschaftsunterkünften. Als Vorsitzender des Ausschusses „Unterbringung“ hat Volker Gilbert unzählige Sitzungen und Gespräche mit dem Organisationskomitee, mit Vertretern der städtischen Ämter, mit Stadtteilgremien und nicht zuletzt mit den Frankfurter Vereinen und den Vertretern der benachbarten Turngaue geführt, um alle Einzelheiten zu klären. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern und nicht zuletzt durch den Einsatz von 4.000 Helferinnen und Helfern hat Volker Gilbert dafür gesorgt, dass in 150 Schulen in Frankfurt und Umgebung rund 40.000 Gäste rund um die Uhr hervorragend betreut und versorgt wurden. Für diese perfekte Organisation – Rolf Byron nannte es Gilberts Meisterstück - zollten Turnerinnen und Turner aus allen  Landesverbänden höchstes Lob.

Zum Schluss seiner Rede zitierte Rolf Byron die Aussagen von Mitarbeiter aus Verein und Turngau über die hervorstechendsten Eigenschaften von Volker Gilbert: Ideenreich, positiv eingestellt, zupackend, zielstrebig und konsequent war ebenso dabei wie zuhören können und offen sein für neue Wege.

Völlig überrascht und sichtlich bewegt bedankte sich Volker Gilbert für die Ehrung. Anschließend  überbrachten der Stellevertretende Vorsitzende des TSV Berkersheim Günter Schulz, der Stellvertretende Vorsitzende des Turngaus Frankfurt Lutz Ullrich und der Vertreter des Sportamtes der Stadt Frankfurt Michael Hess ihre Glückwünsche zur Ehrung. Das Flötenorchester der Wöhlerschule hatte die Feierstunde musikalisch umrahmt.

27. November 2009

 


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner:
TSG Nordwest dominiert

Die TSG Nordwest ist neuer Gaumannschaftsmeister im Gerätturnen der Männer in der jahrgangsoffenen Kürklasse KM 3. Durch beachtliche Leistungen aller vier  Turner im zweiten und entscheidenden Wettkampf in der Mehrzweckhalle in Kalbach konnten die Nordwestler die nach dem ersten Durchgang führende Eintracht-Riege noch überholen und mit über sieben Punkten Vorsprung und einer Gesamtpunktzahl von 180,60 (1. Wettkampf 85,80, 2. Wettkampf 94,80) den Gesamtsieg sicherstellen. Dahinter platzierte sich der einzige Konkurrent Eintracht Frankfurt mit 173,45 (87,55+85,90) Punkten. Mit jeweils zwei in die Wertung  kommenden Turnern erzielte das Siegerteam an den vier gewerteten Geräten Ergebnisse zwischen 21,40 und 24,80 Punkten am Boden. Auch die 24,50 Mannschaftspunkte am Sprungtisch können sich sehen lassen. Die Tageshöchstwertung erturnte sich Jonas Stüdemann mit 12,90 Punkten am Boden

In der Kürklasse KM 4, Jahrgang 94 und jünger setzte sich bei drei gewerteten Turnern ebenfalls die TSG Nordwest mit 241,80 Punkten (123,85+117,95) unangefochten durch. Die SG Enkheim landete mit großem Punktrückstand (208,20/107,05+101,15) auf Rang zwei.

Jeweils im Alleingang erzielten Eintracht Frankfurt im Pflichtvierkampf P6/P7, Jg. 94 und jünger 301,80 Punkte (152,00+149,80), die SG Enkheim in der P5/P6, Jg. 96 und jünger 275,40 (148,85+126,55.

Sieger im Pflichtvierkampf P4/P5, Jg. 98 und jünger  wurde der TV Bergen vor Eintracht Frankfurt. Den Vierkampf der Jüngsten (P3/P4, Jg. 2000 und jünger) entschied die TSG Nordwest 1 vor zwei weiteren TSG-Riegen.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik Siegerlisten.

02. Dezember 2009


Jetzt will er singen
Volker Gilbert dankt als Vorsitzender ab, dem Vereinsleben bleibt er aber erhalten

Der Hessische Turnverband ehrte den 63-Jährigen mit der seltenen Friedrich-Ludwig-Plakette in Bronze.
Mehr als 25 Jahre stand er an der Spitze des TSV Berkersheim, zudem führt er den Turngau.

