Presse-Archiv 2004


Highlights der Gymnastikschau:  Klassisches Rhönrad und feuriger Flamenco
Bundesligafinale der Trampolinturner: Frankfurt FLYERS Vizemeister
Das Internationale Deutsche Turnfest kommt nach Frankfurt.

Leiterin des Sportamtes Dr. Fehres im DTB-Präsidium.
Gauhauptausschuss hat getagt : Veranstaltungsplan für 2005 steht
Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner: Wo bleiben die Aktiven?
54. Lohrbergfest: Ausrichter TV Seckbach rundum zufrieden
Gruppenhelfer-Lehrgang 2004
Hier will auch das Fallen richtig gelernt sein
350 Teilnehmer beim Gaukinderturnfest

TG Bornheim erster Gaumeister im HipHop/Steetdance/Breakdance-Wettkampf
Turnjugend Frankfurt am Main - „Wenn Grün die Jugend trifft“ - Ein Tuju-Wochenende in Limburg

HipHop/Steetdance/Breakdance-Runde - TG Bornheim führt nach 1. Durchgang

Wandern an Weihern - Karfreitagsausflug wieder mit Rekordbeteiligung

Gaueinzelmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen - Rekordbeteiligung in Kalbach

Gaumeisterschaften der Turner und Jugendturner - Michael Landes Geräte-Einzelmeister

Volker Gilbert bleibt Turngauvorsitzender - Satzungsänderung genehmigt

Hallen-Kinderturnfest mit Rekordbeteiligung

Gaumeisterschaften Trampolinturnen

Frankfurt Flyers holen bei ihrem Debüt gleich vier Trampolin-Titel

Der Lehrgang "Aqua-Training" war wieder ein voller Erfolg

Ralph Trollius wird Vorsitzender der Turnjugend

Georg-von-Opel-Preis für Frankfurter Turnverein 1860

 

 

Highlights der Gymnastikschau:  Klassisches Rhönrad und feuriger Flamenco (Bilder von der Gymnastikschau)

Auf der 21. Frankfurter Gymnastikschau zeigten acht Gruppen aus sechs Frankfurter Vereinen ihre neuesten Einstudierungen. Die Organisatoren Jasna Jente und Stephanie Hoffmann bedauerten sehr, dass in diesem Jahr zahlreiche Gruppen abgesagt hatten, sodass diesmal weniger Darbietungen zu sehen waren als in den letzten Jahren. Deshalb konnte Moderatorin Tanja Deeg den Zuschauern nur einen relativ kleinen Ausschnitt aus dem breiten Spektrum von Turnen, Gymnastik und Tanz anbieten. Auch wenn bei manchen Vorführungen hier und da noch etwas die Präzision zu wünschen übrig ließ, die Zuschauer in der nicht ganz voll besetzten Sporthalle in Kalbach gingen begeistert mit und spendeten den Gruppen reichlich Beifall. Erfreulicherweise waren mit den „Mini-Dragons“ und der „Moving Company“ von der TG Bornheim zwei ganz junge Teams mit von der Partie. Seit langer Zeit konnten die Besucher wieder einmal Turnerinnen und Turner auf dem Rhönrad bewundern. Christine Herden, Emanuel Elsner und die Trainerin Kerstin Ott, alle von der TG Zeilsheim, bewiesen, wie harmonisch und ästhetisch diese Sportart aus den zwanziger Jahren anzusehen ist. Einer der Höhepunkte des Nachmittags war ohne Zweifel der Auftritt der Tanzgruppe des TSV Bonames, die sich mit ihrem synchron zur feurigen Musik vorgetragenen Flamenco in die Herzen der Zuschauer tanzten.

30. November 2004


Bundesligafinale der Trampolinturner: Frankfurt FLYERS Vizemeister

Die Trampolinturner der Frankfurt FLYERS wurden beim Bundesligafinale 2004 im Wintergarten der DZ Bank in Frankfurt überraschend Vizemeister. Die Frankfurter belegten mit 426,90 Punkten den zweiten Platz hinter dem Titelverteidiger TG Jugenddorf Salzgitter (431,40 Punkte) und vor dem MTV 1883 Bad Kreuznach (421,70 P.). Mit diesem großartigen Ergebnis hatte keiner ernsthaft gerechnet, zumal die Frankfurt FLYERS in diesem Jahr erstmals in der 1. Trampolin-Bundesliga gestartet sind. Bereits das Erreichen des Finales der drei Besten wurde von den Experten als großer Erfolg gewertet. Dabei sollte allerdings auch erwähnt werden, dass in den Reihen der FLYERS mit den Brüdern Markus und Michael Kubicka und Vladimir Cojok heute drei ehemalige Spitzen-Trampoliner der SG Nied turnen, dem Bundesliga-Meister der Jahre 2000 und 2001. Auch bei der inoffiziellen Einzelwertung schnitten die FLYERS hervorragend ab. Gemeinsam mit dem amtierenden Doppelweltmeister und Olympia-Dritten Henrik Stehlik (TG Jugenddorf Salzgitter) belegte Markus Kubicka mit 112,50 Punkten den ersten Platz. Dritter wurde mit Vladimir Cojok (110,40 Punkte) ebenfalls ein Turner von den Frankfurt FLYERS.
Als Ausrichter des Bundesligafinales hatten sich die Frankfurter einen ganz besonderen Austragungsort ausgesucht. Weit entfernt von dem meist trostlosen Image einer Sporthalle, gab der sog. Wintergarten, eine 20 m hohe, von Palmen gesäumte und bis zum Dach verglaste Halle, der Veranstaltung ein unvergleichliches Ambiente, das die Besucher sofort in ihren Bann zog. Vor zahlreichen Ehrengästen der Stadt Frankfurt und aus den Verbänden zeigten die Trampolinturner in drei Durchgängen (eine Pflicht und zwei Kürübungen) auf ihrem Sportgerät herausragende Leistungen, die von den Zuschauern in der voll besetzten Halle mit stürmischem Beifall belohnt wurden.
Der Verein Frankfurt FLYERS wurde vor gut einem Jahr auf Initiative des heutigen Vorsitzenden Heinz-Peter Michels und unter tatkräftiger Mithilfe des Turngaus Frankfurt mit dem Ziel gegründet, den Trampolin-Spitzensports in Frankfurt zu fördern. Unter der Leitung von Vladimir Cojok trainieren im Bundesleistungszentrum in der Otto-Fleck-Schneise sowohl die Trampolin-Spitzenturner als auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente.
 

28. November 2004


Das Internationale Deutsche Turnfest kommt nach Frankfurt.

