Presse-Archiv 2005

Förderin des Kunstturnen - Trauer um Hanne Gärtner (24. Dezember 2005 - FR)
Turner trauern um Hanne Gärtner (24. Dezember 2005 - FNP)
Hanne Gärtner gestorben (22. Dezember 2005)
Alle Jahre wieder: Die Frankfurter Gymnastikschau begeistert Zuschauer (25. November 2005)
Die Vorbereitungen für das Deutsche Turnfest 2009 laufen - Was ist bisher geschehen? (24. November 2005)
Turner zeigten tolle Leistung (Frankfurter Rundschau, 14. November 2005)
TG Frankfurt/TSG Nordwest siegt auf ganzer Linie - Gerätemannschaftsmeisterschaften des Turngaus Frankfurt schwach besetzt (14. November 2005)
Volker Gilbert wird Vizepräsident im Hessischen Turnverband (12. November 2005)
Volker Gilbert HTV-Vizepräsident (11. November 2005 - FNP)
Turngau lädt zur Gymnastikschau (11. November 2005 - FNP)

Erfolgreiche Trainerfortbildung an Stufenbarren und Boden (07. November 2005)
Gauhauptausschuss tagt in Höchst (07. November 2005)

Riesenandrang beim Gruppenhelfer-Lehrgang (28. Oktober 2005)
Lilo Pleyer gestorben (24. Oktober 2005)
55. Lohrbergfest: Ausrichter TV Seckbach rundum zufrieden (21. Oktober 2005)
Streetdance-Wochenende mit großer Resonanz (24. September 2005)
Wir setzen zum großen Sprung an - Bericht vom Gaukinderturnfest 2005 (20. Juni 2005 - FNP)
Sandra Finger Geräte-Einzelmeisterin der Seniorinnen - Frankfurter Erfolge bei den Hessischen Einzelmeisterschaften der über-17-Jährigen (26. April 2005)
29 Kampfrichterinnen bilden sich fort - Teilnehmerzahlen nehmen zu (25. April 2005)
Sport, Natur und Kultur – eine gesunde Mischung für Wanderfreunde - Die Turngauwanderung an Karfreitag bietet viel Abwechslung (19. April 2005)
Riesenbeteiligung bei den Geräte-Einzelmeisterschaften - 167 Turnerinnen an den Geräten (08. April 2005)
Erstes Turn-Trainingslager Turngau Frankfurt (04. April 2005 - Bericht von Christa Meyer und den Teilnehmerinnen)
Gauturntag 2005: Junge Frauen haben Ämter übernommen (21. März 2005 - Frankfurter Rundschau)
Gauturntag 2005: Bisherige Vorstandsmitglieder wiedergewählt (20. März 2005)
Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner (17. März 2005)
Kampf an Ringen und Reck (14. März 2005 - Frankfurter Rundschau)
Riesenbeteiligung bei den Trampolinmeisterschaften (08. März 2005)
Frankfurt Flyers stellen gleich fünf Stadtmeister (08. März 2005 - Frankfurter Neue Presse)
Großer Zulauf beim Turnfest der Kinder (21. Februar 2005 - Frankfurter Rundschau)
Hallenkinderturnfest 2005 (21. Februar 2005)
Vorstand trifft sich zum Neujahrsempfang - Erste Einstimmung auf das Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt (30. Januar 2005)


Förderin des Kunstturnen - Trauer um Hanne Gärtner

Die Turnfamilie trauert um Hanne Gärtner, die am 18. Dezember im Alter von 78 Jahren verstorben.

Das Ehrenmitglied des Turngaus Frankfurt war als Schwimmerin und Kunstspringerin aktiv, bevor sie sich dem Turnen verschrieb. Dort übte sie fast 30 Jahre lang zahlreiche Ämter sowohl im Verein und im Turngau als auch im Hessischen Turnverband sowie dem Deutschen Turner-Bund aus. 1980 erwarb sie die internationale Kampfrichter-Lizenz und wurde mehrfach bei Länderkämpfen der Kunstturnerinnen eingesetzt. Zudem war  Hanne Gärtner Mitbegründerin der Turngemeinschaft Frankfurt, die bis heute Kunstturn-Talente fördert und der sie bis zum Jahr 2000 selbst vorstand.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 28. Dezember 2005 um 11.30 Uhr auf dem Frankfurter Hauptfriedhof statt.

Frankfurter Rundschau, 24. Dezember 2005


Turner trauern um Hanne Gärtner

Frankfurt. Im Alter von 78 Jahren ist Hanne Gärtner, Ehrenmitglied des Turngau Frankfurt, verstorben. Hanne Gärtner, die ihre sportliche Laufbahn als Schwimmerin und Kunstspringerin begann, war fast dreißig Jahre als Funktionärin auf Vereins- und Verbandsebene tätig. Für den Deutschen Turner-Bund (DTB) war sie national und auch international als Kampfrichterin im Einsatz.

Dem Vorstand des Turngaus Frankfurt gehörte Hanne Gärtner von 1973 bis 1998 in verschiedenen Funktionen an, unter anderem als Stellvertretende Vorsitzende sowie Kommissarische Vorsitzende. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit galt dem Kunstturnen der Frauen. Dank ihrer Initiative wurde im Jahre 1982 die Turngemeinschaft (TG) Frankfurt mit dem Ziel ins Leben gerufen, die weiblichen Talente aus der Region zu fördern. Der TG Frankfurt stand sie bis zum Jahr 2000 vor.

Für ihre großen Verdienste erhielt Hanne Gärtner die Friedrich-Ludwig-Weidig-Plakette des Hessischen Turnverbandes (HTV), die Sportplakette der Stadt Frankfurt und den Ehrenbrief des DTB. (fnp)

Frankfurter Neue Presse, 24. Dezember 2005


Hanne Gärtner gestorben

Das Ehrenmitglied des Turngaus Frankfurt, Hanne Gärtner, ist am 18. Dezember im Alter von 78 Jahren verstorben. In jungen Jahren als Schwimmerin und Kunstspringerin aktiv, hatte Hanne Gärtner später ihr Leben voll und ganz dem Turnen und dem Sport verschrieben. Bis zum Jahre 2000 war sie fast dreißig Jahre lang in zahlreichen Ämtern auf Vereins- und auf allen Verbandsebenen bis hin zum Deutschen Turner-Bund (DTB) national und international ehrenamtlich tätig. Für ihre großen Verdienste erhielt Hanne Gärtner die Friedrich-Ludwig-Weidig-Plakette des Hessischen Turnverbandes (HTV), die Sportplakette der Stadt Frankfurt und den Ehrenbrief des DTB.

Dem Vorstand des Turngaus Frankfurt gehörte die Verstorbene von 1973 bis 1998 in verschiedenen Funktionen an, viele Jahre als Stellvertretende Vorsitzende (1980-98) und für eine Interimszeit (1984-85) kommissarisch auch als Vorsitzende. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit galt dem Kunstturnen der Frauen. Aufgrund ihrer Initiative wurde im Jahre 1982 die Turngemeinschaft (TG) Frankfurt gegründet mit dem Ziel, die zahlreichen weiblichen Kunstturn-Nachwuchstalente aus den Frankfurter Vereinen zu fördern. Nicht zuletzt Ihrem Engagement in diesem Verein, dem sie von Anfang an bis zum Jahre 2000 vorstand, ist es zu verdanken, dass die jungen Turnerinnen der TG Frankfurt zunächst in die Landes- und mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga 1999 in die nationale Spitze vorstießen. Zahlreiche Einzel- und Mannschaftstitel sind auf diesem Weg zu verzeichnen.

Einen großen Teil der Zeit, die sie dem Sport widmete, verbrachte Hanne Gärtner in den letzten Jahren als Kampfrichterin auf nationaler und internationaler Ebene. Bereits 1972 erhielt sie die Landeslizenz, sechs Jahre später die Bundeslizenz für das Kunstturnen der Frauen. Seit ihrer 1. Internationalen Kampfrichter-Prüfung 1980 wertete Hanne Gärtner in und außerhalb Deutschlands auf zahlreichen hochkarätig besetzten Turnländerkämpfen der Frauen.

Der Turngau Frankfurt verliert mit Hanne Gärtner eine engagierte große Turnerin.

22. Dezember 2005


Alle Jahre wieder: Die Frankfurter Gymnastikschau begeistert Zuschauer

Eine bis zum letzten Platz besetzte Turnhalle, abwechslungsreiche Darbietungen mit teilweise beachtlichem Niveau und ein begeistert mitgehendes Publikum, so kennen seit mittlerweile 22 Jahren viele Frankfurter die alljährlich wiederkehrende Frankfurter Gymnastikschau. Auch diesmal war es nicht viel anders.

Der Turngau Frankfurt hatte zum 22. Mal zu dieser unterhaltsamen Show aus den Bereichen Turnen, Tanz, Gymnastik und HipHop in die Sporthalle an der Wächtersbacher Straße eingeladen. 26 meist jugendliche Gruppen aus Frankfurt und Umgebung, darunter erfreulicherweise einige Gruppen mit Kindern im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, waren der Einladung gefolgt und zeigten ihr Können. Von den zuständigen Fachwartinnen Jasna Volk und Stephanie Hoffmann perfekt organisiert, präsentierte ihre mitverantwortliche Kollegin Tanja Deeg den Besuchern ein unterhaltsames Dreistunden-Programm.

