Presse-Archiv 2003

 

Frankfurter Gymnastikschau zum 20. Mal - Spende für Johannes Hablik
Gymnastik und Tanz und HipHop begeistert Zuschauer - TV Münster holt den Bembelcup
TV Münster beim Bembelcup erfolgreich
Gauhauptausschuss soll Veranstaltungsprogramm verabschieden
Eintracht siegt vor Enkheim - Gau-Mannschaftsmeisterschaften Gerätturnen männlich
Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen - B-Stufen-Wettkämpfe schwach besetzt

Übergetreten?

Willi Gietz gestorben

Tuju-Wochenende in Limburg (16.05.2003 - 18.05.2003)

Werner Brauch gestorben

53. Lohrbergfest mit Rekordbeteiligung - Anja Becker und Christian Stolzki siegten

Gut besuchtes Seminar - Turngau Frankfurt informiert über 400-Euro-Gesetz

Gauturntag des Turngaus Frankfurt - Bisherige Vorstandsmitglieder bestätigt

Karin Patschke und Willi Gietz ausgezeichnet

Christian Krall und Bianka Zink siegten bei den Trampolinmeisterschaften

Frankfurter Abend des Sports: Verdiente Ehrenamtliche und erfolgreiche Turner geehrt!
 


Frankfurter Gymnastikschau zum 20. Mal
Spende für Johannes Hablik

Die traditionelle Frankfurter Gymnastikschau, die in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen feiert, war dem schwer verletzten Kunstturner Johannes Hablik gewidmet. Der 22jährige Deutsche Mehrkampfmeister hatte sich bei einem Sportunfall vor einem Jahr schwerste Schäden an der Halswirbelsäule zugezogen. Der Turner befindet sich zur Zeit in einer kostenintensiven Rehabilitation, die vermutlich noch lange Zeit andauern wird. Aus Spenden der Besucher und durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen kamen an diesem Nachmittag 250 Euro zusammen. Keine große Summe, aber sicher ein kleiner Beitrag für den Verein "Zukunft für Johannes Hablik e. V.", der Anfang des Jahres zur finanziellen Unterstützung des Turners gegründet wurde. Der Turngau Frankfurt wünscht Johannes Hablik auch auf diesem Wege weiter Fortschritte bei der Genesung.
Aufgrund zahlreicher Absagen wir die Zahl der Teilnehmer diesmal etwas geringer. Das tut jedoch der Qualität der Darbietungen keinen Abbruch. Begleitet von fetziger mitreißender Musik zeigten zwölf Vereinsgruppen aus Frankfurt und Umgebung in der Sporthalle in Kalbach mitreißende Vorführungen. Die Zuschauer dankten es mit begeistertem Applaus. Viel Fantasie und Rhythmus boten die Vertreter des Modern Dance, die Gruppe MANIAC des TV Erbenheim, die Gruppe "Matrix" der Dreieichschule und nicht zuletzt die "Black Angels" der TG Bornheim. Den klassischen Jazztanz präsentierten der VfL Goldstein mit einer frisch und unbekümmerten Formation aus Sechs- bis Achtjährigen und die TG Bornheim mit zwei Teams. Dabei konnten "Cinderella & Blue Diamonds", eine Gruppe aus vier- bis zehnjährigen Schülern und Schülerinnen, besonders gefallen. Die Waldorfschule und der TV Seckbach überzeugten mit einer Mischung aus Tanz, Turnen und Akrobatik. Natürlich durften auch die Akteure des HipHop und des Streetdance nicht fehlen. Die Turnerschaft Jahnvolk Eckenheim hatte ihre Gruppen "Flubbergast" und "C.I.D." aufs Parkett geschickt. Das bunte Programm, von der Fachwartin für Dance-Cup, Stephanie Putschbach, bestens organisiert und der Fachwartin für Gymnastik und Tanz, Tanja Deeg informativ präsentiert, ging zügig über die Bühne. Nach rund zwei Stunden verließen die Zuschauer die Halle mit dem Gefühl, wieder einmal einen höchst unterhaltsamen Nachmittag erlebt zu haben.