Das übernächste Deutsche Turnfest wird im Jahre 2009 in Frankfurt stattfinden. Das hat der Hauptausschuss des Deutschen Turner-Bundes am 19. November, dem Vorabend des zweitägigen Deutschen Turntages in Berlin beschlossen Nach 1880, 1908, 1948, und 1983 ist die Stadt Frankfurt im Mai 2009 dann zum fünften Mal Gastgeber für das größte Breitensportfest in Europa. In der Woche nach Pfingsten wird die Mainmetropole rund 100.000 Turnerinnen und Turner empfangen, darunter einige Tausend aus anderen europäischen Ländern und auch aus Übersee. Auch wenn die Entscheidung des Deutschen Turnerbundes für die Experten nicht ganz unerwartet kam, waren sowohl die Vertreter der Stadt Frankfurt, an der Spitze Bürgermeister Achim Vandreike und die Leiterin des Sportamtes, Dr. Karin Fehres, als auch der Vorsitzende des Turngaus Frankfurt, Volker Gilbert, als Delegierter ziemlich erleichtert und konnten ihre Freude kaum verbergen. Endlich kann die Stadt Frankfurt nach den beiden gescheiterten Bewerbungen für das Deutsche Turnfest 2005 und die Olympischen Spiele 2012 in nächster Zukunft neben den Spielen der Fußballweltmeisterschaft 2006 ein weiteres sportliches Großereignis in ihren Mauern begehen. Das war die einhellige Meinung der in Berlin anwesenden Repräsentanten aus Frankfurt.
In Rahmen des geselligen „Berliner Abends“ im Roten Rathaus am 2. Sitzungstag brachten die Frankfurter und hessischen Abgeordneten mit einem über Nacht komponierten und schwungvoll vorgetragenen „Frankfurt-Lied“ den Turntagsdelegierten ihr Dankeschön dar. Bei dieser Gelegenheit schwenkte der Turngauvorsitzende den Riesen-Bembel, den die Berliner beim letzten deutschen Turnfest 1983 in Frankfurt als Gastgeschenk erhalten hatten.
 

22. November 2004


Leiterin des Sportamtes Dr. Fehres im DTB-Präsidium.

Die Delegierten des Deutschen Turnertages in Berlin wählten die Leiterin des Sportamtes der Stadt Frankfurt, Dr. Karin Fehres, als Vizepräsidentin für das Allgemeine Turnen einstimmig in das Präsidium des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Der Hessische Turnverband und der Turngau Frankfurt hatten die Frankfurter Amtsleiterin gemeinsam für das höchste Leitungsgremium des DTB vorgeschlagen. Eine Gegenkandidatin stand nicht zur Wahl.

22. November 2004


Gauhauptausschuss hat getagt : Veranstaltungsplan für 2005 steht

28 Vertreter aus 17 Vereinen waren zum Gauhauptausschschuss in den Vereinsraum der TG Höchst gekommen. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Bekanntgabe der Veranstaltungstermine für das kommende Jahr. Derzeit sind 13 Wettkämpfe, 19 Lehrgänge und einige weitere Veranstaltungen geplant. Zahlreiche, bereits vorliegende Anfragen zeigen das große Interesse der Vereine am Gruppenhelferlehrgang 2005, der dann „Ausbildung zum Übungsleiterassistenten“ heißen wird. Für diesen Lehrgang brachte die Fachwartin für das Gerätturnen der Mädchen, Christa Meyer interessante Anregungen vor: Neben dem bisherigen Schwerpunkt Turnen und Leichtathletik solle auch der Fachbereich Gymnastik und Tanz integriert werden. Außerdem sei zu überlegen, ob man nicht auch die sog. Aqua- oder Wassergymnastik anbieten könne.
Anschließend informierte der Turngauvorsitzende Volker Gilbert über Entscheidungen, die für den Turngau und seine Vereine wichtig sind: Bei der Sitzung der Frankfurter Sportkommission hat Bürgermeister und Sportdezernent Vandreike berichtet, dass im Sportetat 2005/2006 Kürzungen vorgenommen werden mussten., dass davon aber weder die Sportfördermittel noch die Zuwendungen für die Vereine betroffen sind. Aufgestockt wurde der Etat für Sportinvestitionen auf jeweils 5 Millionen pro Jahr. Als wichtigste bauliche Maßnahmen der Stadt neben dem allseits bekannten Neubau des Waldstadions hatte Vandreike in dieser Sitzung die Sanierung der Eissporthalle und den Umbau der Wintersporthalle genannt, die – ebenso wie das Waldstadion – fristgerecht im Mai 2005 fertig gestellt sein wird. Für den Turngau ist eine modernisierte Wintersporthalle als mögliche Wettkampfstätte interessant.
Nach derzeitigem Stand der Verhandlungen mit DTB und HTV bleibt das Leistungszentrum Frankfurt für das Gerätturnen der Frauen und für das Trampolinturnen erhalten. Nicht neu für die meisten Vereinsvertreter war die Information, dass sich die Stadt Frankfurt beim Deutschen Turntag in Berlin am 19. November ohne weitere Konkurrenten für die Ausrichtung des Deutschen Turnfestes 2009 bewirbt.
Nach Informationen über das Deutsche Turnfest in Berlin vom 14. – 20. Mai 2005 berichte Volker Gilbert über das Projekt „Offensive 2004“, das der Sportkreis Frankfurt gestartet hat. Ziel ist, u. a. durch intensive Öffentlichkeitsarbeit dem Breitensport in der öffentlichen Wahrnehmung zu der Bedeutung zu verhelfen, die er für die Gesellschaft hat. Ein Teil des Projektes ist das geplante TV-Magazin „inform“, das im Sender Rhein-Main-TV ausgestrahlt werden soll und das sich ausschließlich dem Breitensport in der Region widmet. Durch den Kauf von Sendeminuten sollen Turn- und Sportvereine, sowie Verbände Gelegenheit haben, sich und ihre Arbeit ausführlich darzustellen. Die Sendungen werden von einer Mediengesellschaft professionell produziert, den Inhalt bestimmt allein der Auftraggeber, also der Verein oder Verband.

11. November 2004


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner: Wo bleiben die Aktiven?

Was ist los mit den Geräteturnern in Frankfurt? Zu den sechs Wettkämpfen im Finale der Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner in der Sporthalle in Kalbach waren nur sieben Teams aus drei Vereinen angetreten. In fünf Disziplinen turnte jeweils nur eine Mannschaft um die Punkte, lediglich im Pflichtvierkampf der Jugendturner Jahrgang 96 und jünger gingen zwei konkurrierende Mannschaften an den Start. Bis auf diese Ausnahme kann also von einem echten Wettbewerb nicht die Rede sein. Bereits zu den Geräte-Einzelmeisterschaften im Frühjahr hatten nur sechs Vereine Jugendturner und Turner gemeldet und in den Jahren zuvor waren ebenfalls kaum mehr Vereine vertreten. Die geringen Teilnehmerzahlen gibt es also schon seit einiger Zeit, aber nur beim Gerätturnen der Männer und männlichen Jugend.

Warum sind in einem Turngau mit rund 70 Vereinen und über 40.000 Mitgliedern nur sechs Vereine in der Lage, Einzelturner zum Wettkampf zu schicken, und warum sind nur vier Vereine fähig, Mannschaften aufzustellen? Ist dies die Besonderheit eines Großstand-Turngaus und sieht es in den ländlichen Regionen wesentlich besser aus? Ich glaube nicht. Vielmehr kann man hier eine allgemeinen Krise des Gerätturnens feststellen, die sich – wie bei Olympia und internationalen Meisterschaften zu sehen - bis in die höchste Spitze negativ auswirkt.

Wo sind die Ursachen für diesen Zustand zu suchen? Mehrere Faktoren spielen wohl eine Rolle: Zum einen ist heute in den Vereinen das Angebot für Kinder und Jugendliche an attraktiven Sportarten riesengroß. Zum zweiten kann man in anderen Sportarten sehr viel schneller sichtbare Fortschritte und Erfolge erzielen. Zum dritten ist das Gerätturnen im Schulsport so gut wie nicht mehr vorhanden. Und nicht zuletzt fehlt es wohl auch in den Vereinen an qualifizierten Übungsleitern und Trainern, die den heranwachsenden Jungen das Gerätturnen auf möglichst spielerische Art schmackhaft machen können. Denn eines zeigt sich bei allen Kinderturnfesten im Turngau Frankfurt: Das Interesse der Kleinsten, an den Geräten zu turnen, sich mit ihnen vertraut zu machen, ist vorhanden. Aber zur Zeit gelingt es nicht, dieses Interesse auch mit fortschreitendem Alter der Kinder noch zu bewahren und diese im wahrsten Sinne des Wortes „bei der Stange zu halten“.

