Presse-Informationen Turnen 2006

Verantwortlich für den Inhalt - wenn nicht anders "unterschrieben":
Der Turngau-Pressewart Günter Heidt

Tanz - Gymnastik - Turnen --- auf der 23. Frankfurter Gymnastikschau gab es viel Interessantes zu sehen (29. November 206)
Eine runde Sache: 200 Sportler gestalteten Turnschau (FNP, 28. November 2006)
Trampolin-Talente (26. November 2006)
Heinz-Peter Michels neuer Sportwart (05. November 2006)
Trainerfortbildung im Turngau Frankfurt erfolgreich (31. Oktober 2006)
TSG Nordwest / TG Frankfurt holt Mannschaftstitel souverän (30. Oktober 2006)
250 Kinder bevölkerte die Hallen in Kalbach (15. Oktober 2006)
Bezirksmeisterschaften in Kalbach gut besucht - Turnerbund Wiesbaden sahnt ab (09. Oktober 2006)
Sportliche Höchstleistungen und choreographische Leckerbissen (04. Oktober 2006)
Trampolin Gau-Kampfrichter (12. September 2006)
Günter Heidt wurde siebzig (29. August 2006)
1. Frankfurter Walking Day – eine gelungene Première (21. Juli 2006)
Geglückte Premiere: Walking Day des Turngaus (Höchster Kreisblatt, 12. Juli 2006)
Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturner - Wettkampf-Finale (25. Juni 2006)
Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen – Finale (16. Juni 2006)
Kleine Tänzer ganz groß - Großer Erfolg bei den 1. Streetdance-Breakdance-Meisterschaften (03. Juni 2006)
56. Lohrbergfest: 327 aktive Jugendliche auf dem Frankfurter Hausberg (18. Mai 2006)
Turnfest auf dem Lohrberg erwies sich wieder als Renner (FNP, 18. Mai 2006)
Flickflacks und Langhandkippen im HTV-Turnzentrum in Alsfeld (26. April 2006)
Kerstin Weil Geräte-Einzelmeisterin in der B8 (19. März 2006)
Nils Hartmann und Gundula von Bachhaus Hessenmeister (15. März 2006)
Volker Gilbert führt weiter den Turngau (FNP, 15. März 2006)
Gauturntag 2006 in Ginnheim (14. März 2006)
Viel Prominenz auf der Geburtstagsfeier für Volker Gilbert
Volker Gilbert feiert heute seinen 60. Geburtstag (FR, 22. Februar 2006)
Volker Gilbert wird sechzig (20. Februar 2006)
Vereine machen Bestandsaufnahme in Frankfurter Schulen (07. Februar 2006)
Hallenkinderturnfest in Griesheim findet großes Interesse (07. Februar 2006)
"Ein bisschen Turnen" - und Urkunden für alle
(pdf-file zum Download: 595 KB) (FR; 06. Februar 2006)
180 Kinder aus zwölf Vereinen erlebten beim Turnfest ihren ersten Wettkampf (FNP, 06. Februar 2006)
Trampolin - Frankfurt Meisterschaft (01. Februar 2006)
Neuanfang bei der Turnjugend Frankfurt (29. Januar 2006)
Turngau-Vorsitzender Volker Gilbert ist immer in Bewegung
(pdf-file zum Download: 191 KB) (FR, 28. Januar 2006)
Trampolin Gaumeisterschaft (24. Januar 2006)
 

Tanz - Gymnastik - Turnen
Auf der 23. Frankfurter Gymnastikschau gab es viel Interessantes zu sehen

Vier bis sieben Jahre sind die vier kleinen Mädchen alt. Sie haben rote Röckchen an, tragen rote Boleros, haben rote Turbane auf dem Kopf und tanzen in einer bühnenreifen Show nach lateinamerikanischen Rhythmen, was das Zeug hält. Kaum haben die jungen Damen vom Verein der Sozialen Arbeit in Bockenheim ihren „Festejo“, einen peruanischen Folkloretanz, beendet, da brandet Beifall in einer Lautstärke auf, die es an diesem Nachmittag bisher noch nicht gegeben hat. Ohne Zweifel haben die Zuschauer auf der gut besetzten Tribüne in der Sporthalle Wächtersbacher Straße gerade einen der Höhepunkte auf der diesjährigen Frankfurter Gymnastikschau erlebt. Zum 23. Mal haben die Fachwartinnen für New Dance, Stephanie Hoffmann, und für Gymnastik und Tanz, Jasna Volk ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. 19 Gruppen aus Frankfurt und der näheren Umgebung - von Tanja Deeg routiniert aber charmant präsentiert – boten in knapp zwei Stunden den Besuchern ein breites Spektrum dessen, was auf dem weiten Feld Gymnastik, Tanz und Turnen in den Vereinen praktiziert wird. Neben Bekanntem wie Jazztanz, Aerobic, Schautanz und Turnakrobatik war auch Neues zu sehen. So zeigten die Bad Devils von der TUS Eschbach, dass man Stühle nicht nur zum Sitzen benutzen, sondern ebenso gut in eine gekonnte Aerobic-Darbietung integrieren kann und die Tanzgruppe „Mondlicht“ von der Wiesbadener Tanzschule „Lalit“ traten in ihrer Show als recht agile und sportlich begabte Malerinnen auf. Aber auch die Reifen, das gute alte Handgerät, kommen wieder einmal zum Zuge, dargeboten in zwei Gymnastik-Vorführungen vom TV Dieburg und dem TV Seckbach. Nicht zuletzt sind zwei Programmpunkte zu erwähnen, die beim Publikum immer gut ankommen: Eine Vorführung der TG Zeilsheim mit den attraktiven Rhönrädern und die Turn-Akrobatikschau der SG Enkheim mit dem Minitrampolin. Alles in allem wieder ein unterhaltsamer Nachmittag, der die Zuschauer schon auf die nächste Gymnastikschau warten lässt.

29. November 2006


Eine runde Sache: 200 Sportler gestalteten Turnschau

m hohem Bogen wirbeln zwölf Gymnastikreifen durch die Luft. Zielsicher landen sie in zwölf ausgestreckten Händen, denselben, die zuvor ihren Reifen in Richtung ihres Gegenüber geschleudert hatten. Unter den 200 Gästen brandet Beifall auf. Die Darbietung der Tänzerinnen des TV Dieburg reißen das Publikum mit. Laut Programmankündigung der 23. Gymnastikschau des Turngaus Frankfurt handelt es sich schlicht um „Gymnastik mit Reifen“ – eine Sportart, die vom Aussterben bedroht ist.

„Schade“, finden Jasna Volk und Stephanie Hoffmann. Beide sind beim Turngau Fachwartinnen und organisieren gemeinsam mit Kollegin Tanja Deeg die Gymnastikschau. Seit acht Jahren ist Stephanie Hoffmann dabei, und die Gymnastik- und Tanzeinlagen werden von Jahr zu Jahr weniger. Jetzt stehen gerade noch zwei auf dem 18 Vorführungen umfassenden Programm. „Die überwiegende Mehrheit sind Showtanzeinlagen.“ Daneben gibt es noch zwei Exoten: eine Rhönrad-Choreografie der TG Zeilsheim und eine peruanische Folklore-Darbietung des „Vereins der sozialen Arbeit Bockenheim“.

„Dabei ist die Disziplin eine Herausforderung“, sagt Jasna Volk, Gymnastik mit Handgeräten lautet der genaue Titel. „Dahinter verbirgt sich rhythmische Sportgymnastik mit Keulen, Reifen und Bändern.“ Dazu würden Tänze einstudiert, die meistens auch eine Geschichte erzählten.

Ein Element, das beim Showtanz fehlt. „Dort geht es vor allem um Kostüme und Accessoire“, sagt Stephanie Hoffmann. Außerdem gebe es akrobatische Elemente, die bei Gymnastik und Tanz ausdrücklich ausgeschlossen seien. „Vom Stand geht es in die Brücke und von dort in den Handstand.“ Alles eben, was auf den Rücken gehe, gesteht sie schmunzelnd.

Auch wenn sie und ihre Kolleginnen es bedauern, dass diese Sportdisziplin nicht mehr viel Beachtung findet, freuen sie sich über jeden Verein und jede Gruppe, die bei der Gymnastikschau Einblick in ihre Arbeit geben. „Gerade in Frankfurt verlieren die Vereine zunehmend Mitglieder an die Fitness-Studios.“ So kämen die Teilnehmer der Gymnastikschau vor allem aus dem Frankfurter Umland, während Vereine aus dem Stadtgebiet immer weniger vertreten seien. Noch deutlicher sei dieser Trend bei Wettkämpfen zu beobachten, wo nahezu kein Verein aus Frankfurt mehr vertreten sei.

Bei der Schau steht nicht die Leistung im Vordergrund, hier geht es vor allem um Austausch und um Spaß. „Sie gibt auch denjenigen Gruppen die Möglichkeit ihre Arbeit vorzuführen, die auf Grund ihrer Gruppenstärke oder ihres Könnens nicht an Wettkämpfen teilnehmen“, sagt Jasna Volk. Außerdem erhielten Trainer und Übungsleiter die Möglichkeit, sich über die Schulter zu schauen. Andere, wie die Tanzgruppe „Mondlicht“ vom Tanzstudio Lalit' aus Taunusstein, nutzen die Gymnastikschau, um für sich zu werben. Sie wollen ihre Darbietungen an Firmen verkaufen. „Grundsätzlich gibt es hier für jede Sportart und jeden Verein Platz.“ Alles, was der Turngau biete und was darstellbar sei, werde vorgeführt. (kim)

Frankfurter Neue Presse, 28. November 2006


Trampolin Talente

Das vor vier Jahren vom Turngau Frankfurt erfolgreich gestartete Trampolin Talent Projekt hat sich nicht nur bewährt, sondern als wegweisend erwiesen, es wird somit kontinuierlich fortgesetzt. In diesem Monat wurden weitere Frankfurter Grundschulklassen ins DTB Leistungszentrum eingeladen und die beiden Trainer Vladimir Cojoc und Tatjana Erkin konnten etwa einhundert weiteren Kindern erste Schritte und Sprünge auf dem Trampolin beibringen. Dabei zeigten zehn Mädchen und Jungen, dass sie durchaus für das Trampolinturnen geeignet sind. Sie dürfen bis zum Beginn der Weihnachtsferien nachmittags zum Probetraining kommen, ehe ein letzter Test mit ihnen weitere Aufschlüsse geben wird. An einem Vormittag war auch Vorstandsmitglied Steffi Soßdorf in der Halle und machte die folgenden Fotos, die einen kleinen Einblick in das laufende Projekt wiederspiegeln. Zum Abschluß wagte sie selber erste Hüpfer, allerdings an der sicheren Hand des neuen Sportwartes.

Heinz-Peter Michels, 26. November 2006


Heinz-Peter Michels neuer Sportwart

Der Gauhauptausschuss des Turngaus Frankfurt, das höchste Beschlussgremium zwischen den Gauturntagen, wählte Heinz-Peter Michels zu seinem Sportwart. Der Vorsitzende der Frankfurt FLYERS erhielt alle Stimmen der 14 Vereinsvertreter, die im Sitzungsraum des Turnvereins Eschersheim zusammengetreten waren. Damit ist das seit vier Jahren vakante Amt des Sportwartes wieder besetzt. Allerdings muss der nächste Gauturntag im März 2007 die Wahl satzungsgemäß noch bestätigen. Der neue Sportwart möchte, wie er in einer kurzen Vorstellungsrunde darlegte, einige im Deutschen Turner-Bund vertretenen Leistungssportarten im Turngau Frankfurt auf eine breitere Basis stellen. Als Beispiel nannte Michels das Gerätturnen der Männer, das zur Zeit nur in ganz wenigen Frankfurter Vereinen betrieben wird.