13. Dezember 2003


Gymnastik und Tanz und HipHop begeistert Zuschauer
TV Münster holt den Bembelcup

Einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Nachmittag erlebten rund 300 begeisterte Zuschauer beim diesjährigen Frankfurter Bembelcup in der Sporthalle in Kalbach. Der traditionelle gauoffene Pokalkampf für Gymnastik und Tanz, erweitert um einen Dance-Wettkampf, war in diesem Jahr erstmals mit einem reinen HipHop-Wettbewerb zusammengelegt worden, eine gute Idee der Organisatoren. In knapp zweieinhalb Stunden konnten die Besucher einen hervorragenden Überblick über die Bereiche Gymnastik, Tanz und HipHop sehen. Insgesamt 25 Gruppen aus 15 Vereinen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet waren angetreten, um ihre neuesten Einstudierungen zu präsentieren.
Beim Gruppenwettkampf Gymnastik und Tanz sicherte sich in diesem Jahr die Tanz- und Gymnastikgruppe "However" des TV Münster den Bembelcup in der Jugend klasse. Hervorragende 31,85 Punkte erzielte das Siegerteam und verwies damit seine Vereinskollegen aus der Mannschaft II auf den zweiten Platz (28,00 Punkte). Dritter wurden sie "Sunshinegirls" der TSG Oberursel mit 25,75 Punkten. Der Pokal für die Erwachsenen ging ebenfalls an den TV Münster, der als alleiniger Starter in dieser Klasse mit 27,00 Punkten bewertet wurde. Beim gleichzeitig durchgeführten Rahmenwettkampf "Dance" siegte in der Klasse bis 16 Jahre die Gruppe "Black Angels" der TG Bornheim mit 14,525 Punkten vor dem TV Seckbach (13,225 Punkten) und der GC Bad Homburg (12,875 Punkte). Den Wettkampf der Jugendliche über 16 Jahre entschied der TV Groß-Gerau mit 16,70 Punkten für sich vor der TG Dietzenbach (15,175 Punkten) und der TG Rüsselsheim (14,925 Punkte).

Die Ergebnisse im HipHop-Wettbewerb lauten:
Jugendliche 14 - 18 Jahre:
1. Jahnvolk Eckenheim - 29,75 Punkte
2. TSV Bonames "Nasty Girls" - 36,68 Punkte
3. TSV Bonames "Bad Girls"- 35,358 Punkte
Schülerinnen/Schüler 10 - 13 Jahre:
1. SV Brachtal - 34,375 Punkte
2. TGS Bornheim - 31,875 Punkte
3. Niederräder TG - 31,35 Punkte
Schülerinnen/Schüler 6 - 9 Jahre:
1. TG Bornheim - 22,00 Punkte
2. TSV Bonames - 20,125 Punkte

08. November 2003


TV Münster beim Bembelcup erfolgreich

Die Tanz- und Gymnastikgruppe "However" des TV Münster sicherte sich beim diesjährigen gauoffenen Gruppenwettbewerb Gymnastik und Tanz des Turngaus Frankfurt den Bembelcup in der Jugendklase. In der Sporthalle in Kalbach erzielte das Siegerteam 31,85 Punkte und verwies damit seine Vereinskolleginnen aus der Mannschaft II auf den zweiten Platz (28,00 Punkte). Dritter wurden die "Sunshinegirls" der TSG Oberursel mit 25,75 Punkten. Der Pokal in der Klasse der Erwachsenen ging ebenfalls an den TV Münster, der als alleiniger Starter mit 27,00 Punkten bewertet wurde. Beim gleichzeitig durchgeführten Rahmenwettkampf "Dance" siegte in der Klasse bis 16 Jahre die Gruppe "Black Angels" der TG Bornheim mit 14,525 Punkten vor dem TV Seckbach (13,225 Punkte) und der GC Bad Homburg (12,875 Punkte). Den Wettkampf der Jugendlichen über 16 Jahre entschied der TV Groß-Gerau mit 16,70 Punkten für sich vor der TG Dietzenbach (15,175 Punkte) und der TG Rüsselsheim (14,925 Punkte).