Der Hebel, diesen Abwärtstrend zumindest zu stoppen wenn nicht umzukehren, liegt meines Erachtens in der Intensivierung und Verbesserung der Übungsleiter-Ausbildung. Der Turngau Frankfurt hat das erkannt und folgerichtig in den letzten zwölf Monaten zwei spezielle Übungsleiter-Lehrgänge für das Gerätturnen mit hochqualifizierten Referenten durchgeführt. Man muss abwarten, ob sich solche Maßnahmen mittel- oder langfristig positiv auswirken.

21. Oktober 2004


54. Lohrbergfest: Ausrichter TV Seckbach rundum zufrieden

Ende gut, alles gut. Die Ausrichter des 54. Lohrbergfestes vom Turnverein Seckbach waren letztendlich hoch zufrieden: 262 jugendliche Teilnehmer beim zweiten Anlauf – nicht ganz so viele wie im letzten Jahr – das ist doch nicht schlecht, meinte Kurt Sämann, der Verantwortliche für die Organisation. Zur Erinnerung: Der erste Termin im Mai dieses Jahres war buchstäblich ins Wasser gefallen. Nach tagelangem Regen hatten die Verantwortlichen vom TV Seckbach und Turngau Frankfurt schweren Herzens das traditionelle Bergfest kurzfristig absagen müssen. Der völlig durchnässte und zentimetertief aufgeweichte Rasen hatte mit Rücksicht auf die Gesundheit der Jugendlichen eine andere Entscheidung nicht zugelassen. Die Frage, das Fest ausfallen zu lassen oder auf einen neuen Termin im Herbst zu verschieben, war schnell beantwortet: Ausfallen kommt nicht in Frage.

Für ihre Standfestigkeit wurden die Seckbacher auf sportlichem Sektor belohnt: Die diesjährige Lohrbergfestsiegerin im Dreikampf der weibl. Jugend A kommt nämlich aus den eigenen Reihen. Sarah Larras konnte ihre beiden Konkurrentinnen mit 1449 Punkten klar hinter sich lassen. Stephanie Rappelt (SG Nied) belegte mit 1211 Punkten den zweiten, Vereinskameradin Berrit Koerbitzer mit 851 Punkten den dritten Platz. Der südliche Nachbar der Seckbacher, die SG Enkheim, stellte den Lohrbergfestsieger im Dreikampf der männl. Jugend A (bis 16 Jahre): Mit sehr guten 1661 Punkten distanzierte Christian Metzger seinen einzigen Mitstreiter, Sebastian Veckovic (TV Seckbach/1249), deutlich. In der weibl. Jugend B (bis 16 Jahre) erzielte die einzige Starterin Josefine Schneider (SG Enkheim) 777 Punkte. Sieger der männl. Jugend B wurde Dennis Hesse (Tschft. Heddernheim) mit 1428 Punkten vor Lukas Gutheil
(Tschft. Heddernheim), 1229 Punkte und Pascal Coutu (TV Seckbach), 1226 Punkte. Am stärksten vertreten waren die sieben- bis achtjährigen Mädchen mit 61 und die neun- bis zehnjährigen Mädchen mit 48. Bei den Jungen im Alter von sieben bis acht Jahren waren immerhin 35 Athleten angetreten. Wie schon in den vergangenen Jahren konnte die SG Enkheim auch diesmal wieder den Wanderpokal für die meisten Aktiven – 67 an der Zahl - mit nach Hause nehmen.

Ergebnisse der Staffeln: 4x100-m weibl. Jugend A/B: Laufgemeinschaft SG Nied/TV Seckbach, 4x100-m männl. Jugend A/B: TV Seckbach vor Laufgemeinschaft SG Enkheim/Tschft Heddernheim, 4x75-m weibl. Jugend C/D: TV Seckbach vor SG Enkheim und TSV Ginnheim, 4x75-m männl. Jugend C/D: TV Seckbach vor SG Nied und SG Enkheim. Die vollständige Siegerliste finden Sie hier.

16. Oktober 2004


Gruppenhelfer-Lehrgang 2004

Auch in diesem Jahr konnte die Turnjugend Frankfurt wieder 19 neue Gruppenhelfer (früher auch „Vorturner“ genannt) ausbilden, damit diese ihre Übungsleiter in den verschiedenen Vereinen ab sofort tatkräftig unterstützen können. Angefangen hatte alles im April mit einem Vortreffen und dem anschließenden Tuju-Wochenende in Limburg/Lahn (das Tuju-Echo berichtete). Dort wurde unter anderem die Spielwiese für das Gau-Kinderturnfest am 20.06.04 in Frankfurt-Nied vorbereitet, die als „Zwischenprüfung“ für alle Teilnehmer diente und (natürlich) mit Bravour gemeistert wurde.

Nach den Sommerferien übernahm Helmut Kalbskopf (TSV Bonames) die Leitung und führte, zusammen mit anderen Referenten, die zukünftigen Gruppenhelfer in den Schwerpunkt des Lehrganges (Kinderturnen) ein.Während der drei Wochenend-Abschnitte (zwischen Juni und September) wurden folgende Themen behandelt:
- Aufbau einer Übungsstunde, Kleine Spiele, Sichern und Helfen
- Gerätturnen (alle Männer- und Frauengeräte einschließlich Minitrampolin)
- Funktionsgymnastik in Theorie und Praxis
- Einführung in die Leichtathletik (in spielerischer Form; Gerätebaustelle)
- Spiele- und Bewegungsparcours, neue alternative Sportgeräte (Abenteuerturnen)

Am 25.09.04 fand dann die Abschlussprüfung in Frankfurt-Bonames statt. Alle Teilnehmer konnten sich im Vorfeld ein Thema auswählen, um dieses zu Hause auszuarbeiten und an der eigenen Gruppe zu testen.Das Prüfungsteam teilte sich in drei Gruppen auf und konnte am Ende mit großer Zufriedenheit bekannt geben, dass alle Lehrgangsteilnehmer die Prüfung bestanden haben und somit in Zukunft als „Übungsleiter-Assistenten“ in den Vereinen tätig werden können.

Wir gratulieren den folgenden Teilnehmern:
- Sarah Will und Jaqueline Stofledt vom SV Viktoria Preussen
- Nina Pontoriero, Jasmin Greiner, Jennifer Lentsch, Berit Weil und Josephine Lenz vom VfL Goldstein
- Lara Xanthopoulos und Alisa Rückert von der TG Sachsenhausen 04
- Michaela Junker vom TSV Bonames
- Svenja Lorenzen und Anja Lauer von der TG Römerstadt
- Michael Schmidt, Anna Waldschmidt und David Beutel von der TS Griesheim
- Tara Walter von der TSG Niederrad
- Sascia Liermann, Astrid Eberth sowie Mona Bender (!!!!!!) vom TV Sindlingen

Vielen Dank auch dem Prüfungsteam um Wolfgang Böttcher, Matthias Schmidt-Hansberg und Helmut Kalbskopf (nach überstandener Hüft-Operation am Anfang des Jahres wieder topfit!), die gleichzeitig die einzigen drei Referenten während der Ausbildung waren und ihre Sache (wie in den letzten Jahren) auch diesmal wieder sehr gut machten!

