Presse-Informationen Turnen 2008

Verantwortlich für den Inhalt - wenn nicht anders "unterschrieben":
Der Turngau-Pressewart Günter Heidt
 

Der Hauptausschuss tagte: Noch Helferinnen und Helfer fürs Turnfest gesucht - Die Feuerwehr ist auch dabei (29. Dezember 2008)
FLYERS Deutscher Meister -Bundesliga & Hessenliga Finale 2008 gewonnen (10. Dezember 2008)

Die Jubiläums-Gymnastikschau – ein Bühne für den Turnnachwuchs (16. November 2008)

Nordwest siegt in der Kür, SG Enkheim beim Pflichtwettkampf (11. November 2008)
Frankfurt Flyers erhalten Grünes  Band (23. Oktober 2008)
Markus Kubicka verteidigt Meistertitel (06. Oktober 2008)
Trampolin DM in Kalbach (21. September 2008)
Gaumeisterschaften Kunstturnerinnen (10. September 2008)
Eintracht räumt bei den Kürkämpfen ab - Gerätemannschaftsfinale mit reduzierter Besetzung (26. August 2008)
Turnfestexpress läuft auch Hochtouren - Turngau Frankfurt sucht noch Betreuer (22. August 2008)
DM Gold und SIlber: Kunstturnerinnen erfolgreich (04. Juli 2008)
HTV-Info: Hessischer Trampolin-Nachwuchs misst sich am Sonntag in Dillenburg (12. Juni 2008)
HTV-Info: Landesturntag in Bensheim: HTV-Umzug nach Frankfurt endgültig beschlossen (12. Juni 2008)
175 Jahre Turnen in Frankfurt - Großes Turn- und Spielfest auf dem Römerberg
HTV-Info: Landesturnfest in Baunatal endete am Sonntag mit einem Riesenknall (26. Mai 2008)
Margot Graefe - das Rhönradturnen war ihr Leben (22. Mai 2008)
Trampolin: Neue Frankfurter Meister (20. Mai 2008)
Trampolin Meisterschaft (14. Mai 2008)
Rolf Heinecke gestorben (10. April 2008)
Wanderfreunde trotzen Wind und Wetter - Widrige Bedingungen bei Wanderung im Vordertaunus (09. April 2009
Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Turngau Frankfurt am Landesturnfest 2008 in Baunatal (22. März 2008)
Internationales Deutsches Turnfest in Frankfurt im Mittelpunkt des Gauturntages (12. März 2008)
Gauturntag-Ehrungen: Zwei Vorstandsmitglieder vom DTB ausgezeichnet (12. März 2008)
Gauturntag: Volker Gilbert bleibt Vorsitzender - Auch die übrigen Amtsinhaber wiedergewählt (12. März 2008)
Jugendvollversammlug: Felicitas Eichner und Michelle Lieberum bleiben als Vorsitzende im Amt (05. März 2008)
Hallenkinderturnfest 2008 - ein voller Erfolg (05. März 2008)
Gauturntag 2008 bei der TSG Nordwest (29. Februar 2008)
Turngaugruppe besichtigt Commerzbank-Arena (21. Februar 2008)
P-Stufen-Workshop der Turnjugend Frankfurt
Kunstturnen - Mädchen bilden großen Kader (31. Januar 2008)
Trampolin - 20  Kader-Mitglieder (24. Januar 2008)

Der Hauptausschuss tagte: Noch Helferinnen und Helfer fürs Turnfest gesucht - Die Feuerwehr ist auch dabei

Das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt stand beim Gauhauptausschuss im Mittelpunkt. Vorsitzender Volker Gilbert informierte die Vereinsvertreter über den neuesten Stand der Vorbereitungen. Zurzeit stehen 139 Frankfurter Schulen für die Turnfestgäste zur Verfügung, die in Gemeinschaftsquartieren übernachten wollen. Das berichtete Volker Gilbert, gleichzeitig Leiter des Ausschusses im Organisationskomitee Deutsches Turnfest, der für die Unterbringung zuständig ist. Zusammen mit den 131 Schulen in der Region gibt es derzeit etwa 70.000 Schlafplätze. Bei erwarteten 65.000 Gästen habe man damit sogar eine gewisse Reserve.

Die meisten Turngauvereine hätten bereits eine Patenschaft übernommen, berichtete Gilbert. Mitglieder dieser Vereine werden demnach vom 30. Juni bis 5. Juli die Turnfestgäste in mehreren Schichten rund um die Uhr betreuen. Für diese Aufgabe suchen die Vereine noch freiwillige Helferinnen und Helfer. Daneben müsse der Ausschuss aber auch Betreuer für die Schulen finden, die noch nicht übernommen wurden, sagte der Turngauvorsitzende. Mit diesem Anliegen werde er deshalb in Kürze nochmals mit dem Sportkreis Frankfurt in Verbindung treten und auch mit einem benachbarten Turngau Kontakt aufnehmen. Erfreulicherweise gäbe es bereits Beispiele dafür, dass sich auch außerhalb der Turngauvereine Gruppen bereit fänden, beim Turnfest zu helfen, berichtete Volker Gilbert: So habe die Freiwillige Feuerwehr in Eschersheim komplett eine Schule in ihrem Stadtteil übernommen.

Die stellvertretende Vorsitzende Helen Rabe-Weber nannte weitere Bereiche, wo ebenfalls freiwillige Helfer benötigt werden. Dies sind unter anderem die zahlreichen Mitmachangebote wie Struwwel-Test oder der Team-Wettbewerb für Gruppen bis zehn Personen. Für diverse Turn- und Sportveranstaltungen oder Vorführungen brauche man selbstverständlich auch Gerätekommandos und für eine so genannte „Historische Rallye“ Betreuer und Lotsen. Es gäbe also zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten, so Rabe-Weber, wo sich Vereinsmitglieder, aber auch Frankfurter ohne Vereinszugehörigkeit in das Deutsche Turnfest einbringen könnten. Wer also Lust hat mitzuhelfen, kann sich unter www.turnfest.de informieren und gegebenenfalls anmelden. Selbstverständlich gibt auch der Turngau unter Tel: 54 80 10 55 oder auf unserer Website www.turngau-frankfurt.de Auskunft.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die Wettkämpfe, Veranstaltungen und Lehrgänge für das kommende Jahr vorgestellt und terminlich abgestimmt. So findet das Hallenkinderturnfest am 14. Februar, das 59. Lohrbergfest am 9. Mai, das Kinderturnfest im September und die Gymnastikschau im November nächsten Jahres statt. Auf Anregung des Vorstandes diskutierten die Vereinsvertreter darüber, ob der Turngau den Walking-Day – in diesem Jahr wurde er zum dritten Mal veranstaltet - gemeinsam mit einem ausrichtenden Verein trotz hohen Organisationsaufwandes weiterzuführen soll. Die Mehrzahl der Anwesenden war, ebenso wie der Vorstand, der Meinung, den Walking-Day auch 2009 durchzuführen, zumal mit der TGS Fechenheim und der TG Schwanheim bereits zwei mögliche Ausrichter Interesse bekundet haben.


FLYERS Deutscher Meister -Bundesliga & Hessenliga Finale 2008 gewonnen

Das 36. Finale der Trampolin Bundesliga fand am Nikolaustag in Düsseldorf statt und das Team der Frankfurt FLYERS wurde mit überzeugenden und äußerst schweren Übungen Deutscher Vereinsmeister 2008, für die eingesetzten Springer Markus Kubicka, Kyrylo Sonn, Vladimir Cojoc, Niko Gärtner und Laszlo Pobloth gab es als Lohn die Gold Medaillen. Der Erfolg kam zwar nicht für die Frankfurter Trainer jedoch für einige DTB Fachleute überraschend, denn sie hatten zuvor auf Titelverteidiger TGJ Salzgitter bzw. Rekordmeister MTV Bad Kreuznach gesetzt. Nach 2005 war dies für die FLYERS bereits der zweite Erfolg des erst im Jahre 2003 entstandenen und somit an Jahren noch jungen Vereins, der ausschließlich Trampolin Leistungssport betreibt.

Tags darauf fanden die Endkämpfe der Schülerliga Hessen statt. Doch zunächst galt es die Vorrunde mit landesweit 36 Mannschaften zu gewinnen. Der FLYERS Nachwuchs siegte im Herbst an den drei Begegnungstagen in der Frankfurter Gruppe (2 x SG Nied, 2 x TSV Sachsenhausen, TV Langen & FLYERS )bei sämtlichen Wettkämpfen. Im abschließenden Final Wettbewerb in Büttelborn mit den sechs Gruppensiegern überzeugten sie ebenfalls und das gar mit über 20 Punkten Vorsprung, gewannen somit souverän und zudem inzwischen zum vierten Mal in Folge die Hessische Schüler-Vereins-Meisterschaft. Das vom Turngau Frankfurt im Jahre 2002 initiierte Trampolin Talent Projekt bildet nach wie vor die Grundlage für die überaus erfolgreiche Arbeit mit dem hoffnungsvollen Nachwuchs.