29. Oktober 2003


Gauhauptausschuss soll Veranstaltungsprogramm verabschieden

Die Vorsitzenden und Sportwarte der Frankfurter Turn- und Sportvereine, sowie die Mitglieder des Turngauvorstandes treffen sich am 31. Oktober bei der TSG Nordwest zu ihrer jährlichen Sitzung des Gauhauptausschusses. In diesem Gremium sollen Anregungen und Wünsche aus dem Kreis der Vereine behandelt und das turnerisch-sportliche Veranstaltungs- und Lehrgangsprogramm des kommenden Jahres beschlossen werden. Darüber hinaus steht die Wahl eines Schriftführers, sowie das Projekt "Nachwuchsförderung im Trampolinturnen" auf der Tagesordnung. Außerdem berichtet der Turngauvorstand über das Projekt "Patenschaft" mit dem der Kontakt zwischen Turngauvorstand und Vereinen intensiviert werden soll.

21. Oktober 2003


Eintracht siegt vor Enkheim
Gau-Mannschaftsmeisterschaften Gerätturnen männlich

Die Kunstturnriege von Eintracht Frankfurt hat die Gaumannschaftsmeisterschaft im jahrgangsoffenen Wahlsechskampf B9 klar für sich entschieden. Beim Finale in der Sporthalle in Kalbach verwies der Titelträger mit 133,30 Punkten die SG Enkheim (123,50 Punkte) auf den 2. Rang. Bester Einzelturner wurde mit 44,20 Punkten Michael Landes (Eintracht Frankfurt), der an den Ringen, ebenso wie Odin Wörner (SG Enkheim) am Boden und Barren, die Tageshöchstwertung von 9,20 Punkten erzielte. Weitere Sieger bei den Titelkämpfen waren die TSG Nordwest im Wahlvierkampf B8 bis 16 Jahre und Wahlvierkampf A5-A7 bis 12 Jahre, sowie Eintracht Frankfurt im Wahlvierkampf B7 bis 14 Jahre.

13. Oktober 2003


Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen
B-Stufen-Wettkämpfe schwach besetzt

Bei den Geräte-Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen des Turngau Frankfurt waren zu den vier Wettkämpfen von B9 bis B6 bedauerlicherweise nur sieben Mannschaften angetreten, im Kürvierkampf B9 und B7 sogar jeweils nur eine einzige. Meister ohne Konkurrenz wurde im Vierkampf B9 mit 195,70 Punkten Eintracht Frankfurt, in der B7 der TV Bergen Enkheim mit 159,85 Punkten. Im Vierkampf B8 konnte das Team der FTG zwar den zweiten Durchgang für sich entscheiden, die mit über neun Punkten führen Mannschaft des TV Bad Vilbel aber nicht mehr einholen. 192,85 zu 185,60 Lautete das Ergebnis am Ende zugunsten des TV Bad Vilbel. Spannend verlief der zweite Durchgang im Vierkampf B6. Mit nur drei Punkten Vorsprung vor den beiden Konkurrenten führend, sicherte sich die TSG Nordwest durch ein sehr gutes 95,65-Punkte-Mannschaftsergebnis den Meistertitel mit 186,05 Punkten vor dem VfL Goldstein (180,25 Punkte) und dem TV Bad Vilbel (176,05 Punkte). Mit acht Mannschaften hervorragen besetzt war der Pflichtvierkampf A6-5 bis Jahrgang 1990. Hier setzte sich die FTG mit 124,00 Punkten deutlich überlegen durch der TGS Vorwärts (110,50 Punkte) und dem TV Seckbach (109,25 Punkte).

18. August 2003


Übergetreten?
Ein Bericht aus der Frankfurter Rundschau zum diesjährigen Gaukinderturnfest

Mehr als 300 Kinder im Alter zwischen zwei und 14 Jahren feierten jüngst das Gau-Kinderturnfest beim VfL Goldstein. Der Verein hatte sich als Ausrichter beworben, weil er in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Angetreten waren die Kinder in Disziplinen wie Turnen, Leichtathletik und Tanz. Weil das Turnfest normalerweise für Teilnehmer als sechs Jahren gedacht ist, in der Vergangenheit aber auch jüngere Kinder erschienen, wurde für den Nachwuchs des Nachwuchses erstmals ein so genannter Rahmenwettkampf angeboten. Dabei konnten die rund zwei Dutzend Kinder einen 25-Meter-Lauf bewältigen den Sprung in die Sandgrube üben und einen 80-Gramm-Ball werfen. Die jüngste Teilnehmerin war die zweijährige Julia Roth vom VfL Goldstein. Das Turnier ist für viele Kinder oft der erste Wettbewerb überhaupt, weshalb die Organisatoren auch einen Schwerpunkt auf Spaß und Spiel legen. "Die Kinder können sich hier einfach mal messen", erklärte die Vorsitzende der Turnjugend Frankfurt, Steffi Soßdorf.