Ein „Nachtreffen“ mit Scheinübergabe findet am 09.10.04 (ebenfalls in Frankfurt-Bonames) statt. Dort werden wir gemeinsam ein abschließendes Fazit ziehen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge sammeln, so dass die Turnjugend Frankfurt auch im nächsten Jahr wieder einen Gruppenhelfer-Lehrgang anbieten kann, der möglichst viele Jugendliche aus den Vereinen begeistern kann.

Jan Steinhilber, 29. September 2004


Hier will auch das Fallen richtig gelernt sein

Bei schönem Wetter sind für viele Kinder Aktivitäten im Freien angesagt – so wie das Inlineskating. Damit Kinder sich einigermaßen sicher auf den Rollen bewegen, veranstaltete die Turngau Frankfurt auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz einen Lehrgang für Kinder und Jugendliche.

Sowohl Fahranfänger als auch Geübte konnten hier noch das ein oder andere lernen. Die Diplom-Sportwissenschaftlerin Stefanie Meyer brachte den Anfängern einige Grundlagen bei. Bevor die 13 Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren auf der Landebahn los flitzen konnten, hieß es zunächst aber erst einmal Schützer und Helm aufziehen. «Ich versuche den Kindern spielerisch einige Fahr- und Bremstechniken zu vermitteln», beschreibt Frau Meyer das Ziel des Lehrgangs. Zunächst stehen einige Gleichgewichtsübungen auf dem Programm, damit die Mädchen und Jungen ein Gefühl für ihr ungewohntes Schuhwerk bekommen. So stehen die Fahranfänger auf einem Bein oder versuchen, mit den Inlineskates ganz normal zu laufen. Anschließend wird das Hinfallen geübt: Das richtige Fallen ist wichtig, damit schlimme Verletzungen möglichst vermieden werden. «Erst auf die Knie, dann auf die Hände, dann auf die Ellenbogen», erklärt die Expertin die richtige Technik. Weil die Kinder an Händen, Ellenbogen und Knien Schützer tragen, macht den jungen Skatern sogar diese Übung sichtlich Spaß. Nun soll das Abbremsen geübt werden. Stefanie Meyer macht den Mädchen und Jungen vor, wie es geht: Schön in die Knie gehen und dann einen Fuß zum Abbremsen nach vorne strecken. Schon nach wenigen Durchgängen beherrschen die meisten Kindern den Bewegungsablauf, das Abbremsen klappt schon ganz gut. «Kinder lernen das Fahren schneller als Erwachsene. Trotzdem können sie nach so einem Kurs natürlich noch nicht perfekt fahren.» Es muss also noch geübt werden, und da bietet sich die Landebahn des Maurice-Rose-Airfield geradezu an, findet eine Mutter, die dem Lehrgang zuschaut. «Wir wohnen zwar in einer Spielstraße, wo die Kinder die Möglichkeit zum Fahren haben. Dort ist der Belag aber nicht so schön wie hier.» Der glatte Belag der Landebahn hat kaum Unebenheiten und bietet damit auch keine so große Sturzgefahr. Außerdem gibt es keinen Autoverkehr, dafür aber jede Menge Platz für die Fahranfänger.

Um das Gelernte zu vertiefen, veranstaltet die Sportwissenschaftlerin ein Ballspiel mit den Mädchen und Jungen: Während die Skater durcheinander fahren, soll der Ball nacheinander zu jedem Kind gerollt werden. Vorsichtig bücken sich die Kinder im Fahren und heben den Ball auf. Nun steht nur noch das Kurvenfahren auf dem Programm. Stefanie Meyer macht den Kindern vor, wie sie durch das Verlagern des Gewichts Kurven fahren können. Nach drei Stunden heißt es für die Kinder dann allerdings: Die Skates von den Füßen aus- und wieder festes Schuhwerk anzuziehen. (cdt)

Frankfurter Neue Presse, 05. Juli 2004


350 Teilnehmer beim Gau-Kinderturnfest

Das diesjährige Kinderturnfest hatte ein Rekord-Beteiligung zu verzeichnen. Nach der Aufforderung des Wettkampfleiters und Vorsitzenden der Turnjugend Ralph Trollius hatten sich 350 Kinder im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren aus 15 Vereinen hatten sich auf dem Sportplatz der SG Nied bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen hinter ihren Vereinsschildern versammelt. Nach der Begrüßung durch den Turngauvorsitzenden Volker Gilbert eröffnete die Leiterin des Frankfurter Sportamtes, Dr. Karin Fehres mit einer kurzen Ansprache das Fest. Doch bevor die eigentlichen Wettkämpfe beginnen konnten, brachte die Vorsitzende für den Fachbereich Freizeit und Gesundheit, Netta Fay, die Kinder mit einer Aufwärmgymnastik so richtig in Schwung. Anschließend gingen die Kleinen auf die Suche nach ihrer Riege, in die sie eingeteilt waren. Dann endlich konnten die Riegenführer und Riegenführerinnen ihre Schützlinge zur Laufbahn, Sprunganlage oder zum Ballwurfplatz führen, denn Leichtathletik war als Erstes angesagt. Die jungen Turnerinnen und Turner dagegen mussten sich noch eine Weile gedulden. Die Wartezeit konnten sie aber spielerisch nutzen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Vorturner-Lehrgangs hatten auf einer Wiese verschiedene Trimmgeräte aufgestellt, die von den Kindern reichlich genutzt wurden. Ein kleiner Crash-Kurs im Rope-Skipping, der modernen Form des alten Seilhüpfens, war ebenfalls sehr gefragt.

Gegen 15 Uhr waren schließlich auch die Wettkämpfe an den Geräten abgeschlossen und die letzten Wertungen in den Computer eingegeben. In der bis zum letzten Tribünenplatz gefüllten Halle überbrückten verschiedene Vereinsgruppen die Zeit bis zur Siegerehrung mit schwungvollen Vorführungen. Dann endlich kam für die Teilnehmer die lang erwartete Siegerehrung: Die jeweils ersten Drei eines jeden Wettkampfes konnten auf das berühmte Treppchen steigen und vom Turngauvorsitzenden und vom Vorsitzenden der Turnjugend Siegerurkunde und Medaille in Empfang nehmen. Ein Fazit zum Schluss: Ausrichter SG Nied und Organisator Turnjugend Frankfurt hatten gute Vorarbeit geleistet und brachten das Großereignis trotz der erfreulich hohen Teilnehmerzahl, nicht zuletzt dank der vielen Helfer, reibungslos über die Bühne.

01. Juli 2004


TG Bornheim erster Gaumeister im HipHop/Steetdance/Breakdance-Wettkampf

Die TG Bornheim stellt in der Klasse der Jugendlichen den ersten Gaumeister im neu eingeführten Wettbewerb HipHop/Streetdance/Breakdance.

Mit einem zweiten Platz beim Finale in der Sporthalle Wächtersbacher Straße verteidigte die Jugendgruppe „Las Hermanas“ ihren Vorsprung aus dem ersten Durchgang und siegte mit 38 Wettkampf- und 28.40 Wertungspunkten. Der Sieger des zweiten Durchgangs, die Gruppe Mamacitas vom TSV Bonames, belegte mit 36/26,50 Punkten den zweiten Rang im Gesamtklassement. Auf Platz drei folgt das Team „Flabbergast and Friends“ des TV Jahnvolk Eckenheim mit 34/25,01 Punkten.