Kinder und Jugendliche dominieren
Die Jubiläums-Gymnastikschau – ein Bühne für den Turnnachwuchs

Kinder- und Jugendliche dominierten bei der 25. Frankfurter Gymnastikschau. Von den 14 Gruppen aus neun Vereinen aus dem Turngau Frankfurt und den Nachbargauen waren allein neun dabei, deren Teilnehmer jünger als achtzehn, sieben davon sogar unter zehn Jahren alt sind. Mehr denn je wird in den Vereinen das Kinderturnen groß geschrieben. Ein gutes Beispiel dafür bildete an diesem Nachmittag der Auftritt der Nachwuchsturnerinnen vom TSV Sachsenhausen. Unter der Leitung von Beate Worst präsentierten 15 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren mit Tüchern in den Händen zu der Musik „Die Moldau“ eine interessante Show auf dem Schwebebalken. Einige der Jüngsten machten sichtbar die ersten Gehversuche, die Älteren von ihnen hatten sich das oft ungeliebte Gerät schon zu Eigen gemacht. Die Vorführung war auch ein Beispiel dafür, wie Kinder – vor allem die Kleinsten – die Turngeräte auf spielerische Art und Weise kennen lernen und „erobern“ können. Auch der SV Weiskirchen zeigte mit seiner Kindergruppe zu Beginn der Gymnastikschau beispielhaft, was man alles mit den Jüngsten einüben und vorführen kann. Die erst vier bis fünf Jahre alten „Steppkes“ bewegten sich jedenfalls ohne Scheu auf dem für sie unbekannten Parkett und heimsten mit ihrem Kindertanz einen Riesenbeifall ein.

In den übrigen Programmpunkten sahen die Besucher unter anderem Cheerleadergruppen von Eintracht Frankfurt und TuS Eschbach und mehrere Showtänze vom SV Weiskirchen und TuS Eschbach. Routiniert und mit ausgefeilter Choreografie trugen die Gruppe Multilicious der TG Bornheim einen Streetdance und „Construction B.“ vom TV Seckbach einen Moderne Dance vor. Zu arabischen Musikklängen präsentierte der SV Harheim seine Fatamorgana, einen orientalischen Tanz, und nach Indien fühlten sich die Zuschauer beim Bollywoodtanz der TG Zeilsheim versetzt. Nicht so häufig zu bewundern sind Akteure beim Seilspringen – heute Ropeskipping genannt – und beim Rhönradturnen. Turnerinnen und Turner der SG Enkheim mit dem Seil und der TG Zeilsheim auf dem rollenden Gerät bewiesen ihr Können. Die Traditionsveranstaltung perfekt organisiert hatten die Fachwartinnen für New Dance, Stephanie Hoffmann, und für Gymnastik und Tanz, Jasna Volk. Durch das Programm führte Oliver Ludwig.

16. November 2008


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften in Frankfurt:
Nordwest siegt in der Kür, SG Enkheim beim Pflichtwettkampf

An den Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner in der Sporthalle in Kalbach haben elf Mannschaften aus fünf Vereinen teilgenommen. Insgesamt gingen ... Turner an die Geräte. Im jahrgangsoffenen Sechskampf KM3 setzte sich die TSG Nordwest mit rund 20 Punkten Vorsprung vor Eintracht Frankfurt durch. Der Sieger erzielte 289,30 Punkte, sein einziger Konkurrent 269,10. Bereits nach dem ersten Wettkampf hatten die Nordweststädter deutlich geführt. Auch im Finaldurchgang schnitt das TSG-Team an fünf der sechs Geräte besser ab, wobei der Sieger die höchsten Wertungen mit 37,40 beim Sprung und mit 37,20 Barren erturnte. Lediglich am Reck hatte die Eintracht die Nase vorn.

Spannende Wettkämpfe gab es im Pflichtsechskampf P5/P6 Jahrgang 1995 und jünger. Zwischen dem Titelgewinner SG Enkheim mit 319,60 Punkten und dem Drittplatzierten Tschft. Griesheim (211,20 P.) lagen nur gut acht Zähler. Vizemeister wurde die TSG Nordwest mit 212,00 Punkten. Etwas abgeschlagen landete Eintracht Frankfurt (206,15) auf dem 4. Rang. Die Meisterschaft in dem mit drei Riegen besetzten Pflichtsechskampf P4/P5, Jg. 1997 und jünger sicherte sich der TV Bergen-Enkheim mit 326,00 Punkten vor der SG Enkheim (303,40) und Eintracht Frankfurt (295,70). Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik Siegerliste.

11. November 2008


Frankfurt FLYERS erhalten Grünes Band

Die Frankfurt FLYERS, die als einzige Sportart das Trampolinturnen betreiben, haben das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ erhalten. In einer Sport-Gala im Atrium der Dresdner Bank wurde dieser Förderpreis an weitere neun Sportvereine aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg vergeben. Die Auszeichnung gibt es bereits 1986 und wird alljährlich von der Dresdner Bank und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) den Vereinen verliehen, die in herausragender Weise den Sportler-Nachwuchs fördern. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis können in diesem Jahr in Deutschland 53 Sportvereine aus 39 Spitzenverbänden in Empfang nehmen.

Richtschnur für die Preisvergabe ist das Nachwuchs-Leistungssport-Konzept des DOSB für das Jahr 2012. Danach werden neben den sportlichen Erfolgen, der systematischen Förderung von Talenten, der kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung der Trainer auch die Kooperation mit Schulen bewertet. In seiner Laudatio betonte Axel Achten, Geschäftsführer des Deutschen Sport-Marketing (DSM) und an diesem Abend Vertreter des DOSB, dass die Jury in diesem Jahr aus aktuellem Anlass erstmals auch das Kriterium „Anti-Doping“ in ihre Bewertung mit einbezogen hat. Die aktuelle Olympiasiegerin im Degenfechten der Frauen, Britta Heidemann, und die ehemalige Sportdezernentin der Stadt Frankfurt, Sylvia Schenk, nahmen gemeinsam mit Axel Achten die Ehrung der Preisträger vor.

Zuvor hatte sich das Prominenten-Trio in einer kleinen Talkrunde zusammen mit Heike Heuberger von der Dresdner Bank und mit Sportjournalist Frank Schneller als Moderator zu aktuellen Themen im Sport geäußert. Auch hier stand das Thema Doping im Mittelpunkt. Alle Gesprächsteilnehmer sprachen sich vehement für eine strikte Doping-Bekämpfung und für eine Doping-Prävention schon bei Jugendlichen aus. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigten die Karatekämpfer aus Lich, die Sportakrobatinnen aus Niederliebersbach und die Frankfurt-FLYERS Highlights aus ihrem Wettkampfprogramm.

23. Oktober 2008

oberes Bild: Die Talkrunde v.l.n.r.: Axel Achten, Heike Heuberger, Sylvia Schenk, Britta Heidemann und Frank Schneller
unteres Bild: Die Frankfurt Flyers bei der Ehrung
 

 


Markus Kubicka verteidigt Meistertitel
Trampolinturner der Frankfurt FLYERS erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft

 

Markus Kubicka von den Frankfurt FLYERS holte sich zum fünften Mal den nationalen Einzeltitel im Trampolinturnen der Männer. Bei den Deutschen Trampolinmeisterschaften, die der Turngau Frankfurt gemeinsam mit der SG Nied, dem TSV Sachsenhausen und den Frankfurt FLYERS ausrichtete, begeisterte der 31jährige Frankfurter die 400 Zuschauer in der Kalbacher Großsporthalle. Mit fantastischen Kürübungen erzielte der Sieger bei höchstem Schwierigkeitsgrad im Finale 37,20 Punkte. Auf den zweiten Platz kam sein Vereinskamerad Kyrylo Sonn mit 35,90 Punkten vor Michael Serth (TV Schafheim/34,60). Lokalmatadorin Saskia Heßler verfehlte mit ihrem 4. Rang (31,40 Punkte) bei den Jugendturnerinnen nur um drei Zehntel Punkte einen Platz auf dem Treppchen, während sich der Jugendturner Luigi Monteforte mit Platz 11 nicht für das Finnale der besten Acht qualifizieren konnte.