verantwortlich für den Inhalt: Frankfurter Rundschau, Stadtteil-Rundschau / ben
10. Juli 2003


Willi Gietz gestorben

Das langjährige Vereins- und ehemalige Vorstandsmitglied der Sportgemeinschaft Nied, Willi Gietz, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Willi Gietz war seit 47 Jahren ununterbrochen für seinen Verein in verschiedenen Funktionen tätig. In dieser Zeit hat er u. a. das Amt des Oberturnwartes, des Vorsitzenden des Vergnügungsausschusses, des Obmannes für Sportabzeichen, des stellvertretenden Vorsitzenden und - bis zu seinem Tode - das des Abteilungsleiters für Turnen innegehabt. Willi Gietz war kürzlich mit dem Ehrenbrief des Deutschen Turner-Bundes ausgezeichnet worden.

16. Juni 2993


Tuju-Wochenende in Limburg (16.05.2003 - 18.05.2003)

Vom 16.05.2003 – 18.05.2003 fand das Tuju-Wochenende im Rahmen des diesjährigen Gruppenhelferlehrganges in Limburg an der Lahn statt.

Nachdem alle gemeldeten Teilnehmer pünktlich um 15.40 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof eingetroffen waren und sich einige Teilnehmer (inklusive Tuju-Vorsitzende) bei McDonalds gesättigt hatten, ging es um 16.15 Uhr los mit der Regionalbahn nach Limburg.

Keiner von uns hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, wie unterhaltsam eine 90minütige Bahnfahrt seien kann. Denn schon beim nächsten Halt in Frankfurt-Höchst stieg neben dem Zug Rauch auf (unglücklicherweise war das direkt neben dem Fenster von Steffi Soßdorf). Wie sich jedoch herausstellte, handelte es sich dabei lediglich um ein brennendes Stück Holz, das auf den Gleisen lag. Somit konnte die Fahrt nach kurzer Verzögerung wieder aufgenommen werden. Bis zur Ankunft in Limburg hielten wir uns mit diversen Vereinsheften und den dazugehörigen Fotos einiger Lehrgangsteilnehmerinnen bei Laune. Es war nichts mehr zu spüren von der Zurückhaltung, die alle beim Vortreffen zeigten.

Als der Zug fast pünktlich um 17.30 Uhr ankam, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Bushaltestelle, die leider einige Meter (zu viel) vom Bahnhof entfernt war. Spätestens hier fiel mir (und anderen wahrscheinlich auch) auf, dass ich viel zu viel Gepäck dabei hatte. Schließlich kamen wir mit dem Bus um kurz nach sechs an der Jugendherberge an, wo auch schon unser Tuju-Vorsitzender Darius Soßdorf auf uns wartete.

Nach dem Beziehen unserer Zimmer und dem Abendessen machten wir uns gleich auf den Weg nach draußen, um auf den Rasen hinter der Jugendherberge eine Partie Volleyball zu spielen. Diese Aufgabe erwies sich aber als äußerst schwierig. Dies lag nicht nur an unserem großen Talent für Volleyball, sondern vielmehr an den exotischen Platzverhältnissen. Direkt neben dem Volleyball-Feld ging es den Berg hinab und unser Ball verschwand mehrmals in den Büschen und Bäumen. Schließlich ging er uns sogar verloren. Eine abendliche Suche bei anbrechender Dunkelheit war zunächst erfolglos, der Ball war nicht aufzufinden (die Freude war umso größer, als der Ball am Samstag gefunden wurde). Bevor sich alle Teilnehmer an diesem Freitag in ihre Zimmer zurückzogen, veranstalteten wir eine kleine Vorstellungsrunde. Außerdem erhielten alle das neue Gruppenhelfer-T-Shirt, welches am folgenden Tag von nahezu allen getragen wurde.

Am Samstag machten wir uns nach dem Frühstück trotz schlechten Wetters auf den Weg zur Innenstadt, um die Gegend ein wenig zu erkunden.