Äußerst spannend verlief der Wettkampf bei den zehn- bis dreizehnjährigen Schülern und Schülerinnen. Nach dem zweiten Durchgang lagen die Gruppe „The Elementz“ der TSG Bornheim, Sieger des ersten Durchgangs, gleichauf mit dem Erstpatzierten des Finales, den „Big Girls“ vom TSV Bonames. Entsprechend der Wettkampfbedingungen war ein entscheidender dritter Durchgang erforderlich. Hier hatten die „Big Girls“ schließlich das bessere Ende für sich und siegten mit 58/38,17 Punkten vor „The Elementz“ 56/35,75 Punkte. Die „Gangster Ladies“ von der Niederräder TG, nur beim Finale auftraten, belegten mit 16 Punkten den dritten Platz.

Ergebnis bei den Schülern/Schülerinnen 6-9 Jahre: 1. The Kidz (TSV Bonames/40/17,25), 2. „Dancing Kids“ (TGS Bornheim/36/16,70).

18. Juni 2004


Turnjugend Frankfurt am Main
„Wenn Grün die Jugend trifft“ - Ein Tuju-Wochenende in Limburg

Das Turnjugend-Wochenende im Rahmen des diesjährigen Gruppenhelfer-Lehrganges fand vom 30. April bis 2. Mai traditionell wieder in Limburg an der Lahn statt. Trotz dieser Tatsache konnte man jedoch von einer Premiere sprechen. Denn zum ersten Mal seit knapp zehn Jahren wurde diese Veranstaltung nicht von der Fam. Soßdorf geleitet. Bundeswehr-Soldat Ralph Trollius (TSG Nordwest), im Februar zum neuen Tuju-Vorsitzenden gewählt, hatte er die verantwortungsvolle Aufgabe, dieses Wochenende zu organisieren.

Trotz der relativ kurzen Anmeldefrist für diesen Lehrgang sind wir mit 16 Jugendlichen vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Limburg gereist. Dort angekommen, nahm uns Ralph mit seinem PKW das gesamte Gepäck ab. Wie sich eine Stunde später herausstellen sollte, war dies auch dringend notwendig gewesen. Denn wir verpassten unseren Bus, sodass wir zu Fuß zur Jugendherberge laufen mussten. Im Prinzip war dies eine Wanderung quer durch die Stadt und durch das anliegende Tal; an jeder Ecke mussten wir uns „durchfragen“, um überhaupt an der Jugendherberge anzukommen. Geplant waren 15 Minuten, im Endeffekt waren es aber 45 Minuten. Wir schafften es dennoch, pünktlich zum Abendessen zu erscheinen. Nach dieser ungewollten „Trainingseinheit“ begrüßte der neue Tuju-Vorsitzende die Teilnehmer und stellte das Programm für das Wochenende vor. Nach ein paar Kennlern-Spielen durch Tuju-Teamerin Isabelle Kunz (TV Seckbach) ließen wir den Abend ruhig ausklingen; alle erhielten das T-Shirt für den Gruppenhelfer-Lehrgang 2004 (in schwarz).

Am Samstagmorgen mussten wir unser Programm kurzfristig ändern. Der geplante Stadtbummel musste leider ausfallen, nachdem uns ein entscheidender Hinweis von Seiten der Teilnehmer während der Zugfahrt zukam. Keiner von uns Betreuern hatte daran gedacht, dass Feiertag war. Demokratisch abgestimmt, entschieden wir uns für das Vorziehen des gesamten Tagesprogramms. Dafür sollte es am Abend mehr Freizeit geben.
Themen am Samstag und Sonntag waren unter anderem:
- Planung und Organisation von Sportveranstaltungen
- Lehrauftreten und pädagogisches Verhalten
- Vorbereitung auf das Gau-Kinderturnfest (welche Angebote gibt es auf der Spielwiese?)
- Jugendarbeit auf Vereins- und Verbandsebene (fachlich/überfachlich)
- Vereins- und Verbandsstruktur (vom Turner bis zum Deutschen Turnerbund, vom Sportler bis zum Deutschen Sportbund)
Interessant war die Art und Weise der Vermittlung. Ralph nutzte den Lehrstil der Bundeswehr, der erstaunlich wenig mit „Stillgestanden!“ und „Achtung!“ zu tun hatte. Großes Interesse und aktive Beteiligung waren bei den zukünftigen Gruppenhelfern deutlich zu spüren. So waren wir sowohl von den Ideen der Teilnehmer zum Gau-Kinderturnfest als auch ihrer Präsentation begeistert. Im Endeffekt konnten wir mit den Arbeitsergebnissen während des Wochenendes sehr zufrieden sein. Näheres wird an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten, da dies erst beim Gau-Kinderturnfest im Juni präsentiert wird.

Natürlich wurden die Pausen auch nicht zu knapp gehalten. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass sich die Freizeitaktivitäten größtenteils im Inneren der Jugendherberge abspielten. Auch das Interesse für Fußball bei unseren 15 Mädels war sehr beeindruckend. Trotzdem sollte dies der Eintracht aus Frankfurt beim 0:1 in Wolfsburg nicht wirklich weiterhelfen.
Es wurde anscheinend bis tief in die Nacht „getrauert“. Ich entnahm den meisten Angaben, dass erst um 4 Uhr Ruhe einkehrte. Den Weg zum Speiseraum am folgenden Sonntagmorgen fanden jedoch alle bis 9 Uhr. Nach dem Frühstück Packen angesagt. Auch die Zimmer sollten „auf Vordermann“ gebracht werden. Hier stellte Ralph unter Beweis, wie man ein Zimmer (von ihm „Stube“ genannt) ordentlich fegt. Alle konnten mit bestem Gewissen ihre Zimmer verlassen.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Ralph übergab uns dort das Gepäck und wir besetzten ein ganzes Abteil in der Bahn für uns. Um 15.30 Uhr waren wir nach einer lustigen „Bummelfahrt“ am Frankfurter Hauptbahnhof angekommen, wo sich unsere Wege trennten. Doch bereits am 20. Juni werden wir uns alle wieder sehen: nämlich beim Gau-Kinderturnfest in Frankfurt-Nied. Wer wissen möchte, was dort alles angeboten wird, sollte unbedingt kommen. Es lohnt sich, bestimmt!

Jan Steinhilber für die Turnjugend Frankfurt, 17. Mai 2004


HipHop/Steetdance/Breakdance-Runde
TG Bornheim führt nach 1. Durchgang
Nach dem ersten Durchgang des HipHop/Streetdance/Breakdance-Wettbewerbs in der Sporthalle in Kalbach führt die Gruppe „Las Hermanas“ der TG Bornheim bei den Jugendlichen mit 15,70 Wertungs- und 20 Wettkampfpunkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Team „Flabbergast and Friends“ des TV Jahnvolk Eckenheim (13,55/18 Punkte) und die „Mamacitas“ vom TSV Bonames (13,00/16 Punkte). Bei den zehn- bis dreizehnjährigen Schülern siegten „The Elementz“ (TSG Bornheim/14,00/20) vor den „Big Girls“ (TSV Bonames/13,75/20). The Kidz (TSV Bonames/9,0/18) liegen an der Spitze der Schüler zwischen sechs und neun Jahren vor den „Dancing Kids“ (TGS Bornheim/8,70/18). Die Gesamtsieger in den drei Altersklassen werden im Finale am 23. Mai um 14 Uhr ebenfalls in der Sporthalle in Kalbach ermittelt. Durch das Punktsystem (20 Punkte für den Sieger, 18 für den Zweiten, 16 für den Dritten) haben auch die Zweit- und Drittplatzierten noch eine reelle Chance, mit einer Verbesserung ihres Ranges den Gesamtwettbewerb zu gewinnen.

