Presse-Informationen Turnen 2007

Verantwortlich für den Inhalt - wenn nicht anders "unterschrieben":
Der Turngau-Pressewart Günter Heidt
 

Hessische Geräte-Meisterschaften der Turner - TSG Nordwest wird Vierter in der P4/P3 (08. Dezember 2007)
Gauhauptausschuss: Planungen vorgestellt - Termine abgestimmt (21. November 2007)
TSG Nordwest turnt auf Platz Neun von 15 Startern (20. November 2007)
TSG Nordwest und SG Enkheim siegen (30. Oktober 2007)
Hessischer Turnverband will umziehen (29. Oktober  2007)
TG Frankfurt auch im zweiten Wettkampf stark ersatzgeschwächt (29. Oktober 2007)
Landesliga II - TG Frankfurt startet verhalten (05. Oktober 2007)
TSG Nordwest dominiert im 1. Durchgang (04. Oktober 2007
Trampolin Ligen (03. Oktober 2007)
Frankfurter Turnerinnen erfolgreich (24. September 2007)
4. Tanzfestival wieder mit Riesenbeteiligung (19. September 2007)
Vier Frankfurter Siege beim nationalen Pokal Turnier in Büttelborn (01. Juli 2007)
Tanzen zu Hip-Hop-Klängen ist Akrobatik (FNP, 14. Juni 2007)
Tanzgruppen begeistern Publikum - Riesenbeteiligung beim 1. Pokalwettbewerb Dance (03. Juni 2007)
Turngau Frankfurt stimmt auf Turnfest 2009 ein - Empfang im Seckbacher Rathaus mit über 60 Gästen (03. Juni 2007)
Trampolin Synchron - Hessische Meisterschaften (14. Mai 2007)
Das Wetter hielt durch - die Computer nicht - Melderekord beim 57. Lohrbergturnfest
Beim Lohrberg-Turnier war nur der PC nicht gut trainiert (FNP, 14. Mai 2007)
Frankfurter Abend des Sportes (23. April 2007)
Inline-Skating für Kinder (21. April 2007)
Bericht zum Gauturntag: Vorstand weitgehend unverändert (25. März 2007)
TSG Nordwest räumt Titel ab - Gaueinzelmeisterschaften der Turner in Kalbach (17. März 2007)
Premiere geglückt - Bei den Geräte-Einzelmeisterschaften gelten neue Regeln (17. März 2007)
Sechs Vereine kämpften um die Trampolin Titel (12. März 2007)
Trampolin Gaumeisterschaft
Michelle Lieberum und Felicitas Eichner sind Vorsitzende der Turnjugend (05. März 2007)
Kampfrichteraus- und fortbildung erfolgreich - neue Wertungsrichtlinien im Gerätturnen der Frauen (27. Februar 2007)
153 Kinder testen ihr Können - TG Höchst richtet Hallenkinderturnfest aus (15. Februar 2007)
Bei der TG Höchst turnen die Jüngsten um die Wette (FNP, 12. Februar 2007)
TG Höchst richtet Frankfurters Turnfest aus (FNP, 06. Februar 2007)

 

Noch einmal:
Hessische Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner
TSG Nordwest wird Vierter in der P4/P3

Bei den Hessischen Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner belegte die Riege der TSG Nordwest im Pflichtvierkampf P4/P3 der Jugendturner Jahrgang 98 unter 12 Konkurrenten einen hervorragenden vierten Rang. Ein solch gute Platzierung hatte in den vergangenen Jahren noch keine Frankfurter Mannschaft erreicht. Das junge Team hatte am Ende 151,65 Punkte und damit nur gut fünf Zähler weniger als der Meister auf dem Konto. Die besten Leistungen zeigten die Frankfurter am Barren, wo sie 38,90 Punkte erhielten. Die höchste Einzelwertung konnte Ovie Ayomanor mit 13,90 beim Sprung erzielen.

08. Dezember 2007


Turngau Frankfurt wächst auf 45 750 Mitglieder
Planungen vorgestellt - Termine abgestimmt
Beim Hauptausschuss gab es Informationen über des Landesturnfest

Die Terminplanung für das Jahr 2008 und Informationen über das Landesturnfest im Mai nächsten Jahres standen im Mittelpunkt der Hauptausschusssitzung des Turngaus Frankfurt. Doch zu Beginn gab der Turngauvorsitzender Volker Gilbert eine höchst erfreuliche Zahl bekannt: 45 750 Vereinsmitglieder zählte der Turngau Frankfurt zum 1. Januar 2007 und ist damit zweitstärkster Turngau in Hessen hinter Turngau Main-Rhein. Anschließend stellte der Vorsitzende den 30 Abgeordneten aus 19 Vereinen die Planungen für das kommende Jahr vor. Die Termine für die meisten der jährlich wiederkehrenden eigenen Veranstaltungen wie zum Beispiel Hallenkinderturnfest, Kinderturnfest, Lohrbergfest und diverser Wettkämpfe der Gerätturnerinnen und -turner konnten festgelegt werden.

Der Turngau Frankfurt hat vor, sich an einer Großveranstaltung mit dem vorläufigen Titel „175 Jahre Turnen in Frankfurt“ zu beteiligen, wie Volker Gilbert den Vereinsvertretern bekannt gab. Der Veranstalter ist die Stadt Frankfurt. Mit diesem Ereignis Ende Mai/Anfang Juni 2008 soll daran erinnert werden, dass im Jahre 1833 der erste Turnverein in Frankfurt gegründet wurde, der Vorläufer des Frankfurter Turnvereins von 1860. Außerdem steht die Stadt Frankfurt und der Turngau Frankfurt an dem geplanten Termin fast genau ein Jahr vor dem größten Sportereignis der letzten Jahre, dem Internationalen Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt am Main.

Zu Beginn des Hauptausschusses hat der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit im Hessischen Turnverband, Dirk Hamel, die Anwesenden ausführlich über die Planungen für das 13. Landesturnfest vom 22. – 25. Mai 2008 in Baunatal unterrichtet. Anhand einer pc-gesteuerten Bildpräsentation erläuterte er, dass beim Turnfest neue Trends auf dem Gebiet des Freizeit- und Gesundheitssports gezeigt werden, dass Übungsleiterinnen und -leiter aus der Turnfestakademie jede Menge Anregungen für ihre Turnstunden mitnehmen können und dass zahlreiche Tanz- und Gymnastikgruppen in Veranstaltungen und auf Bühnen in der Stadt ihre neuesten Choreografien präsentieren. Eröffnungsfeier mit Festzug und Abschlussfeier mit der Großraumvorführung „Bewegende Bilder“ sind die zeitlichen Eckpfeiler des viertägigen Turngeschehens. Dazwischen liegen Hessische Meisterschaften, Wahlwettkämpfe, Mitmachangebote und die so genannte Turnfestgala. Vorträge und Seminare sowie eine Fahnenausstellung runden das umfangreiche Programm ab.

21. November 2007


TSG Nordwest turnt auf Platz Neun von 15 Startern

Bei den Hessischen Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner am 17. und 18. November in Großen Linden belegte die TSG Nordwest im Pflichtsechskampf P4-5 Jahrgang 1996 und jünger unter 15 gestarteten Mannschaften mit 160,90 Punkten einen beachtlichen 9. Rang. Die besten Leistungen zeigte das Team beim Sprung, wofür es mit 41,20 Punkten belohnt wurde. Sebastian Volkmann erzielte an diesem Gerät mit 14,40 Punkten die höchste Sprungwertung aller Teams in diesem Wettkampf. Mit 40,65 schnitten die Frankfurter auch an den Ringen nicht schlecht ab.

Gut zwei Punkte schwächer turnte die Schülerriege der SG Enkheim. Das Endergebnis von 158,25 Zählern reichte aber nur zu Platz 13.

20. November 2007


TSG Nordwest und SG Enkheim siegen

Bei den Gerätemannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner fehlten Spitzenturner.

Auch im Finale der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften in Kalbach traten zu den beiden Kürwettkämpfen KM 2 und KM 3 jeweils nur Riegen der SG Enkheim an. Eintracht Frankfurt, TSG Nordwest und TSG Oberrad hatten zu den Titelkämpfen in der Kür keine Mannschaft gemeldet, da ihre Spitzenturner bereits ersten Durchgang wegen anderer Wettkampfverpflichtungen nicht gestartet waren. Die siegreichen Turner aus dem Frankfurter Osten konnten im Finale ihre Leistungen und damit die Punktewertung aus dem 1. Wettkampf nicht erreichen. Im Sechskampf KM 2 Jahrgang 90 und jünger erzielten die Enkheimer 201,10 Punkte (Wettkampf 1 118,30/WK 2 82.80), im Sechskampf KM 3 Jg. 94 und jünger 205,00 Punkte (106,60+98,40).

Die Pflichtwettkämpfe P5/P4 und P4/P3 waren dagegen mit je drei Mannschaften recht gut besetzt. Im Sechskampf P5/P4 Jahrgang 96 und jünger bezwang das Jugendteam der TSG Nordwest mit 331,15 Punkten (163,70+166,45) seinen Hauptkonkurrenten SG Enkheim, der sich mit 329,25 Punkten (162,75+166,50) nur knapp geschlagen geben musste, obwohl er im Finale um fünf Hundertstel besser abschnitt. Der TV Bergen trat nicht mehr an und blieb mit 155,40 Punkten auf dem 3. Rang.