Die meisten beschränkten sich auf die Kaufhäuser der Stadt, so dass wir die mitgebrachten Souvenirs gegenseitig begutachten konnten. Nach dem Mittagessen informierte unser Tuju-Vorsitzender über die Bedeutung des organisierten Sports und die Aufgaben der Tuju. Die Teilnehmer/innen berichteten über die Jugendvertretungen (soweit vorhanden) und deren Aufgaben in den Vereinen.

Anschließend überlegten wir uns gemeinsam, wie wir das bevorstehende Gau-Kinderturnfest in Goldstein spielerisch aufwerten können. Dazu wählten wir fünf Stationen aus, die dann in eingeteilten Gruppen vorbereitet wurden. Nach kurzer Beratungszeit legten die Gruppen ihre Ergebnisse vor und wir beschlossen, dies beim Gau-Kinderturnfest so umzusetzen.

Obwohl nach diesem intensiven Programm schon längst der Abend angebrochen war und "Zimmerlautstärke" angesagt war, ließen es sich die zukünftigen Gruppenhelfer/innen nicht nehmen, ihre turnerischen Fähigkeiten auf dem schmalen Gang vor unseren Zimmern zu zeigen, sei es durch Handstände mit Drehungen, oder durch Laufen im Handstand mit Hindernissen. Auch so mancher Betreuer ließ sich nicht bitten...

Nachdem diese nächtliche Einlage gegen 1.30 Uhr endete, war ich doch sehr überrascht, als alle am folgenden Morgen pünktlich zum Frühstück erschienen waren.

Für alle war Packen angesagt, denn unser Bus fuhr gleich nach dem Mittagessen. Somit beschränkten wir uns mit einem kleinen Programm. Die Teilnehmer des Gruppenhelfer-Lehrganges wurden über die Sportverbände und Aufgaben informiert, die auf Landes – und Bundesebene für den organisierten Sport zuständig sind. Anschließend gab es noch ein kleines Resümee über das gebotene Programm. Um 14.20 Uhr ging es mit der Bahn zurück nach Hause. Eine Stunde später waren wir in Frankfurt angekommen und durften sogar über den Auswärtssieg der Eintracht in Oberhausen jubeln.

für die Turnjugend: Jan Steinhilber
11. Juni 2003


Werner Brauch gestorben

Der Ehrenvorsitzende der Turngemeinde Höchst, Werner Brauch, ist am 17. Mai im Alter von 80 Jahren verstorben. Werner Brauch war von seinem zwölften Lebensjahr an bis zu seinem Tod Mitglied der TG Höchst und hat 26 Jahre dem Vereinsvorstand angehört. Von 1980 bis zu seinem Ausscheiden 2002 leitete er die traditionsreiche Turngemeinde. Unter seiner Regie wurde die vereinseigene Turnhalle im Jahre 1990 mit zusätzlichen Räumlichkeiten erweitert und grundlegend modernisiert. Der Inhaber der HTV-Ehrennadel in Bronze erhielt 2002 für seine langjährigen Verdienste den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes.