05. Mai 2004


Wandern an Weihern
Karfreitagsausflug wieder mit Rekordbeteiligung
Auch in diesem Jahr fand die alljährliche Turngauwanderung wieder einen großen Zuspruch. Am Treffpunkt U-Bahn-Haltestelle im Frankfurter Stadtteil Riederwald hatten sich 79 Freundinnen und Freunde dieses Sports eingefunden, um sich auf die 15 km-Strecke zu begeben. In diesem Jahr sollten die verschiedenen Frankfurter Stadtgewässer besichtigt werden. Vom „Erlenbruch“, einer Senke vor dem Bornheimer Hang, zu Beginn führte der Weg in den Ostpark, über die Mainbrücke, dann an Oberrad vorbei zur sog. Tellersiedlung, die der Frankfurter Stadtbaumeister Ernst May 1927 am Rande des Stadtwaldes speziell für die Oberräder Gärtner errichtet hatte. Die nächsten Ziele waren der Buchrainweiher und der Maunzenweiher, der Ende der zwanziger Jahre aus einer ehemaligen Lehmgrube angelegt wurde. Danach konnten die Wanderer endlich die erste Rast an der sog. Grastränke einlegen. Vom Verwalter dieses abgegrenzten Vogelschutzgebietes sachkundig geführt, erfuhren die Interessierten, dass große Teile des Frankfurt Stadtwaldes vor rund 150 Jahren noch Weideflächen waren. An dieser Stelle hatte man künstliche Mulden angelegt, um das Vieh zu tränken. Heute nisten dort neben bekannten auch eine Vielzahl seltener Vögel. Außerdem haben sich aufgrund der besonderen topografischen und biologischen Bedingungen eine Menge seltener Pflanzen angesiedelt. Neben den Informationen vom Führer erhielten die Wanderer auf Schautafeln und in Vitrinen einen Überblick über die dort ansässige Tier- und Pflanzenwelt. Anschließend ging es über den Kesselbruchweiher, einer ehemaligen Kiesgrube, und den Försterwiesenweiher, der 1958 als Regenrückhaltebecken für die Autobahn angelegte wurde, zum sagenumwobenen Mörderbrunnen. Nach rund vier Stunden kamen die Wanderer schließlich am Jacobiweiher an, dem sog. „Vierwaldstädtersee“, bevor sie im traditionsreichen Gasthaus Oberschweinstiege die wohl verdiente Abschlussrast genießen konnten.

05. Mai 2004


Gaueinzelmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen
Rekordbeteiligung in Kalbach
Bei den diesjährigen Geräte-Einzelmeisterschaften der Turnerinnen und Jugendturnerinnen konnte die verantwortliche Fachwartin, Christa Meyer, eine Rekordbeteiligung verzeichnen. 132 Aktive im Alter zwischen acht und zwanzig Jahren aus zwölf Vereinen waren in der Sporthalle in Kalbach an die Geräte gegangen, 18 mehr als im vergangenen Jahr und so viel, wie seit Jahren nicht. Vor allem in den Pflichtvierkämpfen der A-Stufen drängten sich auch in diesem Jahr wieder die jungen Nachwuchstalente. Den Rekord stellten die Bis-Zehnjährigen in der Klasse A5-4 mit 34 Teilnehmerinnen auf. Nicht viel weniger waren mit jeweils 28 Jugendlichen in der Klasse A6-5 bis zwölf Jahre und im Rahmenkampf A4-3 bis zehn Jahre angetreten. Besonders erfreut war die Fachwartin darüber, dass auch im Kürvierkampf mit Pflichtelementen B7 der Jahrgänge 90 bis 93 im Gegensatz zu früher mit 11 Konkurrentinnen diesmal ein recht ansehnliches Teilnehmerfeld erschienen war.
Im Vierkampf B9 der über 17-Jährigen starteten drei Jugendturnerinnen. Nora Kasper (Eintracht Frankfurt) sicherte sich den Titel mit 35,35 Punkten vor ihren Vereinskameradinnen Tanja Krause (32,50) und Helga Preisler (30,00).
Ohne weitere Konkurrentin siegte Katarina Baotic (Eintracht) im Vierkampf B8 Jahrgang 88 - 93.
Den gut besetzten Vierkampf B7, Jg. 90 – 93, entschied nach spannendem Wettkampf Diana Will (TSG Nordwest) mit 34,00 Punkten. Den zweiten Platz belegte Kerstin Weil (VfL Goldstein/32,85), Dritte wurde ihre Schwester und Vereinskameradin Berit Weil (31,00).
Den Titel im Pflichtvierkampf A8-A6 Jg. 88/89 gewann Sarah Jane Beutel (Tschft. Griesheim/22,90) vor Wiebke Hutwelker (TG Höchst/17,35) und Anne Dorn (Tschft. Griesheim/15,65).
Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Siegerliste.

20. April 2004


Gaumeisterschaften der Turner und Jugendturner
Michael Landes Geräte-Einzelmeister
Neuer Einzelmeister im Gerätturnen der Männer wurde Michael Landes von Eintracht Frankfurt. Bei den diesjährigen Geräte-Einzelmeisterschaften des Turngaus Frankfurt in Kalbach überzeugte der Einundzwanzigjährige im jahrgangsoffenen Wahlvierkampf B9 durch gleichmäßig gute Leistungen an allen vier Geräten und setzte sich mit 37,50 Punkten gegenüber seinem Hauptkonkurrenten Odin Wörner (SG Enkheim/36,20) knapp durch.
Den 3. Rang belegte mit 35,0 Punkten Marc Krajniak (Eintracht). Die höchsten Einzelwertungen erzielten Odin Wörner mit 9,60 Punkten beim Pferdsprung und Marc Krajniak mit 9,50 Punkten beim Bodenturnen.
Beim Sechskampf B8 der Jugendturner bis 16 Jahre turnte Philipp Schäfer (TSG Oberrad) einen klaren Zweieinhalb-Punktevorsprung heraus und siegte mit 53,15 Punkten vor Kai Kirbst (SG Enkheim/50,65) und Christian Bartoschek (TSG Nordwest). Den Sechskampf B7 der Jugendturner bis 14 Jahre beendete Julian Bechler (TSG Oberrad) mit einem überzeugenden Sieg. Mit über fünf Punkten Vorsprung und einer Gesamtpunktzahl von 54,90 verwies der Oberräder seine Konkurrenten Marc Borst (SG Enkheim/49,65) und Josef Höhl (Eintracht/49,60) auf die Plätze zwei und drei.
Zum Pflichtsechskampf A7-4 der Jugendturner bis 12 Jahre waren 14 jugendliche Turner an den Start gegangen. Hier siegte Jonas Stüdemann (TSG Nordwest/36,05) vor Simon Höhl (25,05) und Jan Klein (24,50), beide Eintracht Frankfurt.
An den diesjährigen Titelkämpfen haben 46 Turner und Jugendturner aus vier Vereinen teilgenommen.
Die weiteren Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Siegerliste.