Auch in diesem Jahr lag das Schwergewicht wieder auf dem Tanz, wobei das Spektrum vom Jazztanz, über Streetdance bis zum klassischen Ausdruckstanz reichte. Hier konnten die Zuschauer eine ganze Reihe von Darbietungen bewundern, die choreografisch anspruchsvoll gestaltet und höchst professionell einstudiert waren. Ausgesprochene Glanzlichter in diesem Bereich boten der TV Hausen (bei Offenbach), die Dance Company Frankfurt, der TV Münster und die „Turn Class Number One“ vom SV Dreieichenhain. Aber es gab auch anderes zu sehen: Kinder und Jugendliche vom TSV Sachsenhausen führten schon beachtliche Sprünge auf dem Trampolin aus und die jugendlichen Turnerinnen und Turner der TG Zeilsheim bewiesen wieder einmal, wie ästhetisch und attraktiv anzuschauen das Rhönradturnen ist. Eine Vorführung ganz besonderer Art zeigte der RSC Frankfurt: Zwei junge Paare, davon jeweils eine Frau und ein Mann im Rollstuhl, bewiesen, dass auch Menschen mit Handicap Freude beim Tanzen haben können.

Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung, an der sich die Besucher mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder erfreuen können.

25. November 2005


Die Vorbereitungen für das Deutsche Turnfest 2009 laufen - Was ist bisher geschehen?

Die Vorbereitungen für das nächste Deutsche Turnfestes 2009 in Frankfurt am den Main haben bereits begonnen. Fest steht bisher, dass der „Verein Deutsche Turnfeste“ (VDT) für den Deutschen Turnerbund (DTB) die Gesamtorganisation übernimmt. Teilaufgaben sollen an bestimmte Organisationen, Gruppen oder Einzelpersonen delegiert werden. Der VDT tritt Anfang des nächsten Jahres zusammen, um die Organisationsstruktur festzulegen, den Ablaufplan im Groben zu erstellen und die wesentlichen Aufgaben zu verteilen.

Bereits im Vorfeld hat sich der Turngau Frankfurt in Abstimmung mit dem VDT und dem Hessischen Turnverband (HTV) bereit erklärt, in enger Zusammenarbeit mit den Frankfurter Turn- und Sportvereinen die Unterbringung der Turnfestgäste in den Frankfurter Schulen zu organisieren und die Betreuung während des Turnfestes zu übernehmen.

In der Zwischenzeit haben sich der Präsident des Hessischen Turnverbandes, Rolf Dieter Beinhoff, die Organisationsleiterin des VDT, Maike Vatheuer und der Turngauvorsitzende Volker Gilbert mit den Vertretern vom Sportamt und vom Schulamt der Stadt Frankfurt zusammengesetzt. In zwei Gesprächsrunden wurden Grundlinien der Vorgehensweise abgesprochen. Die Vertreterin des VDT, Maike Vatheuer, brachte die Erfahrungen aus den letzten Deutschen Turnfesten, vor allen aber aus dem 2005 in Berlin mit ein. Auf ihren Vorschlag hin soll auch in Frankfurt eine grundlegende Bestandsaufnahme aller Frankfurter Schulen vorgenommen werden. Hierzu soll ein sog Erfassungsbogen erstellt werden, mit dem Mitarbeiterteams Klassenräume, Turnhallen, sanitäre Einrichtungen und sonstige Ausstattungen der Schulen erfassen und deren Zustand festhalten.

In den Gesprächen stellte sich heraus, dass die 152 Schulen in Frankfurt nicht ausreichen, um die erwarteten 65.000 Übernachtungsgäste für die Gemeinschaftsquartiere unterzubringen. Man wird also auch auf die Schulen in der Umgebung von Frankfurt zurückgreifen müssen, wobei darauf geachtet werden soll, dass die Turnfestgäste mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 30 Minuten die zentralen Wettkampfstätten im und um das Messegelände erreichen können. Mit den umliegenden Turngauen Offenbach-Hanau, Main-Taunus, Main-Rhein, Wetterau-Vogelsberg und Feldberg wird in Kürze Kontakt aufgenommen, damit auch dort die infrage kommenden Schulen erfasst werden können. Zuvor muss von den zuständigen Bürgermeistern oder Landräten die grundsätzliche Zustimmung zur Nutzung der Schulen eingeholt werden.

24. November 2005


Turner zeigen tolle Leistungen
Den Mannschaftsmeisterschaften des Frankfurter Turngaus fehlen die Teilnehmer / Geringes Interesse an Geräten

Ob am Reck, an den Barren oder den Ringen: Die Jugend-Turner gaben am Samstag bei den Mannschaftsmeisterschaften des Frankfurter Turngaus alles. Doch das Interesse am Geräteturnen lässt nach.

Mit nacktem Oberkörper marschiert Julian auf die Barren zu. Für einen 15-jährigen ist er ziemlich muskulös. Ein Mannschaftskollege pfeift ihm augenzwinkernd hinterher. Ein anderer im blauen Dress filmt mit, wie sich Julian in den Handstand drückt. Langsam streckt er die Beine auseinander und wieder zusammen. Ein Sprung zur Seite, und Julian steht. Applaus von der Tribüne.
Die Teams der TSG Nordwest und der SG Enkheim gaben in der Turnhalle am Martinszehnten ihr Bestes. Von den ganz Kleinen bis zu den 18-Jährigen. Wenn auch manchen die Konkurrenz fehlte: Die Enkheimer Felix und Johannes etwa traten bei den Elf- und Zwölfjährigen alleine an. "Früher kam auch noch die Eintracht", sagte Wettkampfleiter Lutz Ullrich. "Aber die bekommen kein Team mehr zusammen." Letztlich erschienen nur 30 Jugendliche zu den Gau-Mannschaftsmeisterschaften.
Aber mit den Leistungen derjenigen, die kamen, war Lutz Ullrich "super zufrieden". Ob beim Flickflack auf der Matte oder beim Überschlaf übers Sprungbrett und über den Tisch. Oder am Reck, so wie Andreas Frieb von der TSG Nordwest: Mehrmals schwingt er elegant um die Stange herum. "Ui, was der kann!", staunt ein kleiner Junge. Nur die Arme sind manchmal nicht ganz durchgestreckt. Deshalb gibt es "nur" 7,4 von zehn Punkten. Der 16-jJährige ist trotzdem zufrieden. "Ich versuche, immer mein Bestes zu geben und den Kleinen ein Vorbild zu sein", sagt Andreas, der auch am Olympia-Stützpunkt in Frankfurt trainiert.

"Den Schmerz vergisst man"

Sein Vereinskollege Julian will ebenso als Vorbild dienen. An den Barren turnte er diesmal trotz einer Muskelzerrung an der Lende. "Aber den Schmerz vergisst man beim Turnen", meint Julian, der vor kurzem von der TSG Oberrad kam. Auch seine Freunde würden es "cool" finden, was der 15-Jährige leistet. Es selbst mal probieren wollen sie aber trotzdem nicht, "dabei würde ich mir etwas mehr Konkurrenz wünschen", sagt Julian. Im Lauf der Jahre hat Geräteturnen an Popularität verloren, und wer doch Interesse hat, hört oft im Jugendalter auf. Selbst Andreas dachte schon mal übers Aufhören nach. "Aber ich turne seit dem Kindesalter", räumt der 16-Järige ein, "und es inspiriert mich immer wieder". Dank seiner Leistungen lag sein TSG-Team schon beim ersten Meisterschafts-Durchgang vor drei Wochen vorn. Diesmal holten die 16- bis 18-Jährigen der SG Enkheim zwar auf - doch die Nordwest-Turner gewannen hauchdünn. Unter Beifall gingen Andreas und seine beiden Teamkollegen im Handstand aufs Siegerpodest zu. Am 26. und 27. November dürfen sie bei den Hessischen Meisterschaften in Limburg antreten

14. November 2005, Carsten Preag, Frankfurter Rundschau


TG Frankfurt/TSG Nordwest siegt auf ganzer Linie
Gerätemannschaftsmeisterschaften des Turngaus Frankfurt schwach besetzt
Im Finale der Gerätemannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner hat die Startgemeinschaft aus Turngemeinschaft Frankfurt und TSG Nordwest den Titel in der Leistungsklasse B9 gewonnen. Mit 131,60 Gesamtpunkten aus den zwei Durchgängen (1. Wettkampf: 66,35 P.) verwies die in Führung liegende Kombi-Riege in der Sporthalle in Kalbach die SG Enkheim (129,45/62,25) knapp auf den 2. Rang.
Bester Einzelturner in der Siegermannschaft war Andreas Frieb mit 31.75 Punkten vor Phillip Schäfer (30,10). Beide Athleten hatten alle sechs Geräte geturnt, auch wenn nur an vier Geräten jeweils die beiden besten Wertungen zählten. Die Tageshöchstnoten erzielten Odin Wörner mit 9,40 und Christian Stolzki mit 9,30 Punkten am Seitpferd, beide von der SG Enkheim. In der Leistungsklasse B8 holte sich die Riege aus TG Frankfurt und TSG Nordwest mit 188,00 Punkten (1, Durchgang 90,10 P.) bei drei gewerteten Turnern im Alleingang die Siegerauszeichnung.
Alle drei Siegerteams nehmen an den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften am 26. und 27. November in Limburg teil. Mit sieben Mannschaften aus nur zwei Vereinen war die Beteiligung an den Titelkämpfen in diesem Jahr sehr mäßig.

14. November 2005


Volker Gilbert wird Vizepräsident im Hessischen Turnverband

Der Landeshauptausschuss des Hessischen Turnverbandes (HTV), das oberste Beschlussgremium zwischen den Turntagen, hat den Vorsitzenden des Turngaus Frankfurt, Volker Gilbert, ins HTV-Präsidium gewählt. Der Frankfurter ist als einer von fünf Vizepräsidenten für den Bereich Marketing verantwortlich. Dieses Amt ist seit mehreren Jahren vakant und konnte beim letzten Landesturntag in Obertiefenbach nicht besetzt werden. Die Wahl von Volker Gilbert muss noch beim nächsten Landesturntag 2006 in Gelnhausen bestätigt werden. Der Turngauvorsitzende arbeitet bereits seit längerer Zeit in verschiedenen Gremien des Hessischen Turnverbandes mit, unter anderem im Ausschuss Kommunikation und Organisation. Befragt warum er sich gerade jetzt bereit gefunden habe, für das HTV-Präsidium zu kandidieren, sagte Volker Gilbert: „Ich möchte auch an dieser Stelle im HTV bei der Vorbereitung und Organisation für das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt aktiv mitarbeiten und versuchen, die notwendigen Beiträge und Impulse für das Gelingen dieses Großereignisses leisten“.