Berkersheim. Die Überraschung war geglückt. Nichtsahnend betraten der scheidende Vorsitzende des TSV Berkersheim, Volker Gilbert, und Ehefrau Angelika das Hellmuth-Wollenberg-Haus, wo bereits 30 Vereinsmitglieder nebst Weggefährten des Turngau Frankfurts sowie des Hessischen Turnverbands (HTV) warteten, um Gilbert für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der Friedrich-Ludwig-Weidig-Plakette in Bronze zu ehren. Eine Auszeichnung, die bisher lediglich zwei Frankfurter erhielten.

Zum Auftakt der Veranstaltung spielte das Flötenensemble der Wöhlerschule. HTV-Vorstandsmitglied Rolf Byron rekapitulierte die Verdienste seines Mitstreiters Gilbert: «Wie gerade Maximilian Schell bei der Bambi-Verleihung des Burda-Verlages hat auch Volker Gilbert eine Ehrung für sein Lebenswerk verdient», sagte Byron. Er zählte die Stationen Gilberts auf.

Dieser begann 1980 als zweiter Kassierer des TSV, wurde 1984 zu dessen Vorsitzendem gewählt und ist darüber hinaus seit 1990 im Vorstand des Turngaus Frankfurt aktiv. Sein Name steht für die Erweiterung des Sportangebotes. Der Marathon- und der Langstreckenlauf sind dazu gekommen genauso wie das Tanzen und auch das Theaterspiel.

Gilbert, der seinen Beitrag zum Erfolg des im Sommer ausgetragenen Internationalen Turnfests geleistet hatte, bedankte sich gerührt für die Überraschung. «Freunde sind wie Sterne am Firmament. Auch wenn man sie nicht immer sieht, so weiß man doch, dass sie da sind», schwärmte der Geehrte. Doch seine Arbeit wäre nicht ohne die Unterstützung seiner Mitstreiter sowie seiner Familie möglich gewesen.

Von einer Krise des Ehrenamts wolle Gilbert daher auch nicht sprechen. Und auch, wenn er das Amt als Vorsitzender nach mehr als 25 Jahren niedergelegt habe, sei er weit davon entfernt, seinem Verein den Rücken zu kehren. «Erst gestern habe ich mich als Mitglied unseres Chors angemeldet», verkündete er, der sich auch als Abteilungsleiter der TSV-Mimen engagiert.

Der stellvertretende Vorsitzende Günter Schulz, der bis zur Jahreshauptversammlung im Frühjahr die Geschäfte des Berkersheimer Vereins kommissarisch leiten wird, fand ebenfalls lobende Worte für seinen langjährigen Mitstreiter. «Ich habe dir seit fast zwölf Jahren als zweiter Vorsitzender zur Seite gestanden und miterlebt, wie sich der Verein entwickelt hat. Von 289 auf 702 hat sich die Zahl der Mitglieder bis heute mehr als verdoppelt. Du hast stets Ideen gehabt und Trends rechtzeitig erkannt», lobte Schulz. «Die Welt lebt von denen, die mehr tun als ihre Pflicht», dankte er dem 63-Jährigen, der dem Verein seit 1978 angehört.

Gilbert, der laut eigenem Bekunden jetzt wisse, dass er ein «Fan von Überraschungen» sei, wusste kaum, wem er am meisten danken sollte. Denn die Friedrich-Ludwig-Weidig-Plakette ist in Turner-Kreisen eine prestigeträchtige Auszeichnung. Sie ist nach einem Weggefährten des legendären Turnvater Jahns benannt, der sich seinerzeit für die körperliche Ertüchtigung der Menschen im Freien einsetzte.

«Es war ganz schön schwierig, diese Auszeichnung hinter dem Rücken des eigenen Geschäftsführers zu beantragen», bekannte Lutz Ullrich aus dem Turngau Frankfurt. Und bat Gilbert augenzwinkernd, ihm diese «Untreue» zu verzeihen. mov

Frankfurter Neue Presse, mov, 30. November 2009


Tanzfestival begeistert Zuschauer

Das Gauoffene Tanzfestival nimmt im Terminkalender des Turngaus Frankfurt mittlerweile seinen festen Platz ein. Bereits zum sechsten Mal hatte in diesem Jahr die Fachwartin Alexandra Diedrich zu diesem Wettbewerb des Tanzes eingeladen, und auch diesmal war die Resonanz bei Teilnehmern Zuschauern groß. 18 Gruppen aus 12 Vereinen mit insgesamt 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gingen am dritten Septembersonntag in der voll besetzten Niddasporthalle in Frankfurt Bonames an den Start. Dem Wettbewerb um Punkte und Pokale stellten sich in der Kategorie Modern Dance zehn, beim Showtanz fünf Teams, jeweils in verschiedenen Altersgruppen. Bemerkenswert stark vertreten waren die Kindergruppen. Mit sieben Teams unter 11 Jahren, davon zwei in der Altersgruppe zwischen fünf und sieben Jahren, stellten sie mehr als ein Drittel aller Gruppen.