Der Gauhauptausschuss, der vom Stellvertretenden Vorsitzenden Lutz Ullrich geleitet wurde, hatte mit einem kurzen Rückblick auf die Turngau-Veranstaltungen im vergangenen Jahr begonnen. Anschließend billigten Vereinsvertreter im Wesentlichen das vorgelegte umfangreiche Wettkampf- und Lehrgangsprogramm für das kommende Jahr. Anregungen und Ergänzungen aus dem Kreis der Versammlung wurden berücksichtigt. Die Turngemeinde Höchst erklärte sich bereit, am 10. Februar das nächste Hallen-Kinderturnfest auszurichten. Der VfL Goldstein wird das Kinderturnfest 2007 übernehmen, für das noch ein Termin gefunden werden muss.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete Christa Meyer, verantwortlich für die Trainerfortbildung im Gerätturnen der Mädchen und Frauen, über die neue Übungs- und Wertungsstruktur des Deutschen Turner-Bundes im Gerätturnen. Eine entsprechende Trainerfortbildung Ende November ist erfolgreich verlaufen. Eine Informationsveranstaltung für alle Vereinstrainer und -trainerinnen findet am Wochenende am 2 und 3. Dezember statt.

05. November 2006


Zehn Trainerinnen und Trainer aus sieben Vereinen sowie 14 Turnerinnen, die die Übungsteile präsentierten, nahmen an der Trainerfortbildung des Turngaus Frankfurt in der FTG-Turnhalle in Rödelheim teil. Am Beginn des Lehrgangs stand eine Videoanalyse als Grundlage für den späteren praktischen Teil. Anhand der Bilder, die die Übung als Ganzes zeigten, haben Teilnehmer und Teilnehmerinnen Bewegungstechnik, methodische Bewegungsablauf und optimale Hilfestellung an den beiden Geräten Schwebebalken und Sprung erarbeitet. Nach einer funktionalen Aufwärmgymnastik wurden zwei Gruppen gebildet, die anschließend getrennt am Schwebebalken und am Sprungtisch turnten.

Unter der Leitung von Christa Meyer zeigten und trainierten in der Gruppe A die Turnerinnen am Schwebebalken Auf- und Abgänge, Beugestütz, Schweizer Handstand, akrobatische Elemente wie Rad, Vierteldrehung zum Handstand, freie Rollen sowie gymnastische Teile aus den neuen P-Übungen. Darüber hinaus erklärte Christa Meyer die Übungsteile Relevé-Stand, Plie, Coupe und Coupe-Schritt. Die neuen Bezeichnungen für bestimmte Übungselemente hat der Deutsche Turner-Bund aus der (französischen) Sprache des Balletts übernommen. In diesem praktischen Teil des Lehrgangs konnten die Trainerinnen und Trainer unter Anleitung der Referenten und in Zusammenarbeit mit den Turnerinnen den didaktischen Lehrweg mit sinnvollen Vorübungen und den dazugehörigen Hilfestellungen erarbeiten. Am Ende stand die vollständige Übung, wie sie am Vormittag in der Videoschau gezeigt wurde.

Die Gruppe B leitete Referent Rainer Kalmbach. Am Sprungtisch trainierten die Turnerinnen nach den neuen P-Regeln die unterschiedlichen Sprungarten wie Handstützüberschlag, Yamashita und Tsukahara. Das Ausbildungsschwergewicht lag auch an diesem Gerät darin, die methodischen Lehrwege zu einer optimalen Gesamtübung, sowie die richtige Hilfestellung aufzuzeigen und zu erlernen.

Nach der Mittagspause wechselten die Gruppe die Geräte, sodass am Ende des Lehrgangs sowohl die Trainerinnen und Trainer als auch die Turnerinnen an beiden Geräten kennen viel Neues kennen gelernt haben.

Fazit des insgesamt erfolgreichen Lehrgangs ist: Aufgrund des komplett neuen Übungssystems kommt auf Trainerinnen und Trainer und auf die Turnerinnen noch viel Arbeit zu. Vielfach muss auch der Trainingsaufbau geändert werden, um einen möglichst reibungslosen Übergang in die neuen P-Übungen zu erzielen.

Hinweis:
Der Turngau Frankfurt führt am Samstag, den 02. Dezember von 09.30 Uhr – 16.00 Uhr und Sonntag, den 03. Dezember von 09.00 Uhr – 12.30 Uhr in der FTG-Sportstätte ein Informationswochenende über die neuen P-Übungen im Gerätturnen durch.

 Christa Meyer, Günter Heidt, 31. Oktober 2006


TSG Nordwest/TG Frankfurt holt Mannschaftstitel souverän
Konkurrent Enkheim beim Finale geschwächt

Beim Finale der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften für Turner und Jugendturner holte das Gemeinschaftsteam TSG Nordwest/TG Frankfurt den Titel im jahrgangsoffenen Kürwahlsechskampf der Klasse B8 mit deutlichem Vorsprung. Die SG Enkheim, einziger Konkurrent und Zweitplatzierter aus dem ersten Durchgang, war zur entscheidenden Runde nur mit zwei Turnern angetreten und hatte somit gegen die Führenden keine Chance. Die guten Leistungen der Kombi-Mannschaft im Finale bewerteten die Kampfrichter mit 105,80 Punkten, so dass am Ende 201,50 Punkte zu Buche standen. Die SG Enkheim konnte sich lediglich auf 132.20 Punkte verbessern.. Die höchsten Einzelwertungen erreichten Andreas Frieb mit 36,30 Punkten, Alex Bartoschek (34,90 Punkte) und Julian Roth (34,20 Punkte), alle TGS Nordwest.

Zum Pflichtvierkampf der Jugendturner A4/A5, Jahrgang 1996 und jünger gingen im Finale alle vier Mannschaften wieder an den Start. Die führende Mannschaft der TSG Nordwest konnte ihren Fünfpunktevorsprung sogar noch ausbauen und mit 105,20 Punkten die Meisterschaft souverän für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die SG Enkheim (98,55 Punkte) und der TV Bergen (86,00 Punkte)

Die weiteren Sieger:
Kürwahlsechskampf B 9, jahrgangsoffen: SG Enkheim, 64,05 Punkte (nur ein Wetttkampf). Pflichtvierkampf Jugendturner A5/A6 Jahrgang 1994 und jünger: SG Enkheim, (98,80). Pflichtvierkampf A3/A4 Jahrgang 1998 und jünger: TSG Nordwest (62,35)

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik „Siegerlisten“.

30. Oktober 2006


„Wo sollen wir uns jetzt aufstellen“, fragt aufgeregt eine junge Turnerin kurz vor Beginn des Gaukinderturnfestes ihre Übungsleiterin? Kleine Orientierungsprobleme hatten wohl einige der rund 250 Kinder, die auf dem proppenvollen oberen Flur der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach aufgeregt hin und her liefen. Doch spätestens nach den klärenden Worten von Helen Rabe-Weber, der Hauptorganisatorin des Turnfestes, löste sich das leichte Chaos auf. Um Punkt zehn Uhr hatten sich die jungen Aktiven vereinsweise im Innenraum der Halle hingesetzt und hörten sich geduldig die kurzen Begrüßungsansprachen des Turngauvorsitzenden Volker Gilbert und der Sportamtsleiterin Dr. Karin Feres an. Nachdem die Vorsitzende für den Bereich Fitness und Gesundheit, Netta Fay, die Aktiven mit einem flotten Aufwärmprogramm auf die kommenden Wettkämpfe fachgerecht vorbereitet hatte, konnte das Turn-Spektakel endlich beginnen.

Fünf leichtathletische, fünf Turn- und fünf gemischte Wettkämpfe jeweils für Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren waren ausgeschrieben. Den größten Zulauf hatten mit 87 Kindern die leichtathletischen Disziplinen vor den Turnwettkämpfen mit 79. Hier stellten die acht- bis neunjährigen Mädchen mit 33 das größte Feld vor den Zehn- bis Elfjährigen, die mit 23 Teilnehmerinnen vertreten waren.

Auch insgesamt waren die jungen Turnerinnen zahlenmäßig mehr als doppelt so stark wie die Nachwuchsturner.

Während sich die Teilnehmer der drei leichtathletischen Disziplinen Lauf, Weitsprung und Ballwurf in der riesigen Leichtathletikhalle auf ihre Startplätze verteilten, strömten die Kinder, die für das Turnen gemeldet waren, in die wesentlich kleinere Mehrzweckhalle, die schon sehr bald völlig überfüllt war. Die kleinen Aktiven versammelten sich an den verschiedenen Geräten, um ihre mehr oder weniger leichten Übungen an Pferd, Bock, Minitrampolin, Schwebebalken und Niederreck zu absolvieren, Währenddessen drängten sich Ihre erwachsenen Begleiter auf der voll besetzten Tribüne. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen.

Auch in den Wettkampfpausen oder nach dessen Ende konnten sich die jungen Turnerinnen und Turner noch eifrig betätigen. In der Leichtathletikhalle hatten die Teilnehmer der Übungsleiter-Assistentenausbildung mit viel Fantasie zahlreiche Trimmstationen aufgebaut. Am Kleingolfparcours, beim Ballzielwurf, beim Pedalotreten oder beim Jojo-Spiel prüften die Kinder Zielsicherheit und Geschicklichkeit.

Aufgrund der guten Vorbereitung und mit dem vorbildlichen Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer aus den Vereinen ging das Kinderturnfest reibungslos und ohne Verzögerung über die Bühne. Auch der Berechnungsausschuss arbeitete schnell und effektiv, sodass zur Siegerehrung neben den Medaillen für die jeweils drei Ersten alle Teilnehmer ihre Urkunden mit nach Hause nehmen konnten.

Die Verantwortlichen hoffen, dass nach dem gelungenen Fest nächstes Jahr noch mehr Kinder an den Start gehen werden.

15. Oktober 2006


Bezirksmeisterschaften in Kalbach gut besucht
Turnerbund Wiesbaden sahnt ab
 

Mit zwei Titeln und einem dritten Platz avancierte der Turnerbund Wiesbaden aus dem Turngau Süd-Nassau zum erfolgreichste Verein bei den Geräte-Bezirksmannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen in Kalbach. Den jahrgangsoffenen Vierkampf mit Kürelementen in der Leistungsklasse B8 entschieden die Bäderstädter nach spannendem Wettkampf mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Zehntel Punkten bei einem Punktestand von 97,45 für sich vor dem TV Okriftel (Turngau Main-Taunus/97,15) und TuS Hornau (TG Main-Taunus/94,10). Aufgrund gleichmäßig guter Leistungen an allen Geräten konnten die Wiesbadener mit 79,95 Gesamtpunkten auch den Pflichtvierkampf der Turnerinnen, Jahrgang 93 und älter, Klasse A6-9 für sich entscheiden.