Auch im Vierkampf P4/P3 behielt die TSG Nordwest ihren Spitzenplatz aus dem 1. Durchgang. Mit 306,25 Punkten (151,75+154,50) siegten die Nordweststädter vor dem TV Bergen mit 300,95 Punkten (149,95+151,00) und der SG Enkheim (139,30), die nicht mehr an den Start ging. Bei den Jüngsten Turnern (Jahrgang 2000) erzielte im Vierkampf P4/P3 die TSG Nordwest als einziges teilnehmendes Team 120,90 Punkte.

30. Oktober 2007


Hessischer Turnverband will umziehen

Der Hessische Turnverband (HTV) will seinen Sitz von Bad Vilbel nach Frankfurt in die Otto-Fleck-Schneise verlegen. Sowohl die Verwaltung als auch die Hessische Turnschule soll in den teils geplanten, teils vorhandenen Gebäuden des Deutschen Turner-Bundes (DTB) untergebracht werden. Die 80 Delegierten des Landeshauptausschusses stimmten mit einer Mehrheit von 46 Ja- und 32 Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen, einem entsprechenden Antrag des Präsidiums des Hessischen Turnverbandes zu.

Vizepräsident Ulli Müller hatte den Antrag des Präsidiums ausführlich begründet und auf kritischen Fragen der Turngauvertreter geantwortet. Für die Mehrheit der Abgeordneten legte er schlüssig dar, dass der derzeitige Standort Bad Vilbel mangels fehlender Erweiterungsflächen keine Entwicklungsmöglichkeiten biete. Zudem müssten in die Gebäude erhebliche Mittel zur Sanierung und Modernisierung investiert werden, um sie weiterhin vernünftig nutzen zu können. Ein weiterer Nachteil sei zudem, dass der HTV über das Grundstück nur in Erbpacht verfüge.

Auf der anderen Seite hat der DTB dem HTV ein interessantes Angebot unterbreitet: So kann der Hessische Turnverband in dem geplanten Neubau die erforderliche Bürofläche von ca. 250 qm und die entsprechend dem jeweiligen Bedarf benötigten Hotelzimmer zu günstigen Preisen anmieten. Außerdem erhält der HTV als Hauptmieter im bestehenden Gebäudeteil der Deutschen Turnschule zur Mitnutzung neben dem DTB eine Großsporthalle, eine Kunstturnhalle und zwei Gymnastikhallen ebenfalls akzeptablen finanziellen Bedingungen. Bei Würdigungen aller Für und Wider, betonte Ulli Müller, sehe er in Übereinstimmung mit den anderen Präsidiumsmitgliedern im Standort Deutsche Turnschule die größeren Chancen für die Zukunft des Hessischen Turnverbandes.

29. Oktober 2007


TG Frankfurt auch im zweiten Wettkampf stark ersatzgeschwächt

Nach dem 2 Wettkampf der Landesliga II im Gerätturnen, der in Bodenheim ausgetragen wurde, leigt die Turngau-Mannschaft TG Frankfurt weiterhin auf Platz 6. Sie konnte aber ihre Seamtpunktzahl auf 188,15 – gegenüber 175,35 Punkten – verbessern. Es führt der TV Großen Linden. Nachdem schon der erste Wettkampf nur mit der halben Mannschaft geturnt werden konnte (8 von 15), war die Personaldecke diesmal noch dramatischer. Lediglich fünf Frankfurter waren einsatzfähig: Andreas Frieb, Odin Wörner, Christian Bartoschek, Alex Bartoschek und Jonas Stüdemann. Alle anderen hatten sich – zum teil – noch am Wettkampftag krank gemeldet. Die fünf turnen aber ihre Übungen ohne große Patzer und solide durch. Bleibt zu hoffen, dass es am 11.11. zum Saisonfinale besser läuft. Zu einer Überraschung kam es bei der „Siegerehrung“ dennoch. Andreas Frieb wurde als sechstbester Einzelturner mit einer Flasche Wein ausgezeichnet.

29. Oktober 2007, Lutz Ullrich


TG Frankfurt startet verhalten

Nach dem 1. Wettkampf der Landesliga II im Gerätturnen, der in Seligenstadt ausgetragen wurde, konnte die Turngau-Mannschaft TG Frankfurt unter sieben gestarteten Teams mit 175,35 Punkten nur den 6 Platz belegen. Es führt der TV Großen Linden (212,80) vor TV Elz (207,20) und TuS Gau-Bischofsheim (197.40). Ihre beste Platzierung erzielten die Frankfurter mit dem 4. Rang beim Sprung (36,10 Punkte). Am Boden und am Barren kam das TG-Team auf den 5. Platz. Die TG Frankfurt war als jüngste Mannschaft stark ersatzgeschwächt in ihre erste Ligasaison gegangen. Von den 15 gemeldeten Turner fehlten beim ersten Wettkampf allein sieben: Andreas Frieb und Christian Bartoschek waren auf Klassenfahrt. Josef Höhl und Maximilan Liebelt mussten verletzungsbedingt beim Saisonstart aussetzen, aus dem selben Grund wird Julian Bechler voraussichtlich für die gesamte Runde ausfallen. Außerdem fehlten Willi Schmidt und Jan Staudinger. Zu allem Unglück konnte Alex Bartoschek wegen Verletzung nur zwei Geräte turnen. Die nächsten Wettkämpfe finden – hoffentlich unter günstigeren Bedingungen für die TG Frankfurt - am 28. Oktober in Bodenheim und am 11. November in Fulda statt.

05. Oktober 2007


TSG Nordwest dominiert im 1. Durchgang
Bei den Gerätemannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner fehlen starke Teams.

Beim ersten Durchgang der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften in Kalbach konnten die besten Kürturner von Eintracht Frankfurt, SG Enkheim, TSG Nordwest und TSG Oberrad leider nicht teilnehmen. Sie hatten am darauffolgenden Sonntag in der Turngaumannschaft TG Frankfurt einen Wettkampf in der Landesliga I zu bestreiten. Aus diesem Grund gingen in den beiden Kürkämpfen KM 2 und KM 3 jeweils nur die Riegen der SG Enkheim als Einzige an die Geräte. Im Sechskampf KM 2 Jahrgang 90 und jünger siegten die Enkheimer mit 118,30 Punkten. 106,60 Punkte hatten die Turner aus dem Frankfurter Osten im Sechskampf KM 3 Jg. 94 und jünger auf ihrem Konto.

Die Pflichtwettkämpfe P5/P4 und P4/P3 waren dagegen mit je drei Mannschaften recht gut besetzt. Im Sechskampf P5/P4 Jahrgang 96 und jünger bezwang das Jugendteam der TSG Nordwest mit 163,70 Punkten seinen Hauptkonkurrenten, die SG Enkheim (162,75), ganz knapp. Dritter wurde der TV Bergen mit 155,40 Punkten. Auch im Vierkampf P4/P3 eroberte die TSG Nordwest mit 151,75 Punkten die Spitze. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei der TV Bergen (149,95) und die SG Enkheim (139.30). Bei den Jüngsten Turnern (Jahrgang 2000) erzielte im Vierkampf P4/P3 die TSG Nordwest als einziges teilnehmendes Team 120,90 Punkte.

04. Oktober 2007


Trampolin Ligen

Traditionell im Herbst werden die Trampolin Liga Wettkämpfe durchgeführt. Der Turngau Frankfurt ist in diesem Jahr bereits mit vier Vereinen vertreten und spielt dabei keine unerhebliche Rolle.

Die FLYERS starten mit ihren beiden Mannschaften in der I. Bundesliga sowie in der II. Bundesliga SÜDWEST, sie tragen ihre Heimwettkämpfe im Volkshaus Sossenheim aus. In der Oberliga Hessen ist die SG Nied vertreten und der TSV Sachsenhausen erstmals in der Landesliga Süd, sie empfangen ihre Gäste in ihren Vereins-Sporthallen.

Für den Nachwuchs wird die Schülerliga Hessen angeboten. Und da gingen beim Staffelleiter die Meldungen von 35 Mannschaften ein, sie sind in sieben Gruppen a fünf Teams eingeteilt.
Die SG Nied I + II ist in der Gruppe V mit Vereinen aus den Nachbarturngauen und in der Gruppe IV wurden FLYERS I + II, der TSV Sachsenhausen I + II sowie die TGS Vorwärts zugeordnet, sie startet übrigens in ihre erste Saison.

Das Finale der Hessischen Schülerliga, an dem die Tabellenführer der sieben Gruppen teilnehmen, findet am Sonntag, den 2. Dezember 2007 in der Sporthalle Kalbach statt und wird von den FLYERS organisiert. Es wird in der Zeit von 13.00 - 15.30 Uhr ausgetragen und wir möchten bereits jetzt alle interessierten Frankfurter Turnvereine zu einem Advent Spaziergang einladen. Die FLYERS sind im Übrigen Titelverteidiger und streben den Hattrick an.

Bitte die aktuellen Begegnungs-Termine den Tageszeitungen entnehmen oder unter www.trampolincity.de bzw. auf den Homepages der beteiligten Vereine nachsehen.

Heinz-Peter Michels, 03. Oktober 2007


Frankfurter Turnerinnen erfolgreich

Bei den Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften im Gerätturnen der Turnerinnen, Jugendturnerinnen und Schülerinnen am 22. September in Taunusstein erzielten die teilnehmenden Frankfurter Vereine in sehr gute Platzierungen.

Bei den Jugendturnerinnen Jahrgang 95 und älter erturnte sich im Vierkampf Kür modifiziert II (KM II) die Gemeinschaftsriege Vfl Goldstein/FTG mit 138,55 Punkten einen hervorragenden 2. Platz. Damit hat sich das Team für die Hessischen Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen am 11. November in Steinau an der Straße qualifiziert. Ebenfalls die Qualifikation für die „Hessischen“ hat die Mannschaft von Eintracht Frankfurt erreicht. Die Eintracht-Jugendturnerinnen kamen im Vierkampf KM III Jahrgang 90 bis 95 mit 144,50 Punkten auf den 3. Rang. Im selben Wettkampf belegte der TV Bad Vilbel mit 131,70 Punkten den 8. Platz.