12.November 2005


Volker Gilbert HTV-Vizepräsident

Bad Vilbel. Der Landeshauptausschuss des Hessischen Turnverbandes (HTV) hat sich auf seiner Sitzung in Neuenstein-Aua um zwei Mitglieder vergrößert. Mit den einstimmigen Wahlen von Volker Gilbert (Frankfurt) zum Vizepräsidenten Marketing und Rolf Byron (Waldems) zum Vizepräsidenten Gesellschaftspolitik ist das Präsidium des größten hessischen Sportverbandes nun komplett besetzt. Die Wahlen müssen noch beim im kommenden Jahr in Gelnhausen stattfindenden Landesturntag bestätigt werden.

Verabschiedet wurde von den 52 Delegierten aus den 20 Turngauen der Haushalt für das Jahr 2006. Auf Grund gestiegener Kosten werden die Meldegebühren für die Übungsleiter-Aus- und -fortbildungen deutlich erhöht. Erstmals müssen auch aus den Rücklagen Mittel dem laufenden Haushalt zugeführt werden, um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Vom Hessischen Innenministerium bekam der HTV einen Scheck in Höhe von 30 000 Euro zur Anschaffung von Sportgeräten. Für das Landesturnfest 2008 bewarben sich Baunatal, Gießen und Darmstadt als Ausrichter. (löf)

Frankfurter Neue Presse, 11. November 2005


Turngau lädt zur Gymnastikschau

Zur 21. Frankfurter Gymnastikschau in der Fabriksporthalle (Wächtersbacher Straße) erwartet der veranstaltende Turngau Frankfurt am morgigen Samstag 26 Vereinsgruppen. In dem um 16 Uhr beginnenden zweistündigen sehr vielseitigen Programm werden Tänze verschiedener Richtungen wie HipHop, Modern-Dance oder Showtanz sowie Darbietungen aus allen Bereichen des Turnens vorgeführt. Darunter auch die publikumswirksamen Disziplinen Trampolin und Rhönradturnen. Der Eintritt zur Gymnastikschau ist frei. (löf)

Frankfurter Neue Presse, 11. November 2005


Konterschwung und Flic-Flac
Erfolgreiche Trainerfortbildung an Stufenbarren und Boden

Sechs Übungsleiterinnen, begleitet von je zwei Turnerinnen aus dem eigenen Verein, hatten sich in der Turnhalle der FTG am Rebstöcker Weg eingefunden, um an der Trainerfortbildung teilzunehmen. Da der Teilnehmerkreis relativ klein und überschaubar war, konnte in der Zeit von 9 bis 16 Uhr intensiv trainiert und gearbeitet werden.

Nach gemeinsamem Aufwärmen wurden die Gruppen geteilt. Gruppe A ging unter der Leitung von Rainer Kalmbach zum Stufenbarren, die Gruppe B mit Trainerin Christa Meyer zum Boden. In diesem ersten Programmteil konnten die Trainerinnen den methodischen Aufbau der Bewegungstechnik, eine Grundvoraussetzung für die neuen Elemente, und besonders die Hilfestellung an den Turnerinnen erlernen.

Am Stufenbarren wurden u. a. Konterschwung, freie Felge, Rückschwung in den Handstand und Abgänge geübt. Am Boden standen Stabilisationstraining in Verbindung mit Handstand, Überschläge, Sitzbogengang, Flic-Flac-Bewegungen mit akrobatischen Elementen, Salti in Verbindung mit anderen Elementen und Ansatz zu freien Überschlägen auf dem Trainingsprogramm.

Nach leckerem Mittagessen an schön gedeckten Tischen im FTG-Restaurant Schöners machten die Gruppen mit dem Wechsel der Geräte weiter. In der Abschlussbesprechung am Ende des Kurses hoben alle Teilnehmerinnen lobend hervor, dass sie in dieser Fortbildung viele neue methodische Teile erlernt und wichtige didaktische Anregungen erhalten hätten. Wichtig für die Trainer war auch, dass ihnen gezeigt wurde, wie sie - vor allem bei neuen schwierigen Elementen - die richtige Hilfestellung für die eigenen Turnerinnen leisten können. Mit dieser Kenntnis hätten sie nun die Sicherheit, diese Elemente in ihren Vereinen mit den Turnerinnen weiter zu trainieren. Die Turnerinnen selbst hatten an diesem Tag manche Grobform der Elemente erlernt, auch wenn es – was die korrekte Ausführung betrifft - noch einiges zu verbessern gilt. Ausbildungsleiterin Christa Meyer jedenfalls zeigte sich mit dem Ergebnis des Lehrgangs höchst zufrieden, denn die gesteckten Ziele seien ausnahmslos erreicht. Eine Wiederholung der Fortbildung ist in einem Jahr am 28. Oktober 2006, am letzten Herbstferientag, vorgesehen.

Christa Meyer/Günter Heidt
07. November 2005


Talentsichtung: Zusammenarbeit mit Schule und Kindergarten ist wichtig
Gauhauptausschuss tagt in Höchst

Beim diesjährigen Gauhauptausschuss in Höchst standen die Themen Talentsichtung, Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein sowie die Qualifikation der Trainer im Mittelpunkt der Diskussion. Darüber hinaus interessierten sich die 24 Vertreter aus acht Turngauvereinen brennend, etwas über den Stand der Vorbereitungen für das Internationale Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt am Main zu erfahren. Turngauvorsitzender Volker Gilbert berichtete ausführlich darüber, was bis heute an Aktivitäten gelaufen ist und welche Aufgaben der Turngau und seine Vereine zu schultern haben. Nach den bisher mit den Hauptverantwortlichen getroffenen Vereinbarungen wird der Turngau Frankfurt die Unterbringung und Betreuung der Turnfestgäste in den Frankfurter Schulen zu organisieren haben. Näheres finden Sie demnächst auf der TG-Seite unter dem Stichwort „IDTF 2009“.

Nach einer kurzen Nachlese über die Veranstaltungen im zu Ende gehenden Jahr 2005 wurden die wichtigsten Termine im kommenden Jahr vorgestellt. Neben den jährlich wiederkehrenden Ereignissen sind die Hessischen Leichtathletik-Hallenmehrkampfmeisterschaften am 12. März in der Leichtathletikhalle in Kalbach ein Höhepunkt des Wettkampfgeschehens in Frankfurt. Noch im Dezember dieses Jahres ist eine sog. Mini-Olympiade der jugendlichen Turner und Turnerinnen geplant. Birte Hessler, die Fachwartin für das Kunstturnen der Frauen und Initiatorin, will mit dieser Veranstaltung in der Deutschen Turnschule die Talente aus den Vereinen sichten und langfristig fördern. Auch die Schulen sollen in diesem Konzept eingebunden werden. Mit einer großen Talentsichtung im Trampolinturnen vor zwei Jahren hatte der Turngau Frankfurt schon einmal großen Erfolg. Damals hatten über 150 Jugendliche teilgenommen, die meisten allerdings aus Schulen. Von ihnen werden 50 besonders talentierte Jungen und Mädchen dauerhaft gefördert.

Die Mehrheit der Anwesenden begrüßte die geplante Talentsichtung. Fachwarte und Vereinsvertreter betonten noch einmal, wie wichtig die Zusammenarbeit der Vereine mit den Schulen und auch mit den Kindergärten sei, damit die Vereine auch in Zukunft Mitglieder im Kindesalter gewinnen könnten. In diesem Zusammenhang erwähnte der Vorsitzende des Frankfurter Turnvereins 1860, Hans Buskase, dass er in seinem Verein leider kein Kinderturnen anbieten könne, weil ihm dafür die qualifizierten Trainer fehlten. In seinem Projekt „Fun for Kids“ schnupperten eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen in die verschiedenen Sportarten hinein, aber ausgerechnet die für das Turnen Talentierten könnten bei ihm weder entdeckt noch gefördert werden. Dieses Beispiel zeige, betonten die Vereins- und Turngauvertreter einmütig, welch große Bedeutung die Trainer- und Übungsleiterausbildung habe. Der Vorstand versicherte, dass dieses Thema auf seiner Agenda bleibe.

07. November 2005


Riesenandrang beim Gruppenhelfer-Lehrgang

Sage und schreibe 33 neue Gruppenhelfer konnte die Turnjugend Frankfurt unter der Führung von Helmut Kalbskopf zwischen Juni und Oktober 2005 ausbilden. Der Andrang in diesem Jahr war so groß, dass sogar eine Warteliste eingerichtet werden musste. Hier müssen sich die Verantwortlichen überlegen, wie mit diesem großen Interesse im kommenden Jahr umgegangen wird.
Nach dem obligatorischen Vortreffen und dem anschließenden Turnjugend-Wochenende in Limburg mussten die Teilnehmer beim Gau-Kinderturnfest in Enkheim ihr theoretisches Wissen erstmals anwenden und eine Spielwiese organisieren. Die Aufgabe wurde die mit Erfolg absolviert.