20. April 2004


Volker Gilbert bleibt Turngauvorsitzender
Satzungsänderung genehmigt

Beim Gauturntag des Turngaus Frankfurt in Berkersheim wurde der amtierende Vorsitzende Volker Gilbert (TSV Berkersheim) für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Die 58 Abgeordneten aus 24 Vereinen bestätigten außerdem Lutz Ullrich (TSG Nordwest) als Stellvertretenden Vorsitzenden, August Seck (TV Eschersheim) als Kassenwart, Renate Sämann (TV Seckbach) als Vorsitzende des Fachbereichs Aus- und Fortbildung, Gudrun Werner (TSG Fechenheim) als Vorsitzende des Fachbereichs Sport für Ältere und Günter Heidt (FTG 1847) als Pressewart in ihren Ämtern. Zum Vorsitzenden für den Fachbereich Spiele wählte der Gauturntag Dr. Darius Soßdorf (Orplid Frankfurt). In das durch Satzungsänderung neu geschaffene Amt des Internet- und Protokollverantwortliche(n) wurde die bisherige Beauftragte für das Internet, Steffi Soßdorf (Orplid Frankfurt) gewählt. Darüber hinaus bestätigte die Versammlung den von der Jugendvollversammlung neu gewählten Vorsitzenden der Turnjugend, Ralph Trollius (TSG Nordwest), und den bisherigen Geschäftsführer Volker Gilbert.

In Anwesenheit des Stadtrates Dieter Bürger und des Vizepräsidenten des Hessischen Turnverbandes, Karl-Heinz Bickel, die Grußworte der Stadt und des Verbandes überbrachten, hatten die Delegierten zuvor auf Vorschlag der Kassenprüfer den seitherigen Vorstand entlastet. Der mit 54.500 Euro ausgeglichene Haushaltsplan für das Jahr 2004 wurde vom Gauturntag genehmigt. Auch in diesem Jahr wurden langjährige, verdienstvolle Mitarbeiter im Turngau geehrt. Der nach 19 Jahren aus dem Vorstand ausscheidenden Vorsitzende des Fachbereichs Spiele, Rolf Heinecke (Jahnvolk Eckenheim), wurde mit dem Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes ausgezeichnet. Die bisherige Vorsitzende der Turnjugend, Steffi Soßdorf, sowie die langjährige Fachwartin für das Trampolinturnen Karen Kandsperger erhielten die Silberne Ehrennadel des Hessischen Turnverbandes. Dem bisherigen Vorsitzenden des Fachbereichs Sport, Josef Ullrich (TV Eschersheim), der nach 18 Jahren ebenfalls den Vorstand verlässt und bereits zahlreiche hochrangige Auszeichnungen besitzt, wurde die Jahn-Medaille des Hessischen Turnverbandes verliehen.

19. April 2004


Hallen-Kinderturnfest mit Rekordbeteiligung

Zum diesjährigen Hallen-Kinderturnfest der Turnjugend Frankfurt hatte sich der ausrichtende Verein, die Turnerschaft Griesheim 1856 e.V., sehr große Mühe gegeben und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. So waren bereits zwei Stunden vor Wettkampfbeginn alle Geräte aufgebaut und die Verpflegung stand bereit.
In diesem Jahr waren 214 Kinder aus elf Vereinen gemeldet, so viele wie seit langem nicht. Nach und nach waren dann alle in der Turnhalle der Georg-August-Zinn-Schule in Griesheim eingetroffen. So konnte es fast pünktlich um 14.45 Uhr losgehen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede vom neuen Vorsitzenden der Turnjugend Frankfurt, Ralph Trollius,, versammelten sich die Kinder auf der Bodenfläche. Petra Schmidt (TS Griesheim) übernahm die Verantwortung für ein kurzes Aufwärmprogramm, bevor sich die Vereins-Riegen an die verschiedenen Geräte begaben.

Beim Hallenkinderturnfest geht es nicht darum, der oder die Beste zu sein. Vielmehr soll jedes Kind seine turnerischen Fähigkeiten umsetzen und eine gewisse Mindestpunktzahl erreichen, die vom Alter abhängig ist. Von den sechs Geräten (Boden, Barren, Reck, Sprung, Balken/Bank, Minitrampolin) mussten vier ausgewählt werden und an jedem galt es, drei Übungsteile zu zeigen, die jeweils einen bestimmten Punktewert haben. Erfreulich ist, dass alle Kinder die erforderliche Punktzahl erreicht haben und somit das sog. Kinderturnabzeichen erringen konnten. Diese Leistung wurde mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk belohnt. Gegen 17.30 Uhr endete die Veranstaltung und Eltern, Kinder und Trainer konnten zufrieden nach Hause gehen.

Ein großes Dankeschön gilt der Turnerschaft Griesheim. Unter der Leitung von Petra Schmidt hatte der Verein im Vorfeld alle notwendigen Maßnahmen getroffen und war ein perfekter Ausrichter. Es hatte an nichts gefehlt. Für den neuen Tuju-Vorsitzenden Ralph Trollius war es ein gelungener Einstand. Seine Vorgängerin Steffi Soßdorf stand auch noch einmal zur Verfügung und konnte zufrieden beobachten, dass der Wechsel bei der Turnjugend ohne Probleme erfolgte.

Für alle Beteiligten war das diesjährige Hallen-Kinderturnfest mit der Rekordbeteiligung ein großartiges Ereignis, das vor allem bei den Kindern breite Zustimmung fand. Dies veranlasste Ralph Trollius, auch fürs nächste Jahr die Durchführung des Festes zu versprechen, dann allerdings mit einem neuen Ausrichter.

Jan Steinhilber, 18. März 2004


Gaumeisterschaften Trampolinturnen

Trampolinmeisterschaften mit Riesenfeld
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens ihrer Trampolin-Abteilung hatte in diesem Jahr die SG Nied die Ausrichtung der Gaumeisterschaften im Trampolinturnen übernommen. 91 Turnerinnen und Turner aus sechs Vereinen, so viele wie lange nicht, waren in der Nidda-Sporthalle zum jährlichen Kräftemessen angetreten. Vor allem die große Zahl der jungen Aktiven zeigt, wie beliebt diese Sportart zur Zeit ist. Zu den beiden Wettkämpfen der Minis, das sind Jugendliche bis 11 Jahre, sind allein 33 Schülerinnen und 16 Schüler an den Start gegangen, also über 50 Prozent aller Teilnehmer. Diese Tatsache lässt hoffen, dass dieser Sport auch in Frankfurt noch eine große Zukunft hat.
An dieser erfreulichen Entwicklung hat der Turngau Frankfurt erheblichen Anteil. In einer groß angelegten Talentsichtung wurden vor einem Jahre über 500 junge Trampolin-begeisterte Menschen, vorwiegend aus Frankfurter Schulen, in zahlreichen Übungsstunden in der Deutschen Turnschule auf ihre Eignung hin getestet. Aus diesem Kreis sind rund 50 talentierte Jungen und Mädchen hervorgegangen, die zur Zeit zweimal wöchentlich unter der Leitung zweier Trampolin-Spitzenkräfte leistungsorientiert trainieren. Im Herbst letzten Jahres wurde auch ein neuer Verein, die Frankfurt Flyers, gegründet, der das alleinige Ziel hat, junge, talentierte Trampolinturner zu fördern. Einige von diesen Nachwuchstalenten haben nun in Nied erstmals an einem Trampolin-Wettkampf teilgenommen.

Christian Krall und Bianca Zink verteidigen Titel
Die beiden Vorjahressieger Christian Krall (Frankfurt Flyers) und Bianca Zink (SG Nied) haben ihre Titel erfolgreich verteidigt. In der offenen Klasse der Turner und Jugendturner setzte sich der 18-Jährige aus dem neu gegründeten Verein mit 75,80 Punkten vor Florian Hallex (TSG Vorwärts, 73,60) und dem Vereinskameraden Georg Rothe (67,90 P.) durch. Im offenen Wettkampf der Turnerinnen und Jugendturnerinnen distanzierte die Siegerin ihre Konkurrentinnen deutlich. Mit 82.00 Punkten verwies die Jugendturnerin aus der Trampolin-Hochburg Nied ihre Vereinskollegin Anke Dannenberg (76,40) und Kira Schenkel (Tschft. Griesheim, 75,40) auf die Plätze zwei und drei. Die übrigen Ergebnisse entnehmen Sie bitte aus der Siegerliste.