Einen spannenden Endkampf lieferten sich die Finalisten in der Schüler-klasse (12-14 Jahre). Mit nur einem Zehntel Rückstand auf den Sieger Alexander Brand (TV Nellingen/29,00) belegte Yohani Mbaraga (28,90) den zweiten Rang vor dem punktgleichen Dritten. Der FLYERS-Trampoliner Lars Weiland (28,60) belegte einen sehr guten 5. Rang, während Vereinskamerad Marc Jecht Gonzales (9.) den Endkampf nur knapp verpasste. Bei den Schülerinnen schieden alle drei gestarteten Teilnehmerinnen nach den Vorkämpfen leider aus.

Den größten Erfolg beim Trampolin-Synchronturnen erzielten Kyrylo Sonn und Laszlo Pobloth (43,30 Punkte) mit ihrem Meistertitel bei den Turnern. In der gleichen Klasse belegten Dennis Luxon und Markus Kubicka (29,50) Platz fünf. Die Vizemeisterschaften gelangen bei den Jugendturnern Luigi Monteforte und Lars Weiland (40,00 Punkte), bei den Jugendturnerinnen Saskia Heßler und Sarah Szpak (40,20). Für die Endkämpfe hatten sich Gero Weiland und Mbaraga (5.) bei den Schülern und Jenny Bocklet und Lisa Seufert (6.) bei den Schülerinnen qualifiziert.

 

Vollständige Siegerliste

 

06. Oktober 2008

 


Trampolin DM in Kalbach

Der Turngau Frankfurt ist am 3./4. Oktober 2008 Ausrichter der Deutschen Trampolin Meisterschaft. Am Freitag werden in der Leichtathletik Halle Kalbach die Synchron Wettbewerbe ausgetragen und am Samstag die Einzel-Sieger ermittelt, jeweils um 18.30 Uhr finden die Endkämpfe statt.

Über 70 Paare aus ganz Deutschland haben sich dazu qualifizieren können, am zweiten Tag dann 160 Sportler, sie kommen aus über 50 Vereinen. Aus Frankfurt sind 17 Sportler der FLYERS und eine Schülerin des TSV Sachsenhausen am Start.

Mit dem hier abgebildeten Plakat wird u. a. auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht und für die vielen sich im Einsatz befindlichen Helfer ist es zugleich ein erster Test im Hinblick auf das Internationale Deutsche Turnfest 2009.

Heinz-Peter Michels, 21. September 2008


Gaumeisterschaften Kunsturnerinnen

Die diesjährigen Meisterschaften der Frankfurter Kunstturnerinnen finden in Kooperation mit unserem Nachbargau Main-Rhein statt, Ausrichter ist die TG Rüsselsheim in der dortigen Walter-Köbel-Halle.

Der Beginn der Wettkämpfe am Samstag den 13. September ist für 11.30 Uhr vorgesehen. Bei Gau-Kunstturntrainerin Astrid Schweikhardt gingen Meldungen von 20 Nachwuchskräften ein.

Heinz-Peter Michels, 10. September 2008


Eintracht räumt bei den Kürkämpfen ab
Gerätemannschaftsfinale mit reduzierter Besetzung

Das Finale der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen stand unter keinem guten Stern. Der ursprünglich vorgesehene Termin am letzten August-Wochenende konnte nicht eingehalten werden, weil das für die Hallenvergabe zuständige Gremium bei der Stadt die Mehrzweckhalle in Kalbach doppelt vergeben hatte. So musste man auf das vorangegangene Wochenende ausweichen. Leider konnten wegen der Verlegung fünf Mannschaften aus dem ersten Durchgang an der Entscheidung nicht teilnehmen. Von diesem außerhalb ihrer Verantwortung liegenden Missgeschick einmal abgesehen, hatten die Organisatoren unter der Leitung der neuen Fachwartin Heike Tilger den Ablauf des zweitägigen Meisterschaftsfinales voll im Griff. Jedenfalls führten sie die acht Wettkämpfe mit immerhin noch 34 Mannschaften und 185 Turnerinnen reibungslos durch. Am stärksten belegt war – wie schon in den letzten Jahren - der Vierkampf P 4-5 der Schülerinnen bis elf Jahre mit jetzt elf, ursprünglich 13 Teams und der Vierkampf P3-4 der Schülerinnen bis neun Jahre mit acht (neun) Mannschaften.

Die Gaumeisterschaft in der höchsten Kürklasse KM III Jahrgang 94 und älter sicherte sich einem Riesenvorsprung von knapp 40 Punkten Eintracht Frankfurt mit 296 Gesamtpunkten (1. Wettkampf 148,50/Finale 148,10) vor der Turnerschaft Griesheim, 148,90 Punkte (127,45+121,45). Nicht ganz so groß war der Vorsprung im Kürvierkampf KM III Jahrgang 92-96. Auch in diesem Wettkampf setzte sich Eintracht Frankfurt mit 287,40 Punkten (141,90+145,50) vor der TSG Nordwest (256,35/131,00+125,35) und dem TV Bergen-Enkheim (244,35/120,25+124,10) durch.

Die Sieger der übrigen Wettkämpfe sind:
Kürvierkampf KM III, Jg. 95 und älter (nur auf Gauebene): TV Bad Vilbel, 257,65 (133,70+123,95 P.)
Kürvierkampf KM IV, Jg. 96-00: TG Höchst I, 284,30 P.. Pflichtvierkampf P 6-8, Jg. 95 und älter: TG Höchst, 302,00 P..
Pflichtvierkampf P 5-6, Jg. 95 und jünger: TV Bad Vilbel, 343,50 P..
Pflichtvierkampf P 4-5, Jg. 97 und jünger: TV Bad Vilbel, 337,30 P..
Pflichtvierkampf P 3-4, Jg. 99 und jünger: TV Seckbach, 309,15 P.

Die vollständigen Ergebnisse sind unter der Rubrik „Siegerlisten“ veröffentlicht. Fotos vom Finalkampf der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen finden Sie unter „Fotogalerie“.

26. August 2008


Turnfestexpress läuft auf Hochtouren
Turngau Frankfurt sucht noch Betreuer

Nur noch knapp ein Dreivierteljahr haben die Verantwortlichen Zeit für ihre Vorbereitungen, bis am 30. Mai 2009 das Internationale Deutsche Turnfest in Frankfurt beginnt. Kein Wunder also, dass auf allen Ebenen mit Hochdruck gearbeitet wird: Gerade hat das Organisationskomitee des Turnfestes in der DTB-Zentrale Otto-Fleck-Schneise die Ausschreibung für das siebentägige Großereignis fertig gestellt. Auf 112 Seiten werden den erwarteten 80.000 Turnfestteilnehmern mehrere hundert Wettkämpfe und gut ein Dutzend Meisterschaften und Pokalkämpfe vorgestellt. Dazu gibt es zahlreiche Fest- und Showveranstaltungen wie die Eröffnungsfeier mit Festzug, die Turnfest- und Stadiongala, die Turnfest-Akademie mit Workshops und Seminaren und nicht zuletzt die Mitmachangebote.

Auch die Stadt Frankfurt als Mitveranstalter macht fleißig ihre Hausaufgaben. So lud Sportdezernentin Prof. Daniela Birkenfeld die Frankfurter Ortsbeiräte und die Vertreter der Frankfurter Turn- und Sportvereine in den Frankfurter Römer ein. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee und dem Turngau Frankfurt informierte die Dezernentin an zwei getrennten Abenden über den letzten Stand der Vorbereitungen. Sowohl das politische Stadtteilgremium als auch die Sportfunktionäre sollen möglichst viele Frankfurter Bürger mit dem Turnevent im nächsten Jahr bekannt machen und sie schon heute darauf einstimmen. Schließlich soll das Fest in der Bevölkerung die größtmögliche Resonanz erfahren und – wie Turngauvorsitzender Volker Gilbert prophezeite - die Stimmung in Frankfurt besser sein als in Peking. Dazu soll nach den Worten von Prof. Birkenfeld in den Vereinen die Bereitschaft zur Mitarbeit geweckt werden

Eine besondere Aufgabe bei der Vorbereitung des Turnfestes hat der Turngau Frankfurt übernommen. Seine 75 Vereine mit rund 46.000 Mitgliedern sollen die erwarteten 65.000 Turnfestgäste in den Gemeinschaftsquartieren betreuen. Nach einer umfänglichen Bestandsaufnahme, die der Turngau zusammen mit Vereinen erarbeitet und in zahlreichen Gesprächen mit dem städtischen Schulamt abgestimmt hat, stehen jetzt für die Unterbringung in Frankfurt 139 Schulen zur Verfügung. Dazu kommen noch 119 Schulen in der Region. Nächstes Ziel ist nun, für diese Aufgabe die erforderlichen Betreuer zu finden. Gebraucht werden etwa 3.000 Männer und Frauen, die rund um die Uhr dafür sorgen, dass die Besucher mit allem Notwendigen versorgt werden und sich rundum wohl fühlen. Zur Zeit reist das verantwortliche Turngauteam mit Volker Gilbert und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitskreis, unterstützt von Susanne Stroh aus dem Organisationsteam, von Stadtteil zu Stadtteil, um die örtlichen Vereine zu unterrichten und auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Jeder Verein soll alleine oder – falls seine Mitgliederzahl es nicht zulässt – zusammen mit einem anderen eine, die Großvereine möglichst mehrere Schulen übernehmen. Die verantwortliche Leitung hat jeweils ein so genannter Quartiermeister, dem je nach Zahl der Gäste zwischen zehn und 20 Helferinnen und Helfern zur Seite stehen. Zu ihrer Hauptaufgabe zählt neben einer Präsenz zur Tag- und Nachtzeit die Aufbereitung und Ausgabe des Frühstücks, wobei ein professioneller Caterer die Zutaten liefern wird.