In knapp zwei Stunden sahen die begeistert mitgehenden Zuschauer, welch unterschiedliche Facetten der moderne Tanz hat und wie viele Ausdrucksmöglichkeiten er den Tänzerinnen und Tänzern bietet. Einige Gruppen bestachen durch ausgefeilte Choreografie, andere überzeugten mit gelungener Umsetzung von Musik in Bewegung.  Höhepunkte des unterhaltsamen Nachmittags waren zweifellos die beiden Auftritte des Plan B Mixed-Team vom TV Seulberg außerhalb des Wettbewerbs. Mit ihren Breakdance-Präsentationen - gespickt mit turnerisch-akrobatischen Einlagen - rissen sie das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

Den Sieg im Wettbewerb Moderne Dance trug in der Altersklasse 18-29 Jahre die Gruppe „Chilis“ vom TSV Wolfskehlen, bei den Acht- bis Elfjährigen die Gruppe „Flowerpower“ vom DJK Hain davon, gleichzeitig Sieger in der Sonderwertung „Beste Präsentation“. Bei den Kindern von 5-7 Jahren siegten die „Butterfly Girls“ vom TGC Groß-Zimmern.

Die Pokale im Showtanz gingen an die Formationen „Out of Control“ (18-29 Jahre) und „Dance to be different“ (15-17 J.), beide Frankfurter Turnverein 1860. Diese beiden Teams gewannen auch die Sonderpreise für „Beste Choreografie“ bzw. „Beste Musikinterpretation“. In der Klasse 8-11 Jahre siegte „Bumble Bees“, in der Klasse 5-7 Jahre „Happy Feet“, beide DJK Hain. Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik Siegerliste

30. September 2009


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften:
Pflichtvierkämpfe gut besucht

33 Mannschaften aus 13 Vereinen traten am ersten Juli-Wochenende in der Mehrzweckhalle in Frankfurt-Kalbach zum Finale der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen an. Am stärksten besetzt war der Pflichtvierkampf P4/5 der bis Elfjährigen (Jahrgang 98). Elf Riegen aus neun Vereinen lieferten sich spannende Kämpfe. Das nach dem ersten Wettkampf mit 169,60 Punkten klar in Führung liegende Team TV Bad Vilbel II erzielte im Finale zwar einige Punkte weniger (164,65). Dennoch konnte sein schärfster Konkurrent, der Zweiplatzierte TV Seckbach (321,05/161+160,05), den Sieg der Vilbeler (Gesamtpunkte: 334,25) nicht mehr gefährden. Aus dem dritten Rang landete die Turnerschaft Griesheim (314,60/160,45+154,15)

In der leistungsstärkeren Klasse P 5/6 für den Jahrgang 96 konnte sich der TV Bad Vilbel noch deutlicher von der aus drei Mannschaften bestehenden Konkurrenz absetzen. Der Gaumeister brachte es auf 341,20 (172,05+169,15) Punkte und verwies damit die SG Enkheim (318,70/159,80+158,90) und die TG Höchst auf die Plätze zwei und drei.

Nicht ganz so viele Mannschaften – insgesamt elf - gingen in den Kürwettkämpfen an die Geräte. Eintracht Frankfurt siegte mit 291,30 (146,45+144,85) Punkten in der KM III, Jahrgang 94, und der TV Bergen-Enkheim mit 222,75 (123,40+79,35) in der KM III, Jg. 96, beide im Alleingang. In der KM IV, Jg. 2000, wetteiferten immerhin sieben Riegen aus sechs Vereinen um die Meisterschaft. Mit 276,05 (135,80+140,25) hatte der TV Seckbach die Nase vorn vor der TG Höchst I (273,20/136,10+137,10) und dem TSV Sachsenhausen (266,75/132,85+133,90). Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik Siegerlisten.

22. Juli 2009


Gedenkstunde für verstorbene Turner

Etwa 15 Turnerinnen und Turner, unter ihnen auch der Ehrenvorsitzende des Hessischen Turnverbands (HTV) Werner Mais, hatten sich am Vorabend des Internationalen Deutschen Turnfestes in Frankfurt am Jahn-Denkmal auf dem Frankfurter Lohrberg zu einer kleinen Gedenkstunde eingefunden. HTV-Vizepräsident Rolf Byron und Turngauvorsitzender Volker Gilbert legten an der Gedenkstätte einen Kranz nieder. In seiner Ansprache erinnerte Rolf Byron an die Hessischen Turnerinnen und Turner, die sich für das letzte Deutsche Turnfest in Frankfurt 1983 in besonderer Weise eingesetzt haben und inzwischen verstorben sind. Im Vorstand des Organisationskomitees von 1983 wirkten damals an entscheidender Stelle der frühere Turngauvorsitzenden Dr. Wilfried Petri (TSV Sachsenhausen), der damalige Landesoberturnwart Horst Keller, die damalige stellvertretende Turngauvorsitzende Hanne Gärtner und der Geschäftsführer der Frankfurter Turn- und Sportgemeinschaft 1847 (FTG) Hans Schwan. Neben vielen anderen erinnerte Rolf Byron auch an den Oberturnwart im Turngau (TG) Mittellahn Rudi Neu, an den Geschäftsführer im TG Mittellahn Siegfried Saliger, an den stellvertretenden Vorsitzen der FTG Heinrich Baumart und die Frauen- und Altersturnwartin im Turngau Frankfurt Bella Voigt (TV Eschersheim). Sie alle hätten in verschiedenen Bereichen mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, dass das 83er-Turnfest zu einem großen Erfolg wurde.

Vor dem Jahn-Gedenkstein müsse natürlich auch an den Gründer der Turnbewegung und Abgeordneten des Paulskirchen-Parlamentes erinnert werden und an August Ravenstein, der 1833 den ersten Frankfurter Turnverein gegründet hatte und mit gr0ßem Engagement für die Freiheit der Turnvereine eingetreten war. Mit dem Frankfurter Lohrberg verbindet sich nicht zuletzt der Name des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt Walter Kolb, von 1950 bis zu seinem Tode 1956 Vorsitzender des Deutschen Turner-Bundes und – Gründer des Lohrbergfestes.

29. Mai 2009

      

Trampolin Gaumeisterschaft

Mitte Mai fanden die Trampolin Meisterschaften 2009 des Turngau Frankfurt statt und in der Niddahalle konnte Fachwart Manfred Weser 75 Nachwuchskräfte begrüßen. Sie kamen vom TSV Sachsenhausen, der TS Griesheim, der TG Zeilsheim den FLYERS und vom Ausrichter SG Nied, die nicht zum ersten mal die Wettbewerbe nicht nur gut vorbereitete, sondern auch prima durchführte.

Dazu von Seiten des Turngau ein herzliches Dankeschön an Abteilungsleiter Roland Köcher und seinem Helferteam. Der Termin war lange in der Diskussion, wurde aber dennoch nicht verlegt, schließlich sollten die Wettkämpfe noch vor dem Internationalen Deutschen Turnfest ausgetragen werden. Denn leider fanden in Marburg zeitgleich die HTV-Meisterschaften im Doppel-Mini-Tramp Springen statt, immerhin Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften und somit konnten nicht alle Leistungsträger bei der eigenen Veranstaltung in Frankfurt starten.

Hier die Sieger:

Minis weiblich
Runa Weiland / 2000 / FLYERS / 72,8

Minis männlich
Olaf Neidhardt / 2000 / FLYERS / 75,0

Schülerinnen
Mariam Magalashvili / 1996 / FLYERS / 82,9

Schüler
Sven Steinebach / 1997 / TSV Sachsenhausen / 62,5

Offene Klasse weiblich
Jenny Bocklet / 1994 / FLYERS / 85,9

Offene Klasse männlich
Tom Vilsecker / 1993 / SG Nied / 68,6

Heinz-Peter Michels, 19. Mai 2009


Turngau Frankfurt
Trampolin Meisterschaften

Die SG Nied ist in diesem Jahr erneut Ausrichter der Frankfurter Trampolin Meisterschaften. Dazu gingen Gaufachwart Manfred Weser Meldungen aus 5 Vereinen zu, insgesamt entsenden sie 85 Mädchen und Jungen. In der Niddahalle (Oeserstr. 74) beginnen um 12.00 Uhr die Vorkämpfe und für 16.00 Uhr sind die Finals vorgesehen. Beteiligt sind die Vereine SG Nied, TSV Sachsenhausen, TS Griesheim, TG Zeilsheim und die FLYERS. In diesem Jahr nicht am Start die TGS Vorwärts sowie der TSV Bonames.

Der Termin ist etwas unglücklich gewählt, war aber offensichtlich nicht mehr zu korrigieren. Denn zeitgleich finden in Marburg die Hessenmeisterschaften auf dem Doppel-Mini-Tramp statt und dort sind ein Großteil der Spitzenkräfte der FLYERS beteiligt.

Heinz-Peter Michels, 12. Mai 2009


TSG Nordwest dominiert Gaumeisterschaften

Der neue Gaumeister der Turner in der Männerklasse heißt Alexander Bratoschek (50,50 Punkte). Der Turner der TSG Nordwest hatten nach Sechsgeräten, von denen die jeweils vier besten gewertet wurde einen klaren Zwei-Punkte-Vorsprung auf den Zweitplatzierten Joel Rinkart (48,30) von der Eintracht. Dritte wurde Marc Borst von der SG Enkheim (45,60). Damit gab der Siebzehnjährige, der seine schwierigen Übungen mit gewohnter Eleganz präsentierte, eine klare Vorgabe für seine Vereinskameraden. Sämtliche Gaumeister in der Kür-Wettkämpfen kommen von der TSG Nordwest: Jonas Stüdemann (TSG Nordwest) gewann den Wettkampf der Altersklasse 16/15, Phillip Müller und Fabian Cedro siegten gemeinsam in der Altersklasse 14/13, Lukas Heitefuß gewann den Wettkampf der 12jährigen. Bei den Pflichtübungen siegte Michael Custodio (SG Enkheim) im Wettkampf 12 Jahre und jünger, Benjamin Walter (TV Bergen), siegte bei den 10Jährigen, Arthus Loske (Eintracht), bei den achtjährigen und Danilo Toscano (TSG Nordwest) war der Beste bei den sechsjährigen.

Bei den Qualifikationswettkämpfen für die Hessischen Kunstturnmeisterschaften siegten Ovie Ayomonor (AK 8) und Malcom Unger (AK 7) (beide TSG Nordwest).

Lutz Ullrich, stellv. Vorsitzender, 04. April 2009


Turner bereiten sich auf das Turnfest vor

Ganz im Zeichen des Internationalen Deutschen Turnfestes stand der diesjährige Gauturntag, der in diesem Jahr auf Einladung der Stadt Frankfurt in den Römerhallen tagte. Zudem hatte Sportdezernentin Daniela Birkenfeld die Turner mit einem Empfang begrüßt. Heiner Henze, Vorsitzender des Vereins Deutsche Turnfeste, berichtete zum Stand der Vorbereitungen und gab das aktuelle Meldeergebnis (65.000) bekannt. Zudem bedankte er sich bei den Frankfurter Vereinen für die Organisation der Schulübernachtungen, die auf die Schlussgerade geht.

Der Vorsitzende des Turngaus, Volker Gilbert, bemerkte in seinem Rechenschaftsbericht, dass die Mitgliederzahlen der Frankfurter Turnvereine deutlich gestiegen seinen, nämlich um 2.020 auf über 47.000. Damit ist der Turngau Frankfurt der zweitgrößte hessische Turngau.

Erwartungsgemäß wurden Karin Patschke und Helen Rabe-Weber als stellvertretende Turngauvorsitzende bestätigt. Auch die Internetbeauftragte Steffi Soßdorf wurde wiedergewählt.

Kurt Sämann, Fachwart für Bergturnfeste, erhielt als Anerkennung für seine langjährige Arbeit den „Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes mit silberner Nadel“ verliehen.

Lutz Ullrich, stellv. Vorsitzender, 04. April 2009


Sportler Ehrung
Jahrhunderthalle in Höchst bot tollen Rahmen

Alle zwei Jahre findet der Frankfurter Abend des Sports in der Jahrhundert Halle in Höchst statt und Oberbürgermeisterin Petra Roth hatte dazu 350 Sportler aus 35 Disziplinen eingeladen. Sie waren in den Jahren 2007 & 2008 entweder an Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften beteiligt oder sie hatten Gold bei Deutschen Meisterschaften gewonnen.
So auch die erfolgreichen Aktiven des Turngau Frankfurt.

Eintracht Frankfurt / Kunstturnen weiblich
Myriam Boeschen

TSG Nordwest / Turnerischer Mehrkampf
Andreas Frieb

Frankfurt FLYERS / Trampolinturnen
Saskia Heßler
Johanna Grüll
Katharina Grüll
Vladimir Cojoc
Nicolas Fleischer
Nico Gärtner
Marc Jecht Gonzalez
Markus Kubicka
Michael Kubicka
Giorgi Magalashvili
Yohani Mbaraga
Luigi Monteforte
Laszlo Pobloth
Marlo Schweikhardt
Veit Schweikhardt
Peter Seufert
Kyrylo Sonn
Gero Weiland
Lars Weiland

Die Plaketten wurden ihnen durch die Sport Dezernentin Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld sowie des Stadtverordneten Vorstehers Herrn Karl-Heinz Bührmann überreicht. Moderiert wurde der Abend durch die Fernseh Journalisten Gabriele Bock (HR) sowie Rudi Cerne (ZDF). In einer Talkrunde wurde das Thema Internationales Deutsches Turnfest behandelt. Leider waren, im Gegensatz zur Fußball Runde, keine Sportler beteiligt. Jedoch wußte IDTF OK Geschäftsführer Rainer Henze das vor uns liegende Großereignis "gut rüber zu bringen".

HR DJ Mathias Münch heizte spät abends noch einmal auf der Tanzfläche mächtig ein, bevor um Mitternacht ARD Lotto Fee Franziska Reichenbacher die Lose zog. Trampolin Jugendturner Luigi Monteforte gewann eine Stereo Anlage und seine Mutter, FLYERS Jugendwartin Pina Monteforte, konnte sich über einen supermodernen Flachbild Fernseher freuen.

Heinz-Peter Michels, 23. März 2009


Wasserschau am Main

Eine riesige multimediale Wassershow im Main wird am 30. Mai abends den fulminanten Abschluss der Eröffnungsfeierlichkeiten zum Internationalen Deutschen Turnfest (IDTF) am Sachsenhäuser Mainufer bilden. Das verkündete Petra Roth in einer Pressekonferenz im Frankfurter Römer den Medienvertretern. Der Main werde eine wichtige Rolle beim Turnfest spielen. Schließlich ist Frankfurt die Stadt am Fluss und so wird sie sich auch ihren Gästen präsentieren, sagte die Frankfurter Oberbürgermeisterin. Nicht umsonst heißt ja das Turnfest-Motto „Wir schlagen Brücken“. Das Karrée zwischen Holbeinsteg, Friedensbrücke und den beiden Flussufern soll nach den Worten von Roth zu einem echten Begegnungszentrum für Turnfestteilnehmer und Einheimische werden.

Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus- und Congress GmbH, die den Auftrag für die Gestaltung der Eröffnungsfeier erhalten hat, erläuterte weitere Einzelheiten. Nach der Fahnenübergabe durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit an die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth bilden katalanische Turner die größte Menschenpyramide, die je gebaut wurde. Ein vielstimmiges Trommelkonzert auf beiden Mainufern bereitet die Zuschauer akustisch auf die 45-minütigen Wasser- Licht- und Lasershow vor. Eine dreidimensionale Weltkugel aus Laserstrahlen wird über dem Main projiziert und als Höhepunkt wird eine 200 Meter lange und bis zu 45 m hohe Wasserwand im Main erscheinen, die als Projektionsfläche für bewegte Bilder dient. Zum furiosen Abschluss wird es „choreografierte“ Wasserelemente in Kombination mit Flammenorgeln und Feuerwerksteilen geben.

Die von der Wiener Agentur Momentum gestaltete, rund eine Million teure Eröffnungsshow wird die Bilder von Frankfurt und dem Turnfest in die ganze Welt tragen, sagte - sichtlich begeistert – Oberbürgermeisterin Petra Roth. Ebenso enthusiastisch äußerte sich der Präsident des Deutschen Turner-Bundes Rainer Brechtken. Er dankte der Stadt ausdrücklich für diese außergewöhnliche Eröffnungsfeier. Noch niemals zuvor habe eine Stadt einen solch signifikanten Beitrag zum Deutschen Turnfest geleistet. Auch sei es hervorragend gelungen, betonte Brechtken, die besondere Situation Frankfurts am Fluss in das Turnfestgeschehen einzubeziehen. Am Main-Karrée, einem zentralen Fixpunkt für die Turnfestteilnehmer, könne der Brückenschlag zwischen Besuchern und der Frankfurter Bevölkerung gelingen. Abschließend wies Brechtken noch auf die Verbindung zwischen dem Turnen und der Demokratie hin. Der Ort, mit dem beide Bewegungen in besonderer Weise verknüpft seien, sei die Frankfurter Pauskirche, und selbstverständlich werde dort das Turnfest mit der akademischen Feier eröffnet Der historische Bezug werde auch einem so genannten „Gestalteten Festzug“ thematisiert.

19. März 2009


Gauturntag 2009 steht ganz im Zeichen des Internationalen Deutschen Turnfestes

Anlässlich des kurz bevorstehenden Internationalen Deutschen Turnfestes findet der diesjährige Gauturntag am 27. März im Frankfurter Römer (Schwanenhalle) statt. Als Dankeschön für die bisher geleistete Arbeit der Frankfurter Vereine hat die Stadt Frankfurt am Main die Abgeordneten vor dem offiziellen Turntag um 18 Uhr zu einem Umtrunk und einem kleinen Imbiss eingeladen.

Der Turngau Frankfurt hat zurzeit rund 47.000 Mitglieder in 75 Vereinen. Auf Grund dieser Größe sind 399 stimmberechtigte Abgeordnete zum Gauturntag eingeladen. Als Gäste werden erwartet: Sport- und Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Sportsamtsleiter Georg Kemper, Stadtrat Hans Dieter Bürger, Geschäftsführer des Vereins Deutsches Turnfest Heiner Henze und Präsidiumsmitglied des Hessischen Turnverbands Dirk Hamel.

Zu Beginn des Turntages werden die Abgeordneten von kompetenter Seite das Neueste vom Internationalen Deutschen Turnfest in Frankfurt erfahren. Auf der Tagesordnung: stehen dann unter anderem Ehrungen, der Kassenbericht 2008, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl von sechs der 12 Vorstandsmitglieder. Außerdem muss der Turntag gemäß Satzung die Vorsitzenden der Turnjugend, die der Mitglieder der Fachbereiche und den Geschäftsführers bestätigen. Die Genehmigung des Haushaltsplans 2009 und Wahl der Rechnungsprüfer ist ebenso Teil der Tagesordnung.

In diesem Jahr stehen zwei stellvertretende Vorsitzende zur Wahl. Die bisherigen Amtsinhaberinnen Karin Patschke (TGS Bornheim) und Helen Rabe-Weber (SG Nied) haben ihre Kandidatur für eine weitere zwei-jährige Amtsperiode signalisiert. Außerdem kandidieren für eine Wiederwahl: Steffi Soßdorf als Protokoll- und Internetbeauftragte und Dr. Darius Soßdorf als Vorsitzender des Bereichs Spiele (beide Orplid Frankfurt). Für die Vorsitzenden der Fachbereiche Allgemeines Turnen und Freizeit und Gesundheit, deren Ämter derzeit unbesetzt sind, stehen ebenfalls Wahlen an.

19. März 2009


Fünf FLYERS Hessen Meister
Auch einmal Gold durch die SG Nied

Wie schon im letzten so auch in diesem Jahr. Die Frankfurt FLYERS kehrten Mitte März freudestrahlend und das trotz des Fehlens fünf ihrer Leistungsträger von den Trampolin Landes-Einzel-Meisterschaften mit 5 x Gold heim und sie waren der mit Abstand erfolgreichste Verein, zudem kamen noch 4 x Silber und 1 x Bronze hinzu, je einmal Gold und Bronze ging an die SG Nied.

Die große Überraschung in Dillenburg, wo 110 Sportler aus 15 Vereinen starteten, war der Sieg des Frankfurter Studenten Laszlo Pobloth, der Hessenmeister wurde und mit 102,2 P. eine persönliche Bestleistung erreichte, er konnte zudem erstmals die magische 100 Punkte Grenze überwinden. Laszlo wurde am gleichen Tag 20 Jahre alt und machte sich somit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Vizemeister mit kleinen Unsicherheiten im Kürprogramm wurde Kyrylo Sonn (18), der es auf 97,6 P. brachte. Im Damen Wettkampf  fehlte grippekrank Saskia Heßler und somit war der Weg frei für Tabea Fischer vom SKV Mörfelden, die 89,4 P. verbuchte.

Die Juniorenklassen waren dann eine reine Sache des Nachwuchses der FLYERS. Bei den jungen Damen gab es gar einen Dreifachsieg, denn Johanna Grüll (87,2) lag vor Lisa Seufert (85,3) und Jenny Bocklet, 85,2 Punkte. Ihre männliche Sportler strahlten ebenfalls, Yohani Mbaraga (90,7) gewann vor Marlo Schweikhardt (84,8).

In der weiblichen Jugendklasse konnte Katharina Grüll (87,4)ihren Vorjahressieg wiederholen, sie lag  vor Mariam Magalashvili mit 82,3 Punkten. Lars Weiland zeigte im männlichen Bereich eine überzeugende Leistung und gewann souverän mit 89,3 Punkten, wobei er mit seinem Schwierigkeitsgrad von 10,3 den bisher von den drei Kubicka Brüdern Martin, Michael und Markus gehaltenen Rekord deutlich übertraf.

Bei den Schülern gewannen ebenfalls Sportler die im Leistungszentrum Frankfurt trainieren. Lars Friztsche kam auf 86,5 Punkte, er startet für den TV Eberstadt, Platz drei durch Björn Stanischewski mit 73,1 Punkten. Schülerinnen Siegerin wurde Vivien Disser (78,7), die beiden letztgenannten Nachwuchskräfte starten für die SG Nied.

Von den acht zu vergebenen Titeln gingen allein sechs an Sportler des Turngau Frankfurt. Diese außerordentlich positive Bilanz stellt alle bisherigen Ergebnisse früherer Jahre in den Schatten und zeigt einmal mehr, dass bei zielgerichteter Arbeit umfangreiche Erfolge selbst auf so einem hohen Niveau möglich sind. Und die durch die Sportler gezeigten Leistungen führten zusätzlich dazu, dass immerhin 20 Trampoliner sich für die Deutschen Meisterschaften anläßlich des IDTF qualifizieren konnten.

Heinz-Peter Michels, 17. März 2009


Hallenkinderturnfest 2009 – Spiel, Spaß, Spannung und natürlich Turnen

Das Hallenkinderturnfest fand auch in diesem Jahr eine sehr große Resonanz bei den Frankfurter Turnvereinen. 168 junge Turner und Turnerinnen im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren traten am Samstagnachmittag in der Sporthalle in Kalbach an. Neun Frankfurter Vereine hatten ihren Turnnachwuchs geschickt. Die meisten Kinder kamen von TG Höchst mit 48, von der SG Enkheim mit 27 und dem TV Preungesheim mit 26. Ebenfalls vertreten waren der TSV Bonames, der TSV Ginnheim, der VfL Goldstein, die Turnerschaft Griesheim, der TV Sindlingen und die TGS Vorwärts. 191 Teilnehmer waren gemeldet, wovon leider viele krank wurden. Die Tribünen waren trotzdem voll besetzt, die Zuschauer verfolgten das bunte Treiben in der Halle mit großem Interesse und in guter Stimmung.

Bevor die Kinder jedoch an die sechs Geräte Boden, Sprung, Barren, Niederreck, Schwebebalken und Minitrampolin gehen konnten, war gemeinsames Aufwärmen angesagt. Wie im letzten Jahr gelang es Netta Fay von der TG Höchst zu fetziger Musik, die Riesenschar der jungen Aktiven zum Mitzumachen zu animieren. Die Ausrichtung des Festes hatte die Turnjugend Frankfurt übernommen. Große Unterstützung kam von den Absolventen der Übungsleiterassistentenausbildung, die das Rahmenprogramm organisierten. Denn vor, nach und zwischen ihren Übungen hatten die Kleinen vielseitige Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. An sechs Spielestationen konnten sie ihre Geschicklichkeit testen und einen Abenteuerpass erwerben. Oder sie konnten sich schminken lassen, in der Bastelecke etwas malen oder sich schöne Buttons machen. Für Eltern und Kinder gab es einen Stand mit leckeren Kleinigkeiten wie Saft, Kaffee, Kuchen, Muffins und sogar Würstchen.

Die Turnjugend Frankfurt bedankt sich bei allen Helfern und freut sich auf das nächste anstehende Fest.

17. Februar 2009, Nina Gröb