Auf die Ränge zwei und drei kamen die TG Unterliederbach (TG Main-Taunus/76,45 Punkte), und der TV Flörsheim (Main-Taunus/69,55). Den Titel bei den Jugendturnerinnen B7 sicherte sich die Riege vom TV Eschborn (Turngau Main-Taunus) mit 97,45 Punkten ganz knapp vor der TSG Vorwärts (TG Frankfurt/97,25) und dem TB Wiesbaden (96,35). Gute Leistungen mit beachtlichen Punktwertungen zeigten die Teilnehmer beim Vierkampf mit Kürelementen der Jugendturnerinnen in der Klasse B6. Es siegte der TV Hahn (TG Mitteltaunus/103,10) vor dem MTV Kronberg (TG Feldberg/102,00) und dem TV Wallau (Mitteltaunus/94,25).

An den Bezirksmeisterschaften, die vom Turngau Frankfurt ausgerichtet wurden, hatten 43 Teams aus 26 Vereinen teilgenommen. Mit sechs Mannschaften stellte der Turngau Main-Taunus das stärkste Feld. Für die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften am 11. und 12 November in Florstadt (Wetterau) haben sich die ersten Drei eines jeden Wettkampfs qualifiziert.

09. Oktober 2006


 

Sportliche Höchstleistungen und choreographische Leckerbissen wurden den Besuchern des 3. Tanzfestivals und 26. Bembelcups des Turngau Frankfurts geboten. Dazu konnte der ausrichtende Turngau Frankfurt rund 400 meist weibliche Teilnehmer in der Sporthalle des BIKUZ Höchst begrüßen. 

Mit einer ganzen Menge an Musik, Rhythmus und Takt, gepaart mit Leistung und Unterhaltung stellten 15 Dance Cup Gruppen, 16 Show-, Gymnastik- und Tanzteams, neun Jazzdancegruppen, vier Streetdance und vier Aerodanceteams vor gefüllten Rängen ihre Choreographien vor. Die Vielseitigkeit des Tanzens wurde unter dem Beifall der Zuschauer immer wieder eindrucksvoll dargestellt – von klassischen Tanzstilen über Showeinlagen bis HipHop, von Akrobatik über Gymnastik und Rhythmik war alles vorhanden.

Die Tanzgruppen konnten sich entscheiden, ob sie am Tanzfestival und Bembelcup, Wettkampf oder ohne Wertung starten wollten. Bewertet wurden Choreographie, Bewegungsvielfalt, Kreativität, Schwierigkeitsgrad der gezeigten Übungsteile, Technik, Ausführung, Musikeinsatz und -umsetzung, Synchronität, Harmonie, Ausdrucksfähigkeit und die technische Ausführung. Da nur ein zwei Kampfgerichte zur Verfügung standen, durften sich die Kampfrichter keine Minute Pause gönnen. Es herrschte gute Stimmung in der Halle, die Aktiven wurden von den Zuschauern für ihre gezeigten Leistungen mit viel Applaus belohnt.

Nach einem großen Aufmarsch aller Gruppen begann der Wettkampf der 50 Tanz- und Gymnastikgruppen, mit hoher tänzerischer Qualität gepaart mit innovativen Choreografien.

Bembelcup:

Besonders in der Kategorie Rendezvous der Besten wurde schon bei den jüngsten Teilnehmern mit beliebten Themen, wie Pirates of Dance vom DJK Hain und dem Team New Kids Generation mit 92 Punkten Sieger in der Altersklasse 1992 und jünger vor dem Team TV Kettenbach "Starlights"mit König der Löwen mit 75 Punkten, eine ganze Menge Originalität und Präsentationsfähigkeit unter Beweis gestellt. In der Altersklasse 1993 und älter siegten mit dem "Tanz der Vampire" die TG Bornheim "Moving Company und Girls mit 70 Punkten, vor dem Team der TV Kettenbach "Diavolas" mit 56,8 Punkten.

Untermalt von futuristischen und mitreißenden Klängen – siegte das Team "Dance Temptation" von der TG Schierstein mit dem Tanz "Moonwalk" 17,70 Punkten vor dem Team der TG Bornheim "Black Angels" mit ihre Interpretation des Films "Gothika" im Bereich Dance Cup Erwachsene 19+. Im Dance Cup Jugendbereich setzte sich "Inspiration" vom DJK Hain mit 16,20 Punkten gegen die "Midnight Dancers" vom VfL Goldstein mit 15,05 Punkten durch. In der Schülerklasse gewann das Team "Liane" TV Langen mit 14,95 Punkten vor "Novita" TV Münster mit 14 Punkten. In der Gruppe Erwachsene 30+ belegte die Mannschaft der DJK SSG Bensheim mit 15,61 Punkten den 1. Platz.

Neben den überwiegend tänzerischen Darbietungen wurden auch Übungen mit dem klassischen Handgeräten Reifen, Seil, Keulen und Ball gezeigt.

In Gymnastik und Tanz 1992 und jünger setzen sich mit Ausgereiftheit der Choreografie und Synchronität in der Gruppe "Delfine" TV Langen mit 32,67 Punkten vor "Sole" TSG Sonnenberg mit 25,576 Punkten durch. Fröhlich und unbeschwert erzielten in der Kategorie Gymnastik und Tanz 1996 und jünger "Stella" eine bessere Wertung mit 19,713 Punkten vor "Luna" mit 17,966 Punkten ebenfalls TSG Sonnenberg. Im Jugendbereich gewann "However" TV Münster mit 32,033 vor dem Jugendteam TV Dillenburg mit 29,899 Punkten.

Tanzfestival:

Das "Jugendteam" TV Dieburg belegte in einem beachtlichen Starterfeld der 11- bis 17 jährigen mit ihrem dynamischen Tanz den ersten Platz mit 26,33 Punkten vor "Novita" TV Münster mit 24,66 Punkten und den "Mega Girls" des TV Bierstadt 15,83 Punkten in der Kategorie Jazzdance / Moderndance.

"Flash Dancers" TV Kettenbach tanzte sich mit einer akkuraten und poppigen Darbietung von "Hung up" mit 29,5 Punkten ebenfalls auf Platz 1. Bei den über 18-Jährigen gewann die "Swinging Company" der TG Rüsselsheim mit 25 Punkten vor den "Black Angels" der TG Bornheim mit 23 Punkten den 1. Platz. Die "Devils" KSV Baunatal siegten mit 27,33 Punkten vor Shake-A-Delix FTV 1860 mit 21,666 Punkten in der Kategorie Streetdance. Siegerinnen bei den Schülern bis 10 Jahre wurden die "White Stars" des Tanzstudios Ballatina mit 22,2 Punkten in der Kategorie Aerobicdance/Cheerdance.

Bei den Jugendlichen bis 17 Jahre kam es zu einem spannenden Tanzduell zwischen den "Naughty Babes" der Tanzsportgemeinschaft Rot Silber Saulheim und "Blue Spirit" TSV Rodenbach. Schließlich gingen "Naughty Babes" mit 4,05 Punkten Vorsprung als Sieger vor "Blue Spirit" hervor.
Sieger bei den Erwachsenen ab 18 Jahren wurde das Team "Diavolas" der TV Kettenbach mit 20,75 Punkten.

Begeistert ging das Publikum dann auch mit als 4 Breaker von "Plan B" TV Seulberg mit ihrem ganz persönlichen Stil mit Footworks" (Schritte) und "Freezes" (das einfrieren einer Bewegung in einer Position und gekonnten Power Moves, wie Flips, Flares und Windmills ihre Show zum besten gaben. Das Schülershowteam dreizehn Mädchen von TV Preungesheim verzauberten das Publikum mit ihrem Esprit zu Klängen von "Piraten der Karibik".

Mit seiner charmanten und Ihrer frischen Art moderierten Michael Hellenkamp (Tanzstudio Ballatina) und Tanja Deeg (Turngau Frankfurt) durch das "Marathon" - Programm.

Alexandra Diedrich, 04. Oktober 2006


Trampolin Gau-Kampfrichter

In die Deutsche Turnschule lud Trampolin Fachwart Manfred Weser am zweiten September Wochenende die gemeldeten Teilnehmer zur Kampfrichter Ausbildung des Turngau Frankfurt und die Kandidaten wurden an zwei Tagen unterrichtet. Zum Ende legten sie eine praktische und schriftliche Prüfung ab, die der als Referent eingesetzte Int. Kampfrichter Heinz-Peter Michels abnahm. Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend und ab sofort können die zwölf neuen Kampfrichter mit der ersten Lizenz Stufe eingesetzt werden. Sie kommen aus den Vereinen SG Nied, TSV Sachsenhausen, Frankfurt FLYERS sowie ein Gast vom TV Eberstadt aus dem Nachbar Turngau Main/Rhein.

Heinz-Peter Michels, 12. September 2006


Günter Heidt wurde siebzig

Der Pressewart des Turngaus Frankfurt hat am 28, August seinen 70. Geburtstag gefeiert. Seine Ehrenamtstätigkeit begann schon 1956 bei der Rödelheimer Turngemeinde 1847, heute FTG, als Vereinspressewart, deren Mitglied er seit 1946 ist.

Die Öffentlichkeits- und Pressearbeit im Turngau Frankfurt hat er 1970 als Vorsitzender des Presseausschusses übernommen. Seit diesem Zeitpunkt engagiert sich Günter Heidt in hervorragender Weise für die Pressearbeit sowohl im Turngau als auch im Hessischen Turnverband. Seine Interessen reicht weit über die Pressetätigkeit hinaus. Turngeschichte, Gesellschaftspolitik, Kultur und Natur sind seine weiteren Interessensgebiete.
Sein Mitwirken in vielen Gremien und Ausschüssen des HTV sind Zeichen seines großen Engagements. Auf sein Wissen und seine Erfahrungen aus seinem Einsatz 1983 beim DTF in Frankfurt hoffen wir auch beim IDTF 2009 in Frankfurt wieder zurück greifen zu können.
Für seine Verdienste in der Turnbewegung wurden Günter Heidt mit Vereinsauszeichnungen, der Silbernen Ehrennadel des HTV und der Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes in Bronze, geehrt.

Volker Gilbert, 29. August 2006


1. Frankfurter Walking Day – eine gelungene Première

Zum ersten Walking Day des Turngaus Frankfurt hatten sich rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Niddasportanlage der SG Nied eingefunden. Für eine Veranstaltung, die im Turngau zum ersten Mal durchgeführt wurde, ist dies ein respektable Beteiligung. Die Ausrichtung hatte die SG Nied übernommen. Ihre Verantwortlichen Hannelore Eisenmann und Hubertus Kraus hatten - in enger Zusammenarbeit mit der Turngau-Fachwartin für Fitness und Gesundheit, Netta Fay - alles bestens organisiert, angefangen von der Betreuung der Läufer auf der Strecke, über die Versorgung der Besucher mit Essen und Getränken bis hin zur speziellen Kinderbetreuung. Alle die beim Walking Day dabei waren, äußerten sich hoch zufrieden. Nach der gelungenen Premiere wird der Turngau Frankfurt den Walking Day auch in den kommenden Jahren mit jeweils wechselnden Ausrichtern durchführen. Für das nächste Jahr haben bereits heute mehrere Vereine Interesse gezeigt.