Interessenten für die Mitarbeit können sich beim Turngau Frankfurt unter (069) 54 10 80 55 oder über Email: geschaeftsstelle@turngau-frankfurt.de melden.

22. August 2008


DM Gold & Silber
Kunstturnerin erfolgreich

Die Kunstturnerin Myriam Boeschen von Eintracht Frankfurt wurde in der AK 15 Deutsche Meisterin im Sprung und holte Silber am Barren. Am Balken und im Mehrkampf belegte sie den 5. Platz. Bei der gleichen Veranstaltung Ende Juni landete Lara Wondrak von der TSG Nordwest in der AK 12 auf dem 10. Rang.

Ulf Schweikhardt über Heinz-Peter Michels, 04. Juli 2008


Hessischer Trampolin-Nachwuchs misst sich am Sonntag in Dillenburg

Die Nassau-Oranien-Halle in Dillenburg wird am kommenden Sonntag (15. Juni 2008) Schauplatz der Hessischen Jahrgangsmeisterschaften des Trampolin-Nachwuchses sein. Dabei werden sich insgesamt 210 junge Sprungkünstler der Jahrgänge 1994 bis 2002 messen. Deutlich in der Mehrzahl sind dabei die Turnerinnen, die mit 157 Starterinnen mehr als zwei Drittel des Starterfeldes stellen. Die Sportler kommen aus 21 hessischen Trampolinvereinen.

Präsentieren wird das Gros der jungen Athletinnen und Athleten ein erleichtertes Nachwuchsprogramm; lediglich neun „ältere“ Starter werden ein komplettes Meisterschaftsprogramm zeigen.

Start der Titelkämpfe ist am Sonntag Vormittag um 10 Uhr mit dem Einturnen. Die Wettkämpfe beginnen um 12 Uhr und enden mit den Finals um 16.15 Uhr. Mit den Siegerehrungen wird gegen 17.15 Uhr zu rechnen sein.

12. Juni 2008, Pressemitteilungen 29-08 des HTV


Landesturntag in Bensheim: HTV-Umzug nach Frankfurt endgültig beschlossen

Intensive Diskussionen über Satzungsänderungen, Präsidiumsneuwahlen sowie Beratungen zur Verlegung des Verbandssitzes nach Frankfurt prägten den 36. Landesturntag des Hessischen Turnverbandes (HTV) am gestrigen Sonntag im Bürgerhaus Bensheim. Knapp 200 Delegierte und Gäste wurden jedoch zuerst durch das Referat „Integration – eine Aufgabe für die Turnvereine“ der DOSB-Direktorin Dr. Karin Fehres auf ein relevantes Zukunftsthema aufmerksam gemacht.

Im Parlamentarischen Teil des Landesturntages rückten in einer mehrstündigen Diskussion die von der Hessischen Turnjugend (HTJ) und dem HTV-Präsidium eingebrachten Satzungsänderungen in den Mittelpunkt. Die Anträge der HTJ auf Verkleinerung des HTV-Präsidiums um zwei Posten fanden zwar eine einfache Mehrheit, jedoch nicht die zur Satzungsänderung notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Bei den Neuwahlen zum Präsidium des größten hessischen Sportfachverbandes wurde der Präsident, Rolf Dieter Beinhoff (Fernwald), mit deutlicher Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Er steht dem HTV seit 1996 vor und tritt seine vierte Amtszeit an.

Ebenfalls wiedergewählt wurde die Vizepräsidentin Freizeit- und Gesundheitssport, Inge Eckmann (Münster), der Vizepräsident Spiele, Hans-Jürgen Wolfenstädter (Linsengericht), und der Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit, Dirk Hamel (Offenbach). Dr. Dennys Sawellion (Gießen) wurde von den Delegierten zum neuen Vizepräsidenten Marketing bestimmt. Für den ausscheidenden Vizepräsidenten Kommunikation und Organisation, Hansgeorg Kling (Kassel), fand sich kein Nachfolger. Kling, der seit mehr als 20 Jahren dem Präsidium angehörte, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Zum Abschluss der rund achtstündigen Tagung bestätigten die Delegierten den Beschluss des HTV-Hauptausschusses vom November, wonach der Hessische Turnverband seine Geschäftsstelle von Bad Vilbel in die Otto-Fleck-Schneise nach Frankfurt verlegen wird. Der Antrag fand eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

12. Juni 2008, Pressemitteilungen 28-08 des HTV


175 Jahre Turnen in Frankfurt
Großes Turn- und Spielfest auf dem Römerberg

Am Samstag, dem 31. Mai, genau ein Jahr vor dem Beginn des Internationalen Deutschen Turnfestes in Frankfurt am Main, begeht die Stadt Frankfurt mit Unterstützung des Turngaus Frankfurt die 175. Wiederkehr des Jahres, an dem das Turnen in Frankfurt seinen Anfang nahm. Gleichzeitig soll mit diesem Aktionstag die Bevölkerung auf das „Größte Breitensportfest der Welt“ im nächsten Jahr eingestimmt werden

Neben einem Festlichen Empfang im Kaisersaal des Frankfurter Römers, zu dem die Vertreter der Turngauvereine eingeladen sind, steht ein großes Turn- und Spielfest auf dem Frankfurter Römerberg im Mittelpunkt. Auf einer großen Bühne präsentieren sich 16 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit insgesamt 38 Vorführungen. Von 10 bis 17 Uhr zeigen die Gruppen den Besuchern vom Bodenturnen über Jazztanz, Sportakrobatik, Rhythmischer Sportgymnastik, Rope-Skipping bis zum Trampolinturnen fast das gesamte Spektrum von Turnen und Sport, das heute in den Vereinen und deren Abteilungen angeboten wird. Im Rahmen der Kampagne „Kinder stark machen“ ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit zwei besonderen Bühnenaktionen vertreten. Die Deutsche Turnerjugend präsentiert sich mit Kinderturnen.

Eine weitere Säule des Festes bildet die zweitägige turnhistorische Ausstellung im Römerfoyer. Dr. Thomas Bauer zeigt in fünf Vitrinen interessante Exponate aus der Frühzeit des Turnens in Frankfurt und von den vier Deutschen Turnfesten, die in Frankfurt am Main stattgefunden haben. In einer geschichtlichen Dokumentation beleuchtet Thomas Bauer die Anfänge des Turnens und die Besonderheiten dieser Turnfeste in der Main-Metropole.

Im Jahre 1833 hatte August Ravenstein die erste Turnvereinigung für Erwachsene in Frankfurt gebildet und damit der Turnbewegung zum Durchbruch verholfen. Der Kartograph mietete im April 1833 mit Gleichgesinnten einen Garten am heutigen Mittelweg, um dort zu turnen. Von 1841 leitete Ravenstein in seiner vom Senat der Freien Stadt Frankfurt bezuschussten „Turnanstalt“ den Unterricht für Schüler und Erwachsene im Hauptamt. Der Frankfurter „Turnvater“ gehörte 1844 auch zu den Mitbegründern des Feldbergfests. 1845 gründete Ravenstein den „Verein für die körperliche Ausbildung der Jugend“, arbeitete dort als Turnlehrer und betrieb 1847 den Bau der ersten Frankfurter Turnhalle in der Seilerstraße. Unter dem Deckmantel ihrer Einweihung wurde dort das vom Senat untersagte, und deshalb inoffizielle erste „Allgemeine Deutsche Turnfest“ durchgeführt.