Nach den Sommerferien übernahm Helmut Kalbskopf (TSV Bonames) die Leitung und führte, zusammen mit anderen Referenten, die zukünftigen Gruppenhelfer in das Kinderturnen ein, den Schwerpunkt des Lehrganges. Während der drei Wochenend-Abschnitte zwischen Juni und September wurden folgende Themen behandelt: Aufbau einer Übungsstunde, Kleine Spiele, Sichern und Helfen und das Gerätturnen. Dabei standen alle Männer- und Frauengeräte einschließlich Minitrampolin auf dem Programm. Weitere Lehrgangsinhalte waren Funktionsgymnastik in Theorie und Praxis, Einführung in die Leichtathletik und zwar in spielerischer Form als sog. Gerätebaustelle, Spiele- und Bewegungsparcours sowie neue alternative Sportgeräte im Sinne von Abenteuerturnen.
Am letzten Septembersamstag fand die Abschlussprüfung in Frankfurt-Bonames statt. Alle Teilnehmer konnten sich im Vorfeld ein Thema auswählen, um dieses zu Hause auszuarbeiten und an der eigenen Gruppe zu testen. Das Prüfungsteam teilte sich in drei Gruppen auf. Am Ende konnte es mit großer Zufriedenheit bekannt geben, dass alle Lehrgangsteilnehmer die Prüfung bestanden hatten und somit in Zukunft als „Übungsleiter-Assistenten“ in den Vereinen tätig werden können.

Die Turnjugend gratuliert folgenden erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Timo Stüdemann, Alexander Bartoschek, Niklas Franz, Maisha Jauernig (alle TSG Nordwest) Hannah Hetherington, Lara Maria Reitz (beide SSV Heilsberg) Marc Borst, Sascha Wilhelm (beide SG Enkheim) Evelin Palaschinski Mägdefrau, Sandra Neumann, Annegret Susanne Feghelm (alleTVSeckbach) Anna Scheuermann, Nicole Karczynski (beide SG Riederwald) Sarah Neidhardt, Diana Runge, Hannah Numrich, Anna Blum, Karin Schacht (alle TSV Ginnheim) Ina Herkner (TSV Bonames) Annemarie Cieszko, Natalia Truong (beide Jahnvolk Eckenheim) Sebastian Armbrust (TV Bad Vilbel), Marius Möller (FTG Frankfurt), Stefanie Hehner, Christina Mäntele, Yves Knittel, Julian Metzler (alle Turnerschaft Heddernheim), Kerstin Weil, Laura-Isabel Harte (beide VfL Goldstein) Sandra Cerovski, Bianca Busold, Jasmin Morawe (alle TG Bornheim) Andre Winter (Turnerschaft Griesheim).

Das Ausbildungsteam um Wolfgang Böttcher, Matthias Schmidt-Hansberg und Helmut Kalbskopf, das auch die Prüfung abhielt, hat für die hohe Qualität des Lehrgangs gesorgt. Dafür waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankbar.

Auf dem Nachtreffen mit Übergabe der Assistenten-Scheine in Frankfurt-Bonames wurde ein gemeinsames Fazit gezogen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge gesammelt und über die Weiterführung des Lehrgangs im Jahre 2006 gesprochen, der dann „Übungsleiter-Assistenten-Ausbildung“ heißen wird.
Leider gibt der langjährige Koordinator Helmut Kalbskopf sein Amt zum Jahresende ab, um jüngeren Leuten mit neuen Ideen das Feld zu überlassen. Die Turnjugend Frankfurt hofft, auch im nächsten Jahr eine „Übungsleiter-Assistenten-Ausbildung“ anbieten zu können, die einen ähnlich guten Anklang findet wie in diesem Jahr.

Jan Steinhilber, 28. Oktober 2005


Lilo Pleyer gestorben

Lilo Pleyer, die damalige Übungsleiterin beim SSV Heilsberg wurde im Jahre 1967 in den Turngauvorstand gewählt. Als Gaujugendwartin sollte sie sich um die Jugendlichen im Turngau Frankfurt kümmern. Und sie tat es mit großem Erfolg. Obwohl selbst schon einige Jahre dem jugendlichen Alter entwachsen, stürzte sie sich mit Engagement und Einfühlungsvermögen in die schwierige neue Aufgabe.

In zahlreichen Treffen, Zusammenkünften und Freizeiten mit Jugendlichen versuchte Lilo Pleyer – stets tatkräftig unterstützt von ihrem Ehemann Horst Pleyer - junge Menschen für das Turnen zu begeistern. Gleichzeitig hat sie die Jugend motiviert, im Verein oder Turngau Aufgaben zu übernehmen und verantwortlich mitzuarbeiten. Mit ihrem Einsatz legte sie in ihrer Amtszeit den Grundstein dafür, dass sich in den achtziger Jahren eine starke Turnjugend Frankfurt entwickelt hat. Neben dem Turnerischen spielte bei ihr immer auch das Gesellige eine wichtige Rolle. Ihre große Leidenschaft war der Volkstanz, wohl eine Reminiszenz an ihre sudetendeutsche Heimat.

Nach ihrem Ausscheiden 1976 aus dem Turngauvorstand hat sie in ihrem Heimatverein, dem SSV Heilsberg viele Jahre als Übungsleiterin gearbeitet. Lilo Pleyer verstarb nach schwerer Krankheit Anfang Oktober im Alter von 79 Jahren.

24. Oktober 2005


55. Lohrbergfest: Ausrichter TV Seckbach rundum zufrieden

Bei herrlichem Spätsommerwetter hatten sich 283 Kinder und Jugendliche samt ihren Eltern oder anderen Begleitern auf dem Lohrberg in Frankfurt Seckbach eingefunden. Der Ausrichter des einzigen Frankfurter „Bergturnfestes“, der TV Seckbach, hatte die Turn- und Sportjugend in Frankfurt zum 55. Mal zu leichtathletischen Dreikämpfen und Staffelläufen auf den Frankfurter Hausberg eingeladen. Wie schon im vergangenen Jahr war es auch diesmal bereits der zweite Anlauf, nachdem das Turnfest im Mai einem mehrtägigen Dauerregen zum Opfer gefallen war. An diesem letzten Septembersamstag waren jedoch zum Glück die äußeren Bedingungen optimal. So hatten die verantwortlichen Organisatoren – auch angesichts des hervorragenden Meldeergebnisses - rundum zufriedene Gesichter, allen voran Klaus Bierínger. Der Vorsitzende des TV Seckbach hatte das Turnfest wegen der zahlreichen Nachmeldungen mit einer kleinen Verspätung eröffnet. Stadtverordneter Dieter Bürger begrüßte als Vertreter der Stadt Frankfurt die jugendlichen Wettkämpfer und Wettkämpferinnen und erinnerte daran, das Turnvater Jahn als Abgeordneter des Paulskirchen-Parlaments im Jahre 1848 hier auf dem Lohrberg eine flammende Rede gehalten hat. Den TV Seckbach ermunterte er, dieses traditionelle Bergfest zusammen mit dem Turngau Frankfurt auch die nächsten 55 Jahre auszurichten.

Den Titel der Lohrbergfestsiegerin sicherte sich in diesem Jahr Hannah Eckhoff von der SG Enkheim ganz souverän mit einem 100-Punkte-Vorsprung. 1176 Punkte erzielte die Enkheimerin und verwies damit Stephanie Rappelt (SG Nied) mit 1075 Punkten und Selina Schad (SG Enkheim/755) auf die nächsten Plätze. Lohrbergfestsieger wurde der in seiner Klasse allein startende Christian Kremser von der SG Nied mit 1465 Punkten. Auch bei der weibl. Jugend B gab es mit Franziska Winter (SG Enkheim), 1279 Punkte, eine klare Siegerin. Caroline Joisten (1038) und Maike Mathews (944), beide Jahnvolk Eckenheim, belegten die Ränge zwei und drei. Im Dreikampf der männl. Jugend B waren die drei Nachwuchsathleten des Turnvereins Seckbach nicht zu schlagen. Mit 1582 Punkten ließ Sebastian Wehner seine beiden Vereinskameraden Benjamin Dietz (1263) und Michel Neubauer (1222) weit hinter sich. Die meisten Aktiven mit 61 hatte übrigens wie schon in den vergangenen Jahren die SG Enkheim geschickt.

Die übrigen Dreikampfsieger:
Schülerinnen 13 u. 14 Jahre: Lucie Friedauer (SG Enkheim/1735). Schüler 13 u. 14 Jahre: Bernd Knack (TV Seckbach/1793). Schülerinnen 11 u. 12. J.: Sabrina Fischer (SV Fun-Ball Dortelweil/1636). 11 u. 12 J.: Maximilian Moser (SG Nied/1500). Schülerinnen 9 u. 10 J.: Svenja Andreas (SG Enkheim/963). Schüler 9 u. 10 J.: Tobias Braun (TSV Bonames/889). Schülerinnen 7 u. 8 J.: Jana Weihe (TG Zeilsheim/872). Schüler 7 u. 8 J.: 1. Dominik Ledwon (TV Seckbach/733).
Staffelsieger:
4x100-m-weibl. Jugend A/B: SG Enkheim II, 4x100-m männl. Jugend A/B: TV Seckbach, 4x75-m weibl. Jugend C/D: SG Enkheim I, 4x75-m männl. Jugend C/D: SG Enkheim I, 4x50-m weibl. Jugend E/F: SG Enkheim I, 4x50-m männl. Jugend E/F: SG Enkheim I.
Weitere Ergebnisse finden Sie unter der Rubrik „Siegerliste“.

21. Oktober 2005


Streetdance-Wochenende mit großer Resonanz

Das zweite Septemberwochenende stand für Frankfurts Sportinteressierte ganz im Zeichen des Street- und Breakdance. Der Turngau hatte zu zwei Großveranstaltungen in die Sporthalle in der Wächtersbacher Straße eingeladen. Am Samstag wurden im Finale des Streetdance-Rundenwettkampfs die Gesamtsieger ermittelt. Am Sonntagnachmittag trafen sich 28 Vereins- und offene Gruppen verschiedenen Alters und in unterschiedlicher Größe zu einem so genannten Tanzfestival. Ein Teil der Teams kam aus Orten weit außerhalb der hessischen Landesgrenzen wie Sindelfingen oder Mühlacker. Gleichzeitig unterzogen sich Trios, Duos und Einzelteilnehmer dem so genannten „Aerobic-Contest“. Über die überraschend große Resonanz zeigte sich die verantwortliche Fachwartin Alexandra Diedrich hoch erfreut. Für die engagierte Turnerin und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer bedeutete das eine beträchtliche organisatorische und logistische Herausforderung, die erfolgreich gemeistert wurde. Turngauvorsitzender Volker Gilbert zog ebenfalls eine positive Bilanz und sieht den Turngau in der Förderung dieser neuen aufstrebenden Turndisziplin auf dem richtigen Weg.