27. Mai 2003


53. Lohrbergfest mit Rekordbeteiligung
Anja Becker und Christian Stolzki siegten

Mit über 300 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer hatte das vom TV Seckbach ausgerichtete 53. Lohrbergfest eine so hohe Beteilung zu verzeichnen, wie seit vielen Jahren nicht. Den Wanderpokal für den Verein mit den meisten Aktiven nahm auch in diesem Jahr wieder die SG Enkheim mit nach Hause. Sie hatte alleine 69 junge Turnerinnen und Turner auf den Frankfurter Hausberg geschickt. Am stärksten vertreten waren bei den Mädchen mit 65 die Sieben- bis Achtjährigen und mit 51 die Neun- bis Zehnjährigen. Bei den Jugend im Alter von neun bis zehn Jahren waren immerhin 33 Teilnehmer angetreten.
Und nun zu den Ergebnissen: Anja Becker von der SG Nied konnte ihren im Vorjahr errungenen Titel einer Lohrbergfestsiegerin in diesem Har erfolgreich verteidigen. Im Dreikampf der weiblichen Jugend A, der 17- bis 18jährigen, siegte die Niederin mit 1604 Punkten deutlich überlegen vor ihren Konkurrentinnen Sarah Lassas (TV Seckbach / 1343 Punkte) und Vanessa Seckerdieck (TG Zeilsheim / 1118 Punkte). Mit 1348 Punkte wurde im Dreikampf der männlichen Jugend A Christian Stolzki (SG Enkheim) als einziger Starter neuer Lohrbergfestsieger. Spannend verlief der Dreikampf der weiblichen Jugend B. Hannah Eckhoff (SG Enkheim) entscheid schließlich diesen Wettkampf der 15- bis 16jährigen mit 1202 Punkten knapp für sich. Stephanie Rappelt (1171 Punkte) und Bianco Wiese (1141 Punkte), beide SG Nied, wurden auf die nächsten Plätze verwiesen. Einen überlegenen Sieg im Dreikampf der männl. Jugend B landete Christian Metzger von der SG Enkheim. Rang zwei und drei belegten Dennis Hesse (TS Heddernheim / 1383 Punkte) und Alfons Schuck (TV Seckbach ( 1020 Punkte).
Die weiteren Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Siegerliste, die auf der Geschäftsstelle des Turngau Frankfurts anzufordern ist.

23. Mai 2003


Gut besuchtes Seminar
Turngau Frankfurt informiert über 400-Euro-Gesetz

Das erste von mehreren geplanten Seminaren über aktuelle, die Vereinführung interessierenden Themen war ein großer Erfolg. 16 Vereinsvertreter hatten sich im Tagungsraum beim TV Eschersheim versammelt und waren gespannt, was es über das sog. 400-Euro-Gesetz zu berichten gibt. Der stellvertretende Turngauvorsitzende Lutz Ullrich, von Beruf Rechtsanwalt, hatte die schwierige Aufgabe übernommen, die Anwesenden über dieses neue, teilweise nicht einfache Gesetz zu informieren. Auch wenn viele Anwesende bei der Fülle der an diesem Abend gegebenen Informationen nicht alle Einzelheiten erfassen konnten, die wesentlichen Punkte wurden jedoch deutlich. Vor allem eines ist klar, die Neuregelung bringt den Vereinen große Vorteile. Sie können - nun zu weitaus günstigeren Bedingungen - Mitarbeiter mit geringfügiger Beschäftigung einstellen. Voraussetzung ist, daß der Verdienst 400 Euro nicht übersteigt. In diesem Fall zahlt der Verein sog. pauschalierte Abgaben von 11 % für die Rentenversicherung, 12 % für die Krankenversicherung und zwei Prozent als Steuern, insgesamt 25 %, im Höchstfall also 100 Euro. Außerdem darf der bzw. die Angestellte keine weitern Nebenjobs ausüben, es sein denn, der Gesamtverdienst als allen Nebenjobs ist nicht höher als diese 400 Euro. Falls nur ein einziger Mini-Job ausgeübt wird, bleibt eine parallel laufende Hauptbeschäftigung ohne negative Auswirkungen. Wichtig war für die Vereinsvertreter auch zu erfahren, daß neben dem Verdienst aus dem Mini-Job an dieselbe Person auch die steuer- und abgabenfreie Übungsleiterpauschale gezahlt werden kann. Lutz Ullrich informierte schließlich noch über den sog. Midi-Job, bei dem der Nebenverdienst über 400 Euro aber unter 800 Euro liegt und schilderte einige besondere Fallbeispiele. Darauf einzugehen würde an dieser Stelle zu weit führen. Zum Abschluß erhielten die Teilnehmer an diesem Seminar ein kleines "schlaues Buch", in dem alles Wissenswerte über das Thema zusammengefaßt ist.

23. Mai 2003


Gauturntag des Turngaus Frankfurt
Bisherige Vorstandsmitglieder bestätigt

Beim Gauturntag des Turngaus Frankfurt in Ginnheim wurden folgende Vorstandsmitglieder in ihren bisherigen Ämtern bestätigt: Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Karin Patschke (TGS Bornheim) und Helen Rabe-Weber (SG Nied), der Vorsitzende des Fachbereiches Sport Rolf Heinecke (Jahnvolk Eckenheim), siwie die Vorsitzende des Fachbereichs Freizeit und Gesundheit, Netta Fay (SG Nied). Auf Vorschlag der Versammlung wurde Jan Steinhilber (TG Höchst) als neuer Vorsitzender des Fachbereich Allgemeines Turnen gewählt. Das Amt des Schriftführers bleibt weiterhin unbesetzt. Die bisherigen Vorsitzenden der Turnjugend, Steffi und Dr. Darius Soßdorf, die von der Jugendvollversammlung für ein weiteres Jahr gewählt wurden, hat der Gauturntag bestätigt. Ebenso sprach die Versammlung die Bestätigung für den Geschäftsführer Volker Gilbert und für alle Fachwartinnen und Fachwarte aus.