27. Mai 2008


Landesturnfest in Baunatal endete am Sonntag mit einem Riesenknall

Am Ende war es nur noch Schall und Rauch. Mit einem riesigen Abschlussfeuerwerk endete gestern das 13. Hessische Landesturnfest im Baunataler Parkstadion. Zuvor hatten fast 1000 Aktive auf dem Rasen für zauberhafte Abschluss-Eindrücke – trotz strömenden Regens – und für Begeisterungsstürme bei den gut 2.500 Zuschauern gesorgt.

Überhaupt: Begeistert waren die 10.000 Teilnehmer des größten hessischen Bewegungsspektakels von der Organisation, der Unterbringung und den Wettkampfstätten in der VW-Stadt, die zu Recht mit einem Turnfest der kurzen Wege geworben hatte. Zumal sich die Kombination von Landesturnfest mit Baunataler Stadtfest als wahrer Zuschauermagnet erwies: so zählten die Veranstalter am Ende mehr als 100.000 Besucher vom 22. bis 25. Mai.

So war es denn auch kein Wunder, dass bei den Festveranstaltungen des Hessischen Turnverbandes (HTV) die Hallen und Sportplätze aus allen Nähten platzten. Bei schönstem Wetter zur Eröffnung des Turnfestes war der Raum vor der Marktplatzbühne bereits so überfüllt, dass die Fahnenträger im Festzug Mühe hatten, sich ihren Weg durch die Zuschauermassen zu bahnen. Ähnlich eng ging es bei den Abendveranstaltungen zu. Die Rundsporthalle meldete beim Rendezvous der Besten ebenso wie bei der Turngala und der Sportschau „volles Haus“.

Besonders ins Auge stach bei diesem Landesturnfest die Jugend. Sie stellt etwa die Hälfte der Teilnehmer. Und dafür wurde ihr auch einiges geboten, darunter der Tuju-Treff in einem Baunataler Jugendzentrum mit zahlreichen jugendgerechten Aktionen, angefangen bei Kletterwänden bis hin zur legendären Turnjugend-Party, bei der am Samstagabend 2000 Besucher gezählt wurden.

Locker geschlagen wurde die Jugend allerdings beim zentralen Mitmachangebot des Landesturnfestes, dem Auto-Test. Eine Aufgabe war hier das Zusammensetzen eines Abgasanlagen-Puzzles. Spitzenreiterin war hier eine 65 Jahre alte Turnerin, die binnen fünf Sekunden die Aufgabe absolvierte. Altersmäßig lag die Dame allerdings nur im oberen Mittelfeld. Der älteste Turnfestteilnehmer war August Stenger vom TV Runkel und zählt 86 Jahre.

Insgesamt zog der Hessische Turnverband eine überaus positive Bilanz der vier Turnfesttage. HTV-Präsident Rolf Dieter Beinhoff (Fernwald) richtete in der Abschluss-Presskonferenz am Sonntagmittag seinen Dank an die Stadt Baunatal und die beinahe tausend ehrenamtlichen Helfer, die ein „Turnfest ermöglichten, das unzähligen Besuchern unendlich viel bewegte Momente bereitete.“

Ergebnisse der Hessischen Meisterschaften und Wettkämpfe des Landesturnfestes sind unter www.turnfest2008.de zu finden.

26. Mai 2008, Pressemitteilungen des HTV, verantwortlich: Joachim Schuchardt


Margot Graefe - das Rhönradturnen war ihr Leben

Bereits als junges Mädchen hatte die 1921 geborene Margot Graefe als Zuschauerin in einem Rhönrad-Wettkampf das damals noch neue Turngerät kennen und lieben gelernt. Richtig aktiv wurde die gebürtige Helmstedterin aber erst, als sie 1960 in ihre neue Heimat Frankfurt am Main kam. Sie schloss sich zunächst dem Sportverein SV Blau-Gelb an und war dort ab 1962 als Gruppen- und Übungsleiterin tätig. 1969 trat Margot Graefe der SKG Frankfurt bei, der sie bis zu ihrem Umzug nach Obertshausen angehörte. Nach diversen Übungsleiter- und Kampfrichterschulungen gründete sie 1970 in diesem Verein die Rhönradabteilung. Als engagierte und begeisterungsfähige Trainerin führte sie ihre jungen Schützlinge recht schnell zu Erfolgen bei Wettkämpfen und Meisterschaften. Die SKG Frankfurt entwickelte sich bald zu eine der Hochburgen des Rhönradturnens in Hessen. Ihre Turnerinnen und Turner traten landesweit bei zahlreichen Schauvorführungen auf.

Nicht minder stark engagierte sich Margot Graefe im Turngau Frankfurt. Von 1963 bis 2005, also über 40 Jahre lang, setzte sie sich als Fachwartin intensiv für das Rhönradturnen ein. Die praktische Arbeit als Trainerin hatte sie im Laufe der Jahre immer mehr ihrer nicht minder engagierten und talentierten Tochter Astrid überlassen. Aber auch im hohen Alter dachte Margot Graefe aber nicht daran, sich zurückzuziehen. So fehlte sie bei keinem Rhönradwettkampf, und bei fast allen Gauturntagen und Hauptausschüssen war sie präsent. Bis zuletzt brachte sie ihre langjährige Erfahrung in ihren neuen Vereinen Obertshausen und Götzenhain ein. Für ihre Verdienste erhielt Margot Graefe 1996 die Silberne Nadel des Hessischen Turnverbandes und 2001 den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes.

Margot Graefe ist am 7. Mai dieses Jahres im Alter von 87 Jahren verstorben.

22. Mai 2008


Trampolin: Neue Frankfurter Meister

Kerstin Weil (SG Nied) und Gero Weiland (Frankfurt FLYERS)freuten sich in diesem Jahr über den Titelgewinn, denn sie siegten erstmals in der offenen Klasse bei den Frankfurter Meisterschaften, an denen am 18. Mai insgesamt 70 Springer auf dem Trampolin teilnahmen. Vor über 250 Zuschauern in der Nidda-Sporthalle zeigten die beiden Sportler die stabilsten Übungen. Gaufachwart Manfred Weser zog denn auch ein positives Fazit und bedankte sich für die gute Ausrichtung beim Abteilungsleiter der SG Nied Roland Köcher und seinen fleißigen Helfern.

Auch die weiteren Medaillen teilten sich die Trampoliner der Vereine Nied und FLYERS sowie des TSV Sachsenhausen, bei dem Freude über den Gewinn von zwei Bronzemedaillen aufkam. Nach der vierstündigen Veranstaltung nahmen Gauvorsitzender Volker Gilbert mit Frankfurts Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Bührmann höchstpersönlich die Siegerehrung vor.

Ebenfalls am Start war die TG Zeilsheim, leider nicht beteiligt die TS Griesheim, der TSV Bonames und die TGS Vorwärts, die hoffentlich im kommenden Jahr ihren Nachwuchs wieder melden. Hessens Landestrainer Vladimir Cojoc äußerte sich ebenfalls zufrieden, schließlich zeigt die Leistungskurve des Nachwuchses eindeutig nach oben.

Minis weiblich
1. Vivien Disser / SG Nied / 81,4
2. Christina Grüll / FLYERS / 79,6
3. Henriette Harbauer / TSV Sachsenhausen / 66,9

Minis männlich
1. Tim Dannenberg / SG Nied / 64,4
2. Vincent Menke / SG Nied / 63,1
3. Björn Stanischewski / SG Nied / 63,1

Schülerinnen
1. Katharina Grüll / FLYERS / 87,4
2. Svenja Disser / SG Nied / 79,8
3. Mariam Magalashvili / FLYERS / 78,8

Schüler
1. Lars Weiland / FLYERS / 88,5
2. Peter Seufert / FLYERS / 64,5
3. Florian Braun / TSV Sachsenhausen / 54,5

Offene Klasse weiblich
1. Kerstin Weil / SG Nied / 85,9
2. Jessica Mees / FLYERS / 82,8
3. Jenny Bocklet / FLYERS / 82,5

Offene Klasse männlich
1. Gero Weiland / FLYERS / 93,2
2. Yohani Mbaraga / FLYERS / 93,0
3. Kai Rimkus / FLYERS / 74,9

Heinz-Peter Michels, 20. Mai 2008


Trampolin Meisterschaft

Die Frankfurter Trampolin Meisterschaft 2008 findet am Sonntag, den 18. Mai statt, Ausrichter ist wie schon im letzten Jahr die SG Nied. Zwar war der Termin für März und der TSV Sachsenhausen als Organisator vorgesehen, doch eine etwas unglückliche HTV Terminplanung zwang die Verantwortlichen in der Bankenmetropole zu dieser Korrektur.