Wie bei anderen Breitensportveranstaltungen waren auch hier die Frauen und Mädchen mit 61 Walkern gegenüber 16 Männern und Jungen bei weitem in der Überzahl. Die meisten Meldungen – 21 – kamen, wie nicht anders zu erwarten, vom Ausrichter SG Nied. Ihr Nachbarverein, die Turngemeinde Höchst hatte 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Rennen geschickt. Angeboten wurden Wettbewerbe sowohl für Walking als auch für Nordic Walking. Die Strecken hatten eine Länge von 7, 10 und 15 km, so dass für jeden etwas dabei war.

Die Mehrzahl der Teilnehmer waren älter als 50. Die meisten von ihnen erzielten dennoch eine respektable Zeit. Die älteste Teilnehmerin, die 71-jährige Gisela Möller vom Therapiezentrum Griesheim, absolvierte die 7 km Nordic Walking in der beachtlichen Zeit von 1 Stunde und 12 Minuten. Sie benötigte damit nur 16 Minuten mehr als die 19-jährige Siegerin Anke Schober von der Nordic-Walking-Schule in der gleichen Disziplin. Beim 7 km Walking siegte der sechzigjährige Horst Dietrich, und auf dem 3. Rang platzierte sich die 57-jährige Maria Langhammer. Beide unterboten die Ein-Stundenmarke um knapp fünf bzw. vier Minuten. Die beiden ältesten männlichen Teilnehmer, Melchior Rüffer vom TSV Berkersheim und Rudi Lutz von der SG Nied, beide Jahrgang 1940, starteten bei den Strecken 10 bzw. 7 km Walking. Aber auch jüngere Walker waren mit von der Partie. Die jüngste Teilnehmerin, die sechsjährige Julia Kleber und der jüngste Teilnehmer, der neunjährige Marco Kleber, beide von der TG Höchst, liefen die 7 km Walking-Strecke.

Helen Rabe-Weber / Günter Heidt, 21. Juli 2006


Geglückte Premiere: Walking Day des Turngaus

In atmungsaktiver Sportkleidung, mit Stöcken oder auch ohne trafen sich knapp 80 Laufbegeisterte am Sonntag auf der Laufbahn hinter der Niddahalle. Der erste „Turngau Frankfurt Walking Day“, ausgerichtet von der Sportgemeinschaft (SG) 1877 Frankfurt-Nied, hat damit trotz des WM-Abschlussfests in Berlin regen Zuspruch gefunden.

„Es wäre traumhaft gewesen, wenn 150 Walker gekommen wären“, sagte Organisatorin Netta Fay. Unzufrieden ist sie aber dennoch nicht, ganz im Gegenteil. Sie habe den Eindruck, dass der Tag bei den Teilnehmern einen positiven Eindruck hinterlassen habe. Fay ist deshalb zuversichtlich, dass die Teilnehmer auch nächstes Jahr wieder gerne dabei sein werden. Das Interesse spannte sich tatsächlich durch alle Altersgruppen: Die älteste Teilnehmerin, Gisela Möller, ist 1935 geboren, die jüngste, Julia Kleber, 1999. Am stärksten vertreten und dafür ausgezeichnet wurde mit 21 Teilnehmern der Nieder Verein, gefolgt von der TG Höchst, die nur drei Teilnehmer weniger mitbrachte. Auf die 15 Kilometer lange Walking- und Nordic-Walking-Strecke begaben sich 14 Teilnehmer, die 10 Kilometer wurden von zehn Läufern bestritten. Die meisten, nämlich 53 Teilnehmer, bevorzugten die 7 Kilometer.

Über Lautsprecher wurden die Teilnehmer für die 7, 10 und 15 Kilometer langen Strecken aufgerufen. Zu dem Song „It’s a really good feeling“ machte Fay mit den Sportlern Dehnübungen zum Aufwärmen – damit jeder unverletzt die Walking- beziehungsweise Nordic Walking-Strecken überstand. Stilecht mit Startschuss ging es los von der extra abgesperrten Startrampe auf die drei Strecken durch Nied bis zur abschließenden Ehrenrunde auf der Laufbahn.

Für Erfrischung zwischendurch war bei dem heißen Wetter natürlich auch gesorgt. Am Ende erhielten alle ein reflektierendes Schnappband, das den Läufern beim Ziel-Einlauf durch Jana und Lina Fay sowie Carina und Nicola Steinmüller ums Handgelenk gelegt wurde. Außerdem gab es für alle Teilnehmer Urkunden. Für die mitlaufenden Eltern wurde sogar eine Kinderbetreuung angeboten. Und schließlich gab es auch noch eine Laufnummer-Tombola.

Das Anliegen von Netta Fay, Vorsitzende des Fachbereichs Freizeit und Gesundheit beim Turngau Frankfurt und dessen Vorsitzendem, Volker Gilbert, ist es, die Vereinsaktivitäten in Walking und Nordic Walking zu bündeln. Ziel ist es, sie zu einer ähnlichen Aktivität wie dem Gaukinderturnfest, das durch die Frankfurter Vereine wandert, zu motivieren. Genügend Vereine gäbe es in der Umgebung, jetzt gelte es, Walking und Nordic Walking als Sportart durch eine feste jährlichen Veranstaltung weiter bekannt zu machen, meinten die beiden. Es fehle zwar noch ein Verein, der den Walking Day im nächsten Jahr ausrichtet, aber Fay vertraut auf das Interesse der vielen Vereine, die zur Premiere gekommen waren.

Höchster Kreisblatt, 12. Juli 2006 - nab


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen

Bei den Mannschafts-Titelkämpfen der Turnerinnen und Jugendturnerinnen in der Sporthalle in Kalbach war zum Vierkampf mit Kürelementen in den beiden höchsten, jahrgangsoffenen Leistungsklassen jeweils nur eine Mannschaft angetreten. In der B8 siegte der VfL Goldstein mit 188,05 Punkten (1. Wettkampf: 96,45/Finale: 91,60 Punkte), in der B7 die TGS Vorwärts mit beachtlichen 201,05 Punkten (100.90+100,15). Im Vierkampf B6 der Jahrgänge 93 bis 96 machte die Mannschaft der Frankfurter Turn- und Sportgemeinschaft (FTG) einen Rückstand von rund viereinhalb Punkten aus dem 1. Durchgang gegenüber der führenden TSG Nordwest noch wett und erkämpfte sich mit einer gleichmäßig guten Gesamtleistung im Finale noch überraschend den Titel. 187,95 (94,65/93,30) Punkte hatte das FTG-Team am Ende auf seinem Konto, während die Mannschaft aus der Nordweststadt mit 185,70 (99,05+86,65) Punkten nur den 2. Rang belegte. Dritter wurde der TV Seckbach (184,40/93,85+90,55)

Im Pflichtvierkampf A9-6 Jahrgang 93 und älter konnte die führende SG Enkheim ihren Vorsprung von elf auf 17 Punkte sogar noch ausbauen. Die Turnerinnen aus dem Frankfurter Osten ließen mit 145,95 (74,95+71,00) Punkten ihren beiden Konkurrentinnen auf Platz zwei und drei Tschft. Griesheim (128,40/63,45+64,95) und TG Höchst (114,75/55,95+58,80) keine Chance.

Im Pflichtvierkampf A6-5 Jg. 93 und jünger kam es zu dem erwarteten spannenden Dreikampf zwischen der an der Spitze liegenden SG Enkheim (58,70) und den beiden Verfolgern Mit gut drei Punkten Vorsprung sicherte sich die Enkheimerinnen den Meistertitel vor der Tschft. Griesheim (115,15/57,30+57,85) und dem TV Bad Vilbel (114,35/56,35+58,00). Mit 13 Mannschaften hatte dieser Wettkampf das stärkste Feld aufzuweisen. Keine Veränderung gab es bei den beiden Führenden im Pflichtvierkampf A5-4 Jg. 97 und jünger. Der TV Bad Vilbel (98,25/48,95+49,30) verteidigte den ersten Rang vor der TG Höchst (92,90/45,40+47,50). Lediglich auf Platz drei konnte die SG Enkheim (86,85/42,25+44,49) die TGS Vorwärts noch überholen. An den Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen hatten 36 Teams aus 15 Vereinen teilgenommen. Die SG Enkheim und die TG Höchst waren mit jeweils vier Mannschaften am stärksten vertreten.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie an anderer Stelle unter der Rubrik Siegerlisten.

27. Juni 2006


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen – Finale-

Stand nach dem 1. Wettkampf am 21. Mai

Im Vierkampf mit Kürelementen war in den beiden höchsten, jahrgangsoffenen Leistungsklassen jeweils nur eine Mannschaft angetreten, in der B8 der VfL Goldstein und in der B7 die TGS Vorwärts. Falls beide Mannschaften zum Finale antreten stehen die Sieger bereits fest. Im Vierkampf B6 der Jahrgänge 93 bis 96 führt das Team der TSG Nordwest (99,05 Punkte) deutlich vor der FTG (94,65) und dem TV Seckbach (93,85)
Im Pflichtvierkampf A9-6 Jahrgang 93 und älter scheint die Entscheidung zugunsten der SG Enkheim (74,95) gefallen zu sein. Tschft. Griesheim (63,45) und TG Höchst (55,95) liegen abgeschlagen auf Platz 2 und 3.
Einen spannenden Finalkampf wird es im Pflichtvierkampf A6-5 Jg. 93 und jünger geben. Es führt die SG Enkheim (58,70) vor Tschft. Griesheim (57,30) und TV Bad Vilbel (56,35). Noch nicht entschieden ist auch der Pflichtvierkampf A5-4 Jg. 97 und jünger. An der Spitze leigt der TV Bad Vilbel vor der TG Höchst und der TGS Vorwärts.

16. Juni 2006


Kleine Tänzer ganz groß
Großer Erfolg bei den 1. Streetdance-Breakdance-Meisterschaften

127 Tänzerinnen und Tänzer aus sieben Vereinen, drei Turngauen und Tanzsportverbänden traten zur 1. Streetdance-Meisterschaft im Turngau Frankfurt gegeneinander an. Insgesamt vergaben die Juroren drei Siegertitel in den Disziplinen Streetdance Großgruppe Schüler 1 und 2, Kleingruppe Jugend und Erwachsene und Großgruppe Jugend. Außerdem gab es je einen Siegertitel in den Kategorien Beste Choreographie und Beste Präsentation.

Ein Boy-Group-Konzert ist nichts, verglichen mit dem, was das Publikum am Samstag bei den 1. Streetdance Meisterschaften in der Fabriksporthalle in Fechenheim an Begeisterung zeigte. Völlig zu Recht, denn die zehn teilnehmenden Tanzgruppen brachten neben ausgefeilten Choreografien, beeindruckende Showelemente und fetzige Beats auch jede Menge Stimmung rüber. Das Team der SKG Bauschheim „Blue Spirit“ begeisterte die Zuschauer. Es sah alles so leicht und spielerisch aus. Die Akteurinnen zeigten ihren erfrischenden modernen Tanz und schon nach wenigen Minuten hatten die 16 Tänzerinnen das Publikum in ihren Bann gezogen. Mit tänzerischen Fertigkeiten standen die “White Stars“ als jüngste Schülerinnengruppe den älteren Schülerteams in nichts nach. Zahlreiche Eltern und Großeltern unterstützten die kleinen Tänzerinnen an diesem Nachmittag. Mit insgesamt zwei Siegen war „Not expected“ der TGS Bornheim in der Kategorie Streetdance-Großgruppe Schüler das erfolgreichste Team. Nach einem spannende Finale in der Kategorie Streetdance-Kleingruppe Jugend/Erwachsene setzte sich das Team „Deja Vu“ der TSV Bonames mit einem Zehntel Punkt Vorsprung gegen „Out of Control“ der TG Bornheim durch.