In einem Mammutprogramm präsentierten vor vollen Zuschauertribünen Groß- und Kleingruppen, Paare und Solodarsteller in Wettbewerben und Präsentationen, was auf dem weiten Feld von HipHop, Streetdance, Breakdance und Aerobic heute möglich ist. Der erste Teil des unterhaltsamen Nachmittags war den Jazz- und Modern Dancern gewidmet. Nach der Pause kamen auch die Teilnehmer am „Aerobic-Contest“ zum Zuge. Zu den Glanzlichtern des Nachmittags zählten - von den Zuschauern frenetisch umjubelt - die Darbietungen von Dragonfire der TUS Rüsselsheim in der Erwachsenenklasse sowie der Black Angels der TGS Bornheim und der Crazy Dancers der Gym & Dance Mühlacker e. V. bei den Jugendlichen. Aber auch die Schülergruppen konnten mit phantasievollen Vorführungen überzeugen. Fazit des gelungenen Nachmittags: Diese Art Veranstaltung kommt bei Mitwirkenden und Publikum gleichermaßen gut an und wird mit Sicherheit im nächsten Jahr eine Fortsetzung erfahren.

Die Sieger des Rundenwettkampfes sowie die Ergebnisse des Tanzfestivals und Aerobic-Contests sind unter dem Stichwort Siegerlisten veröffentlicht

24. September 2005


Wir setzen zum großen Sprung an

Gestern zur Mittagszeit zeigte das Thermometer auf dem Sportplatz am Ried bereits knapp 30 Grad an. Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen zog es die meisten Frankfurter in einen schattigen Biergarten, die nächst gelegene Eisdiele oder zur Abkühlung ins Schwimmbad. Körperliche Anstrengungen in der Sonne versuchten die meisten zu vermeiden – nicht so in Bergen-Enkheim. Dort traf sich der sportliche Nachwuchs, um Spitzenleistungen in Leichtathletik und Turnen aufzustellen.

Etwa 350 Kinder aus 13 verschiedenen Frankfurter Sportvereinen maßen beim Gau-Kinderturnfest im Riedstadion ihre Kräfte. Gastgeber dieses Spektakels war in diesem Jahr die Sportgemeinschaft Enkheim (SG). «Das Fest wird jedes Jahr von einem anderen Verein ausgerichtet. Nach 17 Jahren waren wir nun mal wieder an der Reihe», sagte Pressewart Hans Beez. 50 Vereinsmitglieder waren an der Organisation des Festes beteiligt. Sie verkauften Kuchen und belegte Brötchen, wendeten Würstchen auf dem Grill und betreuten die Wettkämpfe.

Von der Hektik hinter den Kulissen bekamen die Athleten nur wenig mit. Die Sechs- bis 14-Jährigen begannen den Wettkampf mit einem lockeren gemeinsamen Aufwärmen. Vorher hatte der Vorsitzende des Frankfurter Turngaus, Volker Gilbert, den jungen Sportlern viel Erfolg und einen möglichst Verletzungens freien Wettkampf gewünscht. Und auch Karin Ferres, Leiterin des Sportamtes, war gekommen, um die Nachwuchs-Turner anzufeuern. «Das hier so viele aktiv sind, macht Hoffnung für das Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt. Bei einer solchen Gelegenheit können sich nicht nur Sportler, sondern auch Helfer erproben.» Ausgestattet mit der Unterstützung von offizieller Seite und der zahlreicher Eltern, die es sich in der Sonne auf den Rängen bequem gemacht hatten, starteten die ersten Teilnehmer schließlich zu den Wettkämpfen. Für die Leichtathleten stand Weitsprung, Sprint über 50 oder 75 Meter und Weitwurf auf dem Programm. Die Turner mussten sich auf dem Trampolin, am Stufenbarren, auf dem Schwebebalken und am Boden messen. Wer sich nicht entscheiden konnte, trat zum Mehrkampf an. Dabei galt es, drei Leichtathletik- und vier Turndisziplinen zu absolvieren. Bewertet wurden die Leistungen in sieben verschiedenen Altersklassen, angefangen bei den Sechsjährigen bis zu den Jugendlichen, die 1991/92 geboren sind. Dabei kamen die meisten Nachwuchs-Sportler aus den Reihen der SG Enkheim. «Unser Verein hat 1400 Mitglieder. Der Großteil davon sind Kinder und Jugendliche. Die sind natürlich auch heute stark vertreten», erklärte Hans Beez. Doch nicht nur auf dem Sportplatz, auch unter den Helfern waren viele junge Leute. Sie kümmerten sich vor allem darum, dass nach den Wettkämpfen keine Langeweile aufkam. Die Teilnehmer, die nach dem Wettstreit noch genug Energie hatten, konnte sich beim Dosen werfen und Cola-Kisten Klettern austoben. (kan)

Frankfurter Neue Presse, 20. Juni 2005


Sandra Finger Geräte-Einzelmeisterin der Seniorinnen - Frankfurter Erfolge bei den Hessischen Einzelmeisterschaften der über-17-Jährigen

Die Turnerinnen aus Frankfurter Vereinen haben bei Hessischen Geräte-Einzelmeisterschaften der Über-17-Jährigen und der Seniorinnen in Großalmerode sehr gut abgeschnitten. Im Vierkampf der Seniorinnen (über 30) sicherte sich Sandra Finger vom TV Bad Vilbel gegen zwei Konkurrentinnen mit 36,20 Punkten den Titel einer Hessenmeisterin.
Der Vierkampf B 9 (über 17) war mit zehn Turnerinnen sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ sehr gut besetzt, der Meistertitel hart umkämpft. Bei jedem Gerät wurde erneut um die Führung gestritten. Die Frankfurter Turnerinnen konnten recht gut mithalten und erreichten beachtliche Platzierungen. In dieser Konkurrenz belegte Sabine Nagelschmitt (FTG) mit 33,45 Punkten den 4., Tanja Krause (Eintracht Frankfurt) mit 33,05 Punkten den 5. und Helga Prasler (Eintracht Frankfurt mit 31,55 Punkten den 6. Platz. Sabine Eberhardt (Eintracht Frankfurt) wurde mit 28,60 Punkten Neunte.

Die weiteren Ergebnisse der Turnerinnen aus Frankfurt:
Pflichtvierkampf A 7-9 (über 17): 5. Sarah Beutel (Tschft. Griesheim), 7. Sophia Lang (SG Enkheim)

Vierkampf B 8 Jahrgang 86 u. älter (18 Teiln.): 9. Jessika Carrara (Eintracht Frankfurt/30,95 Pkt.)
Vierkampf B 8 Jg. 87/88 (17 Teiln.): 7. Isabell Schünemann (Eintracht Frankfurt/31.50).

Obere Reihe von links: Tanja Krause, Helga Prasler, Sabine Eberhardt, Sabine Nagelschmitt
untere Reihe von links: Sandra Finger . Sophia Lang, Sarah Beutel

26. April 2005


29 Kampfrichterinnen bilden sich fort - Teilnehmerzahlen nehmen zu

Die diesjährigen Kampfrichterausbildung für das Gerätturnen der Frauen und Mädchen - von der ehemaligen Fachwartin Christa Meyer ausgeschrieben - hat sehr erfolgreich begonnen. Die Teilnehmerzahlen konnten gegenüber dem letzten Jahr wiederum gesteigert werden. Am ersten Termin haben 29 Turnerinnen und Turner teilgenommen. 15 von ihnen hatten sich für den Anfängerkurs der Pflichtvierkämpfe, der sog. A-Schiene, angemeldet, acht weitere für die Vierkämpfe mit Kürelementen, der B-Schiene. Diese Turnerinnen hatten bereits im letzten Jahr an einem Lehrgang teilgenommen und die A-Lizenz auf Gauebene erworben. Sechs Turnerinnen, darunter eine Übungsleiterin, nahmen die Kampfrichter-Fortbildung wahr.

Am ersten Lehrgangstag wurde der Unterrichtsstoff allen Teilnehmern gleichzeitig angeboten. Zunächst stand die Praxis auf dem Programm. Dagmar Weidmann präsentierte verschiedene Übungen am Schwebebalken, wie Auf- und Abgänge, Akrobahnen und Gymnastikteile. Im anschließenden Theorieteil wurden die allgemeinen Wertungsgrundsätze bei A- und B-Übungsteilen erläutert, was für alle Anwesenden sehr interessant war, auch für die, die bereits bei den Lehrgängen in den letzten Jahren dabei waren.
Die beiden nächsten Ausbildungstermine für die A-Kampfrichterinnen und -Kampfrichter finden bei der FTG, Rebstöcker Weg 15 in Frankfurt-Rödelheim unter der Leitung von Christa Meyer statt. Am Samstag, dem 30. April von 14 –17 Uhr geht es um das Thema Stufenbarren und Sprung. Am Sonntag, dem 12. Juni von 9 – 12 Uhr wird das Bodenturnen gezeigt und die schriftliche Prüfung abgehalten. Die praktische Prüfung erfolgt am Samstag, dem 2. Juli im Rahmen der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften.

Die Ausbildung für die Kampfrichterinnen und Kampfrichter der B-Schiene wird am Sonntag, dem 12. Juni 2005 von 9.00 – 11.00 Uhr bei der FTG, Rebstöcker Weg 15 fortgesetzt. Die Referentinnen Gabi Grünzinger und Erika Lemmerz behandeln das Thema Symbolschriften und Wertungen.