Beim Gaufachwart Manfred Weser (Frankfurt FLYERS) gingen über 80 Meldungen ein und alle sechs Wettkampfklassen sind ausreichend besetzt. Minis bis zu elf Jahren, dann die Schüler zwischen 12-14 Jahren und eine offene Klasse, jeweils aufgeteilt nach Jungen und Mädchen.

In der Niddasporthalle, Oeserstr. 74, beginnen die Vorkämpfe um 13.00 Uhr, die Endkämpfe sollen ab 17.00 Uhr folgen, sodass mit einem Veranstaltungsende gegen 18.00 Uhr zu rechnen ist.

Von der SG Nied, dem TSV Sachsenhausen, der TG Zeilsheim und den FLYERS liegen die Namen der Sportler vor. Offen hingegen ist die Teilnahme der TS Griesheim, des TSV Bonames und der TGS Vorwärts, hier sind unterschiedliche Probleme in den Trampolin Abteilungen aufgetreten, die hoffentlich bald gelöst werden können. Bleibt nur zu hoffen dass es gelingt, schließlich haben sich alle sieben Frankfurter Trampolin Gruppen für den 3./4. Oktober vorgenommen, gemeinsam die Deutschen Meisterschaften Synchron & Einzel zu organisieren.

Heinz-Peter Michels, 14. Mai 2008


Rolf Heinecke gestorben

Rolf Heinecke, Ehrenmitglied von Jahnvolk Eckenheim, gehörte seit 1953 dem Turnverein an. In jüngeren Jahren spielte er Faustball. In dieser Disziplin wurde er 1965 Hessenmeister in der Altersklasse M III, in den Siebzigern mehrmals Hessischer und Westdeutscher Meister in M IV.

1985 trat er in den Turngauvorstand ein, dem er bis zu seinem Ausscheiden in Jahre 2004 ununterbrochen angehörte. Als Spielwart bzw. Vorsitzender des Fachbereiches Spiele war Rolf Heinecke zuständig für die so genannten Turnspiele Faustball, Volleyball und Prellball. In den 90er Jahren organisierte er im Turngau für viele Jahre die Spielrunden.

In seinem Verein engagierte sich Rolf Heinecke nicht minder intensiv. Zunächst Abteilungsleiter Faustball, leitete er viele Jahre im Vereinsvorstand den Turn- und Sportbetrieb und setzte sich nachdrücklich für die Jugendförderung ein.

Als Ruheständler kümmerte er sich um die Pflege und Instandhaltung von Halle und Sportplatz. Neben anderen Auszeichnungen erhielt Rolf Heinecke für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement für die Turnsache im Jahre 2004 den Ehrenbrief des Deutschen Turner-Bundes. Am 30. März ist Rolf Heinecke im Alter von 86 Jahren verstorben.

10. April 2008


Wanderfreunde trotzen Wind und Wetter
Widrige Bedingungen bei Wanderung im Vordertaunus

Regen, Schnee und Gewitter, das waren die ständigen Begleiter auf der diesjährigen Karfreitagswanderung. Bereits an der U-Bahnstation Hohemark, wo sich die 44 Turnerinnen und Turner zum Start zur 8,5 Kilometer langen Wanderstrecke versammelt hatten, gab es leichten Schneeregen. Je weiter die Gruppe in den acht Quadratkilometer großen, der Stadt Frankfurt gehörenden Wald vordrang, desto dichter wurde das Schneetreiben, zeitweise begleitet von kurzen, heftigen Gewittern.

Doch die wetterfest eingekleideten Wanderfreunde trotzten den Widrigkeiten des Wetters und ließen sich nicht von ihrem Kurs abbringen. An den Ringwällen „Goldgrube“ vorbei führte der Weg zu den Goldgrubenfelsen, über die Viermärkerschneise, den Mathkreuzweg zum höchst gelegenen Punkt auf der Strecke, dem 504 Meter hohen „Kreuzwege“. Dort hatte Renate Sämann mit ihren Helferinnen bereits einen Stand mit Tee und heißen Äpfelwein aufgebaut. So konnten sich die Wanderfreunde aufwärmen und für den zweiten Teil der Strecke fit machen. Über die Elisabethenschneise und am Elisabethenfelsen vorbei ging es dann in Richtung Hirschgarten.

Nach etwas über drei Stunden Gesamtzeit trafen die Teilnehmer zur Mittagsrast im gleichnamigen Restaurant in der Nähe von Dornholzhausen ein. Nach erfolgter Stärkung bildete der Rückweg zur Hohemark bei weitaus besseren Wetterbedingungen für die meisten eine vergleichsweise leichte Übung. Der neue Wanderwart, Hermann Schmidt, hatte – wie schon bei früheren Ausflügen – die Wanderung perfekt organisiert.

Kurt Sämann, 09. April 2008


Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Turngau Frankfurt am Landesturnfest 2008 in Baunatal

Für das 13. Landesturnfest in Baunatal haben 16 Vereine aus dem Turngau Frankfurt insgesamt 262 Turnerinnen und Turner gemeldet. Die meisten Teilnehmer stellt mit 52 Meldungen die SG Enkheim. Es folgen die TG Bornheim mit 43 und der TV Eschersheim mit 40.

Verein

Zahl der
Teilnehmer

SG Enkheim 1887 52
TG Bornheim 1860 43
TV Eschersheim 1895 40
Eintracht Frankfurt 61 25
TG Frankfurt am Main-Zeilsheim 21
SG Frankfurt-Nied 19
TSG Nordwest 1898 Frankfurt am Main e. V. 18
TSG Fechenheim 1860 12
TG Höchst 1847 9
TV 1881 Bad Vilbel 8
TGS Bornheim 1879 e. V. 4
TG Römerstadt e.V. 1950 4
FTG 1847 Frankfurt 3
SKG Frankfurt 2
TSG Ffm.-Oberrad 1872 e.V 1
TSV Sachsenhausen 1

22. März 2008


Internationales Deutsches Turnfest in Frankfurt im Mittelpunkt des Gauturntages

Das Internationale Deutsche Turnfest (IDTF) 2009 in Frankfurt nahm beim diesjährigen Gauturntag des Turngaus Frankfurt bei der TSG Nordwest breiten Raum ein. Der Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Dr. Rainer Brechtken, würdigte in seinen Begrüßungsworten das bisherige Engagement des Turngaus Frankfurt und seiner Mitgliedsvereine. Es sei aber noch viel Arbeit zu leisten. Deshalb rief er die Vereine dazu auf, weiterhin mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz dazu beizutragen, dass „das größte Breitensportfest der Welt“ - 75.000 Aktive werden erwartet - ein Erfolg wird. Seit dem letzten Deutschen Turnfest in Berlin trage der Name des Festes den Zusatz „International“, sagte Brechtken. Diesem Anspruch wolle der DTB genügen, indem er versuche, möglichst viele Gäste aus Europa und der Welt nach Frankfurt zu holen. Darüber hinaus passe das Prädikat international wohl zu keiner anderen Großstadt in Deutschland besser als zu Frankfurt. Dies drücke sich auch im Turnfestmotto „Brücken schlagen“ aus. Er sei sicher, dass die Mainmetropole der geeignete Ort für ein solches Großereignis sei. Das Internationalen Deutschen Turnfest sei aber mehr als ein großer Event, es gebe den tausenden teilnehmenden Turnerinnen und Turnern ein Gefühl der Gemeinsamkeit.

Auch andere Gastredner gingen auf das Internationale Deutsche Turnfest ein. Ehrenamtlicher Stadtrat Dieter Bürger hob in seiner Ansprache hervor, dass die Stadt knapp über 5 Millionen Euro an Verpflichtungen übernommen habe. Wichtiger für ein gutes Gelingen dieses bedeutenden Ereignisses sei jedoch, wie viel ehrenamtliche Arbeit eingebracht werde. Als kleines Dankeschön an den Turngau Frankfurt für dessen Engagement bot Dieter Bürger an, den Turntag im Turnfestjahr 2009 im Frankfurter Römer abzuhalten zu können. Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt, sicherte den Organisatoren des Festes die volle Unterstützung seines Verbandes zu.

Mit einer Video-Präsentation informierten Mitarbeiter im Organisationskomitee über den Stand der Vorbereitungen. Die Bestandsaufnahme der Schulen in Frankfurt und Umgebung sei mittlerweile abgeschlossen, etwa 65.000 Schlafplätze in insgesamt 300 Schulen gesichert, davon gut die Hälfte in Frankfurt, der Rest in der Region. Darüber hinaus erfuhren die Abgeordneten, dass neben der Commerzbank-Arena, wo die Abschlussgala stattfindet, die 1909 eingeweihte Festhalle und das Messegelände das Zentrum für Wettkämpfe und Meisterschaften ist. Schauvorführungen und Präsentationen im so genannten Main-Carée zwischen den beiden Ufern einerseits, der Alten und der Untermainbrücke andererseits sollen die Frankfurter Bevölkerung anziehen und für das Fest begeistern.