Im Vierkampf KM III Jahrgang 95–98 sicherten sich die Jugendturnerinnen der TGS Vorwärts mit 134,70 Punkten den 3. Platz. Sie sind damit ebenfalls für die Hessischen Meisterschaften qualifiziert. Im selben Wettkampf kam die TSG Nordwest (127,90) auf Rang 7.

24. September 2007


Harmonie und Rhythmus war Trumpf
4. Tanzfestival wieder mit Riesenbeteiligung

Bereits zum 4. Mal hatte der Turngau Frankfurt zum gauoffenen Tanzfestival eingeladen. Die Veranstaltung, von der Fachwartin für Dance Alexandra Diedrich geplant und bestens organisiert, hatte auch in diesem Jahr wieder eine riesengroße Resonanz gefunden. 23 Wettkampfgruppen und ein Präsentationsteam aus 16 Vereinen und je einem Tanz- und Sportstudio mit insgesamt 274 Teilnehmerinnen und Teilnehmern führten in der Stadthalle in Zeilsheim ihre neuesten Einstudierungen vor. Im ersten Teil des Programms am späten Vormittag zeigten fast ausschließlich Schüler- und Jugendgruppen mit teilweise artistischen Einlagen, was im Streetdance, HipHop und Breakdance alles möglich ist. Das meist jugendliche Publikum reagierte mit frenetischem Beifall. Die Sieger hießen: Kinder 5-7 Jahre: Sweet like Chocolate (TGS Bornheim), Schüler 8-11 Jahre: Delicious (TGS Bornheim), Jugend 12-17 Jahre: No X-Cuse (TGS Bornheim) und Erwachsene: Sistaz in Heat (Sportstudio Free Motion)

Der zweite Programmteil am Nachmittag war dem Jazz- und Showdance gewidmet. Auch hier dominierten zahlenmäßig die Teams aus Kindern und Jugendlichen. Die reiferen, harmonischeren Tanzformationen präsentierten naturgemäß die älteren Jugendlichen und die Erwachsenen. Besonders beeindruckte in diesem Programmteil der Showtanz „Chicago“ des Erwachsenen-Teams der TG Rüsselsheim. Mit den Ausdrucksmitteln der modernen Choreografie erzählen die Tänzerinnen und Tänzer eine schaurig-skurrile Geschichte aus dem Chicago der 20er Jahre, wo bekanntermaßen Verbrechen alltäglich waren: Acht Frauen umgarnen zunächst ihre Männer, um dann im Laufe des Tanzes einen nach dem anderen umzubringen. Weitere Höhepunkte bildeten die Gruppe Inspiration vom DJK Hain und das Team Anaconda der SG Arheilgen, jeweils mit einem Jazzdance. Inspiration überzeugte vor allem durch die fließenden, mit der Musik völlig in Einklang stehenden harmonischen Bewegungen. Anaconda bestach mit seiner Dynamik und der ausgeprägten Rhythmik.

In der Kategorie Jazzdance siegten: Schüler 8-11 Jahre: Trible Trouble Teens (SG Enkheim), Jugend 12-17 Jahre: Jugendteam TV Dieburg, Erwachsene: Inspiration (DJK Hain).

Den Wettkampf Showdance konnten für sich entscheiden: Schüler 8-11 Jahre: Crazy Girls (SV Weisskirchen), Jugend 12-17 Jahre: Magic Dancers (Schlossclub Höchst a. d. Nidder), Erwachsene: Chicago (TG Rüsselsheim). Die vollständige Siegerliste ist unter der Rubrik Siegerlisten veröffentlicht.

19. September 2007


Trampolin:

Vier Frankfurter Siege beim nationalen Pokal Turnier in Büttelborn

Beim bundesoffenen "Sauerkraut-Pokal" in der südhessischen Gemeinde Büttelborn gingen am Samstag über 250 Trampolin Sportler aus mehreren Bundesländern an den Start. Und die Sportler der Frankfurt FLYERS kehrten gleich dreimal als Sieger heim, doch auch die Springerinnen der SG Nied gewannen Medaillen, der TSV Sachsenhausen war als weiterer Frankfurter Verein im Feld der vielen Nachwuchskräfte zu finden.

In der weiblichen Meisterklasse gewann Ann-Kathrin Klee mit der Tageshöchstnote von 81,3 Punkten den begehrten Pokal, hinter ihr auf dem zweiten Platz ihre Vereinsfreundin Johanna Grüll. Der Gewinner in der männlichen Meisterklasse Marc Jecht Gonzalez erreichte 72,9 Punkte, Platz drei ging an Marlo Schweikhardt.

Den dritten Erfolg der FLYERS konnte Nachwuchstalent Peter Seufert mit 69,2 Punkten in der Klasse der Schüler verbuchen. Cynthia Rode gewann bei den älteren Schülerinnen mit 75,2 Punkten, direkt hinter ihr Vanessa Helfrich (beide SG Nied). Zwei weitere Silber Medaillen in weiteren Altersbereichen errangen Vivien Disser und Tom Vilsecker sowie Bronze durch Kerstin Weil (alle Nied).
 

Heinz-Peter Michels, 01. Juli 2007


Tanzen zu Hip-Hop-Klängen ist Akrobatik

Egal, ob Salsa, Tango, Orientalischer Bauchtanz oder Streetdance – Tanzen ist in. Dass das nicht nur zu zweit, mit Hand an Schulter und Hüfte Spaß macht, bewies jüngst der Pokalwettbewerb des Turngaus. Um den „Dance-Pokal“, den der Seckbacher Verein zu ersten Mal ausgelobt hatte, bewarben sich über 30 Gruppen mit sechs bis 16 Tänzern. Sie haben teilweise lange Wege auf sich genommen, um ihr Können zu zeigen. Selten im Vereinssport: Die Teilnehmer waren fast alle jünger als 20, denn die Disziplinen Jazz- und Modern Dance, Freestyle, Musical und Streetdance reizen vor allem Teenager, schließlich wird zu ihrer Lieblingsmusik getanzt.

Doch auch wenn es Mode ist, Üben und Konzentration sind auch hier unausweichlich. Teenager, die nicht nur in der Disco ein wenig glänzen wollen, opfern fast ihre gesamte Freizeit für das Training allein und im Ensemble. Verführerisches Hüftkreisen, exakte, fast aggressive und kraftraubende Schrittfolgen – einige Gruppen beherrschten ihre Kunst derart gut, dass sie als Profis durchgehen könnten. „Für Hip-Hop-Dance braucht man nahezu akrobatisches Talent. Zudem sind die Choreografien sehr schnell und für die perfekte Kür ist ein starker Ausdruck gefragt“, erklärte Wettkampfleiterin Alexandra Diedrich.

Ohne Rhythmusgefühl und Körperbeherrschung käme man bei keiner der modernen Tanzarten weit. Vorbilder der jugendlichen Tänzer sind Popstars wie Jennifer Lopez, die ihre Bühnenshows schon seit einigen Jahren mit Tanzchoreografien versehen. Dem eifern schon die Kleinsten nach, wie beim Wettbewerb in der Seckbacher Fabriksporthalle deutlich wurde. Ob die „Butterflys“ aus Bornheim, die kleinen Cowgirls der „Dance Kids“ aus Weißkirchen oder die Gruppe „Sweet like Chocolate“ – sie alle verzückten mit ihren Showtanz-Einlagen. „Der Showtanz eignet sich gut zum Einsteigen, er ist technisch weniger anspruchsvoll und mehr auf die synchrone Ausführung bedacht“, erklärt Gymnastiklehrerin Alexandra Diedrich.

Sie hat für alle, die ebenfalls Spaß am Tanzen haben oder neu einsteigen wollen, einige Tipps. Viele Frankfurter Vereine tragen dem neuen Tanzfieber Rechnung. „Die meisten, etwa TG Bornheim oder auch Eintracht Frankfurt, bieten Schnupperkurse an und gegen das Zugucken hat sowieso niemand etwas“, sagt Alexandra Diedrich. Eine Altersbeschränkung gebe es beim Tanzen nicht. „Interessierte sollten schauen, welcher Verein liegt in meiner Nähe, welche Kursangebote schreibt er aus und zu welchen Zeiten. Es kommen natürlich auch Tanzschulen in Frage“. Um neue Mitstreiter für den Tanzsport zu gewinnen, bietet Alexandra Diedrich Hilfe bei der Wahl der richtigen Tanzgruppe an. Wer weitere Tipps benötigt, kann sich an sie wenden: alexandradiedrich @ gmx.de. (jcs)

Frankfurter Neue Presse, 14. Juni 2007


Tanzgruppen begeistern Publikum
Riesenbeteiligung beim 1. Pokalwettbewerb Dance

Am ersten Junisonntag hatte der Turngau zum 1. Pokalwettbewerb Dance in die Sporthalle Wächtersbacher Straße eingeladen. Mitmachen konnten Vereins- und Freizeitgruppen in fünf Altersklassen ab fünf Jahren. Die Resonanz war riesengroß. In den vier Startkategorien Jazzdance/Modern Dance, Streetdance/HipHop, Breakdance und Showdance/Freestyle präsentierten sich 31 Teams aus 12 Vereinen. Sie kamen aus dem Turngau Frankfurt, Odenwald, Main Rhein, Kinzig und Main Taunus. Erstmalig mit dabei auch drei Tanzschulen.