25. April 2005


Sport, Natur und Kultur – eine gesunde Mischung für Wanderfreunde
Die Turngauwanderung an Karfreitag bietet viel Abwechslung

Bereits seit vielen Jahren treffen sich am Karfreitag die Frankfurter Turnerinnen und Turner zu ihrer traditionellen Wanderung in und um Frankfurt. Die Organisatoren haben in den letzten Jahren eine gesunde Mischung aus gemäßigter sportlicher Aktivität und Naturerlebnis gefunden, verknüpft mit Abstechern in die lokale Geschichte und Kultur. Diesmal konnte die Wanderwartin Uschi Grafeneder 64 Wanderfreunde vor dem Volkshaus in Enkheim begrüßen. Der gebürtige Enkheimer Hans Weil gab einen kurzen Rückblick auf Geschichte des Gebäudes. Mitte der zwanziger Jahre hatte die Sportvereinigung Enkheim, ein Zusammenschluss mehrerer Enkheimer Vereine, mit dem Bau begonnen und ihn 1929 festiggestellt. Finanziert wurde das Volkshaus im Wesentlichen mit Spendengeldern und Anteilscheinen der Mitglieder sowie mit viel Eigenleistung. 1934 hat die Gemeinde das Haus ersteigert. 1977 mit der Eingemeindung ging es in den Besitz der Stadt Frankfurt über. Wie von Anfang an ist das Volkshaus auch heute noch geselliger und kultureller Mittelpunkt des Stadtteils und nebenbei Sportstätte für die Enkheimer Turn- und Sportvereine.

Dann ging es auf die rund 10 km lange Wanderstrecke. Im Mittelpunkt stand diesmal der Main, auf dem ersten Teil der Strecke fast ständiger Begleiter. Auf der Höhe von Rumpenheim wurde der Fluss auf der Fähre erstmals überquert. Am gegenüber liegenden Südufer des Mains kam das restaurierte und als Eigentumswohnungen hergerichtete Rumpenheimer Schloss ins Blickfeld. Horst Schmidt, ein passionierter Heimatkundler aus Seckbach, gab einen Abriss von der mittlerweile über dreihundertjährigen Geschichte des Schlosses. Ende des 17. Jahrhunderts von einem Hanauer Adeligen erbaut, war es seit 1768 Sommersitz mehrerer Familienmitglieder des Landgrafen von Hessen-Münzenberg. 1788 erweiterte Landgraf Friedrich das Schloss und ließ einen Landschaftspark im englischen Stil anlegen. Nach Auszug der gräflichen Familie im Jahre 1902 begann das Schloss zu verfallen. Im 2. Weltkrieg stark beschädigt, kam es in den Besitz der Stadt Offenbach, die es abreißen wollte, was aber eine Bürgerinitiative verhinderte.

Beim Rundgang durch den weitläufigen Park konnten sich die Wanderer verschiedene, teils exotische Bäume, den Türkischen Pavillon, das noch erhaltene Fundament einer Volière sowie - von außen - die Schlosskirche ansehen. Wie Horst Schmidt erläuterte, gab sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Park der europäische Hochadel ein Stelldichein, u. a. die englische Queen Mary, der russische Zar Alexander III. Kaiser Franz-Josef I. von Österreich und Fürst Otto von Bismarck.

Nach so viel heimatgeschichtlichen Informationen und nach einer ausgiebigen Vesper war für die nächsten anderthalb Stunden wieder Wandern angesagt. Am Schultheisweiher vorbei ging es zurück zum Mainufer. Über den Weinbergsteig wurde der Main ein zweites Mal überquert und nach dreieinhalb Stunden kehrten die leicht ermatteten Wanderer in der Gaststätte „Bootshaus“ in Fechenheim zur wohlverdienten Abschlussrast ein.

19. April 2005


Riesenbeteiligung bei den Geräte-Einzelmeisterschaften
167 Turnerinnen und Jugendturnerinnen an den Geräten

Wenn die Turnerinnen und Jugendturnerinnen ihre Gerätemeisterschaften austragen, platzt die Sporthalle in Kalbach sozusagen aus allen Nähten. Diesmal hatten sich 172 junge Mädchen und Frauen im Alter zwischen sieben und 20 Jahren eingefunden, um an den vier klassischen Geräten um die Punkte zu kämpfen. Das erfordert viel organisatorisches Geschick und großes Durchhaltevermögen bei den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern. Die waren denn auch von 9 Uhr morgens bis 18 abends – allerdings in mehreren Schichten - damit beschäftigt, genau hinzuschauen, viele Einzelzahlen auf ihre Spickzettel zu schreiben, die Zahlen zu addieren, den Durchschnitt zu bilden und – nach einer kurzen Rücksprache untereinander – das Ergebnis zu notieren. Glücklicherweise kann die Noch-Fachwartin Christa Meyer dank ihrer konsequenten Ausbildungsarbeit zur Zeit auf eine recht große Crew von Turnerinnen und Turnern zurückgreifen, die in der Lage ist, die nicht ganz einfachen Wertungsrichtlinien korrekt anzuwenden und die Punkte so zu verteilen, dass sich keine Aktive benachteiligt fühlt. Keine ganz leichte Aufgabe, die aber zufriedenstellend gelöst wurde. Zumindest blieben diesmal die großen Proteste der Vereinstrainer und -trainerinnen aus, was durchaus nicht immer der Fall war.

Das Gros der Aktiven versammelte sich in den drei Wettkämpfen der Neun- bis Zwölfjährigen. Den Rekord von 40 Teilnehmerinnen verzeichnete der Pflichtvierkampf A 6-5 bis Jahrgang 93, dicht dahinter die A 5-4 (bis Jg. 95) mit 37. In der Riege der Kleinsten bis neun Jahre turnten immerhin noch 27 Küken. Zu den Titelkämpfen hatten insgesamt 16 Vereine ihre Wettkämpferinnen geschickt, so viel wie lange nicht. Die meisten Teilnehmerinnen kamen von der Turngemeinde Höchst (24) und der SG Enkheim (18).

Die drei Erstplatzierten eines jeden Wettkampfes sind unter der Rubrik „Siegerliste“ aufgeführt.

08. April 2005


Erstes Turn-Trainingslager Turngau Frankfurt
Ein Bericht der Teilnehmerinnen und der Leiterin Christa Meyer
Ort: Alsfeld vom 29.3. bis 2.4.2005-04-03

Schon früh mussten wir am Dienstag den 29.3.05 aufstehen, denn um 9.00 sollten wir im neuen Hessischen Turnzentrum in Alsfeld sein. Geschafft, alle da. Das traditionelle Fotogruppenbild wurde gemacht und ab ging es in schöne helle 4-Bettzimmer zum Einquartieren.
Um 10.00 Uhr fanden wir uns alle in der Turnhalle. Zuerst musste jeder einen Eignungstest bestehen. Basiselemente (Flugrolle, Handstand, Rad, Radwende, Kippe, Schiffchen, Sprintverhalten, Spagat) danach gab es Gruppeneinteilung und für jeden über die ganzen Tage hinweg 5 Sonderübungen. (Man konnte sie nochmals nachlesen an zwei Aushängen an der Wand
Um 13.00 Uhr gab es Mittagessen und Pause bis um 15.00 Uhr.
Die Zeit bis 17.30 verging sehr schnell, da wir unsere ganzen Basiselemente verbesserten in kleinen Gruppen (je 5 Turnerinnen) und zusätzlich ja die Sonderaufgaben erledigen mussten.
Viel Zeit blieb uns heute nicht, da um 18.00 Uhr eine wunderbare 1 ½ stündige Führung durch die Altstadt von Alsfeld machten, bei der wir auch gleich etwas über die Stadt gelernten (einzelnen Plätze und Häuser) Danach hatten wir Hunger und bekamen ein sehr schönes Abendessen mit frischen Roggenbrötchen, Brot, Wurst, Käse und Quark. Da die Jüngeren immer um 21.00 Uhr zu Bett mussten, ging auch bei den Älteren um 22.00 Uhr das Licht aus.
v. Nina Pontoriero und Carla Eller

2. Tag. 30.03.2005
Heute kam Steffi vorbei und machte mit uns ein Stabilisationstraining. Das Training bestand daraus, dass wir mit Gymnastikbällen, Stäben , Wackelbretter, Balancekissen und Petzi-Bällen gearbeitet haben. Beim anschließenden Zirkeltraining, war bei manchen die Spannung schon weg. Na ja wir können ja noch üben. Danach ging es wieder in kleinen Gruppen weiter, heute stand schon freie Rolle auf dem Balken, Überschläge auf dem Boden, Abwerfen und Saltobewegung am Stufenbarren sowie Sprungtisch auf dem Programm. Den Sprungtisch hatten viele noch nie gesprungen und einige hatten auch Angst, aber dank der einfachen didaktischen Einführung von Christa, wurde dieses Gerät nachher zu unserem Lieblingsgerät und fast alle hatten ein Erfolgserlebnis. Nach dem Mittagessen wurde der Stufenbarren ausgelassen, da viele Hände wund waren, dafür mehr Sprungtisch geübt und jeder hatte am Abend das Gefühl einen Handstandüberschlag gesprungen zu sein. Ganz schön schlapp machten wir um 18.30 unsere Dehnübungen und freuten uns auf unser Abendessen.
Um 20.00 Uhr gab es noch eine Diskussion über das Thema „ was ist gesund zu Essen“ in Bezug auf Ernährung im Sport. Jeder konnte etwas dazu beitragen und natürlich müssten wir jetzt alle wissen, wie man sich ernähren sollte (auf keinen Fall so viel Süßes essen). Wir werden es üben.
Damit gute Nacht
Berit Weil und Nathalie Dosch