Zahlreiche fleißige Helfer vor und hinter den Kulissen haben diese Meisterschaft möglich gemacht. Besonders engagiert haben sich die Vereine TSC Saulheim, verantwortlich für die Musikregie, die SKG Bauschheim und der TSC Rüsselsheim beim „Check-In“. Moderator Michael von der TSC Rüsselsheim führte fachkundig durchs Programm. Das Team der TG Bornheim hatte die Verpflegung bestens organisiert und für den reibungslosen Auf- und Abbau gesorgt.

Alexandra Dietrich, 11. Juni 2006


56. Lohrbergfest: 327 aktive Jugendliche auf dem Frankfurter Hausberg

Die wichtigste Nachricht am Anfang:
Zum 56. Lohrbergfest hatten sich 327 jugendliche Aktive im Alter zwischen sieben und 18 Jahren gemeldet. Dies war die höchste Teilnehmerzahl seit langer Zeit. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort, stellte Klaus Bieringer, der Vorsitzende des ausrichtenden Vereins TV Seckbach, zufrieden fest und auch Wettkampfleiter Kurt Sämann freute sich riesig, dass die angepeilte Marke von 300 Meldungen übertroffen wurde. Hier noch einige beachtenswerte Zahlen: Den 191 Mädchen standen nur 136 Jungen gegenüber. Was in den Vereinen seit Jahren zu beobachten ist, dass die weiblichen Mitglieder mit über 60 Prozent weit in der Überzahl sind, zeigt sich nun schon bei den Jüngsten. Ein positives Zeichen für die Zukunft: Über 250 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer waren jünger als 14 Jahre. Kleiner Wermutstropfen in der insgesamt positiven Gesamtbilanz: Nach den letzten beiden Bergfesten im September mit makellosem Wetter, ging es diesmal am traditionellen zweiten Samstag im Mai nicht ohne einen kurzen aber heftigen Gewitterschutt ab. Die Aktiven konnte das aber nicht verdrießen, und die Zuschauer spannten entweder ihre Schirme auf oder suchten Schutz unter Zelten. Ansonsten aber waren die äußeren Bedingungen nahezu ideal.

Wie bereits im Vorjahr sicherte sich auch diesmal Hannah Eckhoff von der SG Enkheim im Dreikampf der Juniorinnen ganz souverän mit 212 Punkten Vorsprung den Titel der Lohrbergfestsiegerin. 1231 Punkte erzielte die Enkheimerin und verwies ihre beiden Vereinskameradinnen Nelfi Ibara (1019) und Selina Schad (864) auf die Plätze zwei und drei. Noch viel größer war der Punkteabstand zur Konkurrenz beim Gewinner des Dreikampfs der Junioren. Mit 1799 Punkten hatte der neue Lohrbergfestsieger Dennis Hesse von der Tschft. Heddernheim sage und schreibe knapp 500 !!! Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, seinem Vereinskollegen Julian Metzler (1310). Dritter wurde Benjamin Dietz (TV Seckbach/1255). Bei der weibl. Jugend B siegte Lisa Merget (SG Enkheim/1418) vor Lina Hubert (1379) und Alexandra Koetter (964), beide TV Seckbach. Den Dreikampf der männl. Jugend B entschied Bernd Knack (TV Seckbach/1330) für sich. Auf den Rängen zwei und drei platzierten sich Michel Neubauer (TV Seckbach/1296) und Lukas Gabel (SG Enkheim/1255). Wie schon in den letzten Jahren stellt die SG Enkheim die meisten Teilnehmer.

18. Mai 2006


Turnfest auf dem Lohrberg erwies sich wieder als Renner

 Die erwartete Marke von 300 Anmeldungen zum traditionellen Sportfest auf dem Lohrberg wurde durchbrochen. Es traten 327 Sportler im Alter von sieben bis zu 18 Jahren zu Dreikampf und Staffellauf an. „Die Veranstaltung findet traditionell am zweiten Mai-Wochenende statt“, erklärt der Leiter der Organisation, Kurt Sämann vom ausrichtenden TV Seckbach. Sie wurde trotz der schlechten Wetterprognose nicht in den September verlegt wie in den vergangenen zwei Jahren.

„Es sind dieses Jahr 191 Mädchen dabei “, sagt Sämann. In diesem Alter sei Sport bei den Mädchen noch sehr beliebt. Das bestätigt auch Anja Schwefje. Ihre beiden Töchter, die neunjährige Lea und die zwei Jahre jüngere Hanna, gehören zu den Teilnehmerinnen des traditionsreichen Turnfestes. „Lea ist zum vierten Mal mit von der Partie und macht auch sonst viel Sport.“ Neben Reiten und Einradfahren sei Leichtathletik eines ihrer Hobbys. Auf die Frage, wie sie das Turnfest findet, war die Antwort der Neunjährigen sehr klar: „Gut.“

Schon seit 56 Jahren findet das Turnfest auf dem Lohrberg im Wonnemonat statt. Ganz im Sinne des Initiators Walter Kolb, des damaligen Frankfurter Oberbürgermeisters. „Sein Ziel war es, die Frankfurter Turn- und Sportvereine hier auf dem Lohrberg zu einem großen Fest zusammenzubringen“, erläutert Sämann.

Diese Zusammenkunft ist auch den Teilnehmern aus den 15 Vereinen wichtig. „Ich mache gerne beim Lohrbergfest mit, weil man hier alle trifft“, begründet die 14-jährige Lisa Merget vom SG Enkheim ihr jährliches Erscheinen. Widerkommen. Für die Sieger der Staffelläufe gab es Wanderpokale, zudem zwölf Trophäen für die besten Dreikämpfer.

Die Titelträgerin bei den 17- bis 18jährigen Juniorinnen, Hannah Eckhoff von der SG Enkheim, verteidigte ihren Erfolg. Ihr männlicher Gegenpart, Christian Kremser von der SG Nied, wurde von Dennis Hesse von der SG Heddernheim. (mer)

Frankfurter Neue Presse, 18. Mai 2006


Flickflacks und Langhangkippen im HTV-Turnzentrum in Alsfeld
Tagebuch eines Traininglagers

Auf Einladung des Turngaus Frankfurt besuchten 22 junge Turnerinnen aus sechs Frankfurter Vereinen das Trainingslager für Nachwuchsturnerinnen in Alsfeld, das nach der Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal angeboten wurde. Auch diesmal war es wieder eine rundum gelungene Sache.

Dienstag, den 18. April:
Nach der Ankunft trafen sich alle im Turnzentrum und die Neulinge wurden von den „Alten“- manche hatten nämlich schon 2005 teilgenommen - in schöne Vier- oder Zweibettzimmer eingewiesen. Anschließend ging es ab in die Turnhalle.
Zu Beginn erklärte die Trainerin Christa Meyer den Ablauf der Woche und schon ging es los. Auf dem Programm stand Sprung mit Schwerpunkt Handstützüberschlag über den Sprungtisch. Zusätzlich wurden 12 weitere Stationen aufgebaut, an denen wir zu Zweit jeweils 15 Minuten trainierten, bevor gewechselt wurde. Nach dem Abendessen dachten wir, wir könnten uns ausruhen, da unsere Trainerin Christa Meyer sagte, wir sollten uns auf den Rücken legen, die Augen zumachen und uns konzentrieren. Doch plötzlich fing Musik an und alle sollten sich nach dieser Musik eigene Posen, Drehungen und Schritte ausdenken. Das sah ganz toll aus, da jeder etwas anderes machte. Hat Spaß gemacht. An diesem Tag wurde bis 21.30 Uhr trainiert, unterbrochen nur von der Mittagspause (60 Min.), der Kaffeepause (15 Min.) und dem Abendessen (60 Min.). Entsprechend waren wir schon am ersten Tag ziemlich geschafft.

Mittwoch, den 19. April:
Boden war angesagt, Schwerpunkt Überschläge vor- und rückwärts, Flickflack und Salto. An den 12 anderen Arbeitsstationen waren – wiederum zu Zweit - Kraft- Dehn- und Basisübungen zu absolvieren. Durch den ständigen Wechsel hatte man gar keine Zeit zum Ausruhen. Lustig ging es an der Flickflackstation bei Trainerin Beate Worst zu: Dort konnte man da so richtig aus dem Trampolin herausspringen und jeder hatte das Gefühl, einen tollen Flickflack gesprungen zu sein. Abends hatten wir frei für einen Besuch in Alsfeld, für Tischtennis, oder Billard. So langsam wurde der Muskelkater größer.

Donnerstag den 20. April,
Wie jeden Tag vor dem Frühstück hieß es um 8 Uhr morgens erst einmal Joggen, von allen „heiß geliebt“!!, aber brav absolviert. Heute kam der Stufenbarren dran und dies war für die Muskulatur schon sehr anstrengend. Schwerpunkt Felge vorlings - rücklings , Abwerfen und Langhangkippe. Damit hierfür die Kraft nicht ausging, waren unter den 12 Arbeitsstationen auch das Hochziehen an Tauen ohne Beine. Oh weh, das tat weh. Aber zu unserer Überraschung stellte sich der Erfolg bald ein. Plötzlich konnte jeder richtig „abwerfen“ und mancher schaffte ganz toll alleine oder nur mit kleiner Hilfe die Langhangkippe.
Das Aufwärmen machte an diesem Tag auch viel Spaß, da wir die großen Pettzibälle benutzen konnten. Abends arbeiteten wir weiter an unsere Gruppenchoreographie, dazu kamen akrobatische Bahnen und Bodenarbeit nach derselben Musik. Es wurde immer besser. Den Muskelkater spürte man gar nicht mehr, denn der war überall.

Freitag, den 21. April:
Der Schwebebalken war an der Reihe. Christa Meyer zeigte Handstand, halbe Drehungen und Bogengänge, Beate Worst Auf- und Abgänge. Ko-Trainerinnen Nina Turek und Laura Henke übernahmen gymnastische Teile und Drehungen, dazu wieder unsere Quälstationen für Beweglichkeit, Kraft und Ausdruck. Hier wurde auch eine halbe Stunde Step-Aerobic eingebaut, um Rhythmus und Konzentration zu üben. Na ja, ob es bei allen geklappt hat? Nach einer herrlichen Kaffeepause im Freien bei schönem Wetter und nochmals Schritt- und Sprungkombinationen am Boden für unsere Aufführung am Abend kam Stefanie Meyer, um uns vom Muskelkater zu befreien. Und sie machte dies gründlich mit vielen Übungen. In der Tat, am Samstag hatten wir keinen Muskelkater mehr, erstaunlich, denn wir dachten schon, er geht gar nicht mehr weg.
Abends hatten wir dann noch ein Highlight: Zu unserem eigenen großen Erstaunen war in nur vier Tagen für jeden eine ganz individuelle Kür auf die Musik „Thank you for the music“ entstanden. Unter den strengen Kampfrichterblicken von Beate und Theresa, die leider wegen Verletzung nicht mitturnen konnte, sah man erstaunlich gute Ergebnisse. Natürlich wurden alle Sieger geehrt, aber auch Schwachpunkte von den Kampfrichterinnen aufgezeigt.