04. März 2004


Frankfurt Flyers holen bei ihrem Debüt gleich vier Trampolin-Titel

Die jahrelange regionale Vorherrschaft der SG Nied im Trampolinspringen ist beendet. Der noch im vergangenen Jahr in allen Disziplinen erfolgreiche Verein gewann bei den von ihm ausgerichteten Meisterschaften des Turngau Frankfurt zwei Titel. Vier mal Gold ging an den neu gegründeten Verein Frankfurt Flyers. Insgesamt waren sechs Vereine am Start. Die in den letzten Jahren intensivierte Nachwuchsarbeit macht sich also bezahlt. So konnte Gaufachwartin Karen Kandsperger nicht nur die Rekordbeteiligung von 95 Sportlern verzeichnen, die Titelkämpfe hatten auch 300 Zuschauer angelockt.
In der offenen Klasse (ab 15 Jahre) konnten die Vorjahressieger ihre Titel verteidigen. Bei den Turnern siegt der von der SG Nied zu den Frankfurt Flyers gewechselte Christjan Krall, der mit 75,80 Punkten deutlich vor Florian Hallex (TGS Vorwärts) lag (73,60 Punkte). Noch überlegener gestaltete den Wettkampf Bianca Zink (SG Nied), die mit  82,00 Punkten deutlich vor ihrer Teamgefährtin Anke Danneberg (76,40 Punkte) sowie Kira Schenkel (75,40 Punkte) von der Turnerschaft Griesheim gewann.
Im Schüler-Bereich (12 bis 14 Jahre) verbuchte Lukas Jekat von den Frankfurt Flyers mit 85,30 Zählern die beste Wertung der gesamten Veranstaltung. Zweiter wurde Martin Gatarski (SG Nied), der 70,30 Punkte turnte. Knapp ging es bei den Schülerinnen zu, wo sich Celia Rode (80,10 Punkte) den Titel vor ihrer Nieder Vereinskollegin Kerstin Weil (79,70 Punkte) holte.
Bei den Minis (bis 11 Jahre), die in der Niddahalle immerhin 49 Starter stellten, siegten Gero Weiland (83,70 Punkte) und Ann-Kathrin Klee (81,00 Punkte), beide von den Frankfurt Flyers.

03. März 2004; Frankfurter Neue Presse - löf


Der Lehrgang "Aqua-Training" war wieder ein voller Erfolg

30 Interessenten hatten sich angemeldet, doch leider konnten wir nur 20 Teilnehmer/-innen annehmen, da das Schwimmbecken halt Grenzen hat.
Christa Meyer konnte auch alle 20 Teilnehmer/-innen begrüßen und nach einer kurzen Vorstellung, Einführung und Erklärung der Grundschritte außerhalb des Beckens ging es dann gut 2 1/2 Stunden im Wasser munter, anstrengend, lustig und lebhaft zu. Nach Knie-Schritt-Schreit- und Roboterläufen mit vielen Armvarianten wurden mit "Mitts" kleine Choreografien erstellt und miteinander verbunden.
Danach waren die "Jubs" dran, die sich als hervorragende Partnergeräte herausstellten und alle so richtig außer Puste brachten. Doch wer dachte, es wäre geschafft, hatte weit gefehlt, es ging erst richtig los. Der Boden wurde tief gestellt und nun war Aquajogging angesagt. Eine Menge Querbahnen mit Skipping, großen und kleinen Schritten, dabei Hände immer schön über dem Kopf, das Lächeln und Atmen durfte man auch nicht vergessen, mussten geschafft werden. Aber alle hielten tapfer durch und als Belohnung ging es dann zum Mannschaftsjoggingstaffeln. Als Abschluss wurde noch ein Circle-Training im Tiefen durchgeführt, wobei die Entspannungsübungen dazwischen für alle wunderbar waren. Ich denke zum Schluss, nachdem auch noch alle die gut von Renate Sämann vorbereiteten Quittungen und Bescheinigungen erhalten hatten und von Christa noch ein Konzept erhielten, gingen viele mit dem Gedanken nach Hause, dass sie viel gelernt hatten, viele Kalorien verbraucht hatten und sich nun mit einem schönen Mittagessen stärken konnten.

Viel Spaß bis zum Februar oder März 2005

Christa Meyer, 28. Februar 2004


Ralph Trollius wird Vorsitzender der Turnjugend

In der äußerst schwach besuchten Jugendvollversammlung im Vereinshaus des TSV Berkersheim wurde Ralph Trollius von der TSG Nordwest zum neuen Vorsitzenden der Turnjugend Frankfurt gewählt. Der 20-jährige Jugendliche wird damit Nachfolger von Steffi und Dr. Darius Soßdorf, die sich nach 10-jähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl gestellt hatten. Das zweite Amt eines Vorsitzenden der Turnjugend konnte nicht besetzt werden, da weder ein Bewerber noch eine Bewerberin bereit stand. Die Stellvertretende Turngau-Vorsitzende Karin Patschke dankte dem Ehepaar Soßdorf im Namen des Vorstands für ihre erfolgreiche Arbeit und überreichte Ihnen als Anerkennung zwei Karten für das weltbekannte Frankfurter Varieté „Tigerpalast“.

07. Februar 2004


Georg-von-Opel-Preis für Frankfurter Turnverein 1860

Dem Frankfurter Turnverein 1860 (FTV) wurde am 16. Dezember 2003 der mit 2500,00 Euro dotierte Georg-von-Opel-Preis in der Kategorie "Jugend" verliehen. Im Kaisersaal des Frankfurter Römer nahm Vereinvorsitzender Hans Buskase in Begleitung von Claudia Wolpert und drei jungen Aktiven die Urkunde aus den Händen von Ex-Weltmeister Eberhard Gienger entgegen. Nach dem Heinz-Lindner-Preis des Landessportbundes und dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt ist dies bereits die dritte Auszeichnung, die der Frankfurter Traditionsverein im Jahre 2003 erhalten hat. Mit der heutigen Ehrung werde die herausragende Arbeit gewürdigt, die der Verein mit seinen Aktionen "Fon for Kids" und "Schule und Verein" vor allem auf dem Gebiet der Integration junger ausländischer Bürger leiste, betonte der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Ingo-Rolf Weiß, in seiner Laudatio.
In Anwesenheit von Sportbundpräsident Manfred von Richthofen, von Ehrenpräsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland, Walter Tröger, und weiterer Sportprominenz hielt Bürgermeister Achim Vandreike die Begrüßungsansprache. Er freue sich ganz besonders, dass zu den Preisträgern - vier Sportler und zwei Vereine - auch ein Frankfurter Verein gehöre.
Eberhard Gienger plädierte in seiner Festansprache leidenschaftlich für die Stärkung des Ehrenamtes. Die Zukunft des Sports hänge ganz entscheidend von der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Vereinen ab. Was die Sportvereine heute schon in der Gesundheitsvorsorge, bei der Eingliederung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen leisteten, sei nicht hoch genug einzuschätzen, sagte der Bundestagsabgeordnete. Dafür gebühre ihnen Dank und Anerkennung. Der Staat könne eine solch riesige Aufgabe keinesfalls übernehmen, schloss Gienger.

05. Januar 2004