3. Tag 31.03.2005
Um 8.00 Uhr war Joggen angesagt, manche durften aus verschieden Grünen nur „walken“, was natürlich fies war. Um 8.45 gab es Frühstück und ab 9.30 ging das Morgentraining wieder los.
Freie Räder am Boden, als Abgang am Balken , Handstand, Rad, freie Rolle dazu, Kippe am Stufenbarren, hier taten uns die Arme und Hände weh, der Bauch halt alles und Saltibewegungen, und Sprungtisch, bei manchen Überschlag mit ½ Drehung.
Wenn wir nicht vor jeder Übungseinheit Gymnastik, Einturnen und zum Abschluß uns immer ¼ Stunden ausgedehnt hätten, dann wären wir wahrscheinlich alle schon aus der Halle geschlichen, aber hier haben es unsere Trainerinnen Christa, Nina, Gabi, Annette, Stefanie immer wieder geschafft, uns etwas beweglich zu halten.
Beim herrlichen Mittagessen Spaghetti und Eis haben wir kräftig zugeschlagen. Das Nachmittagstraining verlief dann schon etwas lockerer, da wir die Übungen von morgens intensivierten und keine neuen dazu nahmen. So langsam gewöhnten wir uns an alles, auch an den Muskelkater. Nach dem Abendessen durfte die Gruppe 1 einen Abschlussvorführung für Freitagabend vorbereiten, während die anderen alle in Erste-Hilfe- unterrichtet wurden.
Was wir einstudierten, verraten wir erst morgen.
Gruß von
Kerstin Weil und Laura Henke

4. Tag 01.04.2005
Der letzte ganze Tag und der erste April und Alexandra hatte Geburtstag.
Viele Dinge auf einmal. Zuerst wurde Alexandra mit einem Kuchen, Kerzen und einen Lied von allen geweckt und gefeiert, dann wurde mancher in den ersten April geschickt, aber dennoch wurde uns das Joggen um 8.00 Uhr nicht erspart. Beim Frühstück waren wir alle ganz schön erschöpft. Ab 9.30 bis 12.30 ging es wieder in die Halle und hier wurde wieder in kleinen Gruppen nochmals sehr intensive geübt. Salto vom Stufenbarren, Handstandüberschlag am Sprungtisch, Flickflack am Boden, freie Rolle auf dem Schwebebalken, dazwischen immer wieder unsere einzelnen Übungen, Ruhe zum Hinsetzen hatten wir kaum aber irgendwie machte es immer Spaß. Belohnt wurden mir mit dem Mittagessen Hähnchen, Reis und Nachtisch Wackelpudding mit Vanillesoße (jeden Tag war das Essen ganz prima).
Nach der Mittagspause kam Steffi nochmals und wir hatten von 15.00 bis 17.00 Uhr Muskeltraining. Das hat uns sehr angestrengt aber wir haben alle durchgehalten.
Wie immer gab es dann was zu Trinken und 1 Stück Kuchen.
Bis 18.00 Uhr durften 2 Gruppen dann an ihren Aufführungen üben, derweil die Großen Sprungtisch trainierten. Um 18.00 Uhr waren dann die Vorführungen.
Frauke, Katharina, Lea Malcher, Selina und Lydia hatten Rolle, Handstand und Stabilisationsübungen als Thema. Laura Hesse übernahm die Choreographie und es wurde eine sehr schöne Aufführung.
Lea Limpert, Marie, June, Jennifer Blaß, Gina hatten das Thema Rad, Radwende, Kraftübungen
Unter der Leitung von Gabi, konnten diese Turnerinnen zeigen, was sie so gelernt hatten und welche Ideen sie entwickelten, es war prima.
Zum Schluss kamen Kerstin, Berrit, Laura Henke, Nina, Carla, Kira, Jennifer Klein an die Reihe.
Sie zeigen einen kleinen Querschnitt von Tanz, Gymnastik, Sprung und Akrobatik und setzen dies unter Leitung von Nina Turek auch noch in Musik um. Vorführungsreif meinten nachher alle begeistert.
Nach dem Abendessen wurde die Halle aufgeräumt und anschließend Taschen gepackt.
Es waren sehr schöne Tage und wir haben alle Freundschaft geschlossen.
Jennifer Blaß, Kira Weinberg, Lea Limpert

02.04.2005 Abfahrt. 10.00 Uhr
Es war eine tolle Jugendtruppe und sie trainierten richtig gut.
Dank an alle Übungsleiter, die sich hier ehrenamtlich betätigten und Urlaub aus ihrem Berufsleben nahmen.
Dank aber auch an dem gesamten Mitarbeiterstab des Turnzentrums Alsfeld, Herrn Minninger, Frau Pontow, Herrn Bublitz und besonders auch dem Küchenteam. Sie hatten die Herzen der Hungrigen erreicht und dazu beigetragen, dass alle immer gerne zum Essen kamen.

Dank auch unserem Turngau Frankfurt
Wenn ich die Fragebogen zurückerhalte, werde ich mit Absprache unseres Vorsitzenden, Volker Gilbert, festlegen, ob wir so ein Trainingslager in 2006 wiederholen.
In diesem Sinne bis 2006
Christa Meyer


Frankfurter Rundschau - 21. März 2005


Bisherige Vorstandsmitglieder wiedergewählt

Auf dem Gauturntag des Turngaus Frankfurt stellten sich nach der Entlastung des Gesamtvorstandes satzungsgemäß sieben der 14 Vorstandsmitglieder für zwei Jahre zur Wiederwahl. Die 71 in der Turnhalle des TV Eschersheim versammelten Abgeordneten aus 23 Frankfurter Vereinen bestätigten die beiden Stellvertretenden Vorsitzenden Karin Patschke (TSG Bornheim) und Helen Rabe-Weber (SG Nied) sowie die Internet- und Protokollverantwortliche Steffi Soßdorf (Orplid Frankfurt) in ihren Ämtern. Ebenfalls wiedergewählt wurde Jan Steinhilber (TSG Nordwest), Vorsitzender des Fachbereichs Allgemeines Turnen, Dr. Darius Soßdorf (Orplid Frankfurt/Fachbereich Spiele) und Netta Fay (TG Höchst/Fachbereich Freizeit und Gesundheit). Der Fachbereich Sport konnte nicht besetzt werden. Der Gauturntag bestätigte außerdem den Vorsitzenden der Tunjugend, Ralph Trollius (TSG Nordwest), den Turngaugeschäftsführer Volker Gilbert (TSV Berkersheim) und die 19 Fachwarte und -wartinnen. Der vorgelegte Haushaltsplan für das Jahr 2005 wurde von den Delegierten ohne Gegenstimme angenommen.
Im ersten Teil des Turntages ehrte der Turngauvorsitzende Volker Gilbert die scheidende Fachwartin für das Gerätturnen der Frauen, Christa Meyer (FTG), mit der Ehrennadel in Bronze des Deutschen Turner-Bundes. Großes Interesse bei den Vereinsvertretern fand eine Präsentation des Bewerbungsfilms der Stadt Frankfurt für das Internationale Deutsche Turnfest (IDTF) im Jahre 2009, das der Deutsche Turnerbund (DTB) bekanntlich an die Mainmetropole vergeben hat. „Dieses Großereignis, das zeitgleich mit der 100-Jahrfeier der Frankfurter Festhalle stattfindet, wird das Profil der Sportstadt Frankfurt weiter schärfen“. Dies sagte Bürgermeister und Sportdezernent Achim Vandreike in seinen Grußworten. Er gratuliere dem Hessischen Turnverband, der seinen Vizepräsidenten Dirk Hamel als Gast geschickt hatte, und dem Turngau Frankfurt mit seinen 41.400 Mitgliedern zu dieser Entscheidung des DTB. Das sei eine große Herausforderung, aber das Deutsche Turnfest 1983 in Frankfurt habe gezeigt, dass die Frankfurter Turnerinnen und Turner sie hervorragend meistern können.

20. März 2005


Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner, Jugendturner und Schüler
Odin Wörner Geräte-Einzelmeister

Der amtierende Vizemeister Odin Wörner von der SG Enkheim ist neuer Titelträger im jahrgangsoffenen Wahlvierkampf der B9 bei den Geräte-Einzelmeisterschaften der Turner. Mit 34,60 Punkten und einem hauchdünnen Vorsprung von einem Zehntelpunkt verwies der Enkheimer in der Sporthalle in Kalbach seinen schärfsten Konkurrenten Philipp Schäfer von der TSG Oberrad (34,50 Punkte) auf den zweiten Rang. Dritter wurde Andreas Frieb von der TSG Nordwest mit 33,90 Punkten. Zum Wettkampf in der zweithöchsten Leistungsklasse waren in diesem Jahr immerhin sieben Turner aus drei Vereinen angetreten. Vorjahressieger Michael Landes (Eintracht) war nicht am Start Die besten Einzelwertungen erzielte der Gaumeister mit 9,50 Punkten am nagelneuen, von der Stadt Frankfurt besorgten Sprungtisch und mit 9,30 beim Bodenturnen.

Den Sechskampf B8 der Jugendturner bis 16 Jahre entschied in einem Viererfeld Julian Bechler (TSG Oberrad) mit einen Dreieinhalb-Punktevorsprung klar für sich. Um Platz zwei wurde hart gekämpft. Am Ende hatte Sascha Wilhelm (SG Enkheim) mit 32,20 Punkten einen ganz knapp die Nase vorn vor Jona Sponsel (TSG Oberrad/32,10 P.). Den Sieg im Sechskampf B7 der Jugendturner bis 14 Jahre, zu dem fünf Jugendliche angetreten waren, sicherte sich Jonas Stüdemann (TSG Nordwest) mit hervorragenden 36,60 Punkten vor seinem Vereinskameraden Alex Bartoschek (35,70) und Kevin Maier (Eintracht/33,95 P.). Zum Pflichtsechskampf A7-4 der Jugendturner bis 12 Jahre gingen sieben Jugendliche an die Geräte. Niels Borst (SG Enkheim/27,45 P.) siegte vor den beiden Eintrachtturnern Simona Munkler (26,70 P.) und Simon Hoehl (26,00). Mit 16 jugendlichen Turnern hatte der Pflichtsechskampf bis Jahrgang 95 die meisten Teilnehmer zu verzeichnen. In dieser Disziplin gab zwei Sieger. Christoph Gombert und Simon Klas, beide TSG Nordwest, erzielten jeweils 21,20 Punkte. Gemeinsam auf den dritten Rang kamen mit 20,20 Punkten ihr Vereinskamerad Jonas Heck und Juri Männel (Eintracht). Insgesamt waren 40 Aktive aus fünf Vereinen waren zu den diesjährigen Titelkämpfen angetreten.