Samstag, den 22. April
Früh ging es ans Aufräumen und nach einem sehr guten Abschlussfrühstück zum Packen und Abreisen. Alle Teilnehmerinnen verließen das Trainingslager hoch zufrieden und dankten den Trainerinnen für die sehr gute Vorbereitung, die didaktische Hilfen und die erfolgreiche Arbeit, die sie in dieser Woche geleistet haben. Das Trainerteam gab den Dank zurück und lobte seinerseits die tolle Trainingsmoral der Turnerinnen.


Hier ein Foto der diesjährigen Teilnehmerinnen:

26. April 2006 - Dieser Bericht wurde tageweise von den Turnerinnen geschrieben und anschließend zusammengefasst.


Kerstin Weil Geräte-Einzelmeisterin in der B8

Mit gut zwei Punkten Vorsprung gewann bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen des Turngaus Frankfurt in Kalbach Kerstin Weil vom VfL Goldstein den Titel im Vierkampf der Jugendturnerinnen B8 (Jg. 90 - 95). Die Goldsteinerin verwies mit 33,40 Punkten Paula Jansen vom TV Eschersheim (31,15) und ihre Vereinskameradin und Vorjahressiegerin Nina Pontoriero (30,9) auf die Plätze zwei und drei. Ihr höchste Punktzahl erzielte die Siegerin am Sprungtisch mit der drittbesten Tageswertung von 8,85 Punkten. Den Vierkampf der Jugendturnerinnen B7 (Jg. 92 – 95) sicherte sich Jennifer Klein von der TGS Vorwärts mit der beachtlichen Punktzahl von 35,55. Die nächste Plätze belegten ihre Vereinskollegin Felicitas Matthei (33.40) und Kyra Neuwirth vom TV Bad Vilbel (32,15). Ihre beste Leistung und damit gleichzeitig Tageshöchstwertung erzielte Jennifer Klein mit 9,10 Punkten am Stufenbarren.

Weitere Ergebnisse: Vierkampf Jugendturnerinnen B6 (Jg. 94 - 95): 1. Kira Weinberg (FTG/34,45), 2. Stephanie Matthei (TSG Vorwärts/33,50), 3. Michelle Halbwachs (TV Seckbach/33,10. Vierkampf Jugendturnerinnen B6: Siegerin Michèle Kunz (TV Seckbach/29,20). Vierkampf Jugendturnerinnen A8 –6 (Jg. 90/91): Siegerin: Anna Waldschmidt (Tschft. Griesheim/21,20).
Weitere Ergebnisse und die vollständige Siegerliste im Internet unter: www.turngau-frankfurt.de (ab 20.3., 15 Uhr)

Anmerkung zu den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner und Jugendturner
Die Ergebnisse werden den Presseorganen am Montagvormittag von Lutz Ullrich (Tel. (069) 53 05 87 30 oder email: ullrich@helling-und-ullrich.de)* übermittelt. Die vollständige Siegerliste steht ab Montagnachmittag ebenfalls im Internet unter: www.turngau-frankfurt.de

19. März 2006


Nils Hartmann und Gundula von Bachhaus Hessenmeister

Bei den diesjährigen Hessischen Hallenmehrkampfmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach wurde Nils Hartmann vom TV Okriftel neuer Titelträger bei den Männern. Mit 1729 Punkten verwies der Sieger seine seinen schärfsten Konkurrenten Peter Raabe (TV Idstein/1712 Punkte) auf den zweiten Platz. Vorjahresieger Oleg Anikin (TSV Remsfeld) und Manuel Odey (TV Okriftel) belegten mit jeweils 1689 Punkten gleichzeitig Rang drei. Der Sieger erzielte mit 7,09 sec sowohl über die 60m als auch mit 6,34 m beim Weitsprung jeweils Bestleistungen. Lediglich beim Kugelstoßen gelang ihm mit 9,32 m nur die viertbeste Weite. In dieser Disziplin überragte der Drittplatzierte Oleg Anikin mit 11,97 m.

Mit einem komfortablen Vorsprung von 34 Punkten sicherte sich Gundula von Bachhaus von der TSG Oberursel mit 1529 Punkten den Meistertitel bei den Frauen. Die Plätze zwei und drei waren hart umkämpft. Am Ende hatte Anna-Lena Haub (TV Nieder-Weisel) mit 1495 Punkten knapp die Nase vorn vor Julia Huhn (Eintracht Frankfurt/1493). Die neue Titelträgerin – Vorjahressiegerin Tanja Ries war nicht am Start – war mit 8,25 sec die Schnellste beim 60-Meter-Sprint und erreichte mit 9,96 beim Kugelstoßen die drittbeste Weite.

Hohe Punktzahlen aufgrund sehr guter Leistungen gab es bei der männl. Jugend 17-18 zu bestaunen. Andreas Wend vom LC Steinbach konnte seinen Vorjahrestitel unangefochten verteidigen. Mit 1745 Punkten verwies der alte und neue Meister seine Mitstreiter Konstantin Grismer (TSG Oberursel/1687) und Benjamin Heller (Alsfelder Sportclub/1665) auf die nächsten Plätze. Überragend beim Sieger die Bestweite von 14,33 m beim Kugelstoßen. In dieser Disziplin übertraf er die Konkurrenz um sage und schreibe 2,76 m! Den Dreikampf der weibl. Jugend 17-18 gewann mit deutlichem Vorsprung Gjylizare Haziri (TV Nieder-Weisel/1518) vor Juliane Nikolei (TSG Oberursel/1473) und Anja Undersbach (TGS Erbach/1466).

Die übrigen Sieger heißen:
Männl.Jugend 15-16: Aaron Knickel (TV Eintracht Glauberg/1857)
Weibl. Jugend 15-16: Karin Orth (TV Nieder-Weisel/1466)
Schüler: Steffen Klink (TSV Kirberg/1620)
Schülerinnen: Milena Wenzel (SKG Sprendlingen/1525)

An den Hessischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften hatten 142 Aktive aus 36 Vereinen teilgenommen. Mit 23 Wettkämpferinnen wies der Dreikampf der Schülerinnen das größte Feld auf. Die Titelkämpfe des Hessischen Turnverbandes wurden vom Turngau Frankfurt ausgerichtet.

15. März 2006


Volker Gilbert führt weiter den Turngau

Frankfurt. Der Vorsitzende des Turngaus Frankfurt Volker Gilbert (TSV Berkersheim) bleibt zwei weitere Jahre im Amt. Der 60-Jährige, der seit 1990 dem Vorstand angehört und bereits acht Jahre als Chef fungiert, wurde auf dem Gauturntag in Frankfurt-Ginnheim von den Delegierten aus 22 Vereinen einstimmig wiedergewählt. Gilberts Hauptaugenmerk gilt den Vorberei tungen für das Deutsche Turnfest, das 2009 in Frankfurt stattfindet. Besonderer Schwerpunkt ist hierbei die Organisation der Unterbringung der Teilnehmer in den 153 Frankfurter Schulen.

Neben dem Vorsitzenden wurden auch alle übrigen Mitglieder des Gauvorstandes, die zur Wahl standen (der Stellvertretende Vorsitzende Lutz Ullrich/TSG Nordwest, der Kassenwart August Seck/TV Eschersheim, die Vorsitzende des Fachbereichs Aus- und Fortbildung Renate Sämann/TV Seckbach und der Pressewart Günter Heidt/FTG) in ihren Ämtern bestätigt. Die Fachbereiche Sport sowie Sport für Ältere bleiben vorerst unbesetzt, da keine Kandidaten gefunden wurden. Nicht besetzt werden konnten auch die Posten der beiden Vorsitzenden der Turnjugend, da auf der Jugendvollversammlung niemand zur Verfügung stand. (löf)

Frankfurter Neue Presse, 15. März 2006


Gauturntag 2006 in Ginnheim
Volker Gilbert als Vorsitzender wiedergewählt
Der Turngau richtet den Blick nach vorn

Der Vorsitzende des Turngaus Frankfurt, Volker Gilbert (TSV Berkersheim) bleibt im Amt. Die 68 Abgeordneten aus 22 Vereinen haben ihren bisherigen Chef einstimmig für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Auch die übrigen Mitglieder des Gauvorstandes, die satzungsgemäß zur Wahl standen, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Es sind dies der Stellvertretende Vorsitzende Lutz Ullrich (TSG Nordwest), der Kassenwart August Seck (TV Eschersheim), die Vorsitzende des Fachbereichs Aus- und Fortbildung, Renate Sämann (TV Seckbach), und der Pressewart Günter Heidt (FTG). Die Fachbereiche Sport und Sport für Ältere bleiben vorerst unbesetzt, da keine Kandidaten gefunden wurden.

Nicht besetzt werden konnten auch die Posten der beiden Vorsitzenden der Turnjugend, da auf der Jugendvollversammlung niemand zur Verfügung stand. Allerdings hat sich, wie die Stellvertretende Vorsitzende Helen Rabe-Weber berichtete, in einer Sondersitzung ein Team von zwölf jungen Turnerinnen und Turnern aus sechs Vereinen bereit gefunden, sich unter Assistenz des Vorstandes einzuarbeiten und bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Dazu zählt die Vorbereitung des Kinderturnfestes ebenso wie die Mitgestaltung bei der Ausbildung von Übungsleiter-Assistenten. Von der Versammlung bestätigt wurden die Fachwarte und Fachwartinnen sowie der Geschäftsführer Volker Gilbert. Vor den Wahlen hatte der Turntag auf Antrag der Rechnungsprüfer den Kassenwart und den gesamten Vorstand entlastet.

In seinem Jahresbericht sagte der Vorsitzende, der gleichzeitig Vizepräsident des Hessischen Turnverbandes (HTV) ist, der Turngau müsse bestrebt sein, sich auf möglichst vielen Feldern und an vielen Orten zu präsentieren. Nach einem Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse im vergangenen Jahr kam er auf die zukünftige Arbeit sprechen. Im Vordergrund stehe selbstverständlich das Internationale Deutsche Turnfest (IDTF) 2009 in Frankfurt. Besonders erfreut zeigte sich Volker Gilbert über das große Engagement der Vereine bei der Schulerfassung. Bis auf einige wenige seien alle 153 Frankfurter Schulen auf die Vereine aufgeteilt.

Eröffnet wurde der Gauturntag mit einer munteren Gymnastik- und Tanzschau von Kindern und Jugendlichen des TSV Ginnheim. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzende des TSV Ginnheim, Dieter Fella und der Fahnenübergabe gedachte der Turntag der verstorbenen Turnerinnen Hanne Gärtner und Lilo Pleyer. Anschließend sprachen Stadtrat Dieter Bürger, HTV-Vizepräsident Karl-Heinz Bickel und Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn Grußworte. In seiner Rede wies der Vertreter der Stadt auf die beachtlichen städtischen Zuschüsse in den letzten Jahren hin, würdigte die Leistung des Turngaus und seiner Vereine, und sicherte beiden auch weiterhin finanzielle Unterstützung zu. Sowohl bei der unmittelbar bevorstehenden Fußball-WM als auch beim IDTF 2009 müsse Frankfurt ein guter Gastgeber sein. Beide Großereignisse – so Stadtrat Bürger - seien hervorragend geeignet, die Mainmetropole nach außen positiv darzustellen.