Zu Beginn des Turntages hatten Stadtrat Hans-Dieter Bürger, Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn und der Vizepräsident des Hessicshen Turnverbandes, Karl-Heinz Bickel in ihren Grußworten betont, wie eichtig die Bewerbung Frankfurts für die Olympischen Spiele 2012 für den gesamten Frankfurter Sport ist, und forderten die Anwesenden auf, dafür zu werben, daß am 12. April, dem Tag der nationalen Entscheidung, möglichst viele Turner und Sportler auf den Römerberg und in die Zeil kommen. Stadtrat Bürger konnte darüber hinaus den Vereinsvertretern die erfreuliche Mitteilung machen, daß im kürzlich beschlossenen Haushalt 2003 der Stadt Frankfurt die Sportförderungsmittel in gleicher Höhe wie im Vorjahr eingestellt sind.

Der Turngauvorsitzende erläuterte in seinem Jahresbericht u. a. ausführlich den aktuellen Stand beim Aufbau des regionalen Leistungszentrums für Trampolinturnen in der Deutschen Turnschule. Ergänzend berichtete Trampolinstützpunktleiter Heinz-Peter Michels über den großen Erfolg bei der ersten Phase der Talentsichtung, die aus 21 Frankfurter Schulen insgesamt 50 förderungswürdige Nachwuchsturner hervorgebracht haben.

02. April 2003


Karin Patschke und Willi Gietz ausgezeichnet

Der Vorsitzende des Turngaus Frankfurt, Volker Gilbert, hat auf dem diesjährigen Turntag in Ginnheim zwei verdiente Turnerinnen und Turner geehrt. Die stellvertretende Turngauvorsitzende Karin Patschke erhielt die silberne Ehrennadel des Hessischen Turnverbandes und das langjährige Vereinsmitglied der Sportgemeinschaft Nied, Willi Gietz den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes.
Karin Patschke, seit 1972 Mitglied in der TGS Bornheim, hat sich schon als ganz junge Turnerin im Turngau Frankfurt vier Jahre lang als Kinderturnwartin engagiert, anschließen von 1983 bis 1987 übernahm sie das Amt der Kampfrichterwartin. Seit 1998 gehört Karin Patschke als stellvertretende Vorsitzende dem Turngau-Vorstand an. Darüber hinaus ist Karin Patschke beim Hessischen Turnverband als Jugendreferentin tätig.
Willi Gietz ist bereits seit 47 Jahren in unterschiedlichen Funktionen ununterbrochen für seinen Verein tätig. In dieser Zeit hat er zahlreiche Ämter innegehabt, u. a. das des Oberturnewartes, des Vorsitzenden des Vergnügungsausschusses, des Obmanns für das Sportabzeichen, des stellvertretenden Vorsitzenden und - bis zum heutigen Tage - das des Abteilungsleiters für Turnen.

02. April 2003


Christian Krall und Bianka Zink siegten bei den Trampolinmeisterschaften

Vorjahressieger Christian Krall von der SG Nied konnte bei den Trampolinmeisterschaften des Turngau Frankfurt seinen Titel in der offenen Klasse der Turner und Jugendturner erfolgreich verteidigen. In der Sporthalle der Deutschen Turnschule verwies der Nieder Nachwuchstrampoliner mit 83,60 Punkten seine schärfsten Konkurrenten Georg Rothe (SG Nied, 80,30 Punkte( und Tobias Hoffmann (TGS Vorwärts, 73,50 Punkte) klar auf die nächsten Plätze.
Bei den Turnerinnen und Jugendturnerinnen sicherte sich die Vorjahreszweite Bianka Zink (SG Nied) mit 78,10 Punkte den Frankfurter Meistertitel. Die nächsten Plätze belegten Daniela Rudolph (SG Nied, 76,70 Punkte) und Nicole Hoffmann (TGS Vorwärts, 76,00 Punkte).
Zu den Titelkämpfen waren 59 Turnerinnen und Turner aus sechs Vereinen an den Start gegangen. Hans-Peter Michels, Trampolin-Stützpunktleiter in der Deutschen Turnschule und Organisator der Meisterschaften, war besonders erfreut darüber, daß bereits sechs Nachwuchstalente aus dem Anfang des Jahres von ihm für den Turngau Frankfurt ins Leben gerufenen Talentprojekt angetreten waren.