26 Teams gingen im Wettbewerb für Einsteiger mit erleichterten Bedingungen an den Start. Dies war ein Angebot für alle Vereinsgruppen, die noch nie auf HTV- DTB-Wettkampf gestartet sind. Die restlichen fünf wettkampferfahrenen Teams traten in drei Wettkämpfen an. Die Gruppengröße variierte zwischen drei und 25 Tänzerinnen und Tänzern.

In einer bis auf den letzten Platz voll besetzten Halle kam bereits nach wenigen Minuten Tanzfieber auf. Im Bereich Jazzdance und Showdance zeigten die Teams ihr Bestes aus Tanz der Vampire, Phantom der Oper, Starlight Express und weiteren Musical-Impressionen, wie z. B. die Silver Angels vom TSC Rot-Weiss Viernheim oder Dacapo vom TV Diedenbergen mit einer hinreißenden Choreographie zu den zarten Klängen der Filmmusik City of Angels. Beide Teams starteten bei den Erwachsenen ab 30 Jahren.

In der Kategorie Jazzdance/Modern Dance war der Wettkampf der Jugend von 12 – 17 Jahren ebenso mit zwei Teams besetzt wie in der Altersgruppe Erwachsene (18 – 29 Jahre). Die Gruppe „Novita“ vom TV Münster setzte sich bei der Jugend mit 33,333 Punkten klar vor dem Jugendteam des TV Dieburg mit 26,933 Punkten durch. Ebenfalls mit einem deutlichen Punktvorsprung siegte bei den Erwachsenen das Team „Arabesque“ vom TV Münster (30,750) vor den Vereinskolleginnen im Team „Bellissima“ (26,000). Alle vier Gruppen hatten ihr Können bereits auf Hessischen und Deutschen Meisterschaften im Dance Cup und bei Gymnastik und Tanz demonstriert. Den Showdance/Freestyl-Wettkampf Jugend 12 - 17 Jahre entschieden die „Wild Cats“ (TG Bornheim) ohne Konkurrenten mit 23,433 Punkten für sich.

Die jüngsten Teams von der TG Bornheim und der SV Weiskirchen boten Kindertanz vom Feinsten. Die „Butterflys“ (TG Bornheim) als Alleinstarter im Wettbewerb Jazzdance/Modern Dance, 5 – 7 Jahre tanzten frech und mit viel Ausdruck zur Filmmusik Ice Age und erzielten 24,833 Punkte. Im Showdance/Freestyle der gleichen Altersgruppe zeigten ohne Angst und mit viel Pep die Dance Kids (SV Weiskirchen), ebenfalls ohne Konkurrenten angetreten, ihr Können mit dem Seil zum fetzigen Song „No No Never“ von Texas Lightning

Im Jazzdance-Wettbewerb Jugend waren die Vorführungen der beiden Erstplatzierten bei sehr gelungener Choreographie mit hohen Schwierigkeiten gespickt. Mit 28,866 Punkten fiel die Entscheidung äußerst knapp zu Gunsten des Teams „Emotion“ der SSG Langen aus. Hinter dem Sieger kam „DynamixX“ der SV Geinsheim auf den 2. Platz mit 28,466 Punkten. Rang drei war ebenfalls hart umkämpft. Das Team Blue Diamonds (Freie Turnerschaft Dörnigheim) lag am Ende mit 25,966 Punkten knapp vor den „Schmetterlingen“ (SG Enkheim/25,866), der jüngsten Gruppe in diesem Wettbewerb. Sie war erstmals an den Start gegangen. Ihr „We are dancing“ (PVT), ein fast märchenhaft wirkender Tanz, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen

Das einzige Breakdance-Team kam, wie nicht anders erwartet, vom TV Seulberg. Die Jugendlichen „Plan B Kidsclub“ boten - zwar etwas schüchtern aber dafür mit viel Herz - Power Moves der Extraklasse und erhielten verdientermaßen 28,483 Punkte.

Im Wettbewerb Streetdance/HipHop, Erwachsene (18 - 29 Jahre) siegte wohlverdient „Out of Control“ (TG Bornheim) mit 34,000 Punkten vor „Multilicious“ (TG Bornheim/30,000) und „Sistaz in Heat“, (Tanzstudio Free Motion Bernbach/29,500).

Beim Streetdance/HipHop Jugend 12 - 17 Jahre triumphierte „Mixed Glovers“ (TSC Rot-Weiss Viernheim) mit 31,366 Punkten vor „No X-Cuse“ (TGS Bornheim/31,100) und „Movin Attack“ (TV Bad Orb/28,233).

In der gleichen Kategorie belegte bei den Schülern 8 - 11 Jahre „Sweet like Chocolate“ (TGS Bornheim) mit 29,333 Punkten den 1. Platz vor „Delicious“ (TGS Bornheim/28,333).
Sieger im Streetdance/HipHop Jugend 12 - 17 Jahre Small Group wurde „Expedition“ (SV Brachttal) mit 32,766 Punkten vor “Shake your heart out“ (TSC Metropol Hofheim/26,800) und „Out of Control Teens“ (TG Bornheim/23,333).

Als einzige Starter im Showdance/Freestyle-Wettbewerb Jugend 12 - 17 Jahre kam das Team „Naughty Babes“ (TSG Rot Silber Saulheim) auf 25,666 Punkte
Drei Kampfgerichte mit einer Besetzung aus Gaukampfrichtern und Landeskampfrichtern sorgten für einen reibungslosen und flüssigen Verlauf. Bewertet wurden die Bereiche Bewegungsqualität/Technische Ausführung, Gestaltung/Choreografie, Musikalität/Musikinterpretation und Präsentationsfähigkeit/Ausdrucksfähigkeit mit maximal 10 Punkten pro Wertungsgebiet.

Alexandra Diedrich, Fachwartin Jazzdance, Streetdance, Showdance,
Günter Heidt


Turngau Frankfurt stimmt auf Turnfest 2009 ein
Empfang im Seckbacher Rathaus mit über 60 Gästen

Die ersten Besucher kamen bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn ins historische Seckbacher Rathaus. Eine Stunde später hatte sich der kleine Saal im Erdgeschoss restlos gefüllt. Annähernd 70 Gäste standen in Gruppen um die kleinen Tische herum, unterhielten sich und tranken Sekt und Orangensaft. Der Turngau Frankfurt hatte den Vorstand und die Mitglieder der Fachbereiche, sowie die Vereinsvorstände zu einem Empfang eingeladen. Das Treffen war einerseits als kleines Dankeschön an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Turngau gedacht, andererseits sollten die Gäste auf das Internationale Deutsche Turnfest (IDTF) 2009 in Frankfurt eingestimmt werden, das in fast genau zwei Jahren in der Mainmetropole gefeiert wird. Aus diesem Grunde hatte der Turngau auch Persönlichkeiten der Stadt Frankfurt, den Verein Deutsches Turnfest und die Turn- und Sportverbände eingeladen.

In seiner kurzen Ansprache im 2. Obergeschoss des Rathauses konnte Turngauvorsitzende Volker Gilbert unter anderem den Sportamtsleiter Klaus Treukann, den Koordinator der Stadt für das IDTF Michael Hess, den Geschäftsführer des Vereins Deutsches Turnfest Winfried Naß und seine Mitarbeiterin Christine Eißner begrüßen. Für den Magistrat der Stadt Frankfurt war Hans-Dieter Bürger der Einladung gefolgt. Den Hessischen Turnverband (HTV) vertraten sein Präsident Rolf-Dieter Beinhoff und die Vizepräsidenten Rolf Byron und Dirk Hamel. Daniel Sautter von der Deutschen Turnjugend war ebenso Gast wie Susanne Noll von der Hessische Turnjugend und Frank Schindehütte von der Turnjugend Frankfurt. Aus 15 Frankfurter Turnvereinen hatten 40 Mitglieder den Weg nach Seckbach gefunden. Die rege Beteiligung aus dem Kreis der Turnvereine wertete Volker Gilbert als Zeichen dafür, wie stark sich die Vereine für das kommende Deutsche Turnfest interessieren.

Im Saal des 2. Obergeschosses hatte der Turngau zum Thema Deutsche Turnfeste in Frankfurt am Main eine kleine Ausstellung installiert. Umrahmt von zahlreichen Fahnen waren Dokumente; Bücher, Bilder und andere Erinnerungsstücke zu sehen, zum Teil Leihgaben des DTB. Besonders großes Interesse fanden die großen Bildtafeln der vier Frankfurter Turnfeste 1880, 1908, 1948 und 1983. Mit Erstaunen konnten die Besucher zum Beispiel feststellen, welch Riesentribüne 1880 am Festplatz aufgebaut war und dass 1908 ein Turmspringen in den Main veranstaltet wurde. Persönliche Erinnerungen an das letzte Turnfest in Frankfurt wurden bei zahlreichen Gästen geweckt, als sie die Bilder vom 1983 betrachteten. Dabei wurde allen noch einmal deutlich, wie innovativ und fortschrittlich sich das damalige Turnerfest in der Mainmetropole der Bevölkerung präsentierte.

Geschäftsführer des Vereins Deutsches Turnfest Winfried Naß sieht in den gelungenen Veranstaltungen von 1983 einen großen Ansporn, auch 2009 den Turnfestbesuchern und der Frankfurter Bevölkerung etwas Besonders zu bieten. Die Organisatoren hätten bereits eine ganze Palette guter Ideen, wie sie das bevorstehende Turnfest attraktiv machen könnten, betonte Naß in einem Gespräch mit der Sportredakteurin und ehemaligen Kunstturnerin Katja Sturm. Da vieles noch im Fluss sei, möchte er jedoch zum heutigen Zeitpunkt noch keine Einzelheiten nennen.


Trampolin Synchron

Frankfurter Paare beherrschten die Hessischen Meisterschaften Trampolinturnen ist attraktiv und telegen.
Doch besonders kommt dies zum Ausdruck, wenn die moderne Sportart ihre Synchron Wettbewerbe austrägt.

Am Muttertag trafen sich im südhessischen Schaafheim 60 Paare aus 18 Vereinen, um ihre Landesmeister zu ermitteln. Und die Frankfurt FLYERS schnitten dabei besonders erfolgreich ab, denn viermal Gold und je dreimal Silber und Bronze sind eine beeindruckende Bilanz. Zudem noch einmal Gold und zweimal Bronze an die SG Nied und einmal Bronze an den TSV Sachsenhausen, Frankfurts Trampoliner beherrschten die Wettkämpfe fast nach Belieben. Die "Altmeister" Markus Kubicka und Vladimir Cojoc, (122,6 P.) beide inzwischen dreißig Jahre alt doch weiterhin unumstrittene Leistungsträger der Frankfurt FLYERS, zeigten das schwierigste Übungsprogramm aller Teilnehmer und gewannen zum wiederholten Mal den Titel. Es folgte eine Kombination zweier Springer aus Dillenburg/Sontra und Platz drei ging an die zehn Jahre jüngeren FLYERS Georg Rothe und Christian Krall (109,3). Erstmals in einem Synchron Wettbewerb traten Saskia Heßler und Lena Freudenberger (111,4) an und gewannen auf Anhieb den Wettkampf der Jugendlichen. Es folgten Ann-Kathrin Klee (alle drei FLYERS) mit ihrer Partnerin Valentyna Sonn (108,6) vom TV Sontra. Platz drei für das Duo der SG Nied, Kerstin Weil/Celia Rhode (108,2). Schülermeister wurden mit großen Vorsprung Yohani Mbaraga/Luigi Monteforte (114,1) vor der neu zusammengestellten Formation Phillip Hainlein/Marlo Schweikhardt (100,4), alle FLYERS. Die
Schülerinnen turnten zwar schwierig, doch kleine Fehler in der Synchronität sorgten dafür, dass am Ende für das FLYERS Paar Jenny Bocklet/Katharina Grüll (104,6) "nur" Bronze heraus sprang. Bei den Minis bis zu 11 Jahren überzeugte bei seinem Sieg Lars Weiland (104,0) mit seinem Partner Lars Fritzsche vom TV Eberstadt. Bronze ging an die beiden jüngsten FLYERS Timon Lerch/Peter Seufert (84,9). Ebenfalls äußerst erfolgreich das Abschneiden bei den weiblichen Minis. Hier gewannen von der SG Nied Vivien Disser/Annika Menge (101,5) vor Mariam Magalashvili(FLYERS), die als Partnerin Sarah Sharaka (101,1) vom TSV Sachsenhausen gewählt hatte, Bronze an Svenja Disser und Chiara Rhode (99,5) aus Nied. Doch es gibt für einen Großteil der Sportler keine Verschnaufpause, denn bereits an diesem Wochenende finden im westfälischen Münster die Deutschen Mannschafts-Meisterschaften statt, zu denen sich zwei Teams der SG Nied und fünf Teams der FLYERS bereits vor Monatsfrist qualifizieren konnten.

Heinz-Peter Michels, 14. Mai 2007


Das Wetter hielt durch - der Computer nicht
Melderekord beim 57. Lohrbergturnfest

Das Wetter war – wie so oft - die große Unbekannte beim Lohrbergfest. Zwar hatte der kräftige Wind die Rasen und Laufbahnflächen, auf die in den Tagen zuvor reichlich Regen niedergegangen war, wieder abgetrocknet, so dass die Platzverhältnisse in Ordnung waren. Dennoch richteten die Organisatoren vom Ausrichter Turnverein Seckbach bange Blicke zum Himmel. Gegen Mittag hatten sich nämlich wieder dunkle Gewitterwolken zusammenzogen. Doch bis auf einige vereinzelte Regentropfen blieb es den ganzen Nachmittag über trocken. Das Problem kam aus einer ganz anderen Ecke: Zum Entsetzen des Berechnungsteams stürzte während der Eingabe der ersten Ergebnisse das Auswertungsprogramm ab und ließ sich trotz eifrigster Bemühungen der EDV-Spezialisten nicht mehr in Gang setzen. So konnte Klaus Bieringer, der Vorsitzende des TV Seckbach, zur Siegerehrung nur den Lohrberfestsieger Lukas Gabel von der SG Enkheim und die Lohrbergfestsiegerin Nelfi Ibara von der SG Nied und deren Mitkonkurrenten bekannt geben. Alle anderen Aktiven mussten sich vertrösten lassen, denn bei der großen Anzahl von Teilnehmern konnte eine Auswertung per Hand verständlicherweise so schnell nicht vorgenommen werden. Beim nächsten Lohrbergfest aber, versicherte Klaus Bieringer, soll in jedem Fall ein modernes und leistungsfähigeres Programm zum Einsatz kommen.

Auf der Habenseite Turnfestes ist zu verbuchen, dass mit 334 Meldungen das Ergebnis vom letzten Jahr wieder geringfügig gesteigert werden konnte. Allerdings sind am Wettkampftag – möglicherweise wegen des unsicheren Wetters - doch nur knapp 300 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren aus 15 Vereinen auf den Lohrberg angetreten. Die meisten kamen von der SG Enkheim (48) und dem TV Seckbach (32). Die größte Zahl von Aktiven verzeichneten wie immer die beiden Altersklassen mit den jüngsten Teilnehmern. Allein bei den Bis-Achtjährigen versammelten sich mit 45 Buben und 46 Mädchen über 91, in der nächsten Alterstufe (neun und zehn Jahre) gingen mit 40 Buben und 56 Mädchen gar 96 an den Start.

Zu Beginn des Lohrbergfestes hatte Klaus Bieringer Wettkämpfer, Helfer und Begleiter begrüßt. Als Vertreter der Stadt hatten Stadtrat Hans-Dieter Bürger und Sportamtsleiter Klaus Treukann den Weg auf Frankfurts Hausberg gefunden. Vor der beeindruckenden Kulisse der in 25 Riegen angetretenen jungen Aktiven betonte der Stadtrat, dass die Stadt Frankfurt dieses „großartige Fest der Turnjugend“ auch weiterhin unterstützen werde.

Was das sportliche Ergebnis betrifft, hat sich Lucas Gabel (SG Enkheim) seinen Titel im Dreikampf der männlichen Jugend A mit einem deutlichem Vorsprung von fast 200 Punkten unangefochten gesichert. In einem Siebenerfeld erzielte er 1549 Punkte und verwies seinen Vereinskameraden Sascha Wilhelm (1353 Punkte) und Lorenz Grimm von der SG Nied (1292) klar auf die Plätze zwei und drei. Der Sieger erzielte im 100-m-Lauf 12,82 sec., im Weitsprung 5,65 m und beim Kugelstoß 10,87 m. Konkurrenzlos im Alleingang erkämpfte sich Dreikampfsiegerin der weiblichen Jugend A, Nelfi Ibara (SG Nied), ihre 1163 Punkte mit 14,47 sec. Im 100-m-Lauf, mit 3,92 m im Weitsprung und 7,07 m im Kugelstoß.

Die ersten Drei aller Wettkämpfe sind unter der Rubrik Siegerliste veröffentlicht.


Beim Lohrberg-Turnier war nur der PC nicht gut trainiert

Auf den Lohrberg, fertig, los . . . So hieß es am Samstag wieder bei der 57. Ausgabe des Turnfestes, das traditionell am zweiten Wochenende im Mai vom TV Seckbach ausgerichtet wird. Trotz Aprilwetters und Wolkenkratzer-Festival, durchbrach die Teilnehmerzahl des Turnieres erneut die 300er-Marke. Weniger erfolgreich verlief die Siegerehrung, sie war überschattet von den Tücken der Technik.

Weil die Computer schon vor Beginn des Festes streikten und dann während der Datenerfassung abstürzten, können die Treppenplätze erst am heutigen Montag ermittelt werden. Das konnte die Laune der Organisatoren aber nicht sehr trüben. „Turnen ist definitiv wieder im Kommen“, sagt Wettkampfleiter Kurt Sämann. In den vergangenen vier Jahren habe der Zuspruch nicht weiter abgenommen, ganz im Gegenteil zieht es jedes Jahr mehr Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren auf den Frankfurter Hausberg.

Eigentlich sollten sie, in drei Disziplinen um die besten Ränge kämpfen. „Faustball mussten wir aber mangels Interesse absagen“, sagt Sämann. Neben Dreikampf und Staffellauf war die Ballsportart bislang immer ein wichtiger Programmpunkt des Festes. Mit den Jahre habe die Sportart aber an Popularität verloren. Außer vom TV Seckbach selbst habe es keine Anmeldungen dafür gegeben. So sind denn Kurt Sämann und seine Kollegen auf der Suche nach einer neuen Disziplin für das Fest des kommenden Jahres. „Wir werden 2008 etwas anderes anbieten“, erklärt der Organisator. Zurzeit gilt Handball als Favorit für die Nachfolge.

Aber nicht nur das Programm muss neu gestaltet werden, es stehen nach den Computerpannen dieses Jahres auch organisatorische Neuerungen an. „Wir brauchen unbedingt ein neues Auswertungsprogramm für das Turnier“, sagt Klaus Bieringer, Vorsitzender des TV Seckbach. Solch einen großen Datenverlust möchte er beim Lohrbergfest nicht noch einmal miterleben müssen. Mit Schrecken habe er am Veranstaltungsmorgen feststellen müssen, dass alle Daten der männlichen Teilnehmer unauffindbar seien. „Dabei hatte ich alle 328 Teilnehmer den ganzen Donnerstag lang in den Computer eingegeben“, stöhnt Bieringer. Erst waren es die Angaben der Jungen, die das EDV-System nicht verdauen konnte. Dann gingen beim Fest selbst gingen auch alle restlichen Daten verloren. Erst heute können sich die Organisatoren daher zur Auswertung zusammenfinden. „Das ist eine Panne, die bei solch einem Fest nicht tragbar ist“, betont Bieringer. Schließlich musste noch eine Vielzahl anderer Dinge bei dem im Jahre 1951 ins Leben gerufenen Fest organisiert werden. So mussten vom frühen Samstagmorgen an ungefähr 40 Helfer eingesetzt werden, um Parcours, Zelte und Ruheplätze einzurichten. Nun gilt es laut Bieringer neue Strategien auszuarbeiten. (mer)

Frankfurter Neue Presse, 14. Mai 2007


Frankfurter Abend des Sports

Es ist bereits Tradition, dass die Stadt Frankfurt ihre Meisterinnen und Meister in der Jahrhunderthalle ehrt, seit einiger Zeit allerdings nur noch im Zweijahresrhytmus. Für die Jahre 2005/2006 erhielten vor etwa 1200 geladenen Gästen die u.a. Turngau Sportler aus der Hand des Sportdezernenten Uwe Becker bzw. des Stadtverordnetenvorstehers Karl Heinz Bührmann die begehrten Sport Plaketten überreicht. Zwischen den Ehrungsblöcken gab es auch Talkrunden, so zum Thema Internationales Deutsches Turnfest 2009. Dabei plauderten die Moderatoren Gabriele Bock vom HR sowie Rudi Cerne vom ZDF u.a. mit der Oberbürgermeisterin Petra Roth, dem DTB Präsidenten Rainer Brechtken und unserem Turngau Vorsitzenden Volker Gilbert.

Die Geehrten:

Deutsche Jugend Meisterin am Stufenbarren 2005 - Miriam Boeschen - Eintracht Frankfurt
Deutscher Jugend Meister im Zweier-Prellball 2005  - Dennis Völker - TG Bornheim
Drei Deutsche Meisterschaften im Zweier-Prellball gewannen 2005: Jutta Fritzsche, Simone Jänisch, Klaus Röbel und Ralf Röbel -  alle TV Eschersheim
Sechs Deutsche- und eine Europa Meisterschaft auf dem Trampolin gewannen 2005 & 2006: Lars Weiland, Karsten Voigt, Marc Jecht Gonzalez, Gero Weiland, Yohani Mbaraga, Tyrone Damberg, Nicolas Fleischer, Georgi Magalashvili, Ivano Monaco, Kyrylo Sonn, Laszlo Pobloth, Kathrin Deuner, Nico Gärtner, Alexej Kessler, VanessaSvatos, Vladimir Cojoc, Markus Kubicka sowie Michael Kubicka - alle  Frankfurt FLYERS

Heinz-Peter Michels, 23. April 2007


Inline-Skating für Kinder

Fallen, Skaten, Bremsen, Kurven fahren, dies übten am 21. April 2007 auf dem Alten Flugplatz in Bonames 18 Kinder zwischen 4 und 8 Jahren mit Stefanie Meyer auf Inliner.
Ein schöner Nachmittag mit viel Sonne und noch mehr Spaß.

Zuerst im Kreis ohne Inliner. Richtig fallen, Gleichgewichtsübungen und dann das Ganze auf den Skates. Anschließend so eine Art Rollerfahren. Rechtes Bein, linkes Bein, mit Schwung heransetzen. Kurve nach links, Kurve nach rechts. Ganz schön schwierig schon für viele, aber es schafften alle. Nach einer Trinkpause ging es ans Bremsen. Tief in der Hocke, Arme nach vorne, Fuß vor und hoch die Fußspitze, schon stand man. (oder auch nicht!!!) Nach mehrmaligem Üben klappte auch dies.
Nun ging es schon an die richtige Kurventechnik um Hütchen herum. Mal links mal rechts dann gleich links, rechts , geradeaus mit viel Schwung und Bremsen an einem bestimmten Punkt. Hallo holla das war gar nicht so einfach, aber es machte sehr viel Spaß. Einige Kinder sahen schon aus wie Profis.

Auch wenn manche von den ungewohnten Bewegungen müde war, haben es alle geschafft und den Abschlusstest hervorragend bestanden.

Dank an Steffi, es war sehr toll.

Da die Nachfrage so groß war, wird am 23.6.2007 um 14.00 nochmals ein Anfängerkurs für Kinder angeboten und am 24. 6.2007 um 10.00 einen Fortgeschrittenen für Erwachsene und Kinder. Anmeldung bei Renate Sämann, Tel+Fax 069 - 474939

Christa Meyer, 21. April 2007


Vorstand weitgehend unverändert
Deutsches Turnfest rückt näher

Auf dem Gauturntag des Turngaus Frankfurt in Höchst haben die Abgeordneten fünf Vorstandmitglieder in ihren Ämtern bestätigt Neben den beiden Stellvertretenden Vorsitzenden, Karin Patschke (TGS Bornheim) und Helen Rabe-Weber (SG Nied) wurden die Internet- und Protokollverantwortliche, Steffi Soßdorf (Orplid Frankfurt), die Vorsitzende für Freizeit- und Gesundheitssport, Netta Fay (TG Höchst) und der Vorsitzende für Spiele, Dr. Darius Soßdorf (Orplid Frankfurt) für weitere zwei Jahre gewählt. Der kommissarische Vorsitzender für den Fachbereich Sport, Heinz Peter Michels, erhielt satzungsgemäß das Votum für ein Jahr. Das Amt des Vorsitzenden für den Fachbereich Allgemeines Turnen konnte nicht besetzt werden. Neue Vorsitzende für den Fachbereich Sport für Ältere ist nach der Wahl durch die Abgeordneten Hildegard von Trümbach (TSV Sachsenhausen) geworden. Der Turntag bestätigte Michelle Lieberum (TV Preungesheim) und Felicitas Eichner (TSG Nordwest) als Vorsitzenden der Turnjugend Frankfurt. Die beiden Turnerinnen waren auf der Jugendvollversammlung in die Ämter gewählt worden. Ebenso erhielt der amtierende Geschäftsführer Volker Gilbert (TSV Berkersheim) die Bestätigung. Neu als Fachwartinnen wurden für Jazzdance/Modern Dance/Showdance Ivana Martinovic (TG Bornheim) und Natalia Zingel für Cheeredance/Aerodance ( TG Bornheim) gewählt. Vor den Wahlen hatte der Turntag auf Antrag der Rechnungsprüfer den gesamten Vorstand entlastet.

Der neue Sportdezernent der Stadt Frankfurt, Uwe Becker – erstmals Gast auf einem Gauturntag – hob in seiner Begrüungsansprache hervor, welch große Chance das Internationale Deutschen Turnfestes 2009 für die Stadt Frankfurt bietet. Er machte erneut deutlich, dass Frankfurt mit Recht die Sportstadt genannt wird. Auch mit der Aufstockung der Fördermittel für die Pro-Kopfpauschale der Kinder/Jugendlichen im Verein von Euro 10,00 auf Euro 16,00 unterstrich er nocheinmal deutlich die Wichtigkeit der Frankfurter Förderung. Weitere Grußworte an die Versammlung überbrachten der Vizepräsident des Hessischen Turnverbandes, Dirk Hamel, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, sowie der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt, Roland Frischkorn.

Der amtierende Turngauvorsitzende, Volker Gilbert, gleichzeitig Präsidiumsmitglied im Verein Deutsches Turnfest, ging in seiner Ansprache ebenfalls auf das Großereignis der Turner ein. 35 Mitgliedsvereine haben, so Gilbert, in den vergangenen zwölf Monaten 153 Frankfurter Schulen erfasst. Damit habe der Turngau eine der Voraussetzungen geschaffen, dass rund 80.000 Turnfestgäste in Gemeinschaftsquartieren, sowohl in Frankfurt als auch in der Region, untergebracht werden können. Auch in den weiteren Vorbereitungen wird der Turngau seinen Beitrag leisten, versicherte sein Vorsitzender.

Volker Gilbert, 25. März 2007


TSG Nordwest räumt Titel ab.
Gaueinzelmeisterschaften der Turner in Kalbach

Fünf von sieben möglichen Titeln holte die TSG Nordwest bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner und Jugendturner. Insgesamt 49 Aktive aus fünf Vereinen gingen in diesem Jahr in der Mehrzweckhalle in Kalbach an den Start. Mit 18 Teilnehmern hatte der Pflichtvierkampf P5/P4 für die Jahrgänge 96/97 das größte Feld zu verzeichnen. Zum Pflichtvierkampf P4/P3 waren immerhin noch zwölf Jugendliche im Alter von neun bzw. acht Jahren angetreten. Für die Turner galt das Gleiche wie für die Turnerinnen, die bereits am Vormittag die Halle bevölkert hatten: Dies war es der erste Wettkampf, bei dem die neuen Übungen geturnt und von den Kampfrichtern bewertet werden mussten, für beide Seiten also eine Premiere. Doch alle hatten sich offensichtlich gut vorbereitet, jedenfalls gingen die Durchgänge an den sechs Geräten ziemlich flott über die Bühne.

Im Kürkampf modifiziert KM 2 für die Achtzehn- bis Neunzehnjährigen kam es zu einen spannenden Dreikampf zwischen zwei Nordweststädtern und einem Oberräder. Zum Schluss hatte Andreas Frieb (TSG Nordwest) mit 48,60 Punkten ganz knapp die Nase vorn vor Phillip Schäfer (TSG Oberrad/47,95). Auf dem dritten Platz landete Christian Bartoschek (TSG Nordwest/43,10). In einem Viererfeld siegte im Kürkampf modifiziert KM 2 (Jahrgang 90/91) Alexander Bartoschek (TSG Nordwest/47,25) vor. Joel Rinkart (Eintracht/43,45) und Sascha Wilhelm (SG Enkheim/43,25).

Im leistungshöchsten Pflichtwettkampf P4/P5 (Jg.96-97) setzte sich Michael Custodio (SG Enkheim/52,20) mit einem hauchdünnen Vorsprung durch vor Robert Haus (TSG Nordwest/52,15) und Lukas Hüwener (SG Enkheim/52,05.

17. März 2007


Premiere geglückt
Bei den Geräte-Einzelmeisterschaften gelten neue Regeln

Die Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen hatten ein Rekordteilnehmerfeld zu verzeichnen. 132 Aktive aus 13 Frankfurter Vereinen gingen in der Mehrzweckhalle in Frankfurt-Kalbach zum ersten Wettkampf an den Start, der nach den neuen Übungs- und Wertungsrichtlinien des Deutschen Turner-Bundes ausgetragen wurde. Sowohl für die Turnerinnen als auch die Kampfrichter und Kampfrichterinnen war es deshalb eine Premiere. Doch die Meisterschaften liefen reibungslos und ohne Hektik ab, denn die Organisatoren, allen voran Christa Meyer (FTG), hatten bei der zu erwartenden hohen Beteiligung die neun Wettkämpfe auf zwei Tage verteilt. Für 21 neue Kampfrichterinnen, die erst vor kurzem ihren Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hatten, bedeutete es gleichzeitig ihr erster Einsatz an der Seite von erfahrenen Kolleginnen.

Die Gaumeisterschaft im Vierkampf KM (Kür modifiziert) II (Jahrgang 90/91) errang Kerstin Weil (VfL Goldstein) mit 44,85 Punkten vor Laura Henke (FTG/42,65). Beim Vierkampf KM III (Jahrgang 92/93) setzte sich in einem starken Achterfeld Melanie Scheller (Eintracht) ganz knapp mit 47,10 Punkten durch vor Kyra Neuwirth (TV Bad Vilbel/47,00) und Jennifer Klein (TGS Vorwärts/46,60). Den Vierkampf KM III (Jg. 94/95) gewann Nadine Ketter (TSG Nordwest/44,35) vor Rahel Scherer (Eintracht/43,95) und Luisa Bolz (Eintracht/42,35). Den Titel im leistungsstärksten Pflichtvierkampf P6/P5 (Jg. 96 und jünger) holte sich Maike Miosga (TV Bad Vilbel) mit 34,10 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit Hannah Rang (33,30) und Julie Schmelt (32,40) zwei Vereinskameradinnen. In dem mit 35 !! Jugendturnerinnen am stärksten besetzten Pflichtvierkampf P6-P4 (Jg. 97 und jünger) siegte Alina Günther (TV Bad Vilbel/35,85) vor Praw Pheomphoon (Eintracht/34,80 und Laura Huwe (TV Bad Vilbel/33,75). Die Sieger der übrigen Wettkämpfe und die Gesamtsiegerliste finden Sie auf der Turngauseite hier.

17. März 2007


Frankfurter Meister
Sechs Vereine kämpften um die Trampolin Titel

Einhundert Meldungen lagen dem Frankfurter Fachwart Manfred Weser vor, doch bedingt durch eine Grippewelle gingen in der Niddahalle am Sonntag, den 11. März 2007 letztlich aber nur 80 Sportler aus sechs Vereinen bei der Meisterschaft an den Start. Neben dem Gastgeber SG Nied noch die TS Griesheim, TG Zeilsheim, TGS Vorwärts, TSV Sachsenhausen und die Frankfurt FLYERS. Der Ausrichter hatte die Wettkämpfe gut vorbereitet und so konnten nach vier Stunden die Sieger vor einer Kulisse von über 200 Zuschauern vom Gau-Vorsitzenden Volker Gilbert geehrt werden. 

Heinz-Peter Michels, 12. März 2007


 

Trampolin Gaumeisterschaft

In der Nidda-Halle der Sportgemeinschaft Nied werden am Sonntag, den 11. März die diesjährigen Trampolin Meisterschaften des Turngau Frankfurt durchgeführt. Die Vorkämpfe beginnen um 15 Uhr, für 17-18 Uhr sind die Endkämpfe der zehn Besten vorgesehen. Ein insgesamt sehr eng gefasster Zeitrahmen, der nur mit äußerster Disziplin aller Beteiligten einzuhalten sein wird. In den drei Altersbereichen 11 Jahre und jünger, 12-14 Jahre und in der offenen Klasse werden die Titel im männlichen und weiblichen Bereich vergeben.
Fachwart Manfred Weser erhielt Meldungen von sechs Vereinen, die knapp 100 Aktive an den Start schicken. Im Gegensatz zum letzten Jahr fehlt lediglich der TSV Bonames, ansonsten werden neben dem Gastgeber SG Nied die TS Griesheim, TGS Vorwärts Rödelheim, TG Zeilsheim, TSV Sachsenhausen und die Frankfurt FLYERS teilnehmen.

Heinz-Peter Michels, 05. März 2007


Michelle Lieberum und Felicitas Eichner sind Vorsitzende der Turnjugend
Jugendvollversammlung in Höchst wählt ihre Vertreter

Die Turnjugend (TuJu) Frankfurt hat auf ihrer Vollversammlung bei der Turngemeinde Höchst Michelle Lieberum (TV Preungesheim) und Felicitas Eichner (TSG Nordwest) zu ihren Vorsitzenden gewählt. Falls die beiden Turnerinnen am 23. März von den Delegierten des Gauturntags bestätigt werden, womit fest zu rechnen ist, gehören sie satzungsgemäß als Jugendvertreter dem Turngauvorstand an. In den Tuju-Vorstand wählten die jugendlichen Vereinsvertreter außerdem Frank Schindehütte (VfL Goldstein) zum Beauftragten für Kinder-, Jugendturnen und Gruppenarbeit, Andrea Kuch (TSV Bonames) und Nicole Krowiors (TV Preungesheim) zur Beauftragten für Allgemeine Kinder- und Jugendarbeit

Unterstützt wird der Jugendvorstand durch ein TuJu Team, dem Birgit Berner, Sascha Graefe (SKG Frankfurt) Wiebke Hutwelker (TG Höchst), Stefanie Klein (TV Seckbach) Isabelle Kunz
(TV Seckbach), Tanja Lukas (TV Eschersheim) und Nina Pontoriero (VfL Goldstein) angehören.

Die Mitglieder dieses Teams hatten bereits im Laufe des vergangenen Jahres reichlich Erfahrungen mit der Planung und Organisation von Wettkämpfen und anderen Aktivitäten gesammelt, sodass sehr gute Voraussetzungen für eine kompetente und engagierte TuJu Frankfurt bestehen.

Auf der Jugendvollversammlung wurde auch der Termin für das Gau-Kinderturnfest auf Sonntag, den 13. Mai 2007, festgelegt. Ausrichter ist der VfL Goldstein.

Helen Rabe-Weber, Günter Heidt
05. März 2007


Kampfrichteraus- und -fortbildung erfolgreich
Neue Wertungsrichtlinien im Gerätturnen der Frauen

In einem mehrtägigen Lehrgang hat der Turngau Frankfurt 23 lizenzierte Kampfrichter und -richterinnen für das Gerätturnen der Frauen und Mädchen fortgebildet und zusätzlich 25 junge Turnerinnen neu ausgebildet. Diese Aus- und Fortbildungsmaßnahme hatte sich auch über die Grenzen des Turngaus hinaus herumgesprochen, denn drei Teilnehmerinnen unter den Lizenzierten kamen aus dem Turngau Odenwald angereist. Auf dem Programm standen die Wertungsrichtlinien für die neuen Pflicht- und Kürübungen des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Sie wurden Anfang des Jahres im Hessischen Turnverband (HTV) eingeführt und sind ab 1. Januar 2007 innerhalb einer einjährigen Probephase für alle Gerätewettkämpfe auf Landes- und Bundesebene verbindlich. Logischerweise wird der Turngau Frankfurt diese neuen Richtlinien bei seinen eigenen Wettkämpfen ebenfalls anwenden. Neben den Vereinstrainern und -trainerinnen, die bereits im November vergangenen Jahres in einem Wochenendlehrgang eingehend über das neue System unterrichtet wurden, mussten selbstverständlich auch die lizenzierten Kampfrichter und –richterinnen geschult werden.

Parallel dazu gab der Turngau auch Neulingen die Gelegenheit, das Geschäft des Wertens zu erlernen. Die Lehrgangsleiterin Christa Meyer hatte mit dieser Schulung eine umfangreiche und verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, die sie zusammen mit etlichen Helferinnen und Helfern hervorragend gelöst hat. In je einem Achtstundentag an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden hatten die Teilnehmerinnen ein Riesenpensum zu bewältigen, denn mit seinen neuen Richtlinien hatte der DTB so ziemlich alles geändert und neu verfasst, was im Gerätturnen der Frauen – für die Männer gilt Ähnliches – jahrelang praktiziert wurde. Erfreulicherweise arbeiteten alle Teilnehmerinnen engagiert mit. Einige ehemalige Turnerinnen gingen sogar selber ans Gerät.

Der erste Tag war als Fortbildung für die Lizenzierten den Pflichtübungen (P-Übungen) für alle Leistungsstufen und alle Geräte gewidmet. Am darauffolgenden Samstag wurde der Lehrgang fortgesetzt mit der Darstellung der neuen Kürübungen, Kür modifiziert (KM) genannt, und deren Bewertungen. In die Wertungsrichtlinien flossen auch schon die neuesten geplanten Änderungen des HTV zum „Code de Pointage“, dem Internationalen Wertungssystem, mit ein. Am selben Tag und selben Ort machten sich auch junge Turnerinnen erstmals mit den neuen Pflichtübungen (P1 bis P6) am Boden und Schwebebalken vertraut. Eine Woche später schloss dieser Lehrgang für die Kampfrichter-Neulinge mit den Geräten Stufenbarren und Sprung ab.

27. Februar 2007


153 Kinder testen ihr Können
Turnerschaft Höchst richtet Hallenkinderturnfest aus

Am Samstagnachmittag herrscht in der Halle der TG Höchst ein buntes Treiben. Der Lärmpegel ist relativ hoch. Denn über 150 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und 14 Jahren drängen sich in dem größeren Teil der Halle, der für die Wettkämpfe vorgesehen ist. Die einen sitzen um die Turngeräte herum und schauen gespannt zu, wie ihre Freundinnen und Freunde aus ihrem Verein die Übungen am Barren, am Niederreck oder auf dem Schwebebalken absolvieren. Nach dem mehr oder weniger gelungenen Abgang spenden sie den verdienten Beifall. Die anderen stehen in einer Reihe und warten darauf, dass sie den Sprung über die doch sehr sperrigen Geräte Pferd und Bock oder auf dem Minitrampolin wagen können. Zur Sicherheit steht an Seite fast immer eine Trainerin oder ein Trainer bereit, den Kleineren und Ungeübteren zur Not ein bisschen „auf die Sprünge“ zu helfen. Die Älteren und Routinierten unter den Kindern schaffen es natürlich ganz ohne Hilfe.

Im restlichen Teil der Halle sitzen die Eltern, Großeltern und Freunde der Kinder dicht an dicht und warten darauf, dass ihr Sprössling endlich dran ist. An allen Ecken und Enden werden kleine Kameras oder Filmapparate gezückt, um möglicht viel auf Film oder Chip zu bannen, vielleicht auch um den Kleinen zuhause zu zeigen, was alles noch zu verbessern ist.

Das Kinderturnfest hatte – in guter Zusammenarbeit mit der Turnjugend Frankfurt - die Turngemeinde Höchst von 1847 ausgerichtet, die in diesem Jahr ihr 160jähriges Bestehen feiert. So hatte es die Organisatoren auch nicht überrascht, dass die Höchster mit 40 auch die meisten Kinder gemeldet hatten. Noch weitere fünf Vereine hatten ihre kleinen Turnerinnen und Turner zu diesem Nachwuchstreffen geschickt. In acht Altersstufen eingeteilt, wählten die Kids aus sechs Turngeräten vier aus, an denen sie jeweils drei Übungselemente zeigen mussten. Je nach Schwierigkeitsgrad konnten je Übung bis zu acht Punkten erzielt werden. Um die Siegerurkunde zu erhalten, war eine Mindestpunktzahl erforderlich.

Nach der Begrüßung durch die Stellvertretende Turngau-Vorsitzende Helen Rabe-Weber und vor dem Beginn der Wettkämpfe stand zunächst einmal das Aufwärmen, neudeutsch warm up, auf dem Programm. Zu lauter, poppiger Musik brachten die Vorsitzende für Freizeit- und Gesundheitssport, Netta Fay und die Mitarbeiterin aus der neu gebildeten Turnjugend, Michelle Lieberum, die Kinder erst einmal tüchtig ins Schwitzen. Die Muskeln sollten ja alle gut durchblutet und schön geschmeidig werden, denn verletzen sollte sich natürlich keiner.

Nach Schluss der Wettkämpfe überbrückten Gruppen der TG Höchst mit Bodenturnen, Rope-Skippimg und dem „Captain-Hook-Tanz“ die Wartezeit bis zur Siegerehrung. Nachdem das Wertungsteam gut drei Stunden nach Beginn der Veranstaltung seine Arbeit abgeschlossen und die letzte Urkunde ausgedruckt hatte, war es endlich soweit: Vereinsweise nahmen die Kinder – alle hatten übrigens das „Klassenziel“ erreicht - neben der Siegerurkunde als zusätzliches Präsent ein Magnet-Geschicklichkeitsspiel in Empfang.

15. Februar 2007


Bei der TG Höchst turnen die Jüngsten um die Wette

„Rolle rückwärts, ein Rad und dann Flugrolle vorwärts.“ Nach Hannah ist Valentina an der Reihe, dann noch Leonie und Nicola. Auf den langen gelben Matten zeigen die sechs- bis zwölfjährigen Turnerinnen aus Bergen-Enkheim ihr Können.

Fünf Vereine aus ganz Frankfurt waren am Samstag zu Gast bei der Turngemeinde Höchst 1847. Während die Mädchen vorturnen, ist es ganz still. Dann die gute Nachricht von Cathi Grafeneder: „Ihr habt es alle geschafft!“ Im Schneidersitz hat sich die Übungsleiterin vom TSV Sachsenhausen neben der Matte platziert und kreuzt auf den Wettkampfzetteln an, welche Übungen in acht Schwierigkeitsgraden die Mädchen absolviert haben. Wer genug Punkte gesammelt hat, nimmt das Kinderturnabzeichen mit nach Hause.

Zum alljährlichen Hallen-Kinderturnfest hatten sich diesmal 154 Kinder angemeldet. Mädchen in weinroten, lila- oder türkisfarbenen Gymnastikanzügen wuseln zwischen Stufenbarren und Bock herum, Jungs sind in der Minderheit. An langen Bänken sitzen Eltern und Geschwister und sehen dem bunten Treiben zu. 24 Helfer sorgen dafür, dass alles reibungslos klappt.

Am Barren gibt es allerdings Tränen. Emilie hat ihre Übung nicht geschafft. Mit einem großen, weißen Taschentuch in der Hand sitzt die Fünfjährige traurig zwischen ihren Freunden vor dem Turngerät. „Das kommt ganz selten vor“, sagt Netta Fay, hauptamtlich bei der TG Höchst beschäftigt. Damit das nicht passiere, suche sie aus ihren eigenen Gruppen nur Kinder aus, die das Pensum schaffen können. „So ein Wettkampf soll ja mit einem guten Gefühl enden“, sagt sie. Sonst ergehe es den Kleinen wie vielen Erwachsenen, die unter dem Motto „Turnen, oh je!“ mit Schrecken an ihre Erfahrungen mit Bock und Barren zurückdenken. Und so gibt es auch für Emilie noch eine Chance. „Du musst am Minitrampolin einen Strecksprung und eine Hocke machen“, sagt sie zu der Kleinen: „Das schaffen wir schon!“

Auch sonst entgeht der Übungsleiterin nichts. „Du wolltest doch einen Umschwung machen“, erinnert sie Lara. „Ach ja!“, mit hochrotem Kopf flitzt die acht Jahre alte Leistungsturnerin zurück zum Barren. Das gibt mehr Punkte. Siegertreppchen wurden am Samstag nicht aufgestellt, gewonnen hatte jeder, der die erforderlichen Punkte erreicht hatte. Nach getaner Arbeit wartete ein tolles Showprogramm der Gastgeber auf die fleißigen Turner, mit den Rope Skippern am Springseil und Bodenübungen zu „Lord of the Dance“. Beim fetzigen Lassotanz durften alle mitmachen. Heute soll schon tüchtig weitergefeiert werden. Um 15.11 Uhr lädt der Verein zum Kinderfasching für die Jüngsten bis sechs Jahren ein, am Donnerstag beginnt zur selben Zeit die große Kinderfastnacht. Gefeiert wird ohnehin noch eine Menge. Zum 160-jährigen Bestehen soll es eine „Fitnessnight“ geben, zudem findet der große Gauturntag diesmal in Höchst statt. (juwi)

Frankfurter Neue Presse, 12. Februar 2007


TG Höchst richtet Frankfurts Turnfest aus

Reck, Barren, Minitrampolin und Schwebebalken gehören am Samstag, 10. Februar, den Jüngsten: An diesem Tag richtet die Turngemeinde Höchst das Frankfurter Hallen-Kinderturnfest aus. Jedes Kind darf vier Geräte auswählen, an denen es – je nach Alter – bestimmte Aufgaben zu meistern gilt. Wer es schafft, alle Übungen fehlerfrei zu absolvieren, erhält das Kinderturnabzeichen. Das Einturnen beginnt um 13.30 Uhr in der TG-Halle, Hospitalstraße 34. Das Turnfest mit Vorführungen und Spielen startet um 14 Uhr. Zum Abschluss um 17.30 Uhr bekommen die Kinder ihre Urkunden.

Anmeldung unter Telefon (0 69) 54 80 10-55, Fax (0 69) 54 80 10 54, E-Mail: geschaftsstelle@turngau-frankfurt.de. Die Teilnahme kostet drei Euro. Sie müssen überwiesen werden an die Turngau Frankfurt, Kontonummer 72 52-6 00, Postgirobank Frankfurt, Bankleitzahl 500 100 60. (sb)

Frankfurter Neue Presse, 06. Februar 2007