Über das Internationales Deutsche Turnfest informierte die Beauftragte des Deutschen Turner-Bundes, Maike Vatheuer, ausführlich in einem gesonderten Tagesordnungspunkt. Anhand von Video-Präsentationen erläuterte sie die Ergebnisse eines Turnfest-Workshops im vergangenen Februar und präsentierte den vorläufigen Zeitplan.

In weiteren Tagesordnungspunkten genehmigte der Turntag den Haushaltsplan für das Jahr 2006, wählte die Delegierten für den Landesturntag am 7. Mai in Gelnhausen und legte die Ausrichter und die Orte für den Gauhauptausschuss 2006 (TV Eschersheim), den Gauturntag 2007 (TG Höchst) und das Gaukinderturnfest 2007 (VfL Goldstein) fest. Günter Heidt

14. März 2006


Viel Prominenz auf der Geburtstagsfeier für Volker Gilbert

Bereits kurz nach elf Uhr standen die Gäste zu Gilberts Sechzigstem dicht gedrängt im nicht sehr großen Vereinsraum des TSV Berkersheim. Und in den nächsten Stunden gaben sich weitere Gratulanten buchstäblich die Klinke in die Hand.

An der Spitze der Prominenz, die zahlreich vertreten war, ist Rainer Brechtken zu nennen. Seinen für viele überraschenden Besuch begründete der Präsident des Deutschen Turner-Bundes dreifach: Zum einen halte er die Turngaue - neben den Vereinen - für die Basis der Turnerschaft und damit für besonders wichtig innerhalb der Verbandsstruktur. Zum zweiten wolle er dem Vorsitzenden eines wichtigen Turngaus und gleichzeitig dem Vizepräsidenten des Hessischen Turnverbandes (HTV) für dessen engagierte Arbeit danken. Der letzte Grund sei mehr in die Zukunft gerichtet: Bekanntlich werde ja das nächste Deutsche Turnfest in Frankfurt ausgerichtet, und da komme auf den Turngau und seinen Vorsitzenden eine Menge Arbeit zu. Nach dem bisherigen Einsatz von Volker Gilbert für dieses Top-Event habe er jedoch keine Bedenken, dass der Turngau unter seiner Führung die Aufgabe optimal lösen werde.

Die Glückwünsche der Stadt Frankfurt überbrachte der Bürgermeister und Sportdezernent Achim Vandreike. Weitere Gratulanten waren HTV-Präsident Rolf Dieter Beinhoff, HTV-Ehrenpräsident Werner Mais und der Stellvertretende Vorsitzende des TSV Berkersheim Günther Schulz.

Natürlich war auch der Turngauvorstand vertreten. Die Stellvertretenden Vorsitzenden Karin Patschke und Helen Rabe-Weber, die Vorsitzende für Aus- und Fortbildung Renate Sämann und Pressewart Günter Heidt gratulierten dem Jubilar und überreichten ihm die Geschenke, unter anderem die Große Friedrich-Ludwig-Jahn-Medaille des HTV mit einer persönlichen Widmung.

27. Februar 2006


Volker Gilbert feiert heute seinen 60. Geburtstag

Volker Gilbert feiert am Mittwoch, 22. Februar, seinen 60. Geburtstag. Der ehemalige Bankkaufmann ist Vorsitzender des Turngaus Frankfurt und Vizepräsident des Hessischen Turnverbands.

In diesem Funktionen kümmert er sich auch um die Vorbereitungen für das Deutsche Turnfest, dass 2009 in Frankfurt stattfindet. In Gilberts Hand es vor allem, die Unterbringung der Teilnehmer in Frankfurter Schulen und Schulen der Region zu organisieren.

Seit 1984 leitet Gilbert zudem den Turn- und Sportverein Berkersheim. Die Mitgliederzahl ist dort unter seiner Führung von knapp 300 auf rund 700 gestiegen.

Der gebürtige Bad Vilbeler lebt bereits seit 1968 in Frankfurts kleinstem Stadtteil. In seiner Freizeit steht der Vater zweier Zwillingstöchter dort mitunter auch auf der Bühne: mit der Theatergruppe seines TSV Berkersheim. Derzeit laufen Proben für die Komödie "Natur pur", die am 22. April Premiere feiern wird.

Frankfurter Rundschau, 22. Februar 2006


Volker Gilbert wird sechzig

Der Vorsitzende des Turngaus Frankfurt, seit kurzem Vizepräsident des Hessischen Turnverbands (HTV), begeht am 22. Februar seinen 60. Geburtstag.

Seine ehrenamtliche Tätigkeit begann der gebürtige Bad Vilbeler 1980 beim TSV Berkersheim, dessen Vorsitzender er von 1984 bis heute ist. Der Träger der Silbernen Ehrennadel des HTV und Inhaber des Ehrenbriefes mit Silberner Nadel des Deutschen Turnerbundes gehört seit 1990 dem Turngauvorstand an, zunächst als Stellvertretender Vorsitzender und seit 1998 als dessen Chef. Seitdem Frankfurt den Zuschlag für das nächste Deutsche Turnfest erhalten hat, schaltet er sich vehement in die Vorbereitungen für dieses Großereignis ein.

Als leidenschaftlicher Laienschauspieler steht Volker Gilbert auch in seinem Privatleben häufig auf der Bühne.

20. Februar 2006


Vereine machen Bestandsaufnahme in Frankfurter Schulen

Rund 65 Ehrenamtliche aus 30 Frankfurter Turn- und Sportvereinen werden in den nächsten sechs Monaten die 153 Frankfurter Schulen aufsuchen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Auftrag, unter Mithilfe der Hausmeister die einzelnen Objekte baulich, räumlich und mit allen sanitären und sonstigen Einrichtungen detailliert aufzunehmen. Das war das Ergebnis des ersten Vorbereitungstreffens zum nächsten Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt, zu dem der Turngau Ende Januar eingeladen hatte. Nachdem der Turngau selbst sich vor kurzem verpflichtet hatte, die Unterbringung und Versorgung der Turnfestgäste in den Frankfurter Schulen zu organisieren, sollten nun die Turnvereine in die praktische Arbeit eingebunden werden. Turngauvorsitzender Volker Gilbert erläuterte den 41 Vertreten aus 23 Vereinen den sog. Erfassungsbogen, der die einheitliche Grundlage für die detaillierte Bestandsaufnahme bildet. Von der Größe der Turnhalle, über Anzahl und Größe der Klassenräume bis zur Zahl der Waschbecken oder Steckdosen soll darin alles aufgezeichnet werden, was für eine mögliche Unterbringung von Turnfestgästen wichtig ist. Nach Auswertung der Bögen muss dann entschieden werden, ob die jeweilige Schule als Gemeinschaftsquartier geeignet ist oder welche Ergänzungen bzw. Verbesserungen die Stadt Frankfurt gegebenenfalls noch leisten müsste.

07. Februar 2006


Hallenkinderturnfest in Griesheim findet großes Interesse

Anlässlich ihres 150jährigen Bestehens fand das diesjährige Hallenkinderturnfest bei der Turnerschaft Griesheim 1856 e.V. in der Georg-August-Zinn-Schule statt. Das Engagement des Jubiläumsvereines wurde vor allem beim Auf- und Abbau deutlich. Die fleißigen Helferinnen und Helfer des Ausrichters arbeiteten zügig und mit großem Einsatz und stellten somit einen zeitgerechten Ablauf sicher. Der Verpflegungsstand, ebenso die Musikanlage sorgten für große Zufriedenheit bei den Zuschauern und der Turnjugend Frankfurt, die für Gesamtorganisation verantwortlich war.

Der bisherige Vorsitzende der Turnjugend Ralph Trollius konnte ab 14.00 Uhr in der gut gefüllten Schulturnhalle 150 Kinder aus neun Vereinen sowie deren Trainer, Eltern und alle anderen Interessierten begrüßen. Nach dem obligatorischen Einlaufen samt Vereinsschildern und anschließendem kindgerechten Aufwärmprogramm durch den ausrichtenden Verein konnten alle Fünf- bis Zwöfljährigen ihre Leistung zeigen, indem sie das zu Hause Gelernte vor großer Kulisse darboten. Auch diesmal konnten aus den sechs Turngeräten Boden, Barren, Reck, Sprung, Balken und Minitrampolin vier ausgewählt werden. Auf diesen vier Geräten wiederum mussten drei Übungselemente gezeigt werden, die je nach Schwierigkeitsgrad zwischen einem und acht Punkten wert waren.

Mit dem Hallenkinderturnfest will der Turngau – neben dem Kinderturnfest im Sommer - möglichst viele Kinder aus den Vereinsturnhallen locken, damit diese erste wettkampfähnliche Erfahrungen vor fremdem Publikum sammeln können. Damit möchte der Turngau Frankfurt einen Beitrag zur Weiterentwicklung im turnerischen Bereich leisten. Auch die nicht Leistungsorientierten sollen hier motiviert werden. Bemerkenswert war andererseits, dass manche Kinder bei maximal 84 möglichen Punkten auf 80 kamen. Jedoch nicht das Erreichen einer Höchstpunkzahl stand im Vordergrund, wichtig war vielmehr, dass die Kinder die für ihre Altersklasse notwendige Mindestpunktzahl und damit das sog. Kinderturnabzeichen erreichten. Und das gelang allen. Ihre Leistung wurde mit einer Urkunde, einem kleinen Präsent sowie mit Süßigkeiten belohnt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein bemerkenswertes Show-Programm der Turnerschaft Griesheim. Tänzer, Trampolinturner und Gerätturnerinnen am Boden und Balken verkürzten mit abwechslungsreichen Vorführungen die Zeit bis zur Siegerehrung. Auch dieses Mal war die Turnerschaft Griesheim unter der Leitung von Petra Schmidt wieder ein perfekter Ausrichter, der das Hallenkinderturnfest für alle Beteiligten zu einem schönen „Nachmittagserlebnis“ gemacht hat. Dafür ein großes Lob. Die Vertreterinnen des Turngauvorstands, Steffi Soßdorf und Helen Rabe-Weber, hatten im Vorfeld für die notwendigen Unterlagen gesorgt und halfen bei der Siegerehrung mit.

Um 17.00 Uhr verabschiedete Ralph Trollius als letzte Amtshandlung in seiner zweijährigen Amtszeit alle teilnehmenden Vereine mit der Hoffnung, dass das Hallenkinderturnfest 2007 auf ein ähnlich großes Interesse stoße. Vor genau zwei Jahren hatte er übrigens an gleicher Stelle seinen Einstand als Tuju-Vorsitzender gegeben. Helen Rabe-Weber dankte Ralph für sein Engagement und wünschte allen Teilnehmern und Besuchern einen guten Heimweg. Während die Turnerschaft Griesheim noch mit den letzten Aufräumarbeiten beschäftigt war, konnten alle Kinder glücklich und mit einer Erfahrung mehr nach Hause kehren. Auch sie freuen sich jetzt schon auf das Hallenkinderturnfest 2007 mit einem neuen Ausrichter.