Genau ein Jahr vor dem Großereignis veranstaltet der Verein Deutsches Turnfest und die Stadt Frankfurt am 31. Mai 2008 mit Turngau-Unterstützung den Event „175 Jahre Turnen in Frankfurt“. Ein Festlicher Empfang im Römer, ein Turn- und Spielfest auf dem Römerberg, auf dem sich Frankfurter Vereinsgruppen präsentieren, und eine Historische Installation in den Römerhallen bilden die Eckpunkte.

12. März 2008


Zwei Vorstandsmitglieder vom DTB ausgezeichnet

Beim diesjährigen Gauturntag wurden zwei Vorstandsmitglieder des Turngaus Frankfurt vom Deutschen Turner-Bund (DTB) ausgezeichnet. Für ihr langjähriges Engagement im Bereich Kinderturnen und ihren erfolgreichen Einsatz als Turngauvertreterin bei der Hallenvergabe der Stadt erhielt die Stellvertretende Vorsitzende, Karin Patschke (TGS Bornheim), die Bronzene Ehrennadel des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Der Pressewart im Turngau Frankfurt, Günter Heidt, wurde mit dem Ehrenbrief des Deutschen Turner-Bundes ausgezeichnet. Günter Heidt hat sich seit 50 Jahren mit großer Begeisterung der Öffentlichkeitsarbeit verschrieben. Zunächst arbeitete er im Heimatverein Rödelheimer Turngemeinde, der heutigen FTG, und seit 1970 im Turngau. Seit 1972 gehört er ununterbrochen dessen Vorstand an.

12. März 2008


Volker Gilbert bleibt Vorsitzender
Auch die übrigen Amtsinhaber wiedergewählt

Das Internationale Deutsche Turnfest (IDTF) 2009 in Frankfurt nahm beim Gauturntag in der Turnhalle der TSG Nordwest in Frankfurt-Niederursel breiten Raum ein. Darüber, wie über die Ehrung zweier Vorstandsmitglieder wird an anderer Stelle der Turngauseite ausführlich berichtet.

Im parlamentarischen Teil des Turntages wählten die 61 anwesenden Abgeordneten aus 41 Vereinen den bisherigen Vorsitzenden, Volker Gilbert (TSV Berkersheim), einstimmig für weitere zwei Jahre ins Amt. Folgende Vorstandsmitglieder wurden ebenfalls für zwei Jahre wiedergewählt: Der Stellvertretende Vorsitzende Lutz Ullrich (TSG Nordwest), der Kassenwart August Seck (TV Eschersheim), der Vorsitzender für den Sport, Heinz-Peter Michels (Frankfurt Flyers), die Vorsitzende für die Aus- und Fortbildung Renate Sämann (TV Seckbach), die Vorsitzende für den Sport für Ältere, Hildegard von Trümbach (TSV Sachsenhausen), und der Pressewart Günter Heidt (FTG). Die Ämter Vorsitzender/Vorsitzende für das Allgemeine Turnen und Vorsitzender/Vorsitzende für Freizeit und Gesundheit bleiben unbesetzt. Der Turntag bestätigte außerdem die Vorsitzenden der Turnjugend, Felicitas Eichner (TSG Nordwest) und Michelle Lieberum (TV Preungesheim), ebenso den amtierenden Geschäftsführer Volker Gilbert. Zuvor hatten die Abgeordneten auf Antrag der Rechnungsprüfer dem Vorstand Entlastung erteilt.

Im weiteren Verlauf des langen Abends genehmigte der Turntag den Kassenbericht für das Jahr 2007 und den Haushaltsplan für das Jahr 2008. Ebenso wählten die Abgeordneten einen neuen Rechnungsprüfer und bestimmten die Delegierten für den Landesturntag am 8. Mai in Bensheim. Zu Beginn des Turntages hatten Turnerinnen und Turner der TSG Nordwest ihre Fähigkeiten an Barren, Reck, am Schwebebalken und auf der Bodenmatte gezeigt.

In seinen Begrüßungsworten ermutigte der Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Dr. Rainer Brechtken, die Vereinsvertreter, die Zukunftsaufgaben besonders engagiert anzugehen: Die Vereine sollten erstens für ein optimales Übungsangebot für die Kinder sorgen, denn diese stellten die Zukunft der Vereine dar. Das sei, so Brechtken, vor allem im Hinblick auf die kommende Ganztagsschule wichtig. Zweitens müssten die Vereine die Angebote für die 20- bis 50jährigen, die zahlenmäßig schwächste Altersgruppe, erheblich verbessern, um gegen die Konkurrenz der Fitness-Zentren bestehen zu können. Drittens hätten sich die Vereine auf die veränderte Demografie, das heißt auf die wachsende Zahl von älteren Menschen, vermehrt einzustellen.

Der Ehrenamtliche Stadtrat Hans-Dieter Bürger überbrachte die Grüße der Stadt Frankfurt und die erfreuliche Zusage, dass die finanziellen Zuwendungen an die Vereine im gerade beschlossenen Etat für das Jahr 2008 gleich geblieben, in einigen Positionen sogar erhöht worden sind. Insgesamt gibt die Stadt Frankfurt 39,6 Millionen Euro für den Sport aus, berichtete Stadtrat Bürger. Turn- und Sportvereine erhielten 17 Mio. Euro an Zuwendungen und Zuschüssen. Für Neubau und Sanierung von Sportanlagen seien 2008 7,6 Mio. Euro eingeplant. Der Pro-Kopf-Zuschuss für Jugendliche betrage 16 Euro, das ergäbe im Jahr eine Summe von 241.000 Euro. Für den Hessischen Turnverband sprachen Vizepräsident Rolf Byron, für den Sportkreis Frankfurt Norbert Frischkorn Grußworte.

12. März 2008


Jugendvollversammlung:
Felicitas Eichner und Michelle Lieberum bleiben als Vorsitzende im Amt

Die 25 Jugendvertreter aus 11 Vereinen wählten auf der Jugendvollversammlung beim TV Eschersheim die bisherigen Vorsitzenden der Turnjugend (Tuju) Frankfurt, Felicitas Eichner (TSG Nordwest) und Michelle Lieberum (TV Preungesheim) wieder. Beide Vorsitzenden gehören nach der Satzung dem Turngauvorstand an. Die Beauftragten für das Kinder- und Jugendturnen, Andrea Kuch (TSV 1875 Bonames) und Nicole Krowiors (TV Preungesheim) bleiben nach dem Votum der Versammlung ebenso für ein weiteres Jahr im Amt wie der Beauftragte für die allgemeine Jugendarbeit, Frank Schindehütte (VfL Goldstein). Neu in den Vorstand der Turnjugend kommt Nina Gröb (SV Viktoria Preußen), die das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat.

Ein neu gebildetes Turnjugend-Team aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird künftig die Arbeit des Tuju-Vorstandes unterstützen. In einem gemeinsamen Treffen der beiden Gremien am 7. April sollen die künftigen Aufgaben besprochen und koordiniert werden.

Michelle Lieberum, Günter Heidt
05. März 2008


Hallenkinderturnfest 2008 – ein voller Erfolg!

Das Hallenkinderturnfest fand in diesem Jahr eine noch größere Resonanz bei den Frankfurter Turnvereinen als 2007. Insgesamt 216 aktive junge Turner und Turnerinnen zwischen sechs und 14 Jahren aus elf Vereinen, das sind knapp 50% mehr als im vergangenen Jahr, kamen in die Mehrzweckhalle in Kalbach, um das neu konzipierte „Frankfurter Kinderturnabzeichen“ zu erwerben. Das Fest wurde in diesem Jahr von der Turnjugend Frankfurt ausgerichtet. Unterstützt wurde die Tuju dabei tatkräftig von den frisch ausgebildeten Übungsleiterassistentinnen und -assistenten. Neben dem Spielangebot im Rahmenprogramm, hatten die Absolventen der Ausbildung auch den Kuchen- und Würstchenverkauf fest im Griff!
Mit vielen turnerischen Höchstleistungen, Spiel und Spaß war das Hallenkinderturnfest ein voller Erfolg. Die Tuju Frankfurt bedankt sich bei allen Helfern und freut sich bereits auf das nun anstehende Gaukinderturnfest, welches am 8. Juni 2008 ebenfalls in Kalbach stattfinden wird.