17. März 2005


 

Frankfurter Rundschau - 14. März 2005


Riesenbeteiligung bei den Trampolinmeisterschaften
(von Heinz-Peter Michels)

Mit 99 Meldungen zu den Frankfurter Trampolin Meisterschaften war der neue Gaufachwart Manfred Weser zunächst einmal sehr zufrieden, wie auch mit den am ersten Märzsonntag in der Deutschen Turnschule vor 300 Zuschauern gezeigten Leistungen. Insgesamt konnte er sieben Vereine begrüßen, erstmals am Start der TSV Sachsenhausen.
Die FLYERS waren Ausrichter und am Ende auch wie erwartet erfolgreichster Club. Sie gewannen fünf Mal Gold und lediglich bei den Schülerinnen, wo sie im Übrigen nicht vertreten waren, ging Gold nach Nied. Mit Vanessa Svatos und Lukas Jekat gab es zwei neue Gaumeister, die vom Turngauvorsitzenden Volker Gilbert die verdiente Goldmedaille erhielten.
Hier die Gaumeister des Jahres 2005, sowie die Zweit- und Drittpatzierten:

Minis bis 11 weiblich:
1. Ann-Kathrin Klee / Frankfurt FLYERS / 83,4 P.
2. Cynthia Rode / SG Nied / 74,9
3. Vanessa Helfrich / SG Nied / 71,2

Minis bis 11 männlich:
1. Gero Weiland / FLYERS / 85,1
2. Yohani Mbaraga / FLYERS / 80,2
3. Lars Weiland / FLYERS / 78,7

Schülerinnen 12-14 Jahre:
1. Celia Rode / SG Nied / 80,7
2. Kerstin Weil / SG Nied / 78,8
3. Isabel Bennert / TGS Vorwärts / 68,2

Schüler 12-14 Jahre:
1. Georgi Magalashvili / FLYERS / 86,4
2. Tyrone Damberg / FLYERS / 74,6
3. Luigi Monteforte / FLYERS / 72,9

Damen offene Klasse:
1. Vanessa Svatos / FLYERS / 80,5
2. Daniela Rudolph / SG Nied / 70,5
3. Mania Faharani / SG Nied / 68,7

Herren offene Klasse:
1. Lukas Jekat / FLYERS / 83,4
2. Georg Rothe / FLYERS / 78,7
3. Jan Wiedemann / TGS Vorwärts / 66,8


Frankfurt Flyers stellen gleich fünf Stadtmeister
(von Michael Löffler - Frankfurter Neue Presse)

99 Starter aus sieben Vereinen, darunter erstmals der TSV Sachsenhausen; so viele Meldungen gab es bei den Frankfurter Trampolin- Meisterschaften schon lange nicht mehr. Der neue Gaufachwart Manfred Weser zeigte sich auch mit den vor 300 Zuschauern gebotenen Leistungen zufrieden. Ausrichter Frankfurt Flyers war mit fünf von sechs möglichen ersten Plätzen wie erwartet der erfolgreichste Club. Lediglich bei den Schülerinnen ging der Titel dank Celia Rode (80,7 Punkte) an die SG Nied.

Mit Vanessa Svatos (80,5) und Lukas Jekat (83,4) gab es in der offenen Klasse zwei neue Stadtmeister, denen der Turngauvorsitzende Volker Gilbert anschließend die verdiente Siegermedaille überreichte. Die weiteren Titelträger waren die Meister des Jahres 2004: Ann-Kathrin Klee (Minis bis 11 Jahre, weiblich/83,4), Gero Weiland (Minis bis 11 Jahre, männlich/85,1) und Georgi Magalashvili (Schüler), der mit 86,4 Punkten die höchste Tageswertung aller Teilnehmer erhielt.

08. März 2005



21. Februar 2005 - Frankfurter Rundschau - Stadtteilrundschau


Hallenkinderturnfest 2005
(von Ralph Trollius)

Um 14.00 Uhr am 19.02.05 war es soweit. Das Hallenkiderturnfest 2005 begann. Wie vor zwei Jahren fand die Veranstaltung in den Hallen der TG Höchst statt – mit einem deutlichen Unterschied:
Wo 2003 noch rund 100 Kinder mit Eltern eingekehrt waren, waren dieses Jahr über 200 Sportler, Eltern und Zuschauer zu Gast. So drängten sich in dem kleinen Zuschauerbereich die zahlreichen Begleiter der jungen Sportler, so daß die Sportstätte der TG Höchst fast bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgefüllt war.
Mit großen Applaus wurden dann die einmarschierenden Turnerinnen und Turner empfangen, die aus 10 Vereinen, der TSV Ginnheim, der SG Enkheim, dem TV Preungesheim, der TS Griesheim, der SG Riederwald, der TGS Bornheim, dem TSV Sachsenhausen, dem TV Seckbach, dem TV Sindlingen und der TG Höchst, stammen. Nun konnten die Aktiven zeigen, was sie in den letzten Wochen geübt hatten. An den Geräten Boden, Sprung, Reck, Minitrampolin, Barren und Schwebebalken waren verschiedenen Übungen zu zeigen. Am Ende mußte eine dem Alter entsprechende Punktzahl überboten werden, um das Turnabzeichen zu erwerben.
Neben dem Wettkampf gab es auch einen Spieleparcours, bei dem jeder noch einen Preis gewinnen konnte. Gegen den kleinen Hunger und Durst war auch gesorgt. So gab es eine große Auswahl leckerer Kuchen, Frankfurter Würstchen mit Brötchen und warme wie kalte Getränke. Vor der Siegerehrung wurden dann von Sportlern der TS Griesheim und der TG Höchst gezeigt, wie vielfältig das Turnen ist. So gab es Vorführungen aus dem Sportarten Ropeskipping und Tanz. Zu letzt gab es die Überreichung der Urkunden, mit dem das Hallenkiderturnfest endete.
Trotz der mehr als doppelt so vielen Teilnehmer, konnte die Veranstaltung in den sonst üblichen Zeitrahmen über die Bühne gebracht werden. Hierfür auch noch mal einen herzlichen Dank an die Ausrichter der TG Höchst für gute Vorbereitung und die Betreuung.
Zurück bleibt ein anstrengender aber auch sehr spaßiger Tag und die Frage, wo in Zukunft bei solche stark wachsenden Teilnehmerzahlen das Hallenkinderturnfest Platz finden kann.
Im nächsten Jahr sind wir zum 150 jährigen Vereinsjubiläum bei der TS Griesheim zu Gast. Ich freue mich, sie dort alle wieder begrüßen zu dürfen.

21. Februar 2005


Vorstand trifft sich zum Neujahrsempfang
Erste Einstimmung auf das Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt


Die Mitglieder des Turngauvorstandes und der Fachausschüsse trafen sich zu Beginn des Neuen Jahres zu einem kleinen Umtrunk. Turngauvorsitzender Volker Gilbert dankte seinen Mitarbeitern für ihr Engagement im vergangenen Jahr und wünschte, dass sie mit frischem Elan ins neue Jahr starten mögen. Darüber hinaus nahm er die Gelegenheit wahr, sie bereits heute auf das übernächste Internationale Deutsche Turnfest in Frankfurt einzustimmen. Zur Erinnerung: Der DTB-Hauptausschuss hatte auf dem Deutschen Turntag im vergangenen November in Berlin die Mainmetropole zum Austragungsort für das Deutsche Turnfest 2009 bestimmt. Als besonderen Gast und kompetenten Gesprächspartner zu diesem Großereignis hatte Volker Gilbert den langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenpräsidenten des Hessischen Turnverbandes (HTV), Werner Mais, eingeladen. Der damalige HTV-Vorsitzende hatte beim Deutschen Turnfest 1983 in Frankfurt die Leitung des Organisationskomitees inne und in dieser Funktion alle Fäden in der Hand. Heute sei alles etwas anders organisiert, sagte Werner Mais in einer kurzen Rede. Seit einigen Jahren habe der Verein „Deutsches Turnfest“ die alleinige Verantwortung für das Turnerfest. Dennoch kämen – heute ebenso wie damals - auf den Turngau und seine angeschlossenen Vereine große organisatorische Aufgaben zu. Aber auch als Ideengeber sei der Turngau erwünscht. Werner Mais nannte einige Punkte, die aus seiner Sicht wichtig seien, damit wie 1983 auch das 2009er-Turnfest wieder ein bedeutendes werde. Erstens: Die Mitglieder der Turnvereine müssten rechtzeitig motiviert und eingebunden werden. Zweitens: Die Turnfestbesucher sollten möglichst engen Kontakt mit der Frankfurter Bevölkerung erhalten. Das sei 1983 mit den zahlreichen Stadtteilfesten hervorragend gelungen. Und drittens: Frankfurt müsse sich als Stadt mit seinem speziellen unverwechselbaren Gesicht präsentieren. Er sei sicher, dies alles werde mit den Turnerinnen und Turnern, die heute Verantwortung tragen, hervorragend gelingen. Eine gute Voraussetzung dafür sei auch, schloss Werner Mais, dass die Leiterin des Sportamtes der Stadt Frankfurt, Dr. Karin Fehres, als Vizepräsidentin für Allgemeines Turnen im Präsidium des Deutschen Turner-Bundes sitzt.

30. Januar 2005