Jan Steinhilber, 07. Februar 2006


180 Kinder aus zwölf Vereinen erlebten beim Turnfest ihren ersten Wettkampf
Der erste Schritt zum Titel

Griesheim. Darleen (10) und ihre Freundinnen Lisa (9) und Rabia (9) von der Sportgemeinschaft Riederwald sind erleichtert. Ihre jeweils drei Übungen an Schwebebalken, Reck und Bock sowie am Boden haben sie hinter sich, und das Kinderturnabzeichen so gut wie in der Tasche.

Trainerin Uschi Karczynski, die die jungen Turnerinnen, die von einer Kollegin trainiert werden, zum traditionellen Hallen-Kinder-Turnfest in die Sporthalle der Georg-August-Zinn-Schule begleitet hat, hat es nicht anders erwartet: «Das Schöne an dieser Veranstaltung, bei der die Kleinen erste Wettkampferfahrungen sammeln können, ist, dass nicht so sehr auf die Leistung gesehen wird. Wichtig ist, dass die Kinder ihre zwölf Übungen eigenständig und korrekt ausführen.»

Die Erfolgsquote der sechs- bis zwölfjährigen Teilnehmer, die unter den insgesamt sechs zur Auswahl stehenden Disziplinen – Boden, Sprung, Reck, Mini-Trampolin, Barren und Schwebebalken – vier aussuchen, ist entsprechend hoch. «Im Prinzip lassen wir niemanden, der sich bemüht, leer ausgehen», sagt Ralph Trollius (22), scheidender Jugendwart des Turngaus Frankfurt.

Der Zusammenschluss der Frankfurter Turner organisiert das alljährliche Hallen-Kinder-Turnfest seit über zwanzig Jahren. Obgleich die Leistungen der Teilnehmer von den Kampfrichtern bewertet würden und der Punktestand auf den Urkunden vermerkt sei, stünde bei dem Fest das Spielerische im Vordergrund. Der Nachwuchs solle behutsam an das Wettkampfgeschehen und die damit verbundenen Formalitäten gewöhnt werden.

«Die Kinder turnen hier vor Publikum, müssen sich bei den Kampfrichtern vorstellen und eine Mindestpunktzahl erreichen. In Ränge wollen wir die Schüler aber nicht pressen.»

Mit der Resonanz auf das Fest, das in diesem Jahr – anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Vereines – von der Turnerschaft 1856 Griesheim ausgerichtet wird, ist Trollius, der sein Amt als Jugendwart aus zeitlichen Gründen aufgeben muss, zufrieden. Rund 180 Nachwuchsturner aus insgesamt neun Vereinen seien diesmal an den Wettkämpfen beteiligt. Damit läge die Teilnehmerzahl zwar knapp unter der des Vorjahres, mit zusätzlich etwa 170 Zuschauern sei das Fest aber, wie immer, gut besucht.

Besonders zahlreich vertreten ist, wie schon in den vergangenen Jahren, die Turngemeinde Höchst 1847. Mit 43 Kindern, die jüngsten gerade einmal vier Jahre alt, ist Netta Fay in Griesheim angereist. Ob aus der Abteilung Leistungsturnen, Akrobatik oder Kinderturnen, die hauptamtliche Trainerin hat alle ihre Zöglinge zum Mitmachen motiviert. Und die Anstrengung hat sich gelohnt: Keiner der Nachwuchssportler geht ohne eine Urkunde, einen Kreisel und eine kleine Tüte mit Süßigkeiten nach Hause. Einzig der Sturz eines Trampolinspringers sorgt vorübergehend für Kummer. Doch der ungestüme Knirps tobt schon kurze Zeit später wieder mit seinen Freunden durch die Sporthalle.

Netta Fay ist mit den Ergebnissen ihrer Schützlinge zufrieden: «Die 15 Kampfrichter wissen, dass es beim Hallen-Kinder-Turnfest vor allem um Motivation, Turnbegeisterung und ums Mitmachen geht.» Die Trainerin wünscht sich indes, dass neben der TG Höchst und der Turnerschaft Griesheim auch die anderen Frankfurter Turnvereine einmal die Veranstaltung des Festes übernähmen. Momentan richteten die Höchster und die Griesheimer die Wettkämpfe gleichsam im Wechsel aus. «Deshalb wollte ich heute eigentlich die Bergen-Enkheimer ansprechen, ob sich bei ihnen nicht etwas machen ließe. Leider sind die Kollegen aber nicht hier.»

Frankfurter Neue Presse, Julie Bayer


Trampolin - Frankfurter Meisterschaft

Mit genau 100 Meldungen aus sieben Vereinen war die Trampolin Meisterschaft des Turngau Frankfurt am letzten Januar Sonntag stark frequentiert. Fachwart Manfred Weser zeigte sich mit der Organisation der Frankfurt FLYERS doch insbesondere mit der Qualität der gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Allein zwanzig Sportler qualifizierten sich für die Ende März stattfindende Hessenmeisterschaft. Und bei der abschließenden Siegerehrung in der Deutschen Turnschule, die der Gauvorsitzende Volker Gilbert vornahm, kam das auch durch den Applaus der über 200 Zuschauer noch einmal zum Ausdruck.

Neuer Stadtmeister wurde der noch Jugendliche Ivano Monaco von den Frankfurt FLYERS, der Martin Gatarski (SG Nied) und Andre Winter (TS Griesheim) trotz Abbruch der Vorkampfkür noch hinter sich ließ.

Ihren Titel in der offenen Klasse der Turnerinnen konnte mit Tageshöchstnote Vanessa Svatos (Frankfurt FLYERS) verteidigen. Es folgten Sarah Beutel und Anne Dorn, beide von der TS Griesheim.

Die Titel in der Klasse der 12-14 Jährigen gingen an Gero Weiland und Ann-Kathrin Klee (beide Frankfurt FLYERS). Im Wettkampf der Minis bis zu 11 Jahren siegten Lars Weiland (Frankfurt FLYERS) und Aileen Kaiml von der SG Nied.

Heinz-Peter Michels, 01. Februar 2006


Neuanfang bei der Turnjugend Frankfurt

Im Rahmen der Jugend-Vollversammlung der Turnjugend Frankfurt am 20.01.2006 in Niederursel konnte kein neuer Jugendvorstand gefunden bzw. gewählt werden. Somit blieben sowohl die Posten der Turnjugend-Vorsitzenden als auch die für Allgemeine Kinder- und Jugendarbeit sowie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vakant.
Sieht man die Sitzung allein von dieser Seite, dann sieht es um die Zukunft der Turnjugend Frankfurt, vor allem in Hinblick auf das Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt, schlecht aus. Positiv zu berücksichtigen ist jedoch, dass sich schon in Kürze ein Ausschuss mit einigen Jugendlichen und Interessierten treffen wird, der sich um die Arbeitsschwerpunkte und die Zukunftsgestaltung der Turnjugend kümmern wird.

Um 19.00 Uhr konnte Tuju-Vorsitzender Ralph Trollius (TSG Nordwest) 11 Delegierte aus 5 Vereinen sowie vier Vertreter vom Turngau-Vorstand begrüßen; eine Anzahl an Interessierten, die es schon seit einigen Jahren nicht mehr gab und zugleich Hoffnung für das Zukünftige gibt.

Neben den Berichten des Turnjugend-Vorstandes mit einem Rückblick auf die drei Schwerpunkte im Jahr 2005 (Hallenkinderturnfest in Griesheim, Gruppenhelfer-Lehrgang in Bonames und Gau-Kinderturnfest in Enkheim) einigte sich die Vollversammlung auf die Beibehaltung und rasche Umsetzung der bisherigen Schwerpunkte sowie die Vorbereitung eines möglichen Gruppenhelfer-Lehrganges mit dem Schwerpunkt „Gymnastik/Tanz“. Außerdem trugen die Absolventen des Gruppenhelfer-Lehrganges 2005 ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge vor, die größtenteils positiv waren und somit die Arbeit des bisherigen Turnjugendvorstandes lobten und anerkannten.

Der Tagesordnungspunkt 5 musste nach hinten verschoben werden, nachdem sich zunächst keiner der Anwesenden in den Jugend-Vorstand wählen lassen und somit die Nachfolge von Ralph Trollius, der nachzweijähriger Amtszeit aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierten konnte, antreten wollte.

Auch nach Wiederaufnahme des TOP 5 konnte trotz Zuspruch und vorhandenem Interesse kein neuer Jugend-Vorstand gewählt werden. Mangelnde Erfahrung bezüglich der Mitarbeit in der Tuju und eine fragliche breite Unterstützung, die erneut zu einer „Ein-Mann-Show“ führen könnte, wurden hier als Begründung genannt. Damit sind alle Kinder und Jugendlichen vorerst nicht mehr durch ein gewähltes Mitglied im Turngau-Vorstand vertreten.

Jedoch wurde unter der Patenschaft der ehemaligen Tuju-Vorsitzenden Helen Rabe-Weber ein Ausschuss mit allen Teilnehmern gebildet, die Interesse an einer Wiederauferlebung der Turnjugend Frankfurt und somit an einer kontinuierlichen Kinder- und Jugendarbeit im Turngau Frankfurt haben. Dieser Ausschuss wird sich schon im Februar treffen, um die kommende Gestaltung sowie die personelle Verstärkung der zukünftigen Turnjugend voranzutreiben. Ziel ist es, spätestens im nächsten Jahr einen kompletten Tuju-Vorstand zu bestimmen, der die Interessen nach außen vertreten wird.

Nach eineinhalb Stunden schloss der (nun) ehemalige Tuju-Vorsitzende Ralph Trollius die Sitzung und wünschte den Delegierten viel Erfolg für den Neuanfang innerhalb der Turnjugend Frankfurt. Auch er selbst wird in Zukunft als „Teamer“ weiterhin mitwirken und somit seine Erfahrungen weitergeben können.

Jan Steinhilber, 29. Januar 2006


Trampolin Gaumeisterschaft

Mit der Frankfurter Meisterschaft beginnt Ende Januar die diesjährige Trampolin Wettkampf Saison, insgesamt haben sieben Turngau Vereine genau 100 Meldungen abgegeben. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine erneute Steigerung.

Ausrichter sind die Frankfurt FLYERS, die im Leistungszentrum des Deutschen Turner-Bundes in der Otto-Fleck-Schneise die Veranstaltung organisieren. Sie beginnt am Sonntag, den 29.1. 2006 um 12.00 Uhr, für die Zeit von 15.00-16.00 Uhr sind die Finals vorgesehen.

In den sechs Altersgruppen, Minis bis zu 11 Jahren, Schüler 12-14 Jahre und die offene Klasse, jeweils für beide Geschlechter, sind die Frankfurt FLYERS allein in fünf Klassen Titelverteidiger, die SG Nied gewann 2005 einmal. Ebenfalls am Start sind die TS Griesheim, TG Zeilsheim, TGS Vorwärts, SV Bonames und der TSV Sachsenhausen.

Hier die Meldezahlen und der vorgesehene Zeitplan:
 

Altersklasse Meldungen Startzeit
Minis weiblich 36 12.00 h
Minis männlich 5 13.00 h
Schüler 13 13.00 h
Schülerinnen 34 13.30 h
offene Klasse weiblich 3 14.30 h
offene Klasse männlich 9 14.30 h

Heinz-Peter Michels
Vorsitzender FLYERS
24. Januar 2006