Weitere Ergebnisse:

Schüler:
1. Lukas Jekat
(SG Nied, 82,60 Punkte)
2. Christian Hahn
(TGS Vorwärts, 77,30 Punkte)
3. Martin Gatarski
(SG Nied, 71,40 Punkte)
Schülerinnen: 1. Frederike Schneider
(SG Nied, 71,40 Punkte
2. Kerstin Weil
(SG Nied, 76,70 Punkte
3. Christiane Skiepko
(SG Nied, 76,60 Punkte)
Minis
männlich:
1. Gero Weiland
(SG Nied, 77,30 Punkte
2. Felix Frey
(SG Nied, 73,40 Punkte)
3. Simon Dosch
(TGS Vorwärts, 72,30 Punkte)
Minis weiblich:
1. Celia Rode
(SG Nied, 77,80 Punkte)
2. Jennifer Blaß
(TS Griesheim, 72,10 Punkte
3. Catharina Stratulat
(Talentprojekt Frankfurt, 70,00 Punkte)

02. März 2003


Frankfurter Abend des Sports:
Verdiente Ehrenamtliche und erfolgreiche Turner geehrt!

Beim Frankfurter Abend des Sports hat die Stadt Frankfurt am Main sowohl erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen als auch eine Reihe ehrenamtlicher Mitglieder aus Frankfurter Vereinen geehrt und mit der Sportplakette der Stadt ausgezeichnet. Zu den Ehrenamtlichen aus dem Turngau Frankfurt zählen der Turngauvorsitzende und Vorsitzende des TSV Berkersheim, Volker Gilbert, und die Übungsleiterin bei der TG Bornheim, Petra Römer. Volker Gilbert ist seit 23 Jahren im Vorstand des TSV Berkersheim tätig und steht seit fünf Jahren an der Spitze des Turngaus Frankfurt. Der Freizeit-Schauspieler gehört seit dem letztem Jahr der Sportkommission der Stadt Frankfurt an und engagiert sich nebenbei noch im Bürgerverein Berkersheim.
Die dienstälteste Übungsleiterin bei der TG Bornheim, Petra Römer, unterrichtet neben Jazzgymnastik und  Frauengymnastik mit großem Erfolg eine Jazztanz-Gruppe. Seit drei Jahren gehört Petra Römer auch dem geschäftsführenden Vorstand der TG Bornheim an.

Folgende Sportler aus Turngau-Vereinen wurden für herausragende Erfolge ausgezeichnet:

TV Eschersheim

Dirk Sauer, Deutscher Meister Jahn-Neunkampf der Männer
Eintracht Frankfurt Mark Krajnyak, Deutscher Meister im Jahnsechskampf der Männer
TS Griesheim Nicole Freibott und Nina Stein, Deutsche Jugendmeister 2001 der Sportakrobatik
SG Nied

 

 

 

Markus Kubicka, Deutscher Meister 2002 im Trampolinturnen,
Europameister 2002 im Synchronturnen

Dimitri Mutzenberger, Deutscher Juniorenmeister 2002 im Trampolinturnen

Markus Kubicka, Michael Kubicka, Dimitri Mutzenberger, Vladimir Cojoc,
Deutscher Mannschaftsmeister 2002 im Trampolinturnen

TSG Oberrad Nadine Koch, Deutsche D-Jugendmeisterin 2001 am Schwebebalken

Darlene Slonicki, Deutsche B-Jugendmeisterin 2001
im Mehrkampf am Stufenbarren und am Schwebebalken

Lynn Stovall, Deutsche A-Jugendmeisterin 2002 im Pferdsprung

10. Februar 2003