Michelle Lieberum, Turnjugend Frankfurt
05. März 2008


Gauturntag 2008 bei der TSG Nordwest

363 Abgeordnete aus 74 Vereinen sind am Freitag, dem 7. März, in die Turnhalle der TSG Nordwest 1898 e.V., Weißkirchener Weg 12 in Frankfurt-Niederursel zum diesjährigen Gauturntag eingeladen. Auf der 19 Punkte umfassenden Tagesordnung stehen unter anderem Ehrungen, der Kassenberichten 2007, die Genehmigung des Haushaltsplans 2008, die Entlastung des Vorstandes, Wahlen und Bestätigungen, sowie Informationen zum Landesturnfest 2008, zur Veranstaltung „175 Jahre Turnen in Frankfurt“ und zum Internationalen Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt.

Der bisherige Vorsitzende des Turngaus Frankfurt, Volker Gilbert, stellt sich für weitere zwei Jahre zur Wiederwahl. Für weitere sechs satzungsgemäß für zwei Jahre zu wählende Vorstandsmitglieder kandidieren die derzeitigen Amtsinhaber: Der Stellvertretende Vorsitzende Lutz Ullrich, der Kassenwart August Seck, der Vorsitzender für den Sport Heinz-Peter Michels, die Vorsitzende für die Aus- und Fortbildung Renate Sämann, die Vorsitzende für den Sport für Ältere Hildegard von Trümbach und der Pressewart Günter Heidt. Für das zurzeit unbesetzte Amt Vorsitzende(r) für das Allgemeine Turnen, steht bisher kein Kandidat oder Kandidatin zur Verfügung, ebenso wenig für das Amt Vorsitzende(r) für Freizeit und Gesundheit, jeweils für ein Jahr zu wählen.

Großen Raum wird beim Gauturntag das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt einnehmen. Vertreter vom Verein Deutsches Turnfest, vom Organisationskomitee und der Stadt Frankfurt werden mit einer Video-Präsentation ausführlich über den Stand der Vorbereitungen berichten. Die Abgeordneten werden außerdem das Neueste über das Landesturnfest vom 22. bis 25. Mai 2008 in Baunatal und die Großveranstaltung „175 Jahre Turnen in Frankfurt“ erfahren, die am 31. Mai - genau ein Jahr vor dem Deutschen Turnfest - im und um den Römer unter der Regie des Deutschen Turner-Bundes (DTB) und der Stadt Frankfurt stattfindet.

29. Februar 2008


Turngaugruppe besichtigt Commerzbank-Arena

Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiter aus dem Turngau und aus Turngauvereinen nahm die Gelegenheit wahr, einen Blick in die Commerzbank-Arena zu werfen. Frederik Gehrke, ehemaliger Mitarbeiter der Stadion-Betreibergesellschaft und seit 1. Februar im Verein Deutsches Turnfest hauptamtlich tätig, führte die Gruppe auf die in mehreren Stockwerken übereinander angeordneten Zuschauerränge und quer durch die Räumlichkeiten des Stadions. Von den bequemen Ledersitzen auf der Prominenten-Tribüne, über die mit Bar und Fernseher ausgestatteten VIP-Logen bis zu den Umkleide- und Sanitärräumen in den Katakomben der Anlage nahm die Gruppe alle wesentlichen Bereiche des Stadions in Augenschein. Faszinierend natürlich der Blick auf das fest installierte Zeltdach über den Rängen und die Seilkonstruktion des beweglichen Daches, die in der Mitte der gesamten Anlage im so genannten zentralen Würfel zusammenläuft, aus dem beim Schließen des Daches die Textilbahnen herausgezogen werden. Nach knapp zwei Stunden mit hochinteressanten Informationen konnten sich die Besucher bei Bier und Brezeln vom strapaziösen Auf und Ab in dem knapp 40 Meter hohen Gebäude erholen.

21. Februar 2008


P-Stufen-Workshop der Turnjugend Frankfurt

Am Samstag, den 19. Januar 2008 hat die Turnjugend Frankfurt in der Halle des TV Seckbach erstmalig einen Workshop zu den neuen P-Stufen im Gerätturnen angeboten. Unter der Leitung von Felicitas Eichner wurden in einem vierstündigen Lehrgang die neuen Übungen P1-P5 sowie die umstrukturierten Hallenkinderturnfest-Übungen erläutert und von Turnerinnen des TV Seckbach vorgeführt.

Das Angebot richtete sich an ÜbungsleiterInnen im Breitensport Gerätturnen und sollte ihnen die Vorbereitung für die Teilnahme am Hallenkinderturnfest und Gaukinderturnfest erleichtern. Die Resonanz war mit 20 TeilnehmerInnen sehr gut, und aus dem Feedback wurde deutlich, dass ein solches Angebot dringend notwendig war.

Bei entsprechender Nachfrage ist eine Wiederholung mit dem Schwerpunkt Gaukinderturnfest im kommenden Frühjahr geplant.

Felicitas Eichner, Turnjugend Frankfurt
18. Februar 2008


Kunstturnen
Mädchen bilden großen Kader

Im DTB Kunstturn-Leistungszentrum trainieren seit vielen Jahren die Turnerinnen diverser Frankfurter Vereine gemeinsam mit Leistungsträgerinnen aus dem gesamten Rhein-Main Gebiet. Verantwortlich sind dort HTV Landestrainer Ulf Schweikhardt und seine Frau Astrid, die wiederum für den Nachwuchs des Turngau Frankfurt schwerpunktmäßig zuständig ist. Vom Hessischen Turnverband wurden für das Jahr 2008 die folgenden Mädchen des Turngau Frankfurt in die Kader nominiert, die im Team Wettbewerb als Turngemeinschaft Frankfurt in der I. Bundesliga starten und sich dort mit Turnerinnen des Zentrums verstärken.

Myriam Boeschen Eintracht Frankfurt DTB S-Kader
Rebecca Benner TSG Oberrad HTV D-Kader
Kim Winkler TSG Oberrad HTV D-Kader
Cosma Schweikhardt TSG Oberrad HTV D-Kader
Annabella Hölzer Eintracht Frankfurt HTV D-Kader
Briana Mawson TSV Sachsenhausen HTV D-Kader
Patricia Mees TSG Nordwest HTV D-Kader
Lara-Sophie Wondrak TSG Nordwest HTV D-Kader
Luisa Mayer TSG Nordwest HTV D-Kader
Melissa Stette TSG Nordwest HTV D-Kader
Lynn Stoval TSG Oberrad HTV L-Kader
Svenja Hickel TSG Oberrad HTV L-Kader
Christina Kuhn TSG Oberrad HTV L-Kader
Marie Hartmann FTG Frankfurt HTV L-Kader
Praw Phoemphun Eintracht Frankfurt HTV L-Kader

Heinz-Peter Michels, 31. Januar 2008


Trampolin:
20 Kader Mitglieder

Im Dezember wurden bei einem Zusatztest die Kandidaten für die Landeskader 2008 des Hessischen Turnverbandes sowie für die Bundeskader des Deutschen Turner-Bundes ermittelt. Von den eingeladenen Frankfurter Springern konnten alle die geforderten Normen bestätigen.
Wie bereits in den Vorjahren gehören weiterhin dem D-Kader Jenny Bocklet/94, Ann-Kathrin Klee/94, Mariam Magalashvili/96, Yohani Mbaraga/94, Karsten Voigt/95, Luigi Monteforte/93, Nicolas Fleischer/93 und Georgi Magalashvili/91 an. Erstmals schafften den Sprung in die Kader Johanna Grüll/94, Marc Jecht Gonzalez/95, Lena Freudenberger/92 und Veit Schweikhardt/91 (alle Frankfurt FLYERS)sowie erfreulicherweise Sarah Sharaka/96, sie sorgte immerhin dafür, dass der TSV Sachsenhausen erstmals vertreten ist. 

Dem D/C-Kader, das ist der Verbindungskader zwischen Landes- und Bundesebene,  gehören Lars Weiland/96, Gero Weiland/94 sowie Katharina Grüll/95 an. In die Bundeskader wurden Michael Kubicka/77, Laszlo Pobloth/89 sowie neu Saskia Heßler/92 aufgenommen, Markus Kubicka/77 (alle Frankfurt FLYERS) ist gar im Olympia Kader.

Mit 20 Trampolin Kadermitgliedern nimmt der Turngau Frankfurt die führende Position im Hessischen Turnverband ein. Diese positiven Zahlen sind der sichtbarer Beweis für die vor einigen Jahren getroffene richtige Entscheidung, das Frankfurter Talent Projekt einzurichten.

Heinz-Peter Michels, 24. Januar 2008

Foto: Machte den größten Sprung, Saskia Heßler kam vom Landes- in den